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1

Sonntag, 29. Juli 2012, 23:42

neuer FA-Kompressor BX-8x7, Erfahrungen ?

Hallo zusammen,

der FA hat ja den Bausatz des Dynamikkompressors neu aufgelegt. Aus dem ehemaligen DYC-817 wurde nun der BX-8x7 (mit 2 Buchsen).

Hat schon jemand von Euch Erfahrung damit ? Meines Wissens wurde die Produktion des SSM-2165 eingestellt, somit müsste entweder der SSM-2166 oder SSM-2167 nun drin werkeln !?
Und diese würden in der Modulation beim Öffnen/Schließen des Noisegates nicht mehr "ploppen".

Eine Anfrage beim FA blieb leider bis heute unbeantwortet und ein Schaltplan(-update) scheint entgegen früher auch nicht mehr verfügbar zu sein, zumindest nicht wie früher zum freien Download.

vy 73,
Jochen, DG2IAQ

2

Montag, 30. Juli 2012, 00:03

Hallo Jochen,

ich habe gerade einen aufgebaut und noch einige Probleme damit.

Der Aufbau an sich geht einfach und schnell, es müssen nur noch die bedrahteten Bauteile bestückt werden. Alle weiteren, also die SMDs, sind vorbestückt.

Im Netz findet man einige Änderungen, bzw. Verbesserungen, die zugehörigen PDFs von DG2IAQ hänge ich an.

Mein Mic ist nun mit einer FET Kapsel ausgestattet, dadurch ist der Klang etwas besser und das Signal etwas lauter.

Der Regler für den Kompressor P4 steht auf 0%, das bringt eine ca. 4:1 Kompression.
Der Regler für den Vorverstärker P3 habe ich auf ca. 25% stehen.

Bei mir schwingt der Kompressor häufig, die Ursache für das Problem kann ich noch nicht einkreisen.
Könnte Einstrahlung sein, da er bei 5 Watt meistens funktioniert.

Einige Messungen mit dem PMSDR als Analysator brachten nur das Phänomen zu Tage und auch massive Oberwellen durch die große Übersteuerung meines TRX.
Auch Live QSO waren dadurch nicht möglich, das Gegenüber konnte nichts verstehen.

Den eingebauten 800Hz Oszillator und dessen (Ein-)Schaltlogik habe ich mit dem Oszilloskop überprüft, ist ok.

Zumindest so ist der Kompressor DYC-8x7 nicht zu brauchen. Dem Fehler bin ich auf der Spur.
Herr Schmücking vom FA Shop ist auch schon involviert, aber seine Anregungen habe mich der Lösung noch nicht weiter gebracht.

Einen SSM-2167 habe ich diese Woche auch erhalten, vielleicht baue ich damit mal etwa auf.
Wichtig: HF-Feste Zuleitungen (Drosseln) und alles in einem Metallgehäuse.

_
»DO5PI« hat folgende Dateien angehängt:
73 de Uwe
DC5PI

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3

Montag, 30. Juli 2012, 09:28

Hallo,

ich hatte vor einigen Jahren einen der ersten Prototypen des Vorläufers aufgebaut und an meinem FT-817 in Betrieb. Mit der Stabantenne, direkt auf dem Transceiver aufgeschraubt war grundsätzlich kein Betrieb möglich wegen HF-Einstreuungen. Selbst mit abgesetzter Antenne ging der Prozessor nur, wenn alle zu- und abführenden Leitungen intern zusätzlich mit Ferritringen verdrosselt wurden. Insgesamt aus Sicht von HF-Einstreuungen eine sehr unbefriedigende Konstruktion. Ich habe das Gefühl, der Entwickler hat nichts dazugelernt.

73, Uli, DK4SX

4

Montag, 30. Juli 2012, 13:19

Modifiziert FA-Kompressor BX-8x7

Hallo,

ich habe heute meinen FA-Kompressor BX-8x7 modifiziert mit dem Ziel, HF Eintrahlung oder -Einströmung zu unterdrücken.

Die ersten Tests zeigen es ist gelungen, aber die Modulation ist mit eingeschaltetem Kompressor sehr dunkel.

