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1

Freitag, 15. August 2014, 22:17

MA 12 sehr leise

Hallo Freunde,

habe meinen MA12 fertig aufgebaut, leider ist die Wiedergabe sehr leise.
Versuche den Drehko von C17 gegen C22 zu tauschen blieben ebenso erfolglos wie weitere Experimente mit ergänzenden Festkapazitäten.
Im Abgleich mit Generator C12 sauber auf Lautstärkemaximum eingestellt und mit denn beiden anderen C's das Bandfilter abgeglichen.
Mit Koppelschleife im Weltempfänger absolutes Maximum auf Frequenz 4915,2.
Morsezeichen einwandfrei empfangbar, aber leise.( Der Kippschalter hat Funktion:-)

Was könnte noch sein?

73 Henning

2

Montag, 12. Januar 2015, 08:47

C44 Masseschluss?

Bei mir war C44 gegen Masse kurzgeschlossen. Ich hatte ihn vor dem einlöten direkt auf die Platine gelegt - Lötzinn war durch das Lötauge nach oben gelaufen, hatte die Plastikhülle geschmolzen, und die Kondensatorfolie damit geerdet. Etwas Anheben des C und der Kurzschluss war weg.

73 Mike, DL7UGN

3

Mittwoch, 4. März 2015, 22:10

Auch mir ist der MA12 etwas zu leise

Hallo QRP-Freunde,

ich denke mein MA12 ist wohl technisch ok, aber dennoch ist mir die NF etwas zu leise.
Vielleicht liegt es an meinem Alter oder den von mir genutzten Köpfhörern.

Hat jemand für mich eine Lösung ?

Außer natürlich einer Aktivbox :) !!!

Beste 73 aus dem Sauerland

Rolf
73 de Rolf, DK9DQ

4

Donnerstag, 5. März 2015, 11:53

Moin,

der MA12 ist so laut, dass ich bei kräftigen Signalen die Kopfhörer schon auf den Ohren verschieben muss, um nicht taub zu werden. 8) Ohrstöpsel etc. scheiden aus diesem Grund für mich aus.

Ich gehe einmal davon aus, das die zwar langen aber dafür ausführlichen Threads zum MA12 gelesen worden sind. Ferner die Ergänzungen, die Peter, DL2FI mit roter Schrift in die Postings nacheditiert hat.

Der Abgleich des Eingangsbandpasses ist sehr sehr spitz! Wer dort sehr fix und grob über den Drehbereich der Trimmer schraubt, wird das Signalmaximum garantiert verpassen! Rauschgenerator an den Eingang legen (wer keinen hat, nimmt die Antenne für 40m), Kopfhörer auf und dann nach Anleitung abstimmen.

Aber in sehr sehr feinen langsamen Schritten! Ein oder zwei Grad zuviel gedreht am Trimmer und man ist 'raus! Wechselseitiger Abgleich ist ebenfalls wichtig. Aber auch hier in langsamen Schritten.

Zur Erklärung von wechselseitig: Mit einem Trimm-C fängt man an. Es wird - bei sehr langsamem Drehen des geeigneten Werkzeuges irgendwann ein Signalanstieg und ein Maximum sein. Dieses erste Maximum wird zu Anfang sehr fein und leise sein. Aber hörbar. Wenn der erste "Signalberg" erreicht und auch überschritten worden ist, eine Tickchen wieder auf den "Berg" zurück. Dann den anderen Trimmer nehmen, genauso verfahren. Wenn alles richtig ist, wird der "Signalrauschberg" sicherlich schon stärker sein.

Sind drei Trimmer im Spiel - dann wird es ebenso mit drei Trimmern gemacht. Das Spielchen wird solange wiederholt, bis keine Verbesserung mehr eintritt. Wenn "man" sich verrappelt hat - alles auf Anfang und wieder von vorne los.

Ich wiederhole mich: Das Maximum ist laut - aber sehr spitz! Wer wie ich den ersten Abgleich auf dem Shacktisch vornimmt, sollte nach den mechanischen Arbeiten beim Einbau ins Gehäuse etc. nochmal einen Endabgleich vornehmen. Die elektrischen Umgebungsverhältnisse haben sich geändert, Erschütterungen haben stattgefunden - also am Ende noch mal einen Abgleich vornehmen. Daher das Wort Endabgleich. ;)

Und: Bitte die Threads lesen. Ja, ist viel Text - aber auch viel Inhalt.

