gibt es eine ergonomische Norm für Paddles / Elbugs ?

  • Ich habe selbst mit Morsetasten an sich erhebliche Ausdauerprobleme hinsichtlich der Gebequalitat.

    Moin Tom,


    Das hatte ich wegen diesem Satz erwaehnt. Ja, es ist ein Hobby. Doch der obige Satz hoert sich danach an, dass Hagen aehnlich wie ich an Ragchews interessiert ist. Oder an Contest-Marathons. Bei beidem ist es schon sehr wichtig, dass die Taste den OM koerperlich moeglichst wenig ermuedet.


    Sieh es mal so: Radfahren ist fuer die meisten wie fuer mich ebenso ein Hobby. Doch einige fahren dabei Rennen, andere machen auf einen Trekkingrad eine Europadurchquerung, wieder andere fahren taeglich 40km pro Strecke zur Arbeit. Auch da ist Ergonomie dann so wichtig wie im Profibereich.


    Nur am Rande, meine laengste CW Session war zwei Stunden. Danach musste einer unserer Hunde ganz dringend und tat das lautstark kund. Wir wollten mal 6m in CW aktivieren und, wie man hier sagt, "we got carried away".


    73, Joerg

  • Moin Joerg,

    Das hatte ich wegen diesem Satz erwaehnt. Ja, es ist ein Hobby. Doch der obige Satz hoert sich danach an, dass Hagen aehnlich wie ich an Ragchews interessiert ist. Oder an Contest-Marathons. Bei beidem ist es schon sehr wichtig, dass die Taste den OM koerperlich moeglichst wenig ermuedet.

    nach allem was ich so sehe und höre, was es bei YT an Videos gibt, werden die richtigen Contest-Marathons zum großen Teil mit einem am Rechner angeschlossenen Keyer gemacht. Winkeyer (Microham) in Verbindung mit N1MM, Wintest oder ähnlicher Software.


    73, Tom

  • Moin,


    jeder ist anders und sieht das Hobby anders. Für ein QSO im Jahr muss ich keinen Aufriss machen und da langt auch eine Handtaste. Alle Empfehlungen mögen sinnvoll sein, keine Frage. Aber ich z.B. habe überhaupt keine Lust dazu, dass alles irgendwie zu optimieren, so verbissen sehe ich das einfach nicht. Weder das Radfahren noch das Morsen. Natürlich kann man jedem ein Paddle mit Keyerelektronik empfehlen, Mitglieder vom SKCC sehen das aber vielleicht ganz anders. Wie der eine, der sich ordentlich wie in den Ausbildungsvideos hinsetzt oder einer wie ich, dem das völlig egal ist, der sich einfach irgendwie auf den Stuhl lümmelt. Ich sehe ein Hobby in erster Linie als Spaß, da ist mir die Ergonomie völlig schnuppe, es muss für mich passen. Und wenn Millionen Geräte mit Touchpanel fürs Hobby toll finden, ich mag lieber Knöpfe.


    Vielleicht bin ich da aber der Einzige, der das so sieht, mag sein. Dann halt Sorry für mein unreflektiertes Geschreibsel zu dem Thema.

    üblich. Aber auch hier gilt es: Körperliches Training an der Tastatur und Ergonomie der Stationseinrichtung sind wichtig. Jeder beruflicher IT-ler wird - wenn er nicht gegenan trainiert - von Hals-, Nacken-, Schulter-, Rücken- uns sonstigen Beschwerden berichten können.

    Ich komme mir ja schon wie ein Außerirdischer vor ;) Ich trainiere nicht gegenan und die manchmal auftretenden Rückenbeschwerden haben eine andere Ursache. Von den anderen Dingen kann ich nicht berichten. 3x auf Holz klopf!


    73, Tom

  • Moin Michael,

    Aber wenn jemand eindeutig über körperliche Probleme klagt, dann darf "man" doch - neben dem Design des Gebers und (logischerweise) der Ergonomie dahinter - auch über die Möglichkeit der Einflussnahme auf den Körper schreiben. Und nicht nur über die Ergonomie der Taste. Gehört ab einem gewissen Alter zusammen. Finde ich jedenfalls...

    Ja, natürlich. Nur bezog ich mich bei meiner Antwort #22 auf die Aussage von Joerg, dass man so schnell wie möglich auf Paddle umsteigen sollte. Nicht "sollte", sondern wer möchte darf das auch tun. Aber das war mir bei den vielen Möglichkeiten einfach zu pauschal, gerade was Single, Double, Bug und Cootie angeht. Darauf bezog sich meine Aussage, das dies jeder anders sehen mag. Im Vergleich mit dem Profiradler, der sich sein Rad extra bauen lässt und nicht mit der Lagerware aus dem Supermarkt loslegt, muss auch ein Paddle nicht für jeden sinnvoll sein.


    Das die meisten Funkamateure sich keinerlei Gedanken zur Ergonomie machen, dass glaube ich immer noch, die meisten machen einfach ihr Ding, nehmen sich irgendeine Taste, irgendwelche alten Postrelais oder Sägeblätter und legen los :D


    73, Tom

  • Okay Tom,


    dann sind wir wieder auf derselben Spur.

    Das die meisten Funkamateure sich keinerlei Gedanken zur Ergonomie machen

    Bingo! Sieht man schon an den Stationsfotos. Stichwort Bildschirmarbeitsplatz. Aber jetzt wirds echt OT.

    73 Michael, DF2OK
    Der im Gegensatz zu einigen anderen Menschen alle Beiträge eines Threads liest bevor er antwortet...
    ~ Lege kein Wert auf diejenigen, die dich nicht zu schätzen wissen. ~

  • Hmm.

    Mikrofoneverbot in D.

    N7HRK braucht da nichts zu befürchten :P

    Das ist nicht gerade abwegig!

    Wir haben eine schallempfindliche Nachbarin. Telefoniert man völlig normal bei Zimmerlautstärke, dann redet die von Herumbrüllen.

    Ansonsten gibt es hier ein Antennenverbot, so dass nur MLA und CW in Frage kommen.

    CW hört keiner von außen mit und mit gerringsten Sendeleistungen und MLA erzielt man erstaunliche Reichweiten (z.B. von LOC JO52VB nach HK) .

    Die MLA kann optimal groß gewählt werden und die dadurch geringere Bandbreite, die für Fonie nicht mehr ausreicht, kann für CW optimiert werden.

  • "Schallempfindliche Nachbarn" ist relativ. ( Das soll jetzt nicht gegen Dich gehen. )


    Ich hatte mal einen Nachbarn, unter meiner Wohnung, wenn der Telefoniert hatte konnte ich AAA mithöhren.

    Das Haus war halt hellhöhrig, und er hatte eine Stimme, den hätten die an jedem Theater genommen. Laut, Kräftig und klar. Wahnsinn.

  • Genau passend zum Thema wurde in der CQDL 6-2022 S. 56 - 59 "Der lange Weg vom Schurr-Bug zum Pendel-Bug" veröffentlicht.

    Damit können wir ja dieses Thema abschließen. Da haben wir ja eine Richtlinie, die von sehr Vielen angenommen wird.