Grimeton Reise - div. QRP und SOTA Aktivitäten

  • Folks!

    In etwa 2 Wochen startet ein kleines 4'er Team an OMs von Wien und Linz aus zu einem Besuch des Maschinensenders in Grimeton. Ich gehe davon aus daß viele Leser von der Station schon gehört haben.

    Wir wollen die ~3000km Fahrt mit einigen Funkaktivitäten begleiten. Es wäre schön wenn der Eine oder Andere hier aus dem Forum uns HF technisch begleiten, verfolgen oder was auch immer möchte. SOTA Alerts sind großteils schon unter meinem Rufzeichen gesetzt. Wir werden auch versuchen von den Quartieren aus auf 20/30/40m als auch auf 2m in Phonie und Telegraphie aktiv zu sein. Keiner von uns ist in Telegraphie ein Rennpferd, ich selbst bin erst vor 1,5 Jahren abermals gestartet, daher noch langsam. Ihr findet unseren Standort auch unter meinem Rufzeichen auf APRS.fi.

    BG Info und Reiseplan findet Ihr bei mir am WEB während der Reise will ich, so das technisch geht, in einem SWAY die Aktivitäten jeweils am Abend raufladen.


    Einige unserer Highlights sind der Brocken, ein SOTA Mugl auf Fehmann bzw. kurz davor (weil so nieder) und so das klappt: das Laufenlassen des Maschinensenders. Dazwischen gestreut am Abend nette Plaudereien am Funk oder gar in Präsenz so such das ergeben sollte. Falls Ihr Empfehlungen für uns habt, bitte einfach auf dieses Posting antworten.


    73 OE1IAH

  • Viel Spaß dann und vielleicht hört man sich. Fehmarn hat allerdings keinen SOTA-Gipfel. Denke, Du meinst den Bungsberg, der allerdings auf dem Festland liegt.

    73!

    Peter DL3NAA

    DL3NAA
    Name: Peter
    QTH: Kehl (JN38VN)
    DOK B14, HSC 1023, VHSC 186
    QRP von 80 Meter bis 10 Meter CW


    Life is too short for QRP!

    Satis longa vita - Das Leben ist lange genug! (Seneca)

  • Moin,


    ich wünsche Dir auch viel Spass! Habe mir Euer Programm angeschaut, mir wäre das zu stressig, straff vollgepackt., Respekt!


    Normal benötigt man im MiWuLa schon 5 Tage, Berge gibts da auch, aber ob die eine SOTA Nummer haben? :D


    73, Tom


    PS: Der DARC sitzt in Baunatal, nicht Baunertal.

  • Viel Spaß dann und vielleicht hört man sich. Fehmarn hat allerdings keinen SOTA-Gipfel. Denke, Du meinst den Bungsberg, der allerdings auf dem Festland liegt.

    73!

    Peter DL3NAA

    YEP, den meine ich

    Normal benötigt man im MiWuLa schon 5 Tage, Berge gibts da auch, aber ob die eine SOTA Nummer haben? :D

    YEP Zeitmangel, ich war selbst schon x-mal dort, also Baufortschrittskontrolle :) Für die Anderen nur die Gelegenheit das kennen zu lernen.

    -AH-

  • Früher konnte man noch auf Fehmarn "Marienleuchte" gucken und hören, ein automatisches Funkfeuer auf LW. Ist aber jetzt Geschichte.

    Viel Spaß, ich höre mal rein auf Euch, am sichersten auf 30 Mtr.

    vy 73 de Wolfgang

  • Viel Spaß, ich höre mal rein auf Euch, am sichersten auf 30 Mtr.

    TKX - wir werden unsere Aktivierungen auf SOTA Spotter publizieren. Dann ist der Mugl, die QRG und Betriebsart auch klar. Hoffe damit daß man uns so leichter finden kann.


    Ja 30m das Magic Band nutze ich gerne ist nicht so Contest verseucht. Da hat man als QRP Station bessere Chancen ein QSO zu Stande zu bringen. Auf dem Band gibt es auch mehr Stationen die Betriebstechnik nicht nur als zu vergessenden und ignorierenden AFU-Prüfungsgegenstand betrachten sondern das auch leben.

    73 de OE1IAH

  • Folks!

