Anfängerprobleme mit erster selbstgebauter 10m EndFed Antenne

  • Passend zum Thema EFHW und zu vielen weiteren gibt es den Kanal von Michael, DL2YMR

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    Michael kenne ich von damals bei Twitter als der Dienst noch gut war. Egal, hier erklärt er Grundlagen. Noch einer zum Thema, wo auch Gegengewichte zur Sprache kommen.

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    Hoffe, dass es jetzt nicht allzuviel an Infos ist. Aber es wurde auch nach Grundlagen gefragt.

    Eine Fuchsantenne habe ich mal für 40m gebaut. Super geworden.

    Den Kanal habe ich bereits abonniert und ich kenne ich viele seiner Videos - achte jetzt aber nochmal explizit auf das Thema Gegengewicht.

    Ja, wie sagt man noch ... steile Lernkurve ;) Das war heute schon ganz schön viel Input! Aber es hat auch viel Spaß gemacht!

    73 Thorsten
    DO1TG

  • Aber wenn ich am VNA bei der gewünschten Frequenz die komplette Antenne (mit UnUN und Draht) durchmesse und dort (wie auf dem Screenshot zusehen ist)

    Wie schon geschrieben worden ist, sieht der Kurvenverlauf seltsam aus. Schaue mal den von Michael, dl2ymr im ersten Film an.

    73 Michael, DF2OK.

    ~ AFU seit 1975 ~ DARC ~ G-QRP-Club ~ DL-QRP-AG GM ~ AGCW ~ FISTS ~ QRPARCI ~ SKCC ~ QRZ.COM ~

    "Lege keinen Wert auf diejenigen, die dich nicht zu schätzen wissen."

  • Ja, wie sagt man noch ... steile Lernkurve ;) Das war heute schon ganz schön viel Input!

    Yepp. Und hier auch komplett anders: Alles mit dem Smartphone geschrieben. Grausam! Ich schreibe normalerweise am PC. Habe in der Jugend Schreibmaschine gelernt. Zehnfingersystem und blind schreiben. Habe ich fürs Hobby gemacht. RTTY war seinerzeit mein Favorit. Mechanisch, laaange her, 70iger Jahre. Konnte schneller als der mech. Fernschreiber erlaubte, tippen. Okay, OT.;)

    Bis denn dann denn.

    73 Michael, DF2OK.

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  • Yepp. Und hier auch komplett anders: Alles mit dem Smartphone geschrieben. Grausam! Ich schreibe normalerweise am PC. Habe in der Jugend Schreibmaschine gelernt. Zehnfingersystem und blind schreiben. Habe ich fürs Hobby gemacht. RTTY war seinerzeit mein Favorit. Mechanisch, laaange her, 70iger Jahre. Konnte schneller als der mech. Fernschreiber erlaubte, tippen. Okay, OT.;)

    Bis denn dann denn.

    Sehr cool und vielen Dank dafür! ich melde mich, wenn ich weiter getestet habe :)

    73 Thorsten
    DO1TG

  • Hallo Winni,

    dann hatte ich mal einen QMX, der hat eine Protection, der will immer 1:1 oder fast 1:1 sehen, sonst geht die Protection los.

    hättest Du den QMX noch, dann könntest Du die Schwelle für das SWR einstellen oder die Schutzfunktion ganz deaktivieren.

    73, Ludwig

    Edited once, last by DH8WN (March 28, 2024 at 11:19 PM).

  • Hallo Thorsten,

    zu Deiner Messung mit dem VNA folgendes.

    Du hast offensichtlich von der Eingangsimpedanz nur den Wirkanteil dargestellt. Aber die Kombination aus Wirk- und Blindanteil bestimmt die Anpassung.

    Vermutlich hat die gelbe Kurve ein Maximum, weil dort der Blindanteil am stärksten wirkt.

    Kannst Du

    - von der kompletten Antenne mit UnUn und Kabel und

    - nur vom UnUn mit dem R am Antennenanschluss

    jeweils das Smithdiagramm darstellen und hier posten? Die zweite Messung kann Auskunft geben, ob der UnUn brauchbar ist.

    Bei Fehlanpassung transformiert das Koaxkabel die Impedanz. Der mittels VNA hinter dem Kabel gemessene Wert ist dann nicht der an der Antenne (mit UnUn). Das SWR ist aber bei einem Kabel ohne Dämpfung (Ideal) gleich und bei einem Kabel mit Dämpfung wird es mit steigender Länge kleiner.

    Was für ein Kabel (10 m lang?) verwendest Du.

    Du kannst das Antennenkabel mit einkalibrieren. Dann zeigt Dir der VNA die Impedanz vor dem Kabel, also am niederohmigen Anschluss des UnUn. Das kann hilfreich sein bei der Beurteilung, ob der Strahler zu lang, zu kurz oder ok ist. (Bei höheren Kabeldämpfungen werden allerdings die Messunsicherheiten höher.)

