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Montag, 19. November 2012, 15:14

RX Phantomträger 7023

Hallo Mosquita-Freunde,
in den letzten Wochen habe ich weiter gebastelt und BG6 und BG7 aufgebaut. Diesmal gingen auch die Bobin-Spulen gut aufzubauen. Bei mir liegt noch ein 47 Ohm Wiederstand in der Kiste, der nicht mehr in der Bauanleitung aufgeführt ist und nur noch auf der Packliste zu finden war.

Ich höre einen sehr starken Träger um 7023 kHz, selbst wenn ich keine Antenne angeschlossen habe. Da ich erst auf äußere Einstrahlung tippte, habe ich die Platine in ihr Gehäuse eingebaut. Trotz dessen ist der Träger nicht verschwunden und stopft mir den kompletten Empfänger zu. Was kann da falsch laufen?

Vielen Dank für eure Hilfe.

PS: Bilder mache ich, wenn alles läuft. :)
73s de Jens, DK2AB
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2

Dienstag, 20. November 2012, 11:59

Hallo Jens

Ist denn das Signal schon vor dem Aufbau des Sendeteils aufgetreten ???
Ich könnte mir vorstellen , dass es sich um einen typischen Fall von Oberwellenmischung
handelt. Der Oszillator von etwa 4,915MHz mal 4 = etwa 19,65MHz. Davon ZF-Frequenz
abgezogen macht etwa 14,735MHz . diese geteilt durch 7 ergibt etwa 2,105MHz.
dort die ZF drauf gerechnet macht etwa 7,02MHz. Also VFO Frequenz mal 7 mit der
Oberwelle von 4,915 Oszillator ( 19,66) gemischt......
Prüfe bitte mal die Funktion der S/E Umschaltung. Der Schaltkreis IC4 dürfte im Empfangsfall
keine Spannung haben. Den VFO noch mal prüfen auf Bestückungsfehler, oder mal das
VFO - Signal mit einem Oszi betrachten. Das Signal sollte ein sauberer Sinus sein.
Bei meiner Mosquita tritt so etwas nicht auf. Aber aus eigener Erfahrung, es könnte
Oberwellenmischung sein. Also suchen und dabei lernen...

73 de
Manfred , dl3arw

3

Dienstag, 20. November 2012, 21:22

IC4 hat im Empfangsfall keine Spannung. Nachdem ich den VFO nochmal durchgegangen bin, stiess ich durch Zufall darauf das T2 (BF246A) Durchgang zwischen Gate und Drain hat, laut Messung sind es wohl 42 Ohm. Nach dem ausløten hat sich die Vermutung bestætigt. Wenn mich nicht alles tæuscht ist T2 also zumindest teilweise defekt. Oder liege ich da falsch.Ich versuche hier morgen erstmal an der Uni nen Ersatztransistor aufzutreiben und dort zwischen Gate und Drain zu messen.

Habe hier in der Werkstatt noch einen BF245 und einen BF247 gefunden, wæren die als Ersatz geeignet?
73s de Jens, DK2AB
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4

Mittwoch, 21. November 2012, 00:23

Hallo Jens

Der BF244 und der BF246 haben das gleiche Anschlußschema , es passt der 2N3819 ebenfalls. Laut meinen Unterlagen ist der T2 der
Oszillator. Der T1 , ebenfalls ein BF246, ist der BU , der Puffertransistor. Prüfe nochmal die Diode D5 , eine 1N4148 , sie muss drinnen sein und
es sollte auch eine 1N4148 sein, eine Glasdiode, keine Plaste und auch nicht irgendwo ausgelötet. Diese Diode sorgt für die richtige Funktion
des Oszillators. Sie darf nicht anders herum eingebaut sein, der Ring muss gegen Masse zeigen. Dadurch wird erreicht, dass der positive
Teil der Wechselspannung am Gate nach Masse abgeleitet bzw begrenzt wird. Der negative Teil der Wechselspannung steuert den BF246
zu und sorgt für eine negative Richtspannung am Gate. Der Oszillator regelt sich selbst in der Amplitude. Ist die Diode anders herum eingebaut
steuert der BF246 auf und zieht richtig Strom, kann auch kaputt gehen, jedenfalls ergibt es keine Sinusspannung und die Frequenz ist
ständig auf der Flucht. Ich selber habe des Öfteren schon den 2N3819 eingesetzt, der Strom sollte bei etwa 1mA für den Oszillator liegen.
Die Spule L4, Oszillatorspule sollte richtig gewickelt sein, die Anzapfung für die Source liegt ganz unten , also fast am Massefußpunkt, also
Anfang , Ende und Anzapfung nicht verwechseln.
Hoffe wir haben die gleiche Schaltungsunterlagen, viel Erfolg beim Suchen.