Ich bin immer wieder aufs neue von den sehr guten Eigenschaften des RX begeistert. Für den geringen Materialaufwand einfach klasse. Der zweistufiger NF-Verstärker hat soviel Wumms, das meine beiden Aktivboxen übersteuert werden.
73 de Michael, DF2OK Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gern hätten. Webseite qrz.com YouTube Twitter
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5

Donnerstag, 5. März 2015, 12:09

Als kleine Ergänzung zu Mike,

andere Kopfhörer oder auch zwei andere ausprobieren hat manchmal die Augen geöffnet. Systematische Fehlersuche ist der normale Weg. Dazu braucht man aber die Meßmittel. Wenn alles richtig erscheint und die Lautstärke ist nicht da, Meßmittel nicht vorhanden DANN kann man versuchsweise T1 tauschen: Diese Typen sind hochgradig ESD gefährdet und gerne nur halb kaputt. Sie funktionieren scheinbar, bringen aber nicht die Leistung.

73 de uwe df7bl
Uwe df7bl

Wenn Du meinst etwas geht nicht, dann störe nicht die, die es gerade machen.

6

Donnerstag, 5. März 2015, 22:48

Moin,

sicher suche ich mir den Hörer mit dem meisten Schalldruck aus; steht an sich bei halbwegs brauchbaren auf der Packung. Ich gehe bei dieser Aussage davon aus, dass es sich um die relativ preiswerten Teile um 10-20 Euro handelt, die ich meistens im Portabelbetrieb einsetze. Dazu kommt allerdings noch die Klangqualität. Hier führt das Testen zum Erfolg. Wer meine Beiträge im Forum kennt, weiss, das ich daheim grundsätzlich gute HiFi-Hörer nutze.

Aber wenn beim Threadstart von Henning keine einfachen messtechnischen Angaben geliefert werden, dann kann ich zumindest nur das schreiben, was ich mit dem Gerätchen erlebe und wie es sein kann. Ergänzend kann ich sagen, dass auch nicht ganz so gute Hörer genug "Geräusch" bringen.

Es gibt auch einfache Wege um eine quantitative Aussage zu treffen. Zu den einfachen Messmitteln zähle ich einen Rauschgenerator, der schon in meiner Jugend nachbaubar war. Schaltungen gibt es in ausreichender Zahl im WWW. Wenn es sein muss, sogar fertige Baussätze, hi.

Wenn der Generator an einem Stations-RX Pegel im Bereich von S9 heurm erzeugt, dann reicht das. Wird so ein Generator an den Antennenanschluss vom MA40 angeschlossen; der NF-Ausgang bspw. mit 33 oder 47 Ohm abgeschlossen und mit einem Messgerät mit vergleichsweise (zum Last-R) hohem Ri angeschlossen und die Effektivspannung genannt - ja dann könnten wir Vergleiche anstellen.
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7

Freitag, 6. März 2015, 12:53

Freue mich über die vielen Kommentare

Hallo QRP-Freunde,


mit so vielen Anregungen habe ich in so kurzer Zeit gar nicht gerechnet !

Jetzt, am Wochenende werde ich alle Vorschläge intensiv verfolgen und anschließend berichten.
Sehr wichtig ist für mich die generelle Aussage " Die NF ist Laut bis sehr Laut", d.h. für mich:

Einfach nur Fehler suchen und keine konstruktive Änderung/Ergänzungen vornehmen !

Besten Dank !

Rolf
73 de Rolf, DK9DQ

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8

Montag, 27. Juli 2015, 23:42

Hallo Rolf,
hallo MA12-Experten.