    Bin zurück von der Reise war ein Super Erlebnis. Zeitplan wurde weitgehend eingehalten, wenn wir uns wo länger aufgehalten haben wurden kleine Zwischenziele geopfert. Soll ja keine Qual werden. Das SWAY wurde laufend befüllt. Ausführliche Berichte mit mehr Bildern und Infos zur Grimeton Station erscheinen bald auf meinem WEB. Auf der HAM Radio gibts am ÖVSV Stand eine Präsentation am Freitag Nachmittag.

    73 de -AH-

  • Hallo Arnold,

    ich habe deinen Bericht gelesen.


    ich war vor 5 Jahren zum letzten Mal in Grimeton. Insgesamt war ich zwei mal, zum Alexsanderson-Day ,vor Ort und hatte beide Male das Glück, dass der Sender in vollem Betrieb gezeigt werden konnte.

    Ein tolles Erlebnis. Wer die Chance hat sich das anzuschauen, sollte es tun. Die technische "Besatzung" besteht ja ausschließlich aus HAMs und vermutlich wäre der Betrieb der Station ohne die schwedischen Freunde nicht möglich.


    Zum Alexsanderson Day trifft man immer wieder HAMs aus aller Herren Länder vor Ort und ein Blick ins Gästebuch ist Hochinteressant.


    Es wird mir immer ein Geheimnis bleiben, warum der OP an der verstaubten Taste keine Sehnenscheidenentzündung bekommt.

    73, Bert DF7DJ




    Ein Leben ohne Telegraphie und QRP ist möglich, aber völlig Sinnlos...

  • Hi!

    Wie berichtet ein super Erlebnis. Die "Aktiven" an dem Alternator haben keine Rufzeichen, auch Fredrik der Präsident nicht. Das Interesse der Truppe ist die Erhaltung der Anlage und die investieren sehr viel persönlichen Aufwand. Ein Großteil der Betreuer kann auch keine Telegraphie oder nur auf niedrigem Niveau.

    Der bekannte OP an der Taste in Uniform hat ja nur kurze Nachrichten gegeben, das hält man aus. Die Taste ist in der Position fix montiert kann man nicht verschieben.


    Nebenan ist ein AFU Klub, das ist der Container in dem wir waren. Dort gibt's natürlich HAMs. Die Gruppe ist aber auch extrem klein, ähnlich einem ADL/DOK. Ich erinnere mich nicht ganz genau an die Zahlen aber 10 Mitglieder 4 Aktive und wie auch sonst üblich der Überalterung anheimfallend.


    Unser Erlebnis die gesamte Prozedur des Starten und Stoppens selbst zu machen, warten bis die Messgeräte das OK für's Weitermachen anzeigen, das war schon was Besonderes. Es gibt eine Betriebsanleitung was wann zu tun ist. Dabei sind wir natürlich überwacht und begleitet worden. Wir waren auch in den Gängen während dem Betrieb, "live wires in front of you". Der Gang mit den großen Kontakten wird mit starker Luft gespült zum Kühlen und Funkenlöschen - extrem windig - Technologie auf den 1920'ern.


    Letztlich waren wir HAMs die Auslöser für die begrenzte Nutzung dieser Technologie. Als die Maschine in Betrieb ging hatten HAMs auf Kurzwelle längst Transatlantik Verbindungen gemacht. Zur Erinnerung um 1920 war man noch der Meinung 200m und darunter ist Junk das lassen wir den Spinnern über. Mit den Frequenzen ist kein kommerzieller Nutzen zu erwarten. Als die Anlage in Betrieb ging war sie bereits veraltet. Der Nutzen war, die 17,2kHz gingen bei jedem Wetter. Zusätzlich auch ein Eindringen ins Meerwasser zB bis zu 30m Tiefe im Kattegat. Die Zuverlässigkeit war der Grund weshalb das Ding bis in die 1990'er "standby" gehalten wurde von der schwedischen Regierung. Dann hat man glücklicherweise vergessen das Ding abzureißen und es fanden sich genügend Freaks die das am Leben halten.

    73 de OE1IAH

  • Hallo OE1IAH,

    da ich ca. 100km nördlich vom Brocken wohne, wäre das toll, wenn ich Euch da oben oder auch weiter unten treffen könnte.


    72 & 73 de

    Jürgen, DF3OL


    Da hab ich wohl doch die Zeit verpennt... ?(

  • Letztlich waren wir HAMs die Auslöser für die begrenzte Nutzung dieser Technologie. Als die Maschine in Betrieb ging hatten HAMs auf Kurzwelle längst Transatlantik Verbindungen gemacht.

