Messwerte Amidon FT140-43

  • Hallo,


    wie gewünscht noch ein Satz neuer Messwerte für den Amidon FT140-43 (Micrometal).

    Stock: Amidon FT240-43 (Micrometal) habe ich im Augenblick keine mehr da, es wäre vielleicht auch interessant zu sehen, wie er sich verhält.


    Aufbau N = 14, L = 143,2 µH, AL = 0,73 µH/N²

    Wickelschema nach W1JR.


    Nachfolgend seht ihr zwei Dämpfungskurven mit dem FA-NWT01 aufgenommen.


    Bilder

    Das erste beiden Bilder 01- und 02- zeigt die Dämpfungswerte in dB über die Frequenz, wobei mindesten 20dB Dämpfung angestrebt werden.


    Das letzte Bilde 03- zeigt die Parallelresonanz dieses Messaufbaus.

    Über die Frequenz f= 110,1 MHz und L = 143,2 µH lässt sich eine Kapazität C = 14,6 * 10^-15 F = 14,6 fF berechnen.

    Formeln:

    w² = (2 * pi * f)²

    C = 1 / (w² * L)


    Übersicht Ringkerne Micrometal

    # https://www.funkamateur.de/tl_…/FA-BE-Info_Amidon-FT.pdf

  • Hi Uwe

    Deine Messung am FT140-43 decken sich mit meiner Messequenz am heutigen Morgen.

    Mir kam die Idee um sie mit dem WÜRTH Kern zuvergleichen.

  • Danke für die Mühe, Uwe.


    die Ferrit-Kerne sind sich doch sehr ähnlich, was an Hand der Ferritdaten zu vermuten war. Erstaunlich, dass sowohl der Amidon FT140-43 als auch der Würth/DARC RK3 Kern schon bei tiefen Frequenzen eine gute Sperrdämpfung von -20dB aufweisen. Der Ferroxcube erreicht die -20dB erst später. Oder haben die Messungen unterschiedliche Startfrequenzen?


    Kleiner Hinweis: die Amidon Ferrite stammen nicht von Micrometals (die machen nur Eisenpulverkerne), sondern von Fair-Rite.

    https://www.fair-rite.com/43-material-data-sheet/


    73

    Günter

    "For every complex problem there is an answer that is clear, simple, and wrong" (H.L. Mencken)

    Edited 2 times, last by DL4ZAO ().

  • Hallo Günter,

    Quote

    Oder haben die Messungen unterschiedliche Startfrequenzen?

    ja, die erste Messung T36/23/15 4A11 hat bei 100 kHz begonnen - 0 zu wenig eingegeben.


    Schau Dir bitte die jeweils 5 Marker an, diese liegen ungefähr auf der gleichen Frequenz.


    Die Ausrichtung für die Vergleiche war, ungefähr die gleiche Induktivität auf die drei Ringkerne zu bekommen, das war erfolgreich.


    Was ich mich noch Frage ist, wie man die Güte bei den Parallelresonanzen einordnen soll; der FT140-43 liegt dabei ganz hinten.

  • Uwe ich vermute mal die Güte ist bei den gemessenen Resonanzfrequenzen auf Grund der Ferrit-Verluste der diskutierten Ferritmischungen kein maverlässliches Kriterium mehr. Bei Frequenzen um 100 MHz zeigt der Ferritkern zunehmend ein resistives, dämpfendes Verhalten (µ''). Darum verwendet man die Kerne ja als EMV Suppressor. Von diesem Standpunkt aus gesehen, dämpft der #43 Ferritkern bei der Resonanzfrequenz der Wicklung anscheinend schon etwas mehr als die anderen beiden Kerne.


    Grundlagen dazu in dem Auszug der "Trilogie" von Würth (Seiten 18ff)
    https://www.we-online.de/web/d…/Wikipedia_Grundlagen.pdf


    73

    Günter