Mein "RX-Zug" ist fertig - also bis BG 4. Das Lautstärke-Problem scheint ähnlich. Ich habe zwar an meiner 40m Vertikal ein erstes leises CW-Signal gehört, an meinem Stations-TS-140 war es mit 3m Draht aber einige Dimensionen lauter. Bei Anlegen der Versorgungsspannung kann man zwar ein Rauschen "erahnen" - bei Anschluß einer Antenne wird es aber nicht stärker - ist also noch irgendwo der Wurm drin.
Das BFO-Quarz ist wie das noch übrige TX-Oszil.-Quarz mit MEC gekennzeichnet. Ich gebe zu, dass ich sie "bei der ersten Bestandsaufnahme" verwechselt haben könnte.
Der BFO lässt sich mit dem TS-140 problemlos abhören (Draht in 10 cm Entfernung und dann in die Ant-Buchse)
Er schwingt bei minimal 4.914,9 Khz - also ganz minimal unter der Nennfrequenz - lässt sich bis 4.915,6 ziehen.

Der VFO war zuerst etwas zu hoch. mit 18 pf parallel zum 220 pF-Styroflex lies er sich mit dem Trimmpoti auf 2.085 kHz einstellen und geht dann bis 2.142 khz bei dem anderen Endanschlag des Tune-Potis. Beim Spulen wickeln haben wir gegenseitig die Windungen nachgezählt. Scheinbar hat doch eine gefehlt ??

Was mich jetzt interessieren würde, ob Rolf einen Fehler gefunden hat ??

Bis zum Wochenende hab ich ziemlich QRL - geht wohl erst Samstag wieder weiter.

vy 73 de Martin, DH4NWG

9

Mittwoch, 29. Juli 2015, 12:41

Hallo Martin,

ich bin zur Zeit im Urlaub und meine Internet-Anbindung ist nur sehr dünn, deshalb nur ganz kurz !

Ein neuer sehr lauter Kopfhörer hat kaum eine Verbesserung gebracht.

Der Kippschalter für die Lautstärke hatte ein Kontaktproblem, wodurch die Lautstärke nur in der niedrigsten Stufe arbeitete. Ich habe den Schalter ausgetauscht.

Das Hauptproblem waren aber die total spitzen Schwingkreise. Hier muss man sehr viel Zeit investieren.

Aber generell ist mein MA12 bei Signalen unter S9 nicht sehr laut und deshalb etwas anstrengend bei längerem Betrieb.

Beste 73

Rolf, DK9DQ
73 de Rolf, DK9DQ

10

Mittwoch, 29. Juli 2015, 15:58

Hallo Rolf,
ich habe einen MA12 in Betrieb genommen für einen anderen OM. Am Meßsender ist der Ma12 nicht leise, auch nicht bei kleinen Signalen. Leider habe ich keinen zur Hand um Meßwerte zu liefern, aber da muß noch was nicht so sein wie es soll.
73 de uwe df7bl
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11

Mittwoch, 29. Juli 2015, 19:09

Hallo die Runde zum MA12,

habe mal meine 80m Version hervorgeholt. Die Stromaufnahme bei Empfang beträgt
etwa 12mA . Das Eigenrauschen kann ich nur erahnen, wenn alles rundherum ruhig
ist. Meinen 2x9mtr unter Dach Dipol abgestimmt und ans Gerät gesteckt ... die Störgeräusche,
das Breitbandrauschen dass mit etwa S8 anliegt, kann ich gerade so als Rauschzunahme
erkennen. Cw-Signale bei etwa 3,564MHz die ein wenig über dem Rauschen liegen kann
ich nur mit großer Aufmerksamkeit verfolgen.
Nun habe ich meinen Nadelimpulsgenerator angeschlossen mit folgendem Ergebnis.
Ein ungestörtes Signal mit S7 kann man gut erkennen. Bei S6 wird es schwierig und
ein S5 Signal kann man gerade so noch erkennen , also nix für Tempo 60.
Mit meiner 40mtr Version und auch mit dieser 80mtr Version habe ich schon Verbindungen
gehabt. Kann mich eigentlich nicht an Schwierigkeiten erinnern. Bei den jetzigen vorliegenden
Bedingungen kann ich mit meinem Tramp auch nur gelegentlich Betrieb machen.
Für den MA12 sollten die Bedingungen vorhanden sein um cw Signale zu hören.
@ Martin, prüfe bitte noch einmal , ob der Ausgangstrafo richtig eingebaut wurde.
Die niederohmige Seite kommt in Richtung Ausgang zum Kopfhörer.
Wenn erforderlich und benötigt, kann ich für Dich Messungen Durchführen. Ansonsten
ist die Abstimmung des Gerätes sehr spitz, wie schon zu vor erläutert.
Ein Rauschgenerator und ein PC mit Soundkarte sind hilfreiche Mittel.

