BNC Flanschbuchsen anzeichnen

  • Hallo,

    wie zeichnet ihr eigentlich die 4 kleinen Befestungslöcher von BNC-Buchsen mit eckigen/quadratischen Flansch an? Ich meine mit Amateurmittel, also Lineal, rechter Winkel, Bleistift usw.

    Eine Stanze habe ich nicht dafür. Das Mittelloch bohren und dann die Buchse auflegen und die Löcher mit Reißnadel anzeichen, geht schon wegen Parallaxenfehler häufig in die Hose mit dem Ergebniss, daß die Buchse schief sitzt.

    Da ich einige gebrauchte, unterschiedliche BNC-Buchsen in meiner Bastelkiste habe, kann ich aber auch keine Datenblätter mit Maßangaben benutzen, die die Bohrungen nicht alle gleich sind...

    Messen ist sehr ösig, bei den üblichen 2.5 mm Bohrdurchmesser verhaut man sich schon mal - und nachgefeilte-BNC-Flansch-verdeckende-Siemens-Langlöcher im Gehäuse sind auch keine Lösung ||

    Tnx es vy 72 de Wolfgang

    Edited once, last by DL2YBF ().

  • Stimmt, vor diesem Problem stehe ich auch immer. Trifft auf N-Buchsen genauso zu. Bisher mit Reißnadel und Körner. Zuerst die große Bohrung ein bisschen knapp bohren, sodass die Buchse ohne Spiel darin sitzt. Dann anreissen. Körnen und die Körnungen mit der aufgelegten Buchse kontrollieren. Die Körnungen kann man dann korrigieren. Dann vorbohren mit 2mm und wieder kontrollieren. Falls nötig, mit Nadelfeile Langlöcher feilen welche dann auf das endgültige Maß aufgebohrt werden.

    Eine Idee, die ich noch nicht umgesetzt habe mangels passender Passstifte:
    Passstifte, welche spielfrei in die Buchsenlöcher passen, anschleifen mit einer 40°- bis 50°-Spitze. 60° wäre besser aber das schaut dann oben schon wieder aus dem Loch heraus und ist dann nicht genau.
    Buchse wieder in das große Loch setzen und sie dann mit einer kleinen Parallelklemme festklemmen.
    Angespitzte Passtifte dann als Körner verwenden.

    Körnungen kontrollieren.

    Wenn die Kontrolle OK ist dann mit normalem Körner nachkörnen.

    Körnungen kontrollieren - es könnte die Buchse ja trotzdem verrutscht sein.

    Dann mit 2mm vorbohren und Löcher nochmal kontrollieren. Dann entweder fertigbohren oder kleinere Korrekturen mit Nadelfeile machen. Dann fertigbohren auf gewünschtes Maß.

    Bohren natürlich ohne die Buchse.

    So ist jedenfalls mein Plan für das nächste Mal.

    73 de Eike KY4PZ / ZP5CGE

    Wat de een sien Uhl is de anner sien Nachtigal

  • Ah, schön zu lesen, dass ich nicht alleine nicht fähig bin ( war) bei dieser Aufgabenstellung. Dafür gibt es aber eine recht einfache Lösung:


    Das zentrale Loch als erstes bohren, gerne ein paar zehntel größer als notwendig. Buchse mittig einlegen, eine Bohrung mit dem Bleistift anzeichnen, bohren und Gewinde schneiden oder nur Durchgangsbohrung.

    Dann die Buchse mit einer Schraube einbauen, ausrichten und festziehen. (deswegen die Zentralbohrung groß genug bohren)

    Jetzt die übrigen Bohrungen mit einem Bohrer, der genau in das Loch der Buchse passt, leicht anbohren. Das sind die Zentrierungen für den Bohrer für das Gewinde.

    Buchse rausbauen, die drei Löcher mit dem Passenden Bohrer bohren, dabei darauf achten, dass der Bohrer nicht verläuft, Gewinde schneiden und sich freuen, dass alles passt! :)


    Wichtig dabei ist aber, dass die Bohrer ordentlich geschliffen sind. Das reduziert die Gefahr des Verlaufens.


    Viel Erfolg!

    Gruß Stefan

    Strengt euch an! Der Tag versaut sich nicht von alleine! :D

  • Hallo Stefan,

    da geht es ja schon los: eine Bohrung mit dem Bleistift anzeichnen.