    Also die Funkamateure haben den kommerziellen Stationen und dem Militär damals gezeigt, wie drahtlose Transatlantik-Verbindungen funktionieren - verstehe ich Dich da richtig ?


    73

    Markus

  • Hallo Markus


    Es ging zu dieser Zeit um eine dauerhaft zuverlässige Nachrichtenverbindung. SAQ hat ein Leistung von 300 KW.

    Das wäre um 1920 wohl nie mir Röhren realisierbar gewesen sein.


    Beim Alexandersonday sendet SAQ meines Wissens nach normalerweise nur mit 100 KW.


    Allein schon, dass in New York extra mehrere Boten zur Verteilung der Telegramme da waren, zeigt wie Zuverlässig die Nachrichtenübertragung damals war.


    Mein Lieblingsfilm zu SAQ:


    Schätze der Welt: Grimeton: Radiostation Grimeton bei Varberg, Schweden, Folge 327 | ARD Mediathek

  • Also die Funkamateure haben den kommerziellen Stationen und dem Militär damals gezeigt, wie drahtlose Transatlantik-Verbindungen funktionieren - verstehe ich Dich da richtig ?

    Muss leider etwas OT vom Thema des Threads gehen und ausholen, um Markus Frage zu beantworten


    Moin Markus,


    schade, dass so wenige Funkamateure die Geschichte des Amateurfunks kennen. Es gibt da ein Buch, welches ich als SWL schon "verschlungen" habe, weil mein Lehrmeister und alter Funkamateur diverse damals wichtige Literatur in seinen Regalen hatte. "Geschichte des Amateurfunks"

    https://ft-funkboerse.de/hambu…mateurfunks-von-dl1cu/id5


    Das Buch wird derzeit als Folge im Funktelegramm veröffentlicht. Ich las gerade - nähere Infos zum Buch im FT 4/21. Ich habe das Buch hier im Regal, daher bin ich nicht auf dem Laufenden, ob es jetzt als Neuauflage zu haben ist. Wen es interessiert - dort nachfragen.


    Zur Beantwortung Deines Zitates, zusammengefasst. Die Kommerziellen sahen - man wusste es ja nicht besser, denn es gab das Wissen von heute noch nicht - in höheren Frequenzen keinen Nutzen. Keinen Sinn oder Mehrwert. Also keine Möglichkeit, daraus Gewinn zu erzielen. Die Radioamateure, die sich damals wie heute dem Medium "Äther" und Hochfrequenz gewidmet haben, bekamen das zu spüren. Sie und ihre Basteleien wurden per Regelungen auf die "sowieso nutzlosen" höheren Frequenzen verbannt. Heute hat man alle Möglichkeiten, dort QRV zu sein. Aber damals - betrachtet man historische Aufnahmen und Anlagen - waren auch die aktiven Bauteile (Röhren) "da oben" am Ende ihrer Daten bzw. Leistungen. Alles unbekannte Terrain.


    Wie sich allerdings durch den Forscherdrang der Funkamateure, hier speziell zum Thema Ausbreitung (immer noch aktuell), zeigte, war es sehr wohl möglich, mit den damals kleinen Leistungen der Amateure (QRP war "Norm") Fernverbindungen zu erreichen.


    Das bekamen auch die Kommerziellen mit und somit wurden nun die neu erschlossenen Bereiche genutzt.


    Funkamateure auf der Welt haben immer schon sehr viel Beiträge zu Themen geleistet und dafür gesorgt, dass wir heute mit Wissen und Dingen umgehen, die so selbstverständlich sind wie nix. Auch in den restriktiven Zeiten des Nationalsozialismus. So ein Bashing eines Landes wie es leider heute im AFU zur Schau getragen wird, gabs damals in der Heftigkeit gegen uns Deutsche nicht. Gut, es erhielten auch nur wenige eine Genehmigung. Die zahlreichen Schwarzfunker aber, die unter Einsatz ihres Lebens (Todesstrafe, KZ) Funkbetrieb machten, forschten weiter. Wie gesagt, alles im Buch zu lesen. Lohnt sich!


    Geschichte in der Schule war für mich langweilig. Meine Berufsausrichtung stand im Grunde fest. Aber die später fachbezogene Geschichte fand und finde ich wiederum sehr interessant. Somit ist der Bericht über SAQ sehr schön hier zu lesen.


