• So leider zu früh gefreut. Brücke geschlossen.

    Vpp Ausgang 1,26 V, RMS 435 mV natürlich mit Oszi gemessen und 50R abgeschlossen.

    Con 1 4,89 V

    Con 3 0,64 V

    alles mit R10a 240K

    Wie weit kann ich denn mit R10a noch runtergehen ohne Schaden anzurichten?

    Grüße

    Klaus

    VG Klaus, DG5KB

  • Hallo Klaus,

    ich habe jetzt nicht die Schaltung von der ATTIS, sondern nur meine eigene Schaltung. Ich nehme an Con1 4,89 V ist die Spannung nach dem Spannungsregler. Wenn der Ausgangsteiler 180, 39, 39, 150 stimmt, dann müssten 0 dBm raus kommen, +/- hundertstel dB. Eine andere Möglichkeit als Oszi zum Messen der Leistung hast du wohl nicht? Ich würde mal den Oszi mit Gleichspannung überprüfen, gleiche Messkabel usw. Ich denke da stimmt etwas nicht.

    Andreas

  • Hallo Andreas,

    zuerst vielen Dank für deine Hilfe!

    Oszi und DMM sind knapp ein Jahr alt und kalibriert. Kabel nochmals geprüft. Gleichspannung ans Oszi > alles stimmig. Netzgerät ist ein Billigprodukt aber mit richtigem Trafo ;) und die Spannungsangabe stimmt.

    Con 1 ist nach dem Spannungsregler.

    Con 3 Messpunkt Regelspannung des OPV.

    Außerdem wurde noch vor dem Ausgangsteiler eine Sollspannung von etwa 5,14 V bei 3,579 MHz angegeben.

    Den Ausgangsteiler habe ich nochmals geprüft > alles ok.

    Habe jetzt die ca. 0dBm erreichen können aber...

    Hier die kompletten Daten:

    Strombegrenzung 30 mA

    Eingangsspannung: 12V

    Stromaufnahme 12,5 mA !

    R10a 4,7k + 2,2k in Reihe > 6,9 k

    Con 1: 2,45 V

    Con 2: 3,29 V

    Spannung vor Ausgangsteiler: 5,14 V

    Ausgang 220 mV effektiv und somit 636 mV pp

    Ausgangsziel 0dBm sind damit ja fast erreicht aber die ganz erhebliche Abweichung zu den Sollwerten

    macht mich stutzig. Sind so große Toleranzen möglich?

    Freue mich auf Antworten denn langsam bin ich mit meinem Latein am Ende ;(

    VG Klaus

    VG Klaus, DG5KB

  • das klingt doch ok so; ich kenn jetzt die Schaltung von AATIS auch nicht, somit sagen mir die Messwerte an den Messpunkten nicht viel. 5.14V passt aber, und die 220mVrms an 50 Ohm passt auch

    viellecht noch die Nachfrage: wie misst du die Spannung am Scope? Wo ist die 50Ohm Terminierung gesetzt?

    vy 73 de Pascal in JN37ml

  • Hallo Pascal,

    danke für deine Antwort.

    Spannung wird per SMA / BNC Kabel auf einen 50 Ohm Zwischenstecker gegeben. Der Durchgangswiderstand dann direkt auf den BNC am Oszi. Zwischenstecker ist vom Shop Funkamateur/Box73. Hat 50,1 Ohm.

    Ist doch richtig so?

    VG Klaus

    VG Klaus, DG5KB

  • ja, das passt so...

    die Regelspannung hängt von der Verstärkung des FETs ab, und da gibt es durchaus recht grosse Toleranzen

    vy 73 de Pascal in JN37ml

  • ok, danke. War nur verwundert dass meine Werte von den anderen Bausätzen so extrem abweichen.

    Außerdem meinte Andreas (DL4JAL) dass da etwas nicht stimmt...

    VG Klaus

    VG Klaus, DG5KB

  • ok, danke. War nur verwundert dass meine Werte von den anderen Bausätzen so extrem abweichen.

    Außerdem meinte Andreas (DL4JAL) dass da etwas nicht stimmt...

    VG Klaus

    Hallo Klaus, wie hast Du Dein Problem nun in den Griff bekommen ?