    Die Mitte trifft man ja eh nie genau. Und exakt und genau an den äusseren Rand dieser Bohrung mit Bleistift oder Anreißnadel "rumzirkeln" geht nicht, weil man nicht richtig rund/rum kommt. Der Aussenring der Buchse lässt das nicht zu.

    Als Zwangslösung setze ich die Buchse schon mal diagonal ein, dann habe ich wenigstens den angezeichneten Strich der Mittelachse des BNC-Pins als einen Anhaltspunkt. Sieht aber optisch auch " aus der Kurve " aus ;-/ Es bleibt schwierig...

    73 de Wolfgang

  • Hallo Eike,


    sehr gut beschrieben. Ich bohre auch erst das große Loch für die BNC-Buchse gerade passend und reiße dann die 4Durchgangslöcher mit der Reißnadel an. Ich habe allerdings eine Reißnanadel, wo die Siptze austauschbar ist. Die Nadel hat die gleichen Maße wie früher die Grammophonnadeln. Wenn man die Reißnadel wirklich senkrecht hält beim Anreißen, dann kommt der Anriß dahin, wo er soll. Danach mittig körnen und vorbohren wie Du beschrieben hast.

    Einfacher ist es BNC-Buchsen zu verwenden, die nur ein rundes Locch mit 9,6mm Durchmesser erfordern.

    Diese Buchsen haben dann noch eine Zahnscheibe mit Lötanschluß.


    72& 73

    de Jürgen, DF3OL

  • Moin,

    für die mittlere Bohrung empfehle ich folgendes Werkzeug:

    Stufenbohrer

    Alternativ gehen auch Auskreiser oder Zapfenbohrer.

    Dann die PL - Buchse in die Bohrung stecken, ausrichten und wenn möglich mit eine Klemme sichern. Für den Modellbau gibt es miniatur Schraubklemmen.

    Dann mit einem passenden, scharfen Spiralbohrer eine der Bohrungen gut anbohren oder gleich durchbohren.

    Dann eine passende Schraube nehmen und die Buchse damit festschrauben. Dann erfolgt die zweite Bohrung.

    Alternativ kann man auch sich eine Bohrschablone mit CAD zeichnen und ausdrucken. Den Ausdruck ausrichten über die mittlere Bohrung und dann eine oder gleich zwei der Befestigungsbohrungen bohren.


    Ich mache es direkt vom CAD in die CNC Fräsmaschine.

  • Hallo zusammen,


    wenn es kein Gewinde sein soll (also auf die Innenseite Muttern kommen) kann man die vier Löcher auch mit etwas Spiel bohren. Normal würde ich für ein genau zentrietes Loch für eine M3-Schraube 3,2 mm bohren. Wenn man 4 mm nimmt haben die Schrauben etwas Spiel und man kann die Buchse passend schieben :)

    vy 72 de DH8DAP, Frank aus Schwelm nr Wuppertal, JO31PG


    Ich bin Westfale von Geburt und Europäer aus Überzeugung!


    http://www.golf19.de

  • Hallo Stefan,

    da geht es ja schon los: eine Bohrung mit dem Bleistift anzeichnen.

    Die Mitte trifft man ja eh nie genau. Und exakt und genau an den äusseren Rand dieser Bohrung mit Bleistift oder Anreißnadel "rumzirkeln" geht nicht, weil man nicht richtig rund/rum kommt. Der Aussenring der Buchse lässt das nicht zu.

    Als Zwangslösung setze ich die Buchse schon mal diagonal ein, dann habe ich wenigstens den angezeichneten Strich der Mittelachse des BNC-Pins als einen Anhaltspunkt. Sieht aber optisch auch " aus der Kurve " aus ;-/ Es bleibt schwierig...

    73 de Wolfgang

    Hallo Wolfgang,

    lies bitte nochmal genau nach. Ich habe geschrieben, dass das zentrale Loch etwas Spiel haben muss, also größer ist. Dann ist die Abweichung des ersten Lochs locker auszugleichen. Wichtig sind die übrigen drei Löcher, dass die im Raster genau passen. Außer natürlich, du musst die Buchse bis auf 10tel genau platzieren, dann muss aber den Zentralloch auch auf 10tel genau gebohrt sein... ;)

    Gruß Stefan

    Strengt euch an! Der Tag versaut sich nicht von alleine! :D

  • Hallo Wolfgang,

    lies bitte nochmal genau nach. Ich habe geschrieben, dass das zentrale Loch etwas Spiel haben muss, also größer ist. Dann ist die Abweichung des ersten Lochs locker auszugleichen. Wichtig sind die übrigen drei Löcher, dass die im Raster genau passen. Außer natürlich, du musst die Buchse bis auf 10tel genau platzieren, dann muss aber den Zentralloch auch auf 10tel genau gebohrt sein... ;)