73 de
Manfred , dl3arw

12

Mittwoch, 29. Juli 2015, 19:38

Um etwas Klarheit hier rein zu bringen: Ein Signal mit 1µV ist absolut sauber zu lesen wenn alles ok ist. Hauptfehler ist, wie DK9DQ schon schrieb, dass unterschätzt wird, wie spitz die Kreise sind. Auf Grund der MAS Bedingungen (Bauteile Begrenzung) waren wir gezwungen, die Kreise so spitz zu machen wenn wir nicht unsaubere Signale in Kauf nehmen wollten. Der Abgleich der Trimmer muss mit einem nichtmetallischen Werkzeug und äusserst pingelig vorgenommen werden. Das Maximum ist auf den Trimmer bezogen nur zehntel mm breit.
73/2 de Peter, DL2FI
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13

Donnerstag, 30. Juli 2015, 12:40

Danke an alle Helfer

@Peter

hast Du einen Tipp für das passende Werkzeug für die Trimmer. Habe mir eins nach der Baumappe gemacht, aber da ist für echte Feinfühligkeit wohl die Klinge zu dünn.....

vy73 de Martin, DH4NWG

14

Donnerstag, 30. Juli 2015, 12:53

...aus Rasentrimmerdraht zurecht machen.
73 de uwe df7bl
Uwe df7bl

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15

Donnerstag, 30. Juli 2015, 13:26

Danke an alle Helfer

@Peter

hast Du einen Tipp für das passende Werkzeug für die Trimmer. Habe mir eins nach der Baumappe gemacht, aber da ist für echte Feinfühligkeit wohl die Klinge zu dünn.....

vy73 de Martin, DH4NWG

Hallo Martin,
es gibt von Bernstein ein Trimmerbesteck für Kerne und Trimmer. Das Gute ist, das sie auch HF-Fest sind. Die Kerne bleiben heil, die Trimmer und die Finger auch, denn ich hatte schon mal einen HF-Durchschlag bei der Abstimmung meiner 2m PA. Die Heilung des Lichtbogenkanals vom Zeigefinger zum Knochen dauerte gute 3 Jahre. Gemerkt hatte ich nichts, aber gerochen. Da war ein Schraubendreher mit PVC-Griff dazwischen.

Siehe: http://www.bernstein-werkzeuge.de/de/pro…leichwerkzeuge/

72
Gerhard

16

Donnerstag, 30. Juli 2015, 13:51

Hallo Freunde,
das 12teilge Bernsteinabgleichbesteck kostet bei Völkner 91,etwas. Ich arbeite auch mit diesen Geräten. Mir sind sie aus einer Werkstattauflösung zugelaufen. Bestes Werkzeug. Aber man muß immer den Aufwand zum Nutzen (Durchgeschossener Finger da sind 91,- ein Schnäpchen) rechnen. Abgleich einmal eines MA12 naja.

73 de uwe df7bl
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17

Donnerstag, 30. Juli 2015, 15:28

Moin,

ich habe aus guten Kunsstoff-Stricknadeln und kupferfreiem Platinenmateral selbst sowas hergestellt. Wenn es um Trimm-Cs geht, können kleine Blechstreifen (bspw. aus Metall-Heftstreifen, dünnes Weissblech, etx.) in die Stricknadeln eingearbeitet werden. HF und Stricknadeln: Legt Kunsstoff in die Mikowelle, schaltet ein paar Minuten ein. Wenn das Zeug kalt bleibt, ist es kein Risiko. Ein Schlüsselfeilenset und etwas Sekundenkleber (oder Uhu Endfest, das hält alles) und schon ist man dabei.

Vor vielen Jahren habe ich mal eben schnell ein Abgleichwerkzeug für ein Trimm-C benötigt. Was war im Keller gerade da? Eine kleine quadratische Holzleiste von 3x3 mm. Dazu Weissblech aus Auschlachtmaterial. Dazu ein Messer und eine Schere. Mit dem Messer wurde eine kleine Kerbe in die Stirnseite des Holzes geschnitten, dann die passend abgelängt. MIt der Schere schnitt ich einen dünnen fizzeligen Streifen Weissblech ab und steckte das in den Schlitz.