    Die Kenntnis des Buches zur ganzen Geschichte des Amateurfunks sollte Pflichtlektüre sein. Und das Wissen darum, dass es auch heutzutage noch Forschergeist(er) gibt, die Funkamateure sind und umgekehrt. Leider geht das Hintergrundwissen verloren. Desinteresse?


    Funkamateure auf der Welt, abseits jeder politischen Ausrichtungen haben viel geleistet. Ich zumindest bin mir dessen bewusst und sehe daher AFU mit etwas anderen Augen.


    "Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten." (August Bebel)

    73 Michael, DF2OK
    Der im Gegensatz zu einigen anderen Menschen alle Beiträge eines Threads liest bevor er antwortet...
    ~ Die Zeit minimiert die Löcher im Sieb der Bekanntschaften. (Clemens, 5.11.2004) ~

  • Also die Funkamateure haben den kommerziellen Stationen und dem Militär damals gezeigt, wie drahtlose Transatlantik-Verbindungen funktionieren - verstehe ich Dich da richtig ?

    Im Grunde JA. Das sind die Mythen auf die sich die älteren gerne berufen. Leider gibt's kaum mehr jemanden unter den HAMs die diesen Willen zu Neuem haben. Ist sicher noch vieles zu finden man muß halt suchen!

    -AH-

  • Das sind die Mythen auf die sich die älteren gerne berufen.

    Ähm.. räusper - das sind keine Mythen, sondern aufgeschriebene Geschichte von Menschen, die die Zeiten damals miterlebt haben. Siehe meinen Beitrag etwas weiter oben.

    73 Michael, DF2OK
    Der im Gegensatz zu einigen anderen Menschen alle Beiträge eines Threads liest bevor er antwortet...
    ~ Die Zeit minimiert die Löcher im Sieb der Bekanntschaften. (Clemens, 5.11.2004) ~

  • Leider gibt's kaum mehr jemanden unter den HAMs die diesen Willen zu Neuem haben. Ist sicher noch vieles zu finden man muß halt suchen!

    Ok, dann gucken wir mal, welche Funkamateure Sachen entwickelt haben, die heute jeder verwendet:


    1. N9LC (George Sweigert): Schnurlostelefon

    2. W1BGE (Percy Spencer): Hat den Mikrowellenherd erfunden

    3. W5JKW (Harold Rosen): Entwickelte den ersten geostationären Satelliten

    4. W9GTY (Jack Kilby): Hat den Mikrochip entwickelt und auch den Taschenrechner

    5. W3AFF (Garett Brown): "Steady Cam" sagt vielleicht manchen nichts, aber ohne seine Entwicklung würden Filme heute anders aussehen...



    K1JT hat WSPR entwickelt (auch FT-8) und das wird massiv in der Forschung von Funkausbreitung verwendet: https://www.researchgate.net/p…gation-studies-using-WSPR Gwyn Griffiths ist G3ZIL... Überhaupt sind im Bereich der Vorhersage von Funkausbreitung etliche HAMS maßgeblich beteiligt bzw. beteiligt gewesen! Nachdem VOACAP nicht mehr kommerziell weiterentwickelt wird, haben OH6BG etc. dieses Programm weiterentwickelt mit dem inzwischen pensionierten Greg Hand.


    Reicht das? :)


    73!

    Peter DL3NAA

    DL3NAA
    Name: Peter
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    DOK B14, HSC 1023, VHSC 186
    QRP von 80 Meter bis 10 Meter CW


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    Satis longa vita - Das Leben ist lange genug! (Seneca)

  • Moin Peter und danke für die Beispiele.

    welche Funkamateure Sachen entwickelt haben, die heute jeder verwendet:

    Um da ganze Ausmaß dessen, wo Funkamateure in aller Welt bei neuen Entwicklungen seit Existenz des freizeitmässigen Beschäftigens mit Funktechnik und Co. beteiligt gewesen sind (und es noch sind), würde durchaus ein Buch füllen. Wenn man die Verdienste und Techniken mit aufführt.


    Seit 1975 dabei habe ich die CQ-DL (und später auch die Hefte davor, inkl. DASD-Mitteilungsblätter, die mein Lehrmeister noch hatte) gelesen. Hätte ich geahnt, dass man hier noch auf einen "Ungläubigen" trifft, hätte ich mir Notizen gemacht.


