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Dienstag, 4. November 2014, 18:34

Zeig' mal: Löten von flexiblen Steckbrücken

Moin zusammen,

sicherlich lassen sich die bekannten Steckbrücken zu den Steckbrettaufbauten preiswert im Internet bekommen. Der Selbstbau von Verbindungskabel stellt durchaus eine gute Lötübung dar. Bauteile mit großen bzw. dicken Anschlüssen passen nicht ohne weiteres in ein Steckbrett. Diese können mit den kleinen Drähten passend gemacht werden. Beim Verbauen von bedrahteten Bauelementen fallen auch mal längere dickere Drahtenden ab. Diese hebe ich auf. Ebenfalls Enden von "gesättigter" Entlötlitze. Kann man immer mal wieder gebrauchen. 8)

Ich habe ein wenig geschaut, in welche Rubrik ich meine " Zeig' mal: "- Filmserie - die ich in loser Folge ergänzen werde - einspielen kann. Diese Rubrik ist gleichermaßen für Praktiker und Technikanfänger gedacht und somit richtig. Auf gehts zum Bau flexibler Steckbrücken.
73 de Michael, DF2OK Ein Mensch, der keine Zeit hat, nimmt sich ganz einfach zu wichtig. Webseite qrz.com YouTube Twitter
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Donnerstag, 6. November 2014, 09:29

Hallo Michael,
sehr gute Anleitung.
Mit Steckbrettern habe ich bis jetzt nicht gearbeitet.
Welche Art Steckbrett verwendest/empfiehlst Du?
Wie viele Steckungen hält eine Steckbuchse durch?
Ist das Silberdraht oder versilberter Draht (Steifigkeit)?
73, Roland, DF8IW
***Ich baue selbst, also bin ich.***

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Donnerstag, 6. November 2014, 10:35

Hallo Roland,

vielen Dank für die positive Rückmeldung. :)
Es gibt bei den Händlern wie Pollin, Reichelt, Conrad & Co. sowie im Internet eine reiche Fülle an Steckbretttypen- und größen. Im Video ist ein ganz einfaches zu sehen. Das stammt aus einem der Conrad-Adventskalender, die mitlerweile Kultstatus haben. Für den Zweck der Arduino-Erweiterung reichte es (erstmal) aus.

Welche nutze ich bzw. würde ich nachkaufen? Steckbretter in dieser Art: http://www.sachsendreier.com/asw/wasdubr…steckbrett.html Dort sind gut erkennbare Vorgaben für die Plus- und die Minusleitung zu finden. Das ist eine Hilfe beim Aufbau. Ich habe auch ein etwas größeres Steckbrett, bei dem die Betriebsspannungsversorgungsschienen in der Mitte zu finden sind. So wie hier: http://www.mikrocontroller.net/attachmen…/Steckbrett.jpg Das hilft, die Leitungslängen kurz zu halten.

Standfest sind Steckbretter, die eine feste Unterlage mit Gummifüßen haben. So wie hier: http://halvar.at/elektronik/kleiner_basc…llo_welt_01.jpg Die Steckbretter sind in der Regel anreihbar und somit lässt sich die Fläche vergrössern. Wieviel Raum benötigt wird, hängt vom Umfang der Schaltungsaufbauten ab. http://www.tb-kaiser.de/8085_z80_8088/8085_breadboard_1.jpg

Wie viele Steckvorgänge so ein Brett aushält ist schwer zu sagen. Ob das schon jemand getestet hat? Aber eines kann ich Dir aus eigener Erfahrung schreiben: Wenn oft und lange zu dicke Drähte eingesteckt werden, leiden die Kontaktleisten! Damit habe ich mir mein erstes Brett vor -zig Jahren ruiniert. Das Einstecken von bedrahteten Bauelementen mit Lötzinnresten 'dran; große Potis mit den Kontaktfahnen 'dran und andere Gemeinheiten dieser Art verträgt so ein Brett nicht. IC-Beine, die Steckbrückendrähte und normale saubere ! Bauteildrähte bereiten keine Probleme. Wenn etwas zu schwer 'reingehen will, ist der Anschluss mit Sicherheit zu dick. Dann hilft das Adaptieren auf die dünneren Drähte, wie ich es am Ende des Filmes kurz zeige.

Silberdraht - aus dem Bastelladen habe ich in diesem Fall versilberten Kupferdraht erhalten. Daher ist der Draht recht steif und für diese Verwendung ideal. Ich war in diesem Jahr an der Ostsee im Urlaub und habe bei der im Film zu sehenden Bastelhauskette in einem Einkaufszentrum in Kiel zugegriffen. Ein ganzes Sortiment dieser Drähte liegt jetzt in meiner Bastelkiste bereit; reicht bis zum Ende meiner Bastelzeiten.

Wenn Du "Breadboard" als Begriff in Suchmaschinen eingibst, bekommst Du eine Fülle an Informationen. Zur Funktion eines Steckbrettes fand ich auf die Schnelle folgenden Link: https://www.projektlabor.tu-berlin.de/me…ein_steckbrett/

Mehr Technisches:
https://learn.sparkfun.com/tutorials/how…of-a-breadboard
http://wiki.analog.com/university/course…dboard-coupling
http://www.engineersgarage.com/insight/h…rd-works?page=2
http://www.ece.rice.edu/~jdw/unilab/breadboard.html

Ich habe einen 20m Pixie-2 auf einem kleinen Breadboard aufgebaut. Geht noch. Bei hohen Frequenzen werden die Kapazitäten zwischen dien Streifen und vor allem die Verbindungsdrahtlängen die richtige Funktion beeinträchtigen. Um "mal eben" etwas nahezu lötfrei zu testen, sind diese Brettchen ideal.

Roland, ich hoffe, dass ich Dir helfen konnte.

Edit: Korrektur von Bredboard in Breadboard. tnx Winfried.
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4

Donnerstag, 6. November 2014, 14:48

Hallo Michael,
Danke für die informativen Links zur breadbord Technik. Ich bin vor kurzem auf den Arduino Zug aufgesprungen. Zum schnellen Aufbau einfacher Logikschaltungen sind diese Brettchen ideal. Für aufwendigere Schaltungen im HF-Bereich werde ich weiter bei den herkömmlichen Lochrasterplatten bzw. dem Manhattan style bleiben.
73 de Winfried, DCØVD

5

Donnerstag, 6. November 2014, 15:28

Ich bin vor kurzem auf den Arduino Zug aufgesprungen.
Hallo Winfried,
gleichfalls. Macht schon zu Anfang Spass. Ich wurde durch die beiden letzten Hefte von QPR Quarterly aufmerksam. Dort gibt es den Beginn und die Fortsetzung eines sehr einfachen Einstieges in diese Welt. Das liest sich gut, die Websites und die Filmchen dazu haben mich überzeugt, das mal zu riskieren. Bin angenehm überrascht wie problemlos die Installation und das Arbeiten damit ist. Eine einfache Morsebake und ein Keyer spielen schon.
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6

Donnerstag, 6. November 2014, 18:51

Hallo Michael,
danke für die Infos. Ich werde mal die Steckbretttechnik probieren. Bitte mach weiter so mit "Zeig mal:..."
73, Roland, DF8IW
***Ich baue selbst, also bin ich.***