Änderungen:
  • Cneu 1nF SMD 0805 IC4, Pin 1 nach Masse
  • Cneu 1nF SMD 0805 IC4, Pin 12 nach Masse
  • C6 10µF (1206) || 91kR (1206); Noise Gate an IC1
  • C4 680nF (1206); Flow ~235Hz an IC1
  • L1 100µH DLK Ferrit Drossel; Vcc +5V
  • L2 150µH DLK Ferrit Drossel; Mic Signal
  • Ein FT114-43 mit N=3Wdg. sitzt noch in der Zuleitung des 8 poligen CAT5 Kabel zum FT-857
73 de Uwe
DC5PI

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DO5PI« (30. Juli 2012, 14:24)


5

Montag, 30. Juli 2012, 22:15

Hallo Uwe,

danke für die Bilder !! Die Mods von DG2IAQ waren für mich hingegen nicht so interessant, denn DEN Typ kenne ich ganz gut... :D

Aber Spass beiseite.
Meine Anfrage hat sich durch Deine Bilder insoweit beantwortet, als dass der FA tatsächlich immer noch den (damaligen) SSM-2165 einsetzt. Ich dachte mal gelesen zu haben, dass dessen Produktion eingestellt und er durch die verbesserten Nachfolgemodelle ersetzt werden würde. War wohl eine Fehlinformation !?

Aufgrund Deiner Bilder konnte ich mir schnell einen ungefähren Schaltplan zusammenpinseln und stelle fest: Das Schaltungskonzept ist noch das gleiche wie zu Zeiten des DYC-817. Nur das Platinenlayout scheint sich etwas geändert zu haben.

Lediglich der NF-Eingangselko vor dem Transistor-VV wurde von 10µF auf 3,3µF reduziert, was aber weder am Klangbild noch an anderen Eigenschaften irgendetwas ändert.

Warum Deine Mods nun dunkel klingen, ist mir ein Rätsel ? Oder hast Du den 680nF von Pin2 oder Pin3 nach Masse geschaltet ? Das würde es erklären. Bei Austausch des C4 (3,3µF) gegen einen 680nF hingegen nicht, da dies nur die Bässe spürbar reduziert.

Ein weiterer guter Trick ist, den Lade-Elko C5 gegen einen 470µF/10V zu tauschen. Oftmals bricht bei manchen FT-817 die mit nur 10mA belastbare Spannungsversorgung an der Mic-Buchse ein. Das hört sich dann bei Sprachspitzen eines Dynamikkompressors wie HF-Einstrahlung an, ist aber ein Zusammenbruch bzw. Schwingneigungen durch zu wenig Versorgungsspannung in den Sprachspitzen. Kann sein - muss aber nicht. Aber den C5 zu vergrößern schadet jedenfalls auf keinen Fall.

vy 73 + viel Erfolg
Jochen, DG2IAQ

6

Dienstag, 31. Juli 2012, 09:00

Smv-5

Alternativ gibt es ja noch den SMV-5 von ELV ??
Zwar ist dort kein einfacher Signalgenerator mit auf der Platine aber mit einem Preis von 10,95 Euro ist das ELV Produkt als Fertigbaustein beträchtlich billiger als das FA-Teil und hat nach Beschreibung den neueren SSM2167 Baustein verbaut. Eine Elektret Mikrofonkapsel ist im Preis noch inklusive.

73, Günter

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7

Dienstag, 31. Juli 2012, 11:09

Hallo,

das ändert aber alles nichts an der HF-Einstreufreudigkeit des Designs. Ohne massive EMV-Maßnahmen ist dieser Prozessor unbrauchbar. Zumindest für den FT-817.

73, Uli, DK4SX

8

Dienstag, 31. Juli 2012, 12:17

Dann ist es ärgerlich, wenn der mit 28,50 Euro vergleichsweise teuere Bausatz des FA als tauglich für FT817 etc beworben wird (nachstehend) obwohl er dafür erst noch aufwendig entstört werden muss. Wenn man sowieso bei beiden Modulen noch umfangreiche Massnahmen zur Verbesserung der EMV Festigkeit vornehmen muss, dann nehme ich doch lieber das kleine SMD Fertigmodul von ELV für ein Drittel des Preises und setze es in eine geschirmte und verblockte Box.

...Dieser Bausatz ist für den FT-817 entwickelt worden, er ist aber auch an anderen Transceivern einsetzbar wenn diese über die gleiche Mikrofonschnittstelle verfügen ( z.B. FT-857, FT-897 oder FT-900).

73, Günter

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9

Dienstag, 31. Juli 2012, 13:53

Hallo zusammen,

ich muss mal eine Lanze brechen für den FA-Bausatz.
Habe die externe Variante vor Jahren beim FA-Shop gekauft und mit dem FT-817 bis zum Verkauf letztes Jahr zur Zufriedenheit betrieben. Der Unterschied in der Modulation war schon bedeutend, so dass ich ohne den Kompressor gar kein SSB mehr emacht habe. Da ich antennengeschädigt bin, habe ich den FT-817 meistens aus dem PKW mit daneben stehenden Antennen (Dipole, Vertikals) betrieben und