    Gruß Stefan

    Ja es gibt viele brauchbare Methoden, um ein Schwein zu schlachten.
    Wie in der Elektromechanik (zumeist gestanzte Teile aus Blech bis 1mm Dicke), in der Mechanik (u.a. 'Bleche' von 25mm Dicke) so auch in der Fein- und Feinstmechanik: Wichtig sind die Toleranzen. Warum? Wenn man alles viel zu genau macht lässt sich das Produkt nicht mehr kostengerecht produzieren. Für das Hobby bedeutet es: Zu genau und man verschwendet zuviel Zeit.

    Und was man in einer anständigen Feinmechanik-Lehre auch gelernt hat: Wie bekommt man nach einem vermauerten Anriss oder Bohrvorgang das Werkstück noch gerettet, sodass alles innerhalb der geforderten Toleranzen ist? Stichwort: Nadelfeile, Räumnadel, schräge Körnung etc. ... ;) Und was ist wenn man auf der schönen Oberfläche keine Anrisse haben möchte? Dann eben doch mit dem Bleistift (0,3mm, Körnung in der Mitte des Strichs - Augenmaß auf 0,05mm ist durch nichts zu ersetzen) oder Lack aufbringen und den anreißen, oder den Anriss nur soweit führen, dass er nachher in der Bohrung verschwindet ... auch da gibt es viele Methoden.

    Die BNC-Buchsen, welche nur ein Bohrloch benötigen, verwende ich nicht so gern, denn A) ist das Loch ja nicht rund sondern hat eine abgeflachte Seite. Da ist viel Feilen angesagt - und das mit einiger Präzision denn sonst ist es für die Katz oder B) wird das nicht gemacht, drehen sich die BNC-Buchsen früher oder später, meist jedoch früher, los und dann reißt drinnen im Gerät meistens 'was ab.

    73 de Eike KY4PZ / ZP5CGE

    Wat de een sien Uhl is de anner sien Nachtigal

  • Ich meine mit Amateurmittel, also Lineal, rechter Winkel, Bleistift usw.

    In Wild West: Die 22er nehmen, zielen und durchschiessen. Eine Flinte gilt hier als Amateurmittel;:-)

    Alternativ kann man auch sich eine Bohrschablone mit CAD zeichnen und ausdrucken.

    Bingo! Ich mache es meist noch klassischer: Technische Zeichnung der Buchse nehmen, die Mitte aller fuenf Loecher jeweils aufs Material zeichnen oder ritzen, ankoernern, Bohrer einspannen und los geht's. Bei Aussenmontage nach unten weg bohre ich die Mitte groesser, auch bei SO-239, sodass der Flansch innen statt aussen anliegt. Weniger Chance, dass Regen- oder Tauwasser irgendwo einsickert.


    Falls man trotzdem danebengebohrt hat, die Schraubensorte oben links nehmen:


    https://www.sequencer.de/synthesizer/proxy.php?image=http%3A%2F%2Ftech.wueest.name%2Fdiv%2Ffun%2Fschrauben%2Fscrew1.gif&hash=166a4fc3f3aa5e8c06411308ca258722


    73, Joerg

  • Hallo Wolfgang,

    wie zeichnet ihr eigentlich die 4 kleinen Befestungslöcher von BNC-Buchsen mit eckigen/quadratischen Flansch an? Ich meine mit Amateurmittel, also Lineal, rechter Winkel, Bleistift usw.

    Eine Stanze habe ich nicht dafür. Das Mittelloch bohren und dann die Buchse auflegen und die Löcher mit Reißnadel anzeichen, geht schon wegen Parallaxenfehler häufig in die Hose mit dem Ergebniss, daß die Buchse schief sitzt.

    Da ich einige gebrauchte, unterschiedliche BNC-Buchsen in meiner Bastelkiste habe, kann ich aber auch keine Datenblätter mit Maßangaben benutzen, die die Bohrungen nicht alle gleich sind...

    wenn ich Flansch-BNC-Buchsen verwende, zeichne ich die Bohrungen meistens nicht an. Hier meine Vorgehensweise, für die eine kleine Handbohrmaschine (oder ein Akkuschrauber) auf langsamster Stufe, ein paar kräftige Zwingen und ein Holzbrett als Unterlage reichen.


