Logbuchprogramm CQR-log unter Linux

  • Hallo !

    Ich habe ein paar Fragen zum Logbuchprogramm CQRLOG unter Linux.

    Es sind wahrscheinlich ganz einfache Anfängerfragen.

    Wer kann weiterhelfen ?


    vy73 Gerd

  • Hallo Gerd!

    Ich habe ein paar Fragen zum Logbuchprogramm CQRLOG unter Linux.

    Es sind wahrscheinlich ganz einfache Anfängerfragen.

    Wer kann weiterhelfen ?

    Und die Fragen lauten?


    72/73 de Ingo, DK3RED - Don't forget: the fun is the power

  • Hallo Ingo.

    Vielen Dank für die Reaktion.

    Ich habe die Verson 2.3.0(001) unter linux mint 18.3 Sylvia.

    Es ist alles installiert, auch qsl-Kartendruck mit glabels funktioniert.

    Mit list qsos kann ich alle bisherigen qsos auflisten , bei preferences kann ich bei visible columns die Sachen anklicken, die dann bei list qsos angezeigt werden, (call, name etc-.) Wenn ich jetzt ein neues qso eintragen will und auf new qso gehe, öffnet sich ein neues Fenster. Hier gebe ich das Call ein und mie wird angezeigt, ob ich schon mal ein qso hatte.

    Allerdings: in der Liste fehlt die Betriebsart (mode) alles andere wird angezeigt wie in list qso. warum kein mode ?

    Aber diese Auflistung der bisherigen qsos mit der neuen Station wird nach kurzer Zeit wieder ausgeblendet. warum ?

    das wären eigentlich die kleinen Probleme.

    Kannst du mir da weiterhelfen ?


    vy73 Gerd

  • Moin,


    ich mache zwar nichts mehr mit CQRLOG, hatte aber mal ein paar Zeilen Code beigesteuert.


    Es ist sinnvoll, bei Ubuntu basierten Systemen (Mint ist Ubuntu basierend) die aktuelle Version wie auf der Website beschrieben über das Repository von Launchpad einzubinden. Die Versionen im Repository der jeweiligen Distribution sind immer ziemlich alt und CQRLOG wird nicht immer im Distributionsrepository eingespielt, wenn eine neue Version vorliegt.

    Ich rate auch davon ab, CQRLOG direkt zu installieren, bzw. aus den Quelltexten zu bauen, wenn nicht ausreichend Linux-Erfahrung an der Console vorhanden ist, weil Petr da nicht immer die aktuelle Version von Lazarus verwendet. Die sichere Variante ist immer über das Repository bei Launchpad.


    Als erste Anlaufstelle für Probleme bietet sich aber das Forum an. Ich vermute mal, dass es genau um dieses Problem hier geht: https://www.cqrlog.com/node/1920


    73, Tom

  • Hallo !

    Habe schon versucht, über die Website 2.40 über ppa zu installieren. Bleibt mit Fehlern irgendwo hängen, d.h. 2.3.0 bleibt weiterhin.


    73 Gerd

  • Hallo,


    Mint 18.3 basiert auf Ubuntu 16.04 (Xenial). Hierfür gibt es im Repositorium keine Installationspakete für Version 2.4.0.


    Seit Petr nicht mehr aktiv an CQRLog arbeitet, werden die Baustellen an der Software spürbar größer. Ich arbeite mit CQRLog seit Jahren (nur CW). Derzeit auch in einer "Behelfsversion", da Teile der Software nicht funktionieren. Wenn man im Forum mal nach "telnet dx cluster" sucht, findet man z.B. Anfragen aus dem Jahr 2013!


    Durch die immer wiederkehrenden gleichen Problemanfragen im Forum, findet man sich dort als "Anfänger" auch kaum noch zurecht. Wenn bestimmte Installationsprobleme (MySQL / MariaDB bei Ubuntu) immer wieder auftreten, könnte man dies auch mal in einer FAQ oder Installationsanweisung zusammenfassen.


