MOS FET SCHALTER

  • Hallo Dieter,


    ja, ich bin spät dran (mit antworten). Doch ich bin erst jetzt auf die richtige Stelle gestolpert.

    Hier wird die Umschaltung von Bandpassfiltern erläutert.


    72/73 de Ingo, DK3RED - Don't forget: the fun is the power

  • Hallo Dieter,


    nur mal schnell zur Info...

    Also Georg, DL6GL hat zum Thema einen schönen Beitrag auf seiner Website


    Als Fet käme ua statt des 2N7000 oldy zB die Familie IRLML (etwa IRLML2402 oder IRML2803) und statt des 4066 einer der vielen modernen "analog switch" in Frage. Schau Dir dazu auch die vielen Schaltungen im Web für Schaltmischer bzw IQ Mischer an.

  • Bin jetzt nicht sicher wie das gemeint war, aber die IRLML waren nur als besserer Ersatz des gewünschten 2N7000 gedacht.


    Analog-Schalter wurden zB von PA3AKE eingesetzt (FSA3157).


    Aber natürlich sind spezielle Bauteile die erste Wahl wie zB der SPDT switch HMC190B

    Low Insertion Loss: 0.4 dB

    High Input IP3: +56 dBm

    Positive Control: 0/+3V @ 0.1 µA

    Signals from DC to 3 GHz.


    Aber das war ja nicht gefragt. Dietmar scheint sowieso auf den 4066 eingeschwenkt zu sein.

  • Ich bin der Meinung, daß die Trennung nicht ausreichend ist.


    Ich würde kapazitätsarme Bauelemente in Pi-Schaltung den Vorzug geben, so das auch eventuell sehr starke Signale sicher getrennt werden. Die Eingangssignale sind doch alles anderes , als im Pegel gleich groß.


    Viele Grüße

    Bernd

  • Hallo Bernd,


    das von mir aufgezeigte Prinzip der Signalschaltung mit Dioden ist großsignalfest. Die Schaltung arbeitet in 50 Ohm Schaltungstechnik . Ich hatte hier nur die kapazitive Variante der Einkopplung

    aufgezeichnet , zur induktiven Variante der Einkopplung ist hier schon der Link aufgezeigt worden . Ich möchte noch mal unterstreichen, wenn man mit einfachen Dioden baut , unbedingt die 1N4007

    zu verwenden ist. die 1N4148 kann zur Not auch benutzt werden, dann aber mit genügend Strom und mit dem Wissen, dass es ein klein wenig mehr an Durchgangsdämpfung dann sein wird.

    Es gab vor Jahren dazu schon Untersuchungen und Messergebnisse , finde sie leider nicht mehr . Mann kann auch richtige für solche Aufgaben entwickelte PIN-Dioden von HP benutzen, die sind dann

    aber etwas teurer .


    73 de

  • Hallo Manfred,


    wir reden aneinander vorbei.


    Ich habe Bedenken, daß bei großen Signalen noch zuviel durchgeht - die Dämpfung also zu gering ist.


    Ich würde am Eingang des Bandpasses eine Diodenschaltung aus zwei Dioden nehmen. Eine im Längszweig zum Sperren und gleichzeitig eine dahinter nach Masse um zusätzlich kurzzuschließen.


    Viele Grüße

    Bernd

  • Hallo Bernd,


    es kommt darauf an , wozu man diese " Schalter " benutzt . Ich hatte die Frage zum Anfang so verstanden , dass es um das Schalten von " kleinen " Signalen geht . Also kleine Signale sind bei mir so um

    die Null dBm herum. Wofür das alles im Speziellen gedacht ist , wissen wir ja nicht , nehmen aber an , es könnte sich ( sollte sich ) um ein 50 Ohm System handeln. Bei Röhrentechnik sieht die Sache aber

    ganz anders aus und ich müsste dann in sehr sehr alten Erinnerungen kramen ohne fundiert etwas zu finden.

    Ich selber setze die Diodenschalter in einem HF-Block mit mehreren Bandfiltern ein und konnte noch nicht feststellen, dass irgendwo HF ungewollte Wege geht, ein 4066 bringt in der Hinsicht jedenfalls mehr Probleme .

    Bernd ich habe deine Bedenken schon verstanden, deswegen auch mein Hinweis zur 1N4007 wegen der zu erwartenden Restkapazität im Sperrbetrieb. Ich werde mir einen Zettel schreiben.... Ausmessen was

    über eine gesperrte 1N4007 an Spannung geht in einem 50 Ohm-System.


    73 de