• Moin liebe QQRP Freunde, schade das dieses von FI Peter aufgegriffene Thema so langsam hier in der "Versenkung verschwindet". Die Ereignisse mit ihren tragischen Folgen in Japan und ein im Funkamateur erschienener Artikel von Peter in der Rubrik "QRP-QTC" hat mich angeregt hier mal wieder zu posten.Eine sehr interessante Rechnung hat Peter dort aufgelistet und mich angeregt ebenfalls mal zu rechnen.Bisher habe ich immer einen IMac als PC benutzt.Rechne ich 6 Std täglich x 140 W x 300 Tage kommen dort 252 Kw/h zusammen.Jetzt arbeite ich mit einem MacBook Air Notebook das habe ich täglich 3 Std täglich mit Ladegerät laufen und drei Std mit dem eingebautem Akku.Das Ladegerät verbraucht ca 45 W macht bei 3 Std. täglich 135 W x 300 Tage = 40,5 Kw/h.Immerhin mehr als 200 Kw/h eingespart, schön für die Umwelt und die eigene Kasse.Den Funkbetrieb sowie Drucker,Aktenvernichter,Radio im Shack sowie die Shackbeleuchtung läuft schon 2 Jahre über Solar.Falls jemand interessiert ist 1x 100 W Paneel 1x 50 W Paneel 13 x 17 A
    Akkus mit insgesamt 221 A Leistung überwacht von einem Solar-Controller der Leistung ,Verbrauch und Spannung anzeigt.Falls noch jemand Fragen oder Anregungen hat bitte ich um Postings.Für 220 V habe ich einen 800 W Inverter in Betrieb, man weiss ja nie......
    Vy 73 de DD3HF

    Jag älskar Amatörradio-QRPPC,Sporvagn, Elbiler,Elcykel,Apple Macbook 12 256 GB SSD ,I Phone 8 och det hele Norrland. :D

  • Hi DD3HF ! (Name ?)


    Eine nette Rechnung, die Frage ist halt, ob sich das Ganze wirklich lohnt.
    Bei 200 kWh (nicht Kw/h) und einem Preis von 0,25 EUR pro kWh ergeben sich 50 EUR pro Jahr, was man da einspart.
    Rechnet man die Investitionen für die Solartechnik mit Wechselrichter, Akkus usw kann man schon lange Zeit seinem Hobby nachgehen bis man etwas spart.
    Es bleibt eigentlich nur das tolle Gefühl, daß man seinen Strom selbst gemacht hat und keinen Strom von AKWs unterstützt hat und etwas für die Umwelt getan hat.


    vy 73 de Gerd, dk4fp

  • Hallo Gerd,


    bei den Überlegungen von Peter sowohl beim Vortrag in Bergheim als auch im QRP-QTC ging es nicht darum, mit "Gewalt" eingespartes Geld in erneuerbare Energien zu reinvestieren. Es geht vor allem darum, nutzlos und vor allem gedankenlos gebrauchte Energie einzusparen. Peter hat mit seinen Maßnahmen im Büro, im Shack und an der Werkbank weder Komfort noch Arbeitsfähigkeit an seinem QRL-Arbeitsplatz eingebüßt und trotzdem wird er einige tausend kWh pro Jahr nicht gebrauchen. Wenn das nur jedes zweite Mitglied der QRP-AG umsetzen würde, sind wir schon bei einigem zig MWh im Jahr!


    Ich selbst komme aus dem Elektrohandwerk und habe auch in meinem Umfeld schon lange angefangen, solche Maßnahmen umzusetzen. Ich habe z.B. seit eingen Monaten eine Konstantlichtregelung im Büro. Das Licht ist jetzt aus, obwohl ich am Schreibtisch sitze und dieses Posting schreibe. Es kommt genug Licht von außen! Mein Rechner in der Wohnung und Im Büro schaltet konsequent nach zwei Mnuten Inaktivtät den Monitor ab (Bildschirmschoner schwarz erhöht übrigens den Energieaufwand!), nach 30 Minuten wird der PC ausgeschaltet. Konventionelle Vorschaltgeräte für Leuchtstofflampen gibt es schon seit Jahren im QRL nicht mehr. Und in der Wohnung gabs auch vor dem EU-Verbot keine einzige normale Glühlampe. Der Fernseher samt Drumrum wird über eine Steckdosenleiste abgeschaltet. Die paar Halogenlampen, die bei uns noch leuchten, werden durch LED ersetzt, wenn sie kaputt sind (da freut sich der Geldbeutel besonders). Die vorhandenen Möglichkeiten zur Heizungsregelung (Nachtabsenkung -5°C, Standby-Betrieb bei Abwesenheit -3°C) werden konsequent genutzt.


