störarmes Schaltnetzteil

  • .. vor Jahren hat QRPeter schon einige Netzteile auf das Störverhalten getestet. Dabei hat bewusst dieses Teil in seinen Shop aufgenommen: https://www.qrp-shop.biz/Schaltnetzteil-23A

    Ich habe seinerzeit das baugleiche von MAAS gekauft. https://www.maas-elektronik.co…netzteil-23-Ampere.2.html Mitlerweile ist das Teil dort zur Zeit nicht lieferbar und jetzt teuerer als

    Moin, die verwende ich auch. Habe eines überzählig. Allerdings ist der Deckel verkratz. Wer eines braucht. 40 EUR inc. Porto. Originalkarton und Papiere sind nicht mehr da.


    73, Holger DL9HDA

  • Pascal, Geraeusche koennen so ziemlich von jeder Induktivitaet kommen, wenn sie Last- oder Feldwechsel erlebt, die im hoerbaren Bereich liegen. Meist ist es Magnetostriktion, seltener die Wicklung. Selbst in meinem IC-7100 sitzt irgendwo eine Schaltreglerspule, die bei CW leise "mitfaucht", wenn der TRX bei langen QSOs warm wird. Das stoert mich nicht gross und ist ein zweiter Mithoerton :)


    73, Joerg

  • Gut, für den QRP-Betrieb auf Reisen sind 23A vielleicht etwas reichlich... :D

    Das alte Linearkleinnetzteil war auch ein Eigenbau, gut verdrosselt und verblockt. Hatte einen M-Kern. Das Neue bekommt einen Ringkerntrafo und Verdrosselung von Ein- und Ausgang. (wird etwas leichter und kompakter)

    Der Beitrag von DG0SA war bekannt, daheim läuft meine persönliche "Hexenjagd" mit dem EMV-Spion (echt klasse) und dem Mini-Specki.

    Erste Opfer: zwei USV von Victron und ein Verstärkernetzteil von Yamaha ;( .

  • Von Yamaha? Das ist echt enttaeuschend. Ich nehme zur schnellen Jagd meist nur das tragbare Radio meiner Frau, hat KW und ist naetuerlich von Siemens. Das letzte Opfer: Ein Dimmer, der auf 40m breitbandig S8-S9 hinlegte. Traurig ist, dass der eher aus der Profiklasse kommt, von der ehemaligen Power Controls Corporation aus Texas. Der Firma war kein langes Leben beschert und nun wundert mich das weniger. You do not always get what you pay for.


    73, Joerg

  • Hallo,

    melde mich erstmal zurück aus der Welt von Covid 19 u. Co. Trotz Doppelimpfung voll erwischt (Alter 68). Eine Woche Intensivstation, zwei Wochen Corona-Station. Muss noch sehr, sehr langsam machen, aber ich hoffe es wird wieder.

    Aber nun zum Thema:

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    (ab Seite 30)

    Hab ich schon des Längeren am MAAS HCS-3400 (aussen) in Gebrauch und absolut keine Probleme mehr!!!

    Eines hab ich noch aufgebaut mit etwas kleineren Ringkernen (60x35;12,5mm hoch) für "mobil".


    Vy 73, Bernd, dk1rt.

  • ich hab auch genau die von Wolfgang beschriebene Lösung umgesetzt in meinem Meanwell, mit zwei grossen Epcos N30 und 6mm2 Litzendraht. Das Meanwell war schon von Hause aus störarm, jedenfalls im rx; aber so ist auch tx-seitig keinerlei Noise mehr im System

  • Hallo Bernd,

    weiterhin gute Besserung!

    Genau diese beiden Ringkernwickel haben auch mein Servernetzteil zum Schweigen gebracht! Eventuell kann man zwischen den beiden Kernen noch einen Kondensator mit 100pF bis 500pF zwischen + und - machen.

    Gruß Stefan

  • bei einem Netzteil kann man das; wenn man allerdings einen Audioverstärker entstört, weil die HF über die Lautsprecherkabel reingeht, sollte man auf keinen Fall zusätzlich zur CMC Kondensatoren verbauen.

  • Jo, aber nur, wenn man dieses Filter in die NF-Leitung macht, in der Spannungsversorgung macht das nüscht! :) In wie weit es aber ohne C die NF beeinflusst, steht auf einem anderen Blatt.

    Gruß Stefan

  • Klar, ich hab dezidiert die Lautsprecherleitungen gemeint, denn die sind oft Einfallstor für unsere HF in die Audiogeräte.

    Es geht dabei nicht um die Beeinflussung des Audiosignals sondern um die Schwinungsneigung der Endstufe; ein Audioleistungsverstärker ist so gesehen nichts anderes als ein grossdimensionierter Opamp, und jeder der schon mal was mit Opamps gemacht hat, weiss, dass die nicht so gern kapazitive Lasten haben.

  • Danke Stefan für deine Wünsche. Fühl mich auch schon etwas besser.


    An einem Schaltnetzteil für ca 70V, betrieben an einem kleinen Miniaturröhrenaudion, hatte ich mal die Erfahrung gemacht, dass sich das Störverhalten deutlich verbessert wenn man über einen Widerstand einen etwas größeren Strom als der Empfänger verbraucht,

    fließen lässt.


    Vy 73 de Bernd, dk1rt in Postelwitz.