73 de manfred , dl3arw
Manfred , dl3arw

5

Sonntag, 9. Dezember 2012, 17:50

Hallo Manfred, liebe Mitleser,
inzwischen sind die Ersatz BF246A eingetroffen, aber der Austausch hat leider nicht geholfen. Ich habe Diode D5 nochmal genauer untersucht, sie scheint fuer sich selbst zu funktionieren. Ich habe inzwischen auch Spannungsmessungen an verschiedenen Punkten durchgefuehrt. Am Gate von T2 liegen -3 V Gleichspannung an bzw. rund 6 V Spitze-Spitze (Oszi Messung mit DC-Kopplung). Wenn ich die Spannungsangabe auf Seite 45 der Bauanleitung richtig interpretieren, liegt bei mir am Gate nur die Hælfte der "Richtspannung" -6 V an. Das kommt mir spanisch vor. An Pin 6 von IC 1 liegen auch nur rund 300 mV Spitze-Spitze an, Zielwert liegt zwischen 0,5 und 1,5 V Spitze-Spitze. An den Drain-Anschluessen von T1 und T2 liegen die gewuenschten 8 Volt Gleichspannung an und zwischen den Transistoren habe ich die Zielgleichspannung von 0V messen kønnen. Spule L4 habe ich eigentlich nicht unter Verdacht, da der VFO im richtigen Frequenzbereich schwingt.

Langsam bin ich ziemlich ratlos... Die Kapazitætsdioden sind bei mir beide mit der flachen Seite Richtung Elko C55 und C56 verbaut, habe ich die vielleicht verpolt? Es ist zumindest so ziemlich eng auf der Platine.

73s de Jens, LA/DK2AB
PS: Peter hast du æhnliche Probleme schon mal auf deiner Reperaturbank gesehen?
73s de Jens, DK2AB
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6

Sonntag, 9. Dezember 2012, 21:45

Hallo Jens und Mitleser

habe eben mal in meinem Mosquita - Rohbau , hat ja noch kein Gehäuse, einmal gemessen und mit dem Oszi
angesehen. Mit dem Oszi und normalem 1:1 Tastkopf messe ich über L4 etwa 6Vss , das Tastkopfkabel ist etwa
1mtr lang , macht also wohl 110pf parallel zu C32 mit 820pf, ich merke , die Frequenz geht nach unten. Am Gate
von T2 messen bewirkt ein Aussetzen des VFO. Mein Tastkopf ist also nicht geeignet um am Gate von T2 zu messen.
Am Ausgang von T1 sowie auch Eingang des IC1 am Pin6, habe ich etwa 300mVss gemessen. Die Kurvenform ist zwar
kein idealer Sinus, aber hier schon in Ordnung. Der Pegel ist ausreichend .
Ich habe im VFO eine Änderung eingebaut, eine Stromgegenkopplung für den T2. Die Leitung vom T2 - Source- zum
Anzapf von L4 habe ich unterbrochen und eine Parallelschaltung von 750 Ohm und 470pf dort eingefügt. Jetzt messe
ich am Source von T2 etwa 1,6V , was etwa einem Strom von 2mA durch T2 entspricht.
Jens prüfe noch mal den C31, sind dort 47pf drin ? Wenn Du mit dem Multimeter im Bereich Diodenprüfung die D5 prüfst,
wird Dir die Flußspannung der Diode angezeigt, einmal unendlich... und einmal etwa550- 560 als Zahlenwert. Der Kathoden
-Ring zeigt gegen Masse.
Nun zum Phantomsignal das ansteht obwohl keine Antenne oder Ähnliches angeschlossen ist.
Jens, mache mal einen Kurzschluss am HF-Eingang des IC1.....Pin1 mit Pin2 kurzschließen. Zuvor bitte mal prüfen mit dem
Ohmmeter von Pin1 nach Pin2 , dort solltest Du die Auskoppelwicklung von L1 messen , also einen Gleichstrom-Kurzschluss.
Im Betrieb sollte an beiden Pins etwa 1,28V anliegen. Die Spannung muss im Betrag unbedingt gleich groß sein, ansonsten
stimmt was mit der Symetrie nicht. Das selbe betrifft den Ausgang , Pins 4+5 , bei mir etwa 4,4V bei einer Ub am Pin8 von
etwa 5,9V.
Jens , ist das Phantomsignal bei etwa 7023khz immer noch vorhanden ???