    All das sind Maßnahmen, die sich realisieren lassen ohne dass man viel Aufwand treiben muss, ohne dass es weh tut und dazu kommt, dass man sich auf die Stromrechnung freuen darf.


    Nur eine eingesparte Killowatstunde Energie ist eine gute Kilowattstunde!

  • Moin Gerd,

    Es bleibt eigentlich nur das tolle Gefühl, daß man seinen Strom selbst gemacht hat und keinen Strom von AKWs unterstützt hat und etwas für die Umwelt getan hat.


    exakt so! Dem kann ich (aus eigener Erfahrung) nur voll und ganz zustimmen! In "erschlossener" Umgebung (Steckdosen vorhanden) und bei dem aktuellen Strompreis (von dem ich hoffe, daß er nicht noch weiter steigt) "lohnt" sich sowas finanziell wirklich nicht. Daher experimentiere ich schon seit geraumer Zeit daran, den Wirkungsgrad der Spannungswandler/Laderegler (im "QRP"-Bereich) zu optimieren. Für diejenigen, die mit der Solartechnik noch keine Erfahrung haben, aber sich dafür interessieren, hier mal eine ganz grobe Angabe zur Abschätzung der benötigten Solarfläche: Mit einem quadratischen, polykristallinen Modul von ca. 300mm Kantenlänge ist es möglich, ca. 9-10 Monate im Jahr den Energiebedarf eines Handfunkgerätes für die "örtliche VHF/UHF-Runde" (via Relais, Pwr~200mW, Empfangszeit ca. 3-4Std. täglich, Sendezeit <10min täglich) bereitrzustellen. In den Wintermonaten sind damit schon gewisse Einschränkungen (oder ein leistungsfähigeres Modul) notwendig, in den Sommermonaten bleibt genügend Energie übrig, um am Wochenende auch mal etwas QRP-KW-Betrieb zu machen. Vielleicht hilft diese "Hausnummer" jemandem weiter...


    73 de Roland / DK1RM

  • Es geht hier doch nicht um 20 oder 50 Euro die man spart.Schon die wieder angelaufene Diskussion über dieses Thema war es mir wert ein Posting zu bringen.Das die Umwelt damit entlastet wird dürfte ja auch nicht ohne Wirkung bleiben.In der gesamten Wohnung läuft die Beleuchtung nur noch mit Dioden.Der nächsten Jahresabrechnung sehe ich gelassen entgegen.
    Vy 73 de DD3HF ERICH!!!

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  • Moin, wollte mal nach mehr als 10 Jahren versuchen dieses Thema zu reaktivieren da es langsam immer drängender wird.Habe die komplette Anlage dem Stand der Technik angepasst.Falls von Interesse 180 W 36 V Solarmodul.Geregelt von einem MPPT Solarregler 75 V 15 A.Als Speicher dient eine 90 AH Lifepobatterie 12,8 V.Daran gehängt arbeitet ein 230 V Inverter mit 800 W Dauerleistung die ausreicht für alle Ladevorgänge die normal anfallen.Ferner hängt ein Apple Mini nebst Display dran.Als letztes sei die LED fuer den Raum erwähnt.Vy 73 DD3HF Erich

  • Jep, so in etwa sieht auch meine Insel aus, nur dass ich einen Pb-AGM Akku statt eines LiFePO4 benutze; mein System benutze ich allerdings für die Beleuchtung im ganzen Haus sowie für Teile meiner IT; meinen FT817 könnte ich natürlich im Notfall auch von der Insel speisen, hab es aber noch nicht gemacht

  • Klar, ist natürlich eine Insellösung.Dieses Balkonkraftwerk ist auch nur für den Eigenbedarf gedacht.Alles von einer Firma da alles über eine App via Bluetooth ueberwacht werden kann.

    Vy 73 de DD3HF, Erich.Bleibt alle gesund.

  • über App hab ich nicht, nur über Browser; der MPPT-Regel ist ein chinesischer EPEver Tracert 20 mit Modbus Schnittstelle; dahinter sind diverse Pythonscripts, die alles auslesen und ins RRDTool füttern; ein Teil davon ist über meine Website auch öffentlich sichtbar