    Aus meiner Sicht (leider) ist CQRLog inzwischen einem reinen Anwender kaum noch zu empfehlen.


    73, Wolfgang

    DL2KI

    DARC: DOK K08 • DL-QRP-AG: #3247 • G-QRPC: #13541 • AGCW-DL: #3944 • HSC: #1970

  • Hallo Wolfgang,


    vielen Dank für den Comment. Hast Du , wenn Du cqrlog noch benutzt, den gleichen Effekt bei "new qso", den ich weiter oben beschrieben habe ?


    73 Gerd

  • Hallo Gerd,


    siehst Du bei Dir in der Kopfzeile rechts oben etwas blinken?


    73, Wolfgang

    DARC: DOK K08 • DL-QRP-AG: #3247 • G-QRPC: #13541 • AGCW-DL: #3944 • HSC: #1970

  • Moin Wolfgang,

    Seit Petr nicht mehr aktiv an CQRLog arbeitet, werden die Baustellen an der Software spürbar größer. Ich arbeite mit CQRLog seit Jahren (nur CW). Derzeit auch in einer "Behelfsversion", da Teile der Software nicht funktionieren. Wenn man im Forum mal nach "telnet dx cluster" sucht, findet man z.B. Anfragen aus dem Jahr 2013!

    das habe ich gar nicht mitbekommen, das Petr nichts mehr macht. Aber ich habe auch schon vor einiger Zeit ein aelteres Ideapad S205 mit Speicher und SSD sowie Windows 10 ausgestattet, dass ich ausschliesslich fuer Funk sowie der Software fuer den VNA und Logicanalyzer nutze. Das ist auch ganz praktisch, weil das nur ein 11.4" Display hat, also klein und handlich ist und mir bei OV Abenden usw. schon gute Dienste geleistet hat, wenn mal ein Vortrag anlag. Hat natuerlich auch was, einen Vortrag ueber Linux im Amateurfunk zu halten und ein Windows 10 Netbook zu verwenden ;-)


    Das groesste Problem bei CQRLOG war eigentlich immer diese feste Zuordnung auf einen echten SQL Server. Dabei waere es kein Problem gewesen, auch SQLite mit einzubauen, das waere fuer Anwender wesentlich einfacher, weil nicht extra ein SQL Server installiert sein muss.


    Aber ich bin davon auch ab, QRL und Hobby zu verbinden, d.h. ich bin nach Feierabend auch nur noch Anwender, ich habe keine Lust mehr, im Hobby immer die gleichen Dinge zu tun, die ich auch im QRL mache, man wird aelter ;-) So nutze ich heute auf dem Netbook das rundherum sorglos Paket von HAM Office. Ich finde, Torsten und ARCOMM machen da einen wirklich guten Job mit hervorragendem Support und die 40EUR im Jahr kann man dabei nun wirklich nicht als zu teuer bezeichnen. Selbst fuers Smartphone/Tablet gibt es Apps, die direkt mit der Software zusammenarbeiten. Alles ganz gut durchdacht und funktionell.


    Wenn da bei CQRLOG nichts mehr passiert oder da nichts funktionelles mehr bei herauskommt, dann bietet sich unter Linux eine VM mit Virtualbox und einem Windows an. Ich betreibe auf meinem Hauptrechner (ein Thinkpad T430 mit Xubuntu) parallel ein Windows 10, Windows 7 und Windows XP. Alternativ kann ich auch die kleinen Thinkpads als Leasingruecklaeufer von Luxnote empfehlen, so als reines Geraet fuers Shack. Ein X230/X240 ist auch schoen klein und handlich.


    Dann ist das im Prinzip wie bei vieler Open Source Software, wenn die Community fehlt und die ist ja beim Amateurfunk sowieso nicht sehr gross, dann geht auch das Projekt unter. Das ist zwar schade, aber letztendlich muss man auch entscheiden. was man moechte, Software machen oder mit Elektronik und Funk basteln und noch etwas Betrieb machen. Die Zeit ist auch begrenzt und bei der Softwareentwicklung fliegen die Stunden nur so dahin.


    73, Tom