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1

Freitag, 13. Juni 2014, 18:14

FA-SDR ohne PC/Laptop betreiben - Mitstreiter gesucht

Hallo OM's,


ich möchte Euch von einem Projekt berichten, an dem ich seit ein paar Wochen arbeite. Angeregt durch den richtungsweisenden Beitrag von KF6SJ,
siehe:
http://www.simplecircuits.com/files/Download/QEX_release.pdf


möchte ich einen Mikrocontroller PSoC 5LP (Cypress Semiconductor) einsetzen, um die vom FA-SDR gelieferten I/Q-Signale ohne Zuhilfenahme eines PC's auszuwerten. Der µC übernimmt die AD- Wandlung, Signalfilterung, 90 Grad Phasenverschiebung und DA- Wandlung, sowie die Steuerung der Anzeige, Auswertung der beiden Drehencoder usw.
Der gegenwärtige Arbeitsstand ist sehr erfolgversprechend: USB/LSB- Empfang ist möglich, wobei vier verschiedene NF- Digitalfilter zur Wahl stehen (2,5 kHz, 2 kHz, 1,5 kHz, 400Hz - CW). Per Software sind weitere Filter programmierbar.
Noch in Arbeit ist die Ansteuerung des FaSY- Oszillators. Dies geschieht momentan durch ein PC- Programm, per USB.


Wer hätte Interesse, an diesem Projekt mitzuwirken?
73, Wolfgang

p.s.: Für eine Vorführung in Silberthal ist es noch zu früh...

2

Freitag, 13. Juni 2014, 20:19

Hallo Wolfgang,

dann sehen wir uns morgen in Silberthal.

Habe den FA-SDR mit SDR-Cube "verheiratet" und die Software nach meinen Wünschen angepasst.
Aus Zeitmangel für Vorführung in Silberthal nicht geeignet.
Der SDR-Cube arbeitet mit einem DSPic. Funktionalität identisch zu deinem Projekt. Kann zusätzlich noch senden: CW, SSB, ....

Meine "Urversion" in Aktion: https://www.youtube.com/watch?v=Tzri9hPAtgU
72/73 de Uli
DF5SF

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DF5SF« (13. Juni 2014, 21:21)


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3

Sonntag, 15. Juni 2014, 20:18

Schaltplan im Controller

So sieht der TRX- Entwurf aus, wobei dies alles im Controller liegt.

Erläuterung:

ICHAN/ QCHAN sind die I/Q- Eingänge vom FA- SDR. Die Anschlüsse IV1 und IV2 sind extern verbunden.
MicChan ist der Mikrofoneingang. PGA ist ein in der Verstärkung umschaltbarer Operationsverstärker.
Pin 2/3 bzw. 4/5 sind die Anschlüsse der Drehencoder.
AMuxHW und AMuxRxTx sind Analogmultiplexer (=Umschalter), wobei der erstere mit ca. 30 kHz geschaltet wird. Denn es ist nur ein A/D- Wandler verfügbar (ADC_DelSig).
Die Signale werden gefiltert und gelangen dann zu den drei A/D- Wandlern. Im Empfangsfall wird NF_Out angesteuert, beim Senden I_Out und Q_Out.

Was noch fehlt, ist die Ansteuerung der SI570 (FaSY) . Kann hier jemand Hinweise geben??
73, Wolfgang
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  • PSoC_TRX.jpg

4

Sonntag, 15. Juni 2014, 21:09

Wolfgang,

zum Si570: Nicht direkt, aber beim Minima wird der VCXO auch verwendet. Der Sourcecode (Arduino based also c++ aehnlich liegt vor und in der Gruppe ist ueber die Ansteureung etc. ausführich diskutiert worden.

Mailliste bei http://www.freelists.org/list/minima bzw: minima@freelists.org
Site: Hier: http://www.hfsignals.org/index.php/Minima
und hier: http://www.phonestack.com/farhan/minima.html

Keine grosse Hilfe, aber vielleicht findest Du einen Hinweis.

73 de Hajo

5

Sonntag, 15. Juni 2014, 21:57

Hallo Wolfgang,

jetzt kann ich mir die Programmierumgebung vorstellen. Mit solchen Tools bin ich auf Kriegsfuss. Da weiß ich nicht, wie es umgesetzt wird. Ich bin lieber näher am Code. HI.
Im Anhang findest du den Source-Code (in C) für Si570 von SDR-Cube.

Ein Programm zur Koeffizientenberechnung (Taps) für Bandfilter gibt es hier.
»DF5SF« hat folgende Datei angehängt:
72/73 de Uli
DF5SF

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6

Montag, 16. Juni 2014, 20:21

Hallo Hajo und Uli,
vielen Dank für Eure Hinweise. Da der FASY noch nicht zugelötet ist, komme ich direkt an den Si570 heran, so dass die übermittelte Software sehr hilfreich ist.
Zur Programmierung der PSoC- Chips: Die gezeigte Grafik ist nur das "Knochengerüst", aber ein gut überschaubares. Zu jedem Modul gehören noch, ähnlich wie bei Datenbankprogrammen, etliche Einstellwerte, sowie vorgefertigte und selbst zu erstellende Programmbausteine. Besonders interessant ist, dass viele Parameter während der Programmlaufzeit geändert werden können, z.B. die Filterkoeffizienten, Teilerfaktoren usw. Dadurch ist dieses System sehr flexibel.

73, Wolfgang

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7

Donnerstag, 24. Juli 2014, 21:23

Hallo alle Mitleser,

nachdem etliche Experimente mit meinem "SDR ohne PC" hinter mir liegen, ein kleiner Zwischenbericht.
- Für jeden Kanal ist unbedingt eine Vorstufe mit einem guten Tiefpass als Anti- Aliasing- Filter erforderlich. Sonst hat man Mehrfachempfang.
- Die Abtastfrequenz der beiden A/D- Wandler konnte ich auf 100 kHz steigern, allerdings auf Kosten der Auflösung (nur noch 12 Bit).
- Um eine vernünftige Unterdrückung des unerwünschten Seitenband es zu erhalten, muss der digitale Phasenschieber sehr präzise arbeiten. Da bin ich noch am Forschen...
- Jedes der beiden im Chip vorhandenen Filter hat 64 Taps. Ob das reicht?? Vielleicht muss ich noch ein zusätzliches Filter im NF- Bereich programmieren.

73, Wolfgang
»DH1AKF« hat folgendes Bild angehängt:
  • PSoC.jpg

8

Freitag, 25. Juli 2014, 12:00

- Jedes der beiden im Chip vorhandenen Filter hat 64 Taps. Ob das reicht?? Vielleicht muss ich noch ein zusätzliches Filter im NF- Bereich programmieren.


Hallo Wolfgang,

schön, dass du weitergekommen bist.
Ich hab mal die Durchlasskurven bei verschiedener Tap-Anzahl (64/128/512) simuliert. Die Abtastrate war 96kHz. Dürfte kein allzu großer Unterschied zu deinen 100 kHz sein.
Bandbreite von 300-2400Hz (SSB)

Von FlexRadio wird es hier schön beschrieben.

Viel Spass beim programmieren.
»DF5SF« hat folgende Bilder angehängt:
  • 64taps.jpg
  • 128taps.jpg
  • 512taps.jpg
72/73 de Uli
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