    Quote

    wenn ich von einer Frequenz von 28Mhz und einer optimal berechneten Länge von 5,35m ausgehe

    Diese Länge gilt nur für einen unendlich dünnen Draht mit einer relativen Dialaktrizitätskonstante von 1 für die Umgebung des Drahtes. Ein realistischer Durchmesser des Drahts verkürzt die berechnete Länge. Ein Dielektrikum mit Epsilon-relativ > 1 (Kunststoffisolation) verkürzt die Länge ebenfalls. Beides zusammen kann eine Verkürzung von mehreren Prozent bewirken.

    Zu Deinen Längentests und ob die Schlaufe mitzählt empfehle ich folgendes:

    Mache in das isolierende Abspannseil einfach am Ende eine Schlaufe und führe den Antennendraht für die Tests durch. Das Ende des Drahtes faltest Du zurück und befestigst es dicht am "anderen" Draht. Du kannst dünne Schaltlitze bei der Schlaufe einfach mit einem Knoten befestigen und das Ende zurückführen. Dann gibt es kein Problem mit Verrutschen. Für Längenänderungen kannst Du den Knoten gut lösen.

    Wenn Du einen Teil der Rückfaltung abschneidest, ist mit gewissen Änderungen der Anpassung zu rechnen. Zurückgefaltet ist nicht ganz gleich zu nicht vorhanden.

    Solltest Du später einen anderen Antennendraht verwenden, so ist bei identischer Länge mit einer gewissen Abweichung der Anpassung zu rechnen. Der andere Draht hat vielleicht einen anderen Durchmesser und ist von einem anderen Dielektrikum umhüllt.

    Trotzdem sind Tests mit dem provisorischen (und hoffentlich billigen) Draht sinnvoll. Du bekommst ein Gefühl für die Wirkung von Längenänderungen und Startwerte für den "richtigen" Draht (diesen anfangs natürlich auch länger lassen).

    73, Ludwig

  • Guten Morgen Michael,

    ich habe mir zunächst noch einmal die Videos angeschaut und meinen ersten Fehler gefunden. Das Gegengewicht über das Koax-Kabel muss ebenfalls nur die 0,05 Lambda lang sein (beim 80m Band ist es dann entsprechend lang ;) ). Aber da ich nicht für jede Antenne ein neues Koax-Kabel mit entsprechend konfektionierter Mantelwellensperre nutzen möchte, bleibt die Mantelwellensperre direkt hinter dem UnUn und ich werde den Pigtail in entsprechender Länge nutzen.

    Hallo Ludiwg,

    ich habe leider nicht alles von dem Verstanden, was Du versucht hast zu erklären (z.B. Wirkanteil & Blindanteil in der Praxis). Aber ich habe mich grade schon ein wenig in das Smith-Diagramm eingelesen, danach das VNA mit kurzem 2m-Kabel (ich habe nur RG58) im zu messenden Frequenzbereich kalibriert und einen 2k2 Widerstand (genau 2180 Ohm) statt Antennendraht an die beiden Pole geklemmt. Ein Bild davon habe ich angehangen.


    Leider kann ich daraus aber keine direkte Handlung ableiten.

    Vielen Dank Euch!

  • Kannst Du

    - von der kompletten Antenne mit UnUn und Kabel und

    - nur vom UnUn mit dem R am Antennenanschluss jeweils das Smithdiagramm darstellen und hier posten?

    Moin Thorsten,

    die Messung der Antenne als Smithdiagramms fehlt noch. Und vielleicht wäre zur Kontrolle das Smithdiagramm die Messung eines 50 Ohm Widerstandes hilfreich. Wenn kein 50 Ohm R vorhanden ist, dann einen 47R aus der Normreihe nehmen.

    (DH8WN = Ludwig)

    73 Michael, DF2OK.

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  • Moin,

    oh mann, wie peinlich - Namen habe ich direkt mal korrigiert - Danke für den Hinweis!

    Aktuell regnet es draußen noch - laut Wetterradar soll es aber heute Nachmittag trocken sein - dann kann ich die Antenne aufhängen und durchmessen.

    Wie meinst Du das genau mit den 50 Ohm? Soll ich einen 50 Ohm Widerstand an den UnUn packen (statt 2k2) oder einfach den Kalibrierwiderstand von 50 Ohm im Smithdiagramm zeigen, um das Messgerät zu checken?

    73 Thorsten
    DO1TG

  • ... um die Regenzeit vielleicht zu überbrücken gebe ich hier einen Link zu einem Antennenbuch weiter.

    https://hb9nf.ch/wp-content/uploads/2014/04/Antennbuch-komplett.pdf

    Ich suchte nach einer Tabelle zum Schlankheitsgrad und Verkürzungsfaktor(en) von Drähten, aber das gibts bei mir nur ausführlich im alten Antennenbuch von Rothammel erklärt. In der Regel nehme ich 0,95. Was sich auch mit der Angabe von +5% im o.g. Werk deckt.

    73 Michael, DF2OK.

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  • Hallo Torsthen ;) , äh Thorsten,

    danach das VNA mit kurzem 2m-Kabel (ich habe nur RG58) im zu messenden Frequenzbereich kalibriert

    wenn ich das richtig deute, waren die Kalibrierelemente (SOL) an einem Ende des 2 m-Kabels und der VNA war am anderen Ende?