    Ich bohre zuerst eine Pilotbohrung mit einem 1-mm-Bohrer an der Stelle, an der später die Mitte der Buchse sitzen soll. Damit der Bohrer nicht wegläuft, körne ich die Stelle vorher an. Dann erweitere ich diese Pilotbohrung schrittweise mit dem jeweils nächst dickeren Bohrer. Bitte ruhig kleine Schritte machen, maximal 1-mm-Schritte. Je kleiner die Schritte sind, desdo runder wird der Durchbruch am Ende.


    Wenn die Bohrung so groß ist, dass der Flansch auf dem Blech der Gehäuses aufliegt, folgt der nächste Schritt. Dabei nutze ich zwei kleine Zwingen, mit denen man normalerweise Bretter beim Leimen zusammenhält. Diese Zwingen gibt es in unterschiedlichen Größen und mit unterschiedlichen Klemmkräften. Wichtig ist, dass sie stark "kneifen" und die Flanschbuchse so sicher am Blech festhalten, dass sich der Flansch nicht mehr drehen kann. Prinzipiell kannst Du alles verwenden, was die Flanschbuchse auf dem Blech festhält. Du musst nur Platz für den Bohrer im nächsten Schritt haben.


    Dann bohre ich wieder eine Pilotbohrung, diesmal durch eine der vier Befestigungsbohrungen am Flansch. Diesmal sollte der Bohrer gerade noch durch die Bohrung am Flansch passen. Dann rutscht er nicht in der Bohrung herum und man spart sich das Ankörnen oder Anzeichnen. Meist schraube ich nach dem Bohren schon die erste Befestigungsschraube am Flansch fest. Die anderen Bohrungen folgen dann in gleicher Art und Weise.


    Viel Erfolg! Kleiner Tipp am Ende (aus eigener Erfahrung): Über vorher an einem Stück Restblech, bevor Du Dich an das endgültige Gehäuse wagst. Die Flanschbuchse kannst Du ja weiter verwenden.


    73/72 de Ingo, DK3RED - Don't forget: the fun is the power!

    Edited once, last by DK3RED ().

  • Hallo,

    ich mache es so wie Stefan es beschrieben hat. Ja es wird manchmal leicht schief. Na und? ich bastel für mich und verkaufe nichts!

    vy 73 Bruno DL7UN

    Vy 72 de Bruno, DL7UN

    Edited once, last by Bruno ().

  • Hallo,

    bei mir haben sich Schablonen aus Pertinaxplatinenmaterial bewährt. Ich wollte vor Jahren in mein Meisterstück einen AC-Netzeinbaustecker einbauen und es gab keine Maßzeichnung in der die beiden Schrägen bemaßt waren. Also habe ich versucht, grob die Maße zu erfassen und den Rest habe ich gebohrt, gesägt und gefeilt. Es hat super funktioniert. Für eine BNC-Flanschbuchse dürfte es mit dem richtigen Werkzeug eine Kleinigkeit sein.

    Für die BNC-Einlochbefestigung mit der abgeflachten Seite habe ich keine Lösung. Da muss man stanzen oder feilen.


    73

    DF6AP

  • Hallo,

    danke für die vielen Tips! Im Prinzip mache ich es, wie die meisten es beschrieben haben. Oder eine Mischung aus allem. Es sind leider nicht immer Aluplatten in der Größe 500x500 mm, sondern bei mir Bierdeckel, oder Postkartengröße. Damit wird es eben kniffelig, die Buchse fest zu fixieren. Überdies muß man beim "Durchzeichnen" der Löcher durch den Flansch die Platte unten unterfüttern, damit der Mittelpin frei in der Luft hängt. Also wird das Ganze noch wackeliger.

    Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die Flanschlöcher mittels Schieblehre ausgemessen, diese sind ja symetrisch und anhand Mittelpin und Flanschgröße und dem Durchmesser der 4 Flanschbohrungen zu errechnen. nach dem Übertragen auf die Montageplatte paßte es trotzdem nicht ganz.

