EFHW mit Tuner

  • Es liegt da nicht der induktive Widerstand der Koppelspule an, sondern der transformierte (Resonanz-) Widerstand des Schwingkreises.

    Beim Vergleich der Plastik-Drehkos mit einem Luftdrehko ergab sich bei mir kein Unterschied in einem Preselektor (im FA-SDR), nur die eingebauten Trimmer brachten merklich Zusatzdämpfung beim Eindrehen.

  • Hallo Dietmar,

    die ganzen Endfed - Trafos sind auf das Material -43 gewickelt, damit ist im Sendefall etwas Leistung an der Antenne ankommt. Das wäre die Breitbandanwendung.

    Der Fuchs stellt sich als Resonanzübertrager dar. Wenn schon, darf es ruhig ein T184-2 mit deutlich erhöhten Windungszahlen sein.

    Das iz kannst Du ja probeweise auf z.B. 5,2 verringern.

    -

    Die Themen Endfed, Fuchs und ZM-xy sind für mich erledigt, da mag ich keinen "neuen Krieg vom Zaune brechen."

    Im Urlaub habe ich eine am Ende eingespeiste OCF optimiert und bin endlich zufrieden. Der Trafo hat übrigens für die doch recht erdnahe Aufhängung des Dipols nur ein iz von 3,5.


    Andy s Vorschlag mit einem kleinen Zeigerinstrumentchen ist übrigens empfehlenswert, auch als LED-Ersatz.

  • @ Jochen, dh6tf:


    Das Ankoppeln der Halbwellenantenne über einen (Dreh)-Kondensator bringt quasi keinen Effekt, da die Antenne immer noch hochohmig ist, auch wenn sie etwas zu kurz oder zu lang sein sollte. Da hat ein Serien-C am Speisepunkt keine Wirkung. Erst wenn die Last deutlich niederohmiger wird, hat das einen Effekt.


    Einen solchen Drehko könnte man stattdessen zwischen dem Transceiveranschluss und eine feste Anzapfung schalten, als relativ verlustarme "stufenlos-variable Anzapfung", doch der Drehko muss dann schon eine recht große Kapazität aufweisen. Der Stufenschalter für die Anzapfung wäre doch besser - weil verlustärmer.


    Die Anzapfung mit der kleinen Krokodilklemme hat wirklich ihren "Charme": Sie ist so variabel, wie sie simpel ist...


    73 Andy

  • @ Jochen, dh6tf: Das Ankoppeln der Antenne über einen (Dreh)-Kondensator bringt quasi keinen Effekt, da die Antenne immer noch hochohmig ist, auch wenn sie etwas zu kurz oder zu lang sein sollte. Da hat ein Serien-C am Speisepunkt keine Wirkung. Erst wenn die Last deutlich niederohmiger wird, hat das einen Effekt.
    Einen solchen Drehko könnte man zwischen dem Transceiveranschluss und einer festen Anzapfung schalten, als relativ verlustarme stufenlose Variation der Anzapfung, doch der Drehko muss dann schon eine recht große Kapazität aufweisen. Der Stufenschalter für die Anzapfung wäre doch besser - weil verlustärmer.

    73 Andy

    Da hast Du völlig Recht, ich ging von meinen OCF-Versuchen mit Impdanzen meist zwischen 80...400 ohm aus. sri

    Schönen So!

  • Ich habe die simple Schaltung des RF-Sniffers gesehen, würde aber doch noch ein paar klein keramische Cs investieren, jeweils 1nF oder 10nF:


    - einen direkt hinter der zweiten Diode nach Masse,


    - und zwei am Poti, vom Schleifer zu den beiden Anschlüssen. Ich habe schon witzige Erfahrungen mit Kontaktgleichrichtung in Potis gehabt, in Antennenkopplern und Endstufen meine ich, wo es intensive em-Felder gibt.

    Wenn es sich um ein metallisch geschirmtes Poti handelt, reicht es, anstelle der Cs das Gehäuse auf Masse zu legen.


    - das dritte C sollte, wie die simple Schaltung des RF-Sniffers zeigt, tatsächlich unmittelbar (!) am Messinstrument liegen, denn auch dort kann es zu Kontaktgleichrichtung kommen


    Ich bin gespannt auf Deine Beobachtungen hinsichtlich des Verhaltens der Abstimmung wie auch Funktion der Anzeige!


    Ich habe übrigens gerade einen Fuchskreis für 30m im Aufbau, der auch über solch ein Instrument für den Abgleich verfügt. Dieselbe Art meines Aufbaus habe ich vor einiger Zeit schon im fliegenden Aufbau praktisch erprobt, daher die Erfahrung mit der Anpassung des 20m-Halbwellenstrahlers auf 15m. Doch jetzt ist eben die Feldstärkeanzeige als Abstimmindikator dazugekommen. Das spielt zusammen sehr schön - sehr eindeutig. Ich finde das sehr angenehm und werde meine Fuchskreise nun alle mit dieser Anzeige ausstatten...


    Ich hatte damals genau dieses Schaltungskonzept, jedoch mit Bauteilwerten für 20m, für die Anpassung einer vertikalen 20m-Halbwellenantenne probeweise bei einem QSO mit DU (Manila) im Betrieb. Der Abstimmvorgang war schon damals ohne die Anzeige relativ einfach.

    Das QSO lief auf 20m besser als auf 15m. Aber ob das wegen des besseren Wirkungsgrades auf 20m oder wegen der besseren Ausbreitungsbedingungen der Fall war, konnte ich damals auf die Schnelle nicht herausfinden.

    Zumindest konnte ich den 20m-Halbwellenstrahler auch problemlos auf 15m anpassen.


    73 Andy