ICOM - IC-705 .... hat jemand da mit schon mal Erfahrungen mit gemacht ?

  • Statt einen Haufen Kram einzubauen, den man eigentlich gar nicht benötigt, wie Bluetooth, WLAN, GPS usw. usw. sollten die sich mal lieber um die wesentlichen Eigenschaften kümmern.

    Ist das nicht ein grundsätzliches Problem bei fast jeder Produktentwicklung heute? Eine echte Verbesserung und Weiterentwicklung passiert selten, stattdessen kommen neue Features ohne die Probleme der alten wirklich gelöst zu haben.

  • Vielen Dank an die Hinweisgeber zum Auslöten der Dioden,

    ich werde es bei schlechtem Wetter mal versuchen! Ich brauche 146.300 - 146.600 für meinen

    23cm Transverter (den bulgarischen), nicht zum Senden auf 11m.


    73, DH1YBD

  • Ich wünschte mir, alle meine Funkgeräte hätten Bluetooth und WLAN. Ein drahtloses Headset wäre nicht nur im Auto von grossem Vorteil und die drahtlose Verbindung zum PC ist längst überfällig.


    73, Peter - HB9PJT

    Statt einen Haufen Kram einzubauen, den man eigentlich gar nicht benötigt, wie Bluetooth, WLAN, GPS usw. usw. sollten die sich mal lieber um die wesentlichen Eigenschaften kümmern.

  • tja, und vermutlich wäre diese drahtlose Verbindung nicht zu gebrauchen, wenn man so wie ich, im WLAN WPA-Enterprise einsetzt, ein übrigens weit verbreitetes Problem

    wenn ich dann noch daran denke, wie schludrig viele Firmwares so geschrieben sind, hätte man dann ein weiteres IoT Gerät im Netz, das irgendwann zur Gefahr für einem selbst und das Netz als ganzes wird.

  • Hallo,

    Die Palette von Ansichten und Argumentationen könnte man unbegrenzt fortführen. Das führt am Ende dazu, dass die einen den IC-705 kaufen, die anderen eben nicht.


    73, Wolfgang

    Dl2KI

    DARC: DOK K08 • DL-QRP-AG: #3247 • G-QRPC: #13541 • AGCW-DL: #3944 • HSC: #1970

  • von Jochen DH6TF kam folgende Bemerkung #40 ….....


    Quote

    Als Contestgerät ist der 705 allerdings eine Fehlbesetzung.



    In wie fern Jochen ?

  • Hallo Bert,

    da geht es um die Großsignalfestigkeit / den intermodulationsfrei hinnehmbaren Eingangspegel.

    CW: Da ich für QSK zu langsam bin, lasse ich mal lieber andere über die CW-Eigenschaften meckern.

    Der Rauschrahmen des LO ist auch kein Ruhmesblatt.

    Du kannst

    - die verfügbaren technischen Testwerte im Internet lesen

    - den 705 an eine ordentliche Antenne (contest like) hängen. Da geht er unter....


    Wie gesagt, für portabe Zwecke an portablen Antennen ist er gedacht. Den Job macht er gut. Man muß auch nicht alles verwenden, was eingebaut ist. Die BT-Kopplung im Sportflieger war ideal, ohne Headset fällt Amateur-Funken ersatzlos aus.

    73!

  • ist das eine allgemeine Feststellung, also bandübergreifend, oder gibt es entscheidene Unterschiede zwischen HF einerseits und VHF/UHF, insbesondere 2m andererseits?

  • Hallo, Ihr Lieben,


    hier meine 2c: TL;DR: Ich hab mir vor einigen Monaten den IC-705 gekauft, fand den Preis zum Schlucken aber bin mit dem Gerät bisher sehr zufrieden.


    Jeder Jeck ist anders... Hier ein paar Highlights aus meiner persönlichen Sicht:


    Ich wohne in einer Stadtwohnung mit provisorischer Antennensituation (Abbau nach jeder Funkaktion), bei der eine Selbstbeschreibung keinen Sinn macht. Da habe ich keine Lust, Geld auszugeben für einen 100 W TRX und einen 100 W Antennentuner und ein 200 W Netzteil und und und.