    Einige Highlights:

    Satellitenkommunikation > Breitbandtransponder > Amsat. Gabs vorher so nicht.

    Nochmal Satelliten > Lagekontrolle über Magnetfeldsteuerung wie bei den alten Oscars.

    Und nochmal Satelliten > beim ersten Kommunikationssatelliten nach Sputnik (glaube, es war der dritte) waren Funkamateure federführend. Im Bereich der Weltraumfahrt gibts noch Weiteres.


    Funkwetter bzw. Wellenausbreitung. Immer noch aktuell und das seit damals. Walter Dieminger > Atmosphärenforschung. Alles zu dem Thema > Funkamateure beteiligt. Wer betreibt denn heute ein umfangreiches Bakennetz, um die Forschungen zu unterstützen? Oder ganz speziell: DK0WCY in Schleswig Holstein. Die übrigens gerade umziehen müssen...


    Übertragungsverfahren aller Art. Auch vor WSJT und Co. X25-Protokoll war bei der Post, AX-25 wurde daraus entwickelt und machte Packet-Radio damit "berühmt".


    Weil ich selbst mal Jahre darin aktiv war: Fernsehübertragungen. ATV und neue Entwicklungen. Ohne Funkamateure sicher nicht so flott vorangekommen. SSTV - Entwicklung von Funkamateuren.


    Und ja, wie zu Anfang oben geschrieben - Ohne Funkamateure kein UKW. Ist so.

    Funkamateure haben oft den ersten Schritt, den ersten Anstoß zu Technologien vorgenommen, die die Industrie vermutlich viel später erforscht hätte. Aber nur dann, wenn es "Kohle" in die Taschen spült. Muss sich ja rechnen.


    Funkamateure befassen sich als Hobby, also frei übersetzt aus Liebe mit dem Thema Funk und Umfeld. Und sind oftmals besser als Kommerzielle, die andere Kriterien haben.


    Das war es erstmal, was mir in rund 6 Minuten so eingefallen ist und ich getippt habe.


    Wir können durchaus Stolz auf das sein, was wir erreicht haben und noch erreichen. Das passiert meist im Verborgenen und daher ist es dem "normalen Bürger" (und leider auch Funkamateuren X( ) nicht bekannt.

    73 Michael, DF2OK
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  • Darf ich noch Prof. Dr. Ulrich Rohde N1UL dazu nennen? Rohde & Schwarz ist wohl jedem Elektroniker bekannt. Low-noise oscillator (Microwave and Wireles Synthesizers Theory and Design) und mir ist es unmöglich, alle seine Erfindungen und Publikationen aufzuzählen. Kennt jemand noch Günter Schwarzbeck DL1BU (Mess-Elektronik: Präzisions-Messdipole (λ/2) VHAP, UHAP)? Naja, seinen Nachruf hat der DARC ja auch inzwischen gelöscht.
    Ganz zu schweigen von all den anderen Antennenformen, die Funkamateure entwickelt haben und noch entwickeln.
    OK, Tupperware wurde nicht von einem Funkamateur erfunden ... damit kann dieser Thread dann wohl entgültig "entgleisen".
    Humor ist wenn man trotzdem lacht und: "Sie dürfen nicht alles glauben was Sie denken." (Heinz Ehrhard)
    damit vy 73 de Eike ZP6CGE KO4ZGQ

  • Hi!
    Ja hätte mich gefreut wenn wir Kontakt gehabt hätten. Wir haben von Weningerode aus Betrieb am Relais gemacht OE5MKE war da sehr fleißig. Oben vom Brocken war dann auf der Dierekten auch einiges zu arbeiten. Die Zwischenstation Brocken war für mich als Organisator gesetzt. SOTA auf der einen Seite und Eisenbahn dazu. Bin seit vielen Jahren ferro sexuell infiziert und mach' das im Kleinen als QRL eben 21 bis 220 fach verkleinert - aber nur Elektronik dafür.


    Während der Reise haben sich einige OMs gemeldet die von der Reise via Funkkontakten und Foren wussten und haben uns teilweise begleitet. In Schweden hat SA6SKM den ich vom online Morserino-üben her kenne entschlossen den Tag mit uns zu verbringen. Der ist extra 100km nach Grimeton gefahren um uns zu treffen. War sehr überraschend für mich und "spaßig" die Sach'.

    73 OE1IAH