Wir werden weiter prüfen.....
ich werde mal warten..

73 de
Manfred , dl3arw

7

Samstag, 12. Januar 2013, 23:12

Hallo Manfred,
dank fürs warten. Ich habe die Kiste über Weihnachten mal liegen lassen und gestern weiter gesucht. Nachdem mir aufgefallen ist das die Spitze-Spitze am Ausgang des Oszillators nur 300 mV betrug habe die Spule L4 nochmal neu aufgebaut (40 Windungen Anzapfung an der 7. Windung). Dadurch musste ich den Draht zum einstellen der Randfrequenz nicht mehr so extrem zerren und das VFO-Ausgangssignal hat jetzt 600 bis 700 mV, was im Rahmen der Angaben der Anleitung liegt. Daraufhin habe ich mir heute nochmal die Pulsformen im VFO angeschaut. Der Sinus am Knoten zwischen L4 und dem Styroflex-C sieht sauber aus. Am Gate von T2 wirkt der Sinus dann leicht unsauber und vor C29 hinter T2 scheint mir der Sinus noch unsauberer.
Zwischen den Kapazitätsdioden an der gemeinsamen Kathode siehts dann eher nach einer Badewannenkurve aus, was aber sicherlich daran liegt, dass dass die Minimalspannung des Knotens über P2 eingestellt wird. T1 habe ich in der Zwischenzeit durch einen BF246A ersetzt, was der Funktion als Pufferstufe jedoch keinen Abbruch tun sollte(?). Die Ausgangsgleichspannung des VFO hinter T1 liegt bei mir bei rund 2,4 V was merkwürdigerweise das Doppelte der angegebenen Ausgangsspannung der Anleitung ist.

Ich bin zwar immernoch ratlos habe aber inzwischen den Hartley-Oszillator in seiner Grundfunktion durchschaut. :)

73s de Jens, LA/DK2AB
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8

Montag, 14. Januar 2013, 12:22

Hallo Jens

Erstmal alles Gute für das Jahr 2013 , auch an alle Mitleser..

Die verschiedenen Gleichspannungen am Source von T1 sind normale Parameterstreuungen.
Mit einem 2N3819 hatte ich schon 1,6V und mit einem BF246B schon 2,6V. Die gemessene
Wechselspannung am S von T1 war aber mit etwa300mVss immer in etwa gleich groß.
Diese Spannung ist ausreichend für den Mischer für einen sicheren Betrieb.
Aber noch mal zu Deinen Phantomsignal bei etwa 7,023MHz....
was passiert , wenn Du den Mischereingang ( Pin 1 nach 2 ) kurzschließt, keine Antenne drann
und der sende mischer IC4 keine Spannung hat , tritt das Signal immer noch auf ????
Jens , hast Du die Möglichkeit die Frequenz 7,023MHz mit einem anderen Gerät abzuhören , deine
Mosquita mal nur an einer 12V Batterie betreiben , Stromversorgung in der Wohnung mal abschalten....

73 de manfred , dl3arw
Manfred , dl3arw

9

Montag, 14. Januar 2013, 20:33

Guten Abend,
hatte das kleine Geræt ueber Weihnachten mit in DL und an einer anderen Spannungsversorgung getestet. Selbes verhalten.