    Dipolantennen, Flachbandkabel und ein Z-Match (ZM4) koppeln den TRX mit dem Äther. Zum Abstimmen kann ich die Sendeleistung sehr weit runterdrehen auf ein paar Milliwatt (1 % auf der Anzeige). Die eingebaute SWR Balkenanzeige funktioniert immer noch prima. Wenn ich damit das SWR auf 1 runterdrehe habe, ist sie bei vollen 5 Watt meist immer noch bei 1, schlimmstenfalls mal bei 1,2 oder so.


    Selbst mit dem kleinen mitgelieferte Akkuchen habe ich schon eine GMA-Aktivierung von zwei Stunden oder so gestemmt, und er war noch nicht restlos leer. Die Anzeige lässt sich übrigens auch im Freien ganz gut ablesen.


    Für mich ist der IC-705 die ultimative Kontestmaschine. Ich habe den IC-705 erst gekauft, als die Messwerte an verschiedenen Stellen publiziert wurden und die fand ich ok. Für meine konkrete Antennensituation reicht die Großsignalfestigkeit allemal. Die Wasserfallanzeige ist Klasse! Im S&P-Modus habe ich ein nicht so volles Band viel schneller abgegrast als mit "Durchkurbeln" mit meinem Blue Cool Radio. Außerdem bin ich jetzt auch auf 10, 12 und 15 m QRV und obendrein in SSB. Meine persönliche Bestleistung bei der IARU HF habe ich erheblich verbessert.


    Kleine SD-Karte in das Gerät gesteckt und es nimmt alles auf, was so passiert. Das finde ich nett.


    Integration mit dem Computer war für mich ein Thema. Die gute Nachricht: Jetzt funktioniert das. Ich genieße den für mich neuen Comfort einer CAT-Steuerung beim Contest: Standardkram wird auf Tastendruck direkt aus dem Logprogramm gesendet (ok, das war mit der Speichermorsetaste auch noch relativ komfortabel), bei Bandwechsel muss ich nicht mehr daran denken, dem Computer Bescheid zu geben und im Log landen die genauen Frequenzen, und ich brauche keine extra USB-Soundkarte mehr auf dem Stationstisch (die im Laptop taugt nichts). Vergleichsmaßstab bei mir war das Blue Cool Radio, für viele von Euch wird CAT-Steuerung eine alte Jacke sein.


    In der Tat wollte ich partout ein USB-Kabel zwischen TRX und PC und nix sonst. Ich habe mir etliche andere Geräte angeschaut, ehe ich zum IC-705 gegriffen habe. Jedes Gerät, dass immer noch Line-in und Line-out anbietet für die NF und USB zwar hat, aber nur für CAT nutzt, fiel bei mir sofort durch. Nein, danke; ich bin den Kabelsalat leid.


    Das hat am Anfang ziemlich rumgezickt: Ich hatte HF auf dem USB-Kabel, was mein Laptop gar nicht mochte (bis zum Absturz). Inzwischen habe ich das einigermaßen im Griff, geholfen haben ein Ferritring, durch den das USB-Kabel zwischen TRX und PC mehrfach gewickelt ist und ein weiterer für das Koaxkabel zwischen TRX und Z-Match. Ich hatte gedacht, mein Z-Match arbeite als symmetrischer Tuner, und meine Dipolantennen einschließlich Flachband-Antennenkabel sind auch einigermaßen symmetrisch, aber augenscheinlich habe ich doch Mantelwellen.


    Ich habe auch versucht, die Steuerung des IC-705 über WLAN ans Laufen zu kriegen. Leider bietet ICOM die entsprechende Software nur für Windows an, und Windows kommt mir nicht ins Haus, ich bin zufriedener/dogmatischer Linuxnutzer seit Anfang der 90er Jahre. Es gibt eine alternative Opensource-Software für Linux. Ich habe den Empfang damit ans Laufen bekommen, aber bei ersten Sendeversuchen stottert der TRX, das funktioniert bei mir noch nicht. Irgendwann will ich da mal ran und schauen, ob ich das repariert kriege; ist ja schließlich Open Source und ich kann programmieren. Aber bisher fehlte die Zeit dazu.