Das Teil ist bis heute mein Lieblingstrimmteil. Es gab auch mal ein Trimmbesteck von Philips, was ich mir damals an Land gezogen habe, das geht auch gut und ist preiswerter als Bernstein. Selbstbau von Werkzeug lohnt sich auch. Und es gibt heutzutage auch Holzstricknadeln in alle Farben und Grössen. Für den, dem Schaschlikspiesse oder die Grffe von preiswerten Pinselsets aus dem 1 Euro-Laden zu profan sind, hi. ;)
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18

Donnerstag, 30. Juli 2015, 16:42

Und es gibt heutzutage auch Holzstricknadeln in alle Farben und Grössen.


Erwähnenswert vielleicht auch noch das Mikado Spiel. Merkt Enkelchen wahrscheinlich gar nicht, wenn Opa ein Stäbchen "zweckentfremdet" :P
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19

Donnerstag, 3. September 2015, 21:29

Ma12 ohne Sendesignal - Quarz kaputt ??

Mir ist beim weiteren Aufbau leider ein Missgeschick passiert. Nach den ersten Tests zum Sendezweig ist mir mein MA12 leider vom Tisch gefallen.
Vorher habe ich beim ersten Test der Baugruppe 5 (seite 41 von 56 in Baumappe) einen Mithörton gehört.

Nach dem Unfall waren bei beiden Ringkernen des Eingangsbandfilters (L1 und L2) je ein Anschlußdraht abgerissen. Ich habe beide neu gewickelt und wieder ein Testsignal gehört und an Antenne ein leises CW-Signal. Aber der "Mithörton" ist weg! Auch ein Signal des Q5 ist mit meinem Stations-RX (TS140) nicht zu hören. Den BFO-Quarz hör ich einwandfrei. Mit Osszi(loskop) ist das VFO-Signal an P2 gut sichtbar (etwas mehr wie 0,5Vss). Mit der Sendetaste kann es "sauber" auf die Drossel DR2 "geschaltet" werden - eine Überlagerung mit 4,...MHz wie in der Doku vom HTC zu sehen ist nicht erkennbar. Auf der "linken Seite" von C27 ist noch ein schwaches VFO-Signal erkennbar - rechts ist gar nichts mehr.

T4 scheint also zumindest mit einem Gate richtig zu schalten, der Sendeoszillator scheint aber nicht (mehr?) zu schwingen. Wie wahrscheinlich ist es, dass durch den Sturz der Quarz Q5 kaputt ging ?? Wahrscheinlich ist es das einfachste, ihn auszulöten und in meinem Quarztester zu prüfen?? Oder mach ich ihn damit endgültig den Garaus ?? Wenn ich einen Mithörton gehört habe, müsste er doch geschwungen haben ??

Irgendwie macht mir auch der leise Empfang noch Sorge. Ich bekomm zwar ein Maximum hin, mit Antenne ist inzwische auch ein leichtes Rauschen wahrnehmbar gegenüber ohne Antenne - so richtig schein ich das "spitze Maximum" aber nicht zu treffen. Hab mir als Abstimmwerkzeug inzwischen ein kleines Fitzel abgebrochene Stahlklinge in eine Kugelschreiberspitze geklebt. Ich kann aber scheinbar auch damit die Trimm-Cs nicht so richtig fein einstellen...... - angeschliffene Kunststoffteile haben ebenso wie Holz nach 3 bis 4 mal hin und her drehen aufgegeben und sind abgeschert.

vy 73/72 de Martin, DH4NWG

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20

Freitag, 4. September 2015, 14:54

Quarz schwingt im Quarztester

Ich habe das Quarz ausgelötet und im Quarztester (Colpitts-Oszillator) schwingt er einwandfrei......
Frequenz 4.918.4 (5) - letzte Stelle springt.

Fehlersuche geht also weiter......... der Quatz wars zumindest nicht.

vy 72/72 de Martin, DH4NWG