Frage zu einem SWR Verlauf bei meinem 160 m Dipol

  • Gerd hat für eine richtige Messung im Hamradioboard noch einen Tipp gegeben


    danke für den nützlichen Hinweis, Uwe! Ich bin einfach zu faul, um zu einem Thema mehrere Foren zu durchsuchen. Bei einer eigenen Anfrage in mehreren Foren würde ich es vermutlich tun;)


    73 de Roland / DK1RM

  • Lbr Bert,


    wenn Du das SWR nur von deinem Shack aus messen kannst, dann versuche doch mal, dort zusätzliche Kabellängen einzufügen, die bei 160 m natürlich schon ein merkliches Teil der Viertelwelle sein müssen. Dann kannst Du sehen, wie sich bei deiner Messung die SWR-Minima verschieben und daraus Schlüsse ziehen.


    OK?

  • Hallo Bert,


    Quote

    Was kann ich nun unternehmen, um das Kabel sinnvoll aus zu Messen, um den Größtmöglich Teil, der evtl. noch in Ordnung ist, zu Retten ?


    Wenn du einen Funktionsgenerator(Rechteck) und einen Oszi hast,könntest du damit die Stelle im Kabel lokaliasieren,
    wo entweder ein Kurzschluß,eine Unterbrechiung oder eine Impedanzänderung vorliegt.
    Auch eine abnorm hohe Dämpfung des ganzen oder von Teilen des Kabels könnte man sehen.


    73
    Clemens
    DL4RAJ

  • Hallo Clemens,
    da das Problem von Bert ist, das es in 3 Foren zugleich läuft, und die Antwort zur Kalibrierung nicht kam, ist sein miniVNA kaputt oder nicht kalibriert. Da hatte ich ihn drauf hin gewiesen. Ich wollte ihm nicht alle Tests zugleich zumuten, da wir erst ein Mal die Basis des Messens brauchen, Ich denke, das nur dieser Weg zum Ziel führt.

  • Hallo Clemens DL4RAJ .......


    Habe mal eine Zeichnung erstellt, nach deinen Angaben, das ich das Kabel ( die Fehlerstelle ) mit einem Oszilloskop und Rechteckgenerator ausmessen könnte.
    Habe alles hier stehen und verwende es kaum ;(
    Was mus ich am Kabeleingang anschließen ? Was am Kabelausgang anschließen / machen ?
    Welche Rechteckfrequenz soll ich verwenden und welche Ausgangspannung einstellen ?
    Was sollte ich auf dem Oszilloskop sehen ?
    Was kann ich alles auf dem Bildschirm ablesen ?
    Das Koaxkabel hat zwei gute N-Stecker an seinen Enden und ist ca. 60 ...... 80 m lang.


    Vielen Dank für deine / eure HIlfe !


    vy 72 / 73 de Bert SA2BRN -- SE2I

  • Hallo Bert,


    bevor wir anfangen können,müßtest du überprüfen, ob du folgende
    "Utensilien" hast:
    Adapter von N-Stecker auf BNC-Stecker
    mindestens 1 BNC-T-Stück (u.U. wären 2 vorteilhaft)
    einen BNC 50-Ohm Abschlußwiderstand (geht notfalls auch ohne)
    Weitere Fragen:
    Hat der Oszi Eingänge, die von 1MOHm auf 50 Ohm umschaltbar sind?
    Was ist der kleinste Bereich der X-Achse (ns/div)?


    73
    Clemens
    DL4RAJ

  • Hier schon mal Bilder, die zeigen, wie solche Messungen auf dem Scope aussehen.
    Die Dateinahmen sind selbsterklärend.
    Es wurde ein RG58/U mit Z° ca.52 Ohm gemessen.
    Die Länge errechnet sich aus der Zeit zwischen den Pegelsprüngen,die durch die
    Vertikalkursoren markiert sind,also:
    444ns x 0,15 x 0,66 = 43,95m
    Der Faktor 0,15 ist Lichtgeschwindigkeit/2,da ja der Impuls vor- und zurücklaufen
    muß,bis man ihn sieht.
    0,66 ist der bei RG58 anzusetzende Verkürzungsfaktor.
    Selbst beim 50-Ohm Abschluß sieht man den Unterschied zwischen der Kabelimpedanz von
    52 Ohm und dem Abschlußwiderstand von 50 Ohm,sowie den unsauberen Übergang,der
    durch eine provisorisch angelötete BNC-Einbaubuchse entstand.
    Bei einem RG213 Kabel,das von meinem Shack zum Beam läuft,kann ich selbst die
    Stelle mit der (etwas zu) scharfen Biegung sehen, an der das Kabel ins Innere des Drehrohrmasts geht.


    73
    Clemens
    DL4RAJ