Eben habe ich Pin 1 und 2 des Mischers kurzgeschlossen, wobei der Sendemischer keine Spannung hat (im RX Fall). Das muesste doch bedeuten, dass mein Mischprodukt nicht aus dem RX-Zweig seinen Weg in den Mischer findet, sondern vom VFO herruehren muss oder aber erst im BFO entsteht.

73s de Jens, LA/DK2AB
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10

Donnerstag, 17. Januar 2013, 12:11

Hallo Jens

Habe mir hier einige Leiterplatten für den Aufbau von mehreren Mosquita für unterschiedliche
Bänder angefertigt. Deine gewählte ZF ist orginal 4,913 MHz ???
Werde also Stückchen weise anfangen mit dem Aufbau und beobachten ob es irgendwie
solche Effekte wie bei Dir gibt.
Jens , noch ein Versuch....Das Quarzfilter in der Mitte mal kurzschließen, ob dann die
Pfeifstelle bei 7,023MHz noch da ist. Dazu den C7 , der Mittel C vom Filter , kurzschließen.
Ist das Signal weg, oder nur bedeutend leiser ???
Für die drei HF-IC habe ich bei mir Sockel eingebaut, so dass ich die ICs testen kann ohne
Löten zu müssen. Bei Dir dürften die NE602 bestimmt eingelötet sein.
Jens , wenn nichts mehr weiter geht, kannst Du mir Dein Gerät auch zu senden, denn auf
dem Arbeitsplatz ist immer besser , wie aus der Ferne.... aber jetzt grübeln wir erst mal weiter.

73 de
Manfred , dl3arw

11

Montag, 21. Januar 2013, 22:06

Hallo Manfred,
habe eben erst wieder Zeit gefunden zur Klubstation zu gehen und zu probieren. Die ZF ist die orginale bei 4,913 MHz (Mosquita 3). Bei kurzgeschlossenem Quarzfilter verschwindet das Signal nicht. Ich hatte letztens mal die FFT vom Oszi am Quartz des integrierten BFO. Die Hauptfrequenz ist zu sehen und rund herum relativ viel starkes Størsignal. Bei Bedarf kann ich ein Bild machen.
Die NE602 sind fest verløtet, sollte ich mich nochmal an den Aufbau eines Bausatzes machen, bekommen die ICs alle Sockel. ;)

73s de Jens LA/DK2AB
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12

Mittwoch, 23. Januar 2013, 00:16

Hallo Jens

So wie es jetzt aussieht , wird im TCA440 eine Oberwellenmischung durchgeführt. Die Oberwelle vom VFO und die Oberwelle
vom BFO mischen sich irgendwie. Nur , wie kommt die Oberwelle vom VFO in den TCA440 ??? Das Quarzfilter hattest Du schon kurzgeschlossen.
Diese schädliche " Einstrahlung " , kann über die Betriebsspannung , über eine Masseschleife oder über das Quarzfilter mit der Drossel 18µH
erfolgen. Zur weiteren Eingrenzung mal alle Massedurchkontaktierungen prüfen, dann auch mal die Drossel L3 auslöten und vom TCA440
den Eingang ( PIN 1 mit 2 ) kurzschliessen. Nur 1 nach 2 , aber nicht gegen Masse .
Jens melde Dich danach und wir werden weiter sehen...

73 de manfred , dl3arw
Manfred , dl3arw

13

Samstag, 26. Januar 2013, 17:55

Hallo Manfred,
heute hatte ich wieder ein kurzes Intermezzo mit meiner Mosquita. Die 18µH Drossel habe ich ausgelötet und die Lautstärke der "Einstrahlung" ging um einiges nach unten und war nur noch knapp wahrnehmbar. Bei Kurzschluss von Pin 1 und Pin 2 verschwindet es dann komplett. Die Massekontaktierungen der Kondensatoren rundherum habe ich noch nicht überprüft.

