Qrp-Labs: Der QCX-mini ist verfügbar

  • Hallo die Rund,


    mein Thema , der QCX-mini und Multiband , musste ich mal teilweise zur Seite stellen. Hatte einen QCX-mini auf dem Arbeitsplatz der sehr sehr taub war. Über den Verlauf und die dabei

    angefallenen Messergebnisse habe ich einen kleinen Reparaturbericht angefertigt. Zur Fehlersuche benutzte ich einen Nadelimpulsgenerator der mir definierte Pegel vorgab.

    Die Messergebnisse verteilt über die einzelnen Stufen des Empfängers habe ich versucht fest zu halten. Sie dürften zu Vergleichsmessungen interessant sein.

    Anregungen zur Realisierung eines Duo-Bänders für 20m/30m mit Messergebnissen können diesem Dokument auch entnommen werden.

    73 de

  • Hallo Jürgen,


    bin an noch mehr dran. Versuche alles so darzustellen, dass auch Neuling / Nichtprofi die Sache nachvollziehen kann. Zeit müsste man haben, so 48 Stunden am Tag ....hi...



    73 de

  • Hallo zusammen,


    ich habe gerade einen Tipp aus dem SOTA-Forum gesehen, der vielleicht den einen oder anderen interessiert.

    Der QCX + (oder auch mini) funktioniert auch - mit leicht eingeschränkten Eigenschaften, ein Band niedriger.


    Ich habe es mal mit meinem QCX + 40 probiert - er geht prima auch auf 60m (der Tiefpass ist ja unproblematisch) und

    die Empfindlichkeit reicht bei mir gut bis zum Rauschen ...


    Insofern kann man diese Kits ggf. als Duoband-Geräte verwenden ...


    viel Spaß und vy 73,


    Ralph, DL1HR

  • Der QCX sendet auf dem Nachbarband meist nur mit geringer Leistungseinbuße. Es gibt dabei 2 Probleme: Die Arbeit auf dem höheren Band verwehrt das Tiefpaßfilter, die Arbeit auf dem tieferen Band wird durch die erreichbare Oberwellenunterdrückung begrenzt. Beim Empfänger muß man schauen, was man noch hört. Auch der Einsatz eines Breitbandtrafos anstelle T1 ist möglich, da der Schaltermischer wohl den Hauptteil der Selektionsarbeit übernimmt und höhere Frequenzen sowieso vom TP-Filter unterdrückt werden.

    73 Reiner

  • Hallo,


    die 40m/60m Möglichkeit ist interessant. Kann da jemand mal die Leistungseinbusse und den Unterschied der Oberwellenunterdrückung messen?


    73 de Hajo

  • Hallo,

    das dürfte vom individuellen Aufbau abhängen, also, ob es ausgemessen wurde (dann schaffen die verwendeten Filter etwa 1:1,3 Frequenzverhältnis) oder "nur" lt. Bauanleitung gewickelt und mehr oder weniger getroffen. Bei exaktem Abgeich sollte es klappen, die Zusatzverluste sollten 10-15% nicht übersteigen. Außerdem besteht die Möglichkeit, ein Zusatzfilter auf den Antennenanschluß aufzustecken, habe ich bei meinem BCR so gemacht. Man darf nur das Umstecken nicht vergessen. Natürlich sollte auf dem unteren Band der Empfänger noch etwas hören (Varianten: Es kommt genug durch/man stimmt den Kreis um/man verwendet einen Breitbandtrafo im Eingang)

    73 Reiner

  • Hallo Hajo,


    Meine Messung mit dem TinySA hat das hier ergeben:



    Reicht meiner Meinung nach nicht ganz für regelkonformen 60m Betrieb :wacko:



    Zum Vergleich mal 40m


    73 de Bernd

    DF7LX

  • Hallo die Rund,


    Bernd, danke für dein Messergebnis. Es deckt sich sagen wir mal mit etwa 2dB +/- , was ich bisher ermittelt hatte . Wer wissentlich mit so etwas Betrieb macht , dem ist nicht zu helfen . Denn eine Unterdrückung

    der Nebenaussendungen von nur 28 bis 30 dB ist wie schon gesagt , nicht regelkonform.

    Ich bin noch beim experimentieren eine einfache aber wirkungsvolle Lösung zum Aufstecken zu finden.

    Schönes WE..


    73 de

  • Hallo zusammen,


    danke für die Messungen. Mit einem geeigneten Aufstecktiefpass scheint da Einiges möglich zu sein.


    Natürlich wollte ich nicht zu einem nicht-konformen Betrieb aufrufen ...


    vy 73,


    Ralph, DL1HR