    Steh vor dem selben Problem das mein OPV an CON3 irgendwas mit 11,3V rausbringt, und sofort die Strombegrenzung eingreift.

    mfg

    Martin

    73 de OE9SAU, Martin

  • Hallo Martin,

    der erste Fehler bei meiner Schaltung war ein Äderschen Entlötlitze. Nach der Entfernung und nochmaliger Prüfung der Bestückung und Lötstellen war das Kurzschlussproblem behoben. Nach Einstellung des Spannungsteilers und erheblicher und nicht üblicher Absenkung des Einstellwiderstandes (R10a auf 6,9k) konnte ich dann ca. 0 dBm am Ausgang erreichen. Da aber Andreas (D4JAL) schon der Meinung war „dass

    da etwas nicht stimmen kann“ hat mir der Vorgang keine Ruhe gelassen... also nochmals alles geprüft. Schlussendlich stellte sich heraus dass der unbedingt notwendige Durchgangsabschluss kaputt war (Lötstelle nicht korrekt). Also, wie fast immer, kein defektes Bauteil sondern Lötfehler am Messmittel. Mit plausiblen 390k an R10 konnte dann genau 224 mV RMS erreicht werden.

    Danke an das Forum für die Hilfe und besonderen Dank an Andreas für einen wiederholt schönen Bausatz!

    VG Klaus

    VG Klaus, DG5KB

  • Hallo Martin,

    der erste Fehler bei meiner Schaltung war ein Äderschen Entlötlitze. Nach der Entfernung und nochmaliger Prüfung der Bestückung und Lötstellen war das Kurzschlussproblem behoben. Nach Einstellung des Spannungsteilers und erheblicher und nicht üblicher Absenkung des Einstellwiderstandes (R10a auf 6,9k) konnte ich dann ca. 0 dBm am Ausgang erreichen. Da aber Andreas (D4JAL) schon der Meinung war „dass

    da etwas nicht stimmen kann“ hat mir der Vorgang keine Ruhe gelassen... also nochmals alles geprüft. Schlussendlich stellte sich heraus dass der unbedingt notwendige Durchgangsabschluss kaputt war (Lötstelle nicht korrekt). Also, wie fast immer, kein defektes Bauteil sondern Lötfehler am Messmittel. Mit plausiblen 390k an R10 konnte dann genau 224 mV RMS erreicht werden.

    Danke an das Forum für die Hilfe und besonderen Dank an Andreas für einen wiederholt schönen Bausatz!

    VG Klaus

    Ok, dann prüfe ich bei mir nochmals alles zum gefühlten 100ersten Male, Bei der Ausgangspegelmessung habe ich den SMA immer direkt mit dem Oszi verbunden. Bei dem Oszi das ich verwende kann man auf 50Ohm stellen. Sollte man das machen oder immer besser 1MOhm mit Durchgangsabschlusswiderstand ? Im Netzt gibts beides. Was meinst Du ?

    73 de OE9SAU, Martin

  • Hallo Martin,

    du kannst den Pegel definitiv nur messen wenn 50Ohm eingestellt sind. Wenn das Oszi „nur“ den hochohmigen Eingang hat benötigst du

    den 50 Ohm Durchgangsabschluss.

    VG Klaus, DG5KB

  • Dann ist ja nicht alles falsch was ich gemacht habe. Dann werde ich aber wohl heute Abend das alles nochmals nachmessen. Jetzte hab ich ja ein paar mehr Messergebnisse zum vergleichen.

    Danke Dir

    73 de OE9SAU, Martin

  • Hallo OM's,

    wer hat mir noch einen Tipp für mich, hab alles nochmals kontrollliert, sowie alles gut.

    So wie es aussieht geht meine Schaltung beim einschalten hin und wieder in die Strombegrenzung. Dann auch wieder nicht und alles ist Gut (Stromaufnahme dann 27mA.). Hab die Brücke als Jumper ausgeführt. Wenn ich ohne Brücke starte alles IO, dann muss ich ein paar mal die Brücke öffnen und schliessen, und dann läufts. Oder eben Strombegrenzung.

    Wer weiss was ?? Danke und Grüsse

    73 de OE9SAU, Martin

  • Hallo Martin,

    Kurzschluss vor der Brücke? Alles mit Lupe kontrollieren.

    Kann das Netzteil das Problem sein - ich hatte mal ein "modernes" günstiges Gerät

    nach dem Einschalten der OCP hat sich das Gerät auch bei Überlast abgeschaltet.

    Leider auch immer 30-40 mA zu früh. Nach diesem Fehler habe ich lange gesucht8o

    VG und viele Erfolg!

    Klaus

    PS: evtl. wird ja einer der alten Hasen sich auch mal Gedanken machen und versuchen zu helfen

    VG Klaus, DG5KB

  • Hallo Martin,

    ich kann nur mal an meiner Konstruktion messen.

    Als erstes habe ich das Signal aus dem CMOS-Oszi gemessen, zwischen C9 und R3

    Schaltbild:

    Oszillogramm:

    Spitze Spitze sind das 4,9 Volt. Das wäre erst einmal Punkt 1. Das ist wichtig für die ausreichende Ansteuerung des IRLML 2803.

    Betriebsspannung ist 13 Volt.