    In dem Fall zeigt Dir der VNA die Situation am 2 m entfernten Ende, also am niederohmigen Anschluss des UnUn.

    Das wäre dann gleich die Messung, die Michael vorgeschlagen hat.

    (2 m RG 58 haben bei 28 MHz unter 0,2 dB Dämpfung. Das Kabel dürfte die Messunsicherheit des VNA kaum verschlechtern. Die Dämpfung ist natürlich einkalibriert.)

    Aus der grünen Kurve ergibt sich:

    - Beim Marker besteht die Impedanz aus einem Realteil von ca. 100 Ohm und einem kapazitiven Anteil.

    - Nach rechts oben steigt der Realteil und der kapazitive Anteil wird geringer. Dort ist das SWR höher.

    - Nach links unten gilt das Gegenteil.

    - Weder der Betrag der Impedanz noch deren Realteil kommen in die Nähe von 50 Ohm. Woher die blaue Kurve kommt, ist ein Rätsel.

    Woher der kapazitive Anteil rührt, ist erst einmal offen. Mehr Klarheit sollte die Messung des UnUn allein bringen (Ersatzwiderstand anstelle des Antennendrahts). Bitte prüfe vorher noch den Ersatzwiderstand mit dem VNA. Dieser sollte möglichst keinen Blindanteil haben. Die Werte sollten annähernd auf der waagerechten Linie rechts auf dem Rand des Smithdiagramms liegen. Eine Wanderung entlang des äußeren Randes nach oben würde einen induktiven Anteil zeigen (vorausgesetzt der Widerstand ist an der jeweiligen Kalibrierebene des VNA angeschlossen).

    73, Ludwig

  • Alles klar, dann kommt hier die Messung mit dem 50 Ohm Widerstand - passt das?

    Oh nein!

    Es muss ein Punkt im Mittelpunkt des Kreises zu sehen sein. Irgendetwas stimmt bei der Kalibrierung oder beim späteren Anschluss des 50 Ohm Widerstandes überhaupt nicht.

    73, Ludwig

  • Ich weiß nicht was da passiert ist - ich könnte mir nur vorstellen, dass die Kalibrierung nicht richtig funktioniert hat oder dass diese nicht korrekt übernommen wurde. Ich habe grade nochmal die Messungen durchgeführt und diese scheint nun besser auszusehen. Ich habe dann ohne irgendwelche Änderungen auch nochmal den UnUn mit den 2k2 Widerstand (ohne Draht) drangehangen und gemessen.

  • Die Werte im ersten Bild sind nicht perfekt aber für diesen Zweck hier allemal in Ordnung.

    Das zweite Bild zeigt einen zu niederohmigen Wert (22 Ohm). Dass dieser fast rein reell ist (auf der waagerchten Linie liegt) und keine Frequenzabhängigkeit zeigt ist nach meiner Erfahrung fast zu schön um wahr zu sein. Gut, unmöglich ist es nicht.

    Nach dem Smithdiagramm wäre das Übersetzungsverhältnis des UnUn 10:1. Nach der von Dir genannten Anleitung sollte das Verhältnis 7:1 sein. Hast Du mal den 2k2 nachgemessen, eine Messung mit einem Ohmmeter wäre erst einmal ausreichend. Kannst Du nochmal die Windungen genau nachzählen, vielleicht auch ein gutes Foto des UnUn schicken?

    Nimm mal bitte das Smithdiagramm auf ohne den 2k2, erst Anschluss für Antennendraht offen lassen und dann diesen Anschluss mit Masse verbinden.

    73, Ludwig

  • Hast Du mal den 2k2 nachgemessen, eine Messung mit einem Ohmmeter wäre erst einmal ausreichend.

    einen 2k2 Widerstand (genau 2180 Ohm) statt Antennendraht an die beiden Pole geklemmt

    Kannst Du nochmal die Windungen genau nachzählen, vielleicht auch ein gutes Foto des UnUn schicken?

    Ludwig, weiter oben im Thread bin ich aufs Wickeln und Zählen der Windungen eingegangen. Mit einem hintergedanken, dass ggf. ein Fehler vorliegen könnte.

    Thorsten, ein Foto interessiert mich daher ebenfalls.

    Welchen VNA benutzt Du? Das Bild im Startbeitrag zeigt ihn, finde aber keine passende Abbildung in der Bildansicht bei Google

    73 Michael, DF2OK.

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    Edited once, last by DF2OK (March 29, 2024 at 1:26 PM).

  • Ich weiß nicht was da passiert ist - ich könnte mir nur vorstellen, dass die Kalibrierung nicht richtig funktioniert hat oder dass diese nicht korrekt übernommen wurde.

    Fundstellen im Forum.

    https://www.google.com/search?q=vna+kalibrierung+qrpforum.de+site:www.qrpforum.de&client=firefox-b-m&sca_esv=2c9a6e3237d0d3ab&biw=1200&bih=605

    Und

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