    Was prima funktioniert: Endlich bin ich auch auf 2 m in CW und Digimodes QRV! Von Berlin aus im 2 m-Band auf Bornholm gehört zu werden, das hat was! (Mit meiner üblichen Bandleitungsantenne und laut PSK-Reporter, kein QSO.) Und ich brauche für das wöchentliche CW-Trainings-QSO mit meinem Freund und OV-Kameraden Bernd meine 20 m - Antenne nicht mehr aufbauen: Auf 2 m reicht diese Bandleitungsantenne aus dem Zimmer heraus.


    Mit der Bedienung komme ich gut klar. Was ich im laufenden Betrieb brauche, ist "vorne". Die Menüs "hinten" finde ich recht gut sortiert. Ich habe für sowas ein schlechtes Gedächtnis und bin über Handfunken-Einstellungen schon oft schier verzweifelt; beim IC-705 kommt es selten vor, dass ich in die Bedienungsanleitung schauen muss.


    Ich habe mir meinen IC-705 vom Händler für 60 m öffnen lassen. Mein "Hoflieferant" Dathe hat das kostenlos erledigt.


    Sauer war ich, dass ICOM schon großflächig Werbung für den IC-705 geschaltet hat, als das Ding noch gar nicht verfügbar war am Markt. Und diese doch nicht ganz unwichtige Tatsache wurde in der Werbung verschwiegen. Solches Geschäftsgebaren mag ich nicht. Eine kleingedruckte Zeile irgendwo in der Anzeige "voraussichtlich lieferbar ..." oder so hätte mir schon genügt. Wenn das fehlt, diagnostiziere ich mangelnde Kundenorientierung des Anbieters. Viele andere hat das nicht gestört. Nun, jeder Jeck ist anders.


    Das erstaunlich kleine Format fasziniert. Allerdings graust es mir bei der Vorstellung, das Ding jemals aufzuschrauben - ich bin handwerklich nicht sonderlich geschickt und dem Vernehmen nach geht es da eng eng eng zu innen. Um die Ablesbarkeit auf dem Schreibtisch zu erhöhen, will ich mir irgendwann mal einen Ständer bauen.

    Die Bedienungsanleitung verlangt an der DC-Buchse offizielle 13,8 Volt +/- 15%. Und man soll das Gerät nicht ohne Akku betreiben. Auch hier vermute ich mangelnde Kundenorientierung, diesmal beim Abfassen dieser Anleitung. Ich habe den IC-705 jedenfalls auch schon an weniger betrieben und natürlich funktioniert das. Der eingebaute Akku liefert ja auch nur 7,8 V. Und natürlich kann man den abmachen und das Kistchen tut weiter, über DC versorgt.

    Dass man das Akkuchen notfalls auch per USB-Buchse laden kann, ist vielleicht nützlicher, als man zunächst denken mag.

    Also: Ich bin mit dem Gerät recht zufrieden. Teuer, ja, aber ich bekomme was geboten, was zu meinen Anforderungen passt. Bisher habe ich meinen Spaß mit dem Gerät.

    Vy 73, Andreas, DJ3EI

  • Moin Andreas,

    Integration mit dem Computer war für mich ein Thema. Die gute Nachricht: Jetzt funktioniert das. Ich genieße den für mich neuen Comfort einer CAT-Steuerung beim Contest: Standardkram wird auf Tastendruck direkt aus dem Logprogramm gesendet (ok, das war mit der Speichermorsetaste auch noch relativ komfortabel), bei Bandwechsel muss ich nicht mehr daran denken, dem Computer Bescheid zu geben und im Log landen die genauen Frequenzen,


    Ich habe auch versucht, die Steuerung des IC-705 über WLAN ans Laufen zu kriegen. Leider bietet ICOM die entsprechende Software nur für Windows an, und Windows kommt mir nicht ins Haus, ich bin zufriedener/dogmatischer Linuxnutzer seit Anfang der 90er Jahre. Es gibt eine alternative Opensource-

    Welche Software benutzt Du denn unter Linux?


    73, Tom