Wenn Pin 1 und 2 kurzgeschlossen sind, sollte ja der komplette Eingangszweig des VFO stillgelegt sein. Das heißt, die Oberwellen schleichen sich rund um die 18µH Drossel in den Signalpfad ein. Da der Störpegel ohne L3 nicht ganz verschwindet kann sie nicht der einzige "RX" der Oberwellen sein. Sollte ich die Erdung der Quarzgehäuse genauer untersuchen? Müssen die Gehäuse von Q4 und Q5 geerdet werden?

73s de Jens, DK2AB
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14

Sonntag, 27. Januar 2013, 12:45

Hallo Jens

prüfe bitte mal die Kondensatoren C9 bis C14 und den R2 auf richtige Bestückung. Du solltest eigentlich die Gehäuse des Quarzfilters
mit Q1 , Q2 , Q3 und Q6 gegen Masse gelegt haben. Falls dies noch nicht erfolgte funktionieren die Gehäuse wie Mini-Antennen. Die
PINs 1 und 2 des TCA440 ist der HF-Eingang, dieser wird bei der Mosquita asymetrisch betrieben. Das PIN2 wird mittels C10 mit 22nf
an Masse gelegt. Der C9 mit 56pf und die Drossel L3 mit 18µH dienen der Impedanzanpassung des Quarzfilters mit etwa 300 Ohm an
den IC2 mit etwa 2,5 KOhm. Diese Werte stimmen aber nur bei der gewählten Frequenz von 4,913MHz .
Die PINs 4, 5 und 6 des TCA440 sind die PINs des BFO. Die PINs 4 und 5 sind Differenz-Eingänge, wobei der PIN 5 gegen Masse
geschalten ist mittels 22nf . PIN 6 ist eine Open-Kollektor Stufe die auf den R2 mit 18k Ohm arbeitet. Hier am Pin 6 kannst Du das
BFO-Signal betrachten. Sollte eigentlich in etwa ein Sinussignal sein, werde es aber nachher bei meinem Gerät noch mal prüfen.
Werde auch mal bei meinem Gerät die PINs 1 und 2 offen lassen , um zu sehen ob ich auch einen Phantomträger finden kann.
schönes Wochenende

73 de
Manfred , dl3arw

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15

Sonntag, 27. Januar 2013, 18:36

Hallo Jens

habe vorhin mal ein HF Messgerät und einen analogen Oszillographen eingeschaltet. Ziel war der BFO ,
die PINs 4, 5 und 6 des TCA440. Zu messen ist am PIN6 . Mein HF Messer zeigte mir etwa 120mV effektive
Spannung an. Auf dem Oszillographen war eine saubere Sinusspannung..
Pfeifstellen habe ich keine feststellen können. Zusätzlich habe ich mal noch einen weiteren Versuch unternommen.
Gerät ohne Antenne angeschlossen. An PIN 1 des TCA440 ein paar Zentimeter langen Draht angelötet . Dieser reichte
bis etwa 2 bis 3 mm über den Ringkern , Spule L4 . Jetzt konnte ich schwach im Hintergrund bei 7,020,600 MHz eine
Pfeifstelle feststellen. Zu Anfang , weiter oben , hatte ich schon mal etwas zur möglichen Oberwellenmischung
geschrieben .
Jens , prüfe bitte nochmal die Richtigkeit Deiner Bauteile, man hat schnell mal ein verkehrtes erwischt. Prüfe auch
nochmal die stabilisierten Spannungen, schaue Dir die Spannungen mal mit dem Oszi an, nicht , dass ein Festspannungsregler
nicht korrekt funktioniert. Solche Bauteile zeigen oft Schwingneigung, besonders wenn der Ausgang nicht korrekt
abgeblockt ist. Laut Schaltplan sind das 1µF Kondensatoren. Ich habe ganz normale Elkos verwendet.

Bis auf ein Nächstes ..

73 de
Manfred , dl3arw

16

Sonntag, 1. September 2013, 13:14

Pfeifstelle 7.022 kHz

Hallo Mosquita User,

ich habe mich jetzt auch an die Mosquita gewagt und genau das gleiche Problem. Bei mit ist diese Pfeistelle auch bei ca 7.022kHz zu hören.