    Stefan: Ja klar auf den 1/10 mm arbeiten aber mit einem Bleistift anzeichen :) Nein im Ernst: ich habe einen betagten Wolfcraft Bohrständer ( M42 Halsaufnahme ) mit 6-kant Prismenführung und eingefräster Zahnstange. Der hat schon bestimmt einen knappen Millimeter. Die Bohrmaschine ist eine recht neue Metabo Eingang Maschine, ohne Schlag. Aber auch da hat die Spindel gefühlt 0.5 mm Spiel. Deshalb wäre es halt schön, wenn das angezeichnete Grundgerüst wenigstens passen würde - schief wird es von alleine :)

    vy 73 de Wolfgang

  • Hallo Wolfgang,


    vielleicht noch 1, 2 Tipps: wenn Du das zentrale Loch mit einem Stufenbohrer bohrst und ein Stück Holz unterlegst dabei, hast Du nach der Bohrung automatisch eine passende Unterlage, wo Du Platte mitsamt Buchse sauber auflegen kannst.

    Da wackelt nix. Wenn es kleine Löcher sind, nehme ich einen Edding 8850 und körne nach Augenmaß die Mitte an. Ich traue mir zu, dann dort auch Gewinde reinzuschneiden und es wird hinterher sauber passen.

    Dafür benötigt man ordentliches Werkzeug.

    Bei der aktuellen Inflation kann man sich durchaus überlegen mal bissl was auszugeben für vernünftige Qualität, solange man sie noch zum aktuellen Preis bekommt. Billiger wird es nicht werden.

    Z.B. auch ordentliche Bohrer usw.


    73

    Markus

  • Hallo Markus, ich bin schon ganz gut mit Werkzeug ausgerüstet, auch mit guten Bohrern inkl. 3 Stufenbohrern. Nur aus Platzgründen habe ich halt keine vernünftige Standbohrmaschine.

    Ich habe eben mal wahllos in der Kiste die BNC Buchsen nachgemessen: der unterste Teil, also da wo der Mittelpin ist, hatte 7 mm. Oder, bei den meisten anderen lief dieses Stück konisch zu: am obersten, breitesten Ende am Flansch sind es 11 mm. Die Stufenbohrer, die ich habe, laufen alle in "geraden" 2 mm Schritten aufwärts, 7 mm und 11 mm gibt es da nicht.

    Ich habe in einem uralten Monacor Lochstanzensatz ( hatte damals um die 50.- DM gekostet und war viel Geld für mich ) auch eine konisch zulaufende, sehr scharfe Reibahle, die ist unten 3 mm und geht in einem Stück stufenlos rauf bis 12 mm. Damit geht das ganz gut. Sonst gibt es immer noch die gute alte Rundfeile...

    vy 73 de Wolfgang

    Edited 2 times, last by DL2YBF ().

  • Hallo Markus, ich bin schon ganz gut mit Werkzeug ausgerüstet, auch mit guten Bohrern inkl. 3 Stufenbohrern. Nur aus Platzgründen habe ich halt keine vernünftige Standbohrmaschine.

    Ich habe eben mal wahllos in der Kiste die BNC Buchsen nachgemessen: der unterste Teil, also da wo der Mittelpin ist, hatte 7 mm. Oder, bei den meisten anderen lief dieses Stück konisch zu: am obersten, breitesten Ende am Flansch sind es 11 mm. Die Stufenbohrer, die ich habe, laufen alle in "geraden" 2 mm Schritten aufwärts, 7 mm und 11 mm gibt es da nicht.

    Ich habe in einem uralten Monacor Lochstanzensatz ( hatte damals um die 50.- DM gekostet und war viel Geld für mich ) auch eine konisch zulaufende, sehr scharfe Reibahle, die ist unten 3 mm und geht in einem Stück stufenlos rauf bis 12 mm. Damit geht das ganz gut. Sonst gibt es immer noch die gute alte Rundfeile...

    vy 73 de Wolfgang

    Hallo Wolfgang,


    dann gibt es immer noch den guten, alten Spiralbohrer mit 9,7mm oder 10mm Durchmesser...


    72 & 73

    de Jürgen, DF3OL

  • Hallo Jürgen

    nee, Bohrer in 1/10 Stufung habe ich nicht. Wäre auch wenig sinnvoll bei dem Spiel der Spindel und dem des Bohrständers. Reibahle und Rundfeile müssen reichen...

    73 de Wolfgang

  • Ich habe das als Jugendlicher mangels Bohrer mit einer Schere meiner Mutter gemacht. Aufgeklappt, eine Haelfte als Griff benutzt, mit der anderen hin und her drehend das Loch ausgeknarzt. Oh gab das Aerger, als es rauskam. Aber die Buchsen passten wie angegossen.


    73, Joerg