    Die Brücke ist geschlossen. Stromverbrauch 24mA Ausgang offen. Stromverbrauch Ausgang abgeschlossen mit 50 Ohm 1mA mehr also 25mA. Die Last wird ja etwas erhöht.

    Die Regelspannung an CON3, Umess ist 0,727 Volt mit Abschluss ohne Abschluss 0,716 Volt.

    An CON1, Mess5V ist die Spannung 4,931 Volt. Da kommen genau 0,00 dBm raus.

    Ich weiss nicht ob dir das hilft. Ansonsten würde ich die anbieten, dass du den Gen. mir zusendest mit Rückporto und ich schaue mal nach und stelle dir den Pegel genau ein.

    73 Andreas

  • Hallo Martin,

    noch etwas wichtiges. Der Tiefpass sollte auch funktionieren. Ich weiss nicht welche Messmittel du hast. Dazu muss eventuell der Mosfet noch mal ausgelötet werden oder nur der Koppelkondensator am Drain 10nF. Ich teste den Tiefpass so

    - NWT Output

    - 100 Ohm in Reihe

    - Tiefpasseingang L1, C4

    - SMA Buchse zum NWT Eingang

    Die Wobbelkurve sollte etwa so aussehen.

    Also etwa 25 dB Dämpfung bei 3,6 MHz.

    Die 100 Ohm in Reihe brauchst du, da der TP etwa 150 Ohm Impedanz, Eingang, Ausgang hat und nicht 50 Ohm wie üblich.

    73 Andreas

  • Hallo Andreas,

    Hab den TP mal nach Deinen Vorgaben mit dem DIY NWT von EU1KY gemessen.


    Hab rund 20dB Dämpfung bei 3.6Mhz. Ist das noch OK ?

    Grüsse Martin

    73 de OE9SAU, Martin

    7 Mal editiert, zuletzt von Martin (24. Januar 2021 um 11:03)

  • Hallo OMs,

    ich hatte über das Wochenende auch Probleme mit der Inbetriebnahme eines 0 dBm Generators. Ich hatte auf genau 0,00 dBm abgeglichen. Anschließend Power OFF, gewartet und wieder Power ON. Mein Netzteil ging sofort in die Strombegrenzung. Ich habe es immer wieder versucht, immer wieder Strombegrenzung.

    Das hat mir keine Ruhe gelassen. Die Originalschaltung ist von DL7AV mit einem Leistungsmosfet und diskreten Bauelementen. Ich habe alles auf SMD umkonstruiert. Aber alle beiden Konstruktionen haben einen kleinen Fehler. Sobald man einen CMOS-Oszillator erwischt der nicht schnell genug nach PowerON beginnt HF zu produzieren, treten die Strombegrenzungsprobleme auf. Ich habe mein Schaltbild noch einmal hochgeladen für die Erleuterung.

    Nach Power ON passiert folgendes. Beginnt der CMOS-Oszillator nicht sofort HF zu produzieren wird an D2 keine HF gleichgerichtet, an R6, C5 sind 0 Volt. An der Katode D1 liegen aber sofort 5 Volt als Referenz an. Was macht der OPV, er steuert ohne Verzögerung den Ausgang des OPV auf maximale positive Spannung, auf etwa 12V. Der Mosfet geht in die Sättigung und zieht maximalen Strom. Aus diesem Zustand kommt er nicht wieder heraus, auch wenn der CMOS-Oszillator jetzt schwingt. Da es Oszillatoren gibt die sofort schwingen und welche dir etwas Zeit brauchen, treten diese Effekte nicht immer auf.

    Abhilfe bringt folgende Änderung:

    Auf der linken Seite im Schaltbild nach die D1 müssen wir eine zeitliche Verzögerung des Spannungsanstiegs einbauen. Ein Kombination aus 10kOhm, 10uF reicht bei mir aus.

    Ich habe die Änderung eingezeichnet, rot umrandet. Diese kleine Verzögerung hat bei mir ausgereicht für einen sicheren Anlauf der Regelschaltung. Ich kenne das Layout des ATTIS Generator nicht, wo man die beiden Bauelemente einfügen könnte.

    vy 73 Andreas

  • Wäre es nicht einfacher anstatt eines separaten R18-C13 Zeitgliedes R14 auf 10K zu erhöhen und einen 10µF Elko C13 von Pin 3 (IC2) nach Masse?
    Statt eines Elkos kann man auch einen SMD MLCC Keramikkondensator nehmen. Der muss auch nicht 10µF sein, die gleiche Zeitkonstante lässt sich ja auch durch Vergrößern von R14 erreichen.

    73

    Günter

    "For every complex problem there is an answer that is clear, simple, and wrong" (H.L. Mencken)