Das Funkgerät ist allerdings noch nicht in einem geschlossenen Gehäuse, sondern noch auf einem offenen Chassisaufbau mit Frequenzzähler und PK4 Taste montiert.

Beim Lesen im Forum habe ich noch keine richtige Erklärung, wie es sich abstellen läßt, gefunden.

Sonst macht der Betrieb des kleinen Senders sehr viel Spaß.

Herzliche Grüße

Andreas, DL3SBP

17

Dienstag, 19. Mai 2015, 20:42

Hallo Zusammen,

ich habe mir neulich eine Mosquita-3 fertig aufgebaut gekauft. Leider hat das Gerät auch diese Pfeifstelle um 7,022 MHz. Das Gerät ist in einem recht kleinem Metallgehäuse aufgebaut.

Wenn ich die Platine aus dem Gehäuse entferne und den Winkel von L3 zur Platine verstelle, verschwindet die Pfeifstelle fast komplett. Wenn ich L3 berühre, verschwindet die Pfeifstelle auch fast vollständig.

Gibt es noch jemanden mit dem gleichen Problem?

Sanjin
E71DX / DL7NX

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18

Donnerstag, 21. Mai 2015, 19:37

Hallo Sanjin und die Runde,

in dieser Runde hatte ich schon einmal versucht, das Phantomsignal zu erklären.
Wie stark ist denn dieser Störträger, ist er sehr störend beim Betrieb ?
Beschäftige Dich bitte mal mit der NF Verstärkung , dem IC3. Dieser IC hat zwei Stufen,
nach der ersten Stufe wird ein Teil der NF ausgekoppelt , mittels der Dioden D2 und D3
gleichgerichtet und als Regelspannung an den Pin9 des TCA440 gegeben. Am Pin10
ist ein Widerstand gegen Masse geschaltet. Dieser sollte unbedingt nicht kleiner als
der angegebene Wert von 1k5 sein, eher 2 bis 3k . Von Pin10 geht noch eine Regelspannungs-
Verbindung zum Pin3 .
Wenn diese Regelspannungsschaltung nicht funktioniert, arbeitet der TCA440 mit voller
Verstärkung und das sollte nicht sein.
Du könntest auch einmal versuchsweise eine Regelspannung von außen zwangsweise
zu führen, zum Test, ob die Verstärkungsregelung des TCA440 funktioniert. Dazu von außen etwa
0 bis 2V Gleichspannung an den Pin9 anlegen, die Verstärkung sollte sich regeln lassen.
Wenn die Regelspannungserzeugung und die Verstärkungsregelung funktionieren und das
Störsignal ist immer noch da, dann solltest Du Dich um die Arbeitsweise des VFO und des BFO
kümmern, das Signal entsteht durch Oberwellenmischung, diese entstehen, wenn Verstärker
nicht liniar arbeiten.

Sanjin , ich drücke Dir die Daumen, es gibt nichts , was nicht hinzu bekommen wäre.

73 de
Manfred , dl3arw

19

Donnerstag, 21. Mai 2015, 21:53

Hallo Manfred,

danke für deine Mühe. Das Signal ist recht stark, grob geschätzt S9 + 20dB. Es scheint sich um zwei Signale zu handeln, mit einer sehr starken Null dazwischen.

Am Pin 9 vom IC2 sind 1,95V vorhanden, von Pin 10 sind 1k5 Ohm zur Masse. Ich habe kurz versucht parallel zu dem 1k5, 3-4k zu schalten, hat auch nichts gebracht. Leider erlaubt es mir die Zeit jetzt nicht, mich damit richtig zu beschäftigen.

Alles Gute
Sanjin
E71DX / DL7NX

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20

Freitag, 22. Mai 2015, 00:03

Hallo Sanjin,

dass ist ein sehr starkes Signal. Ich hatte mal die Regelspannung außer Betrieb genommen,
damals hatte ich dann so einen Träger in der Stärke von etwa S1 bis S3 .
Muss mal überlegen, irgendwie bekommen wir das schon hin.
Ich melde mich hier wieder.

73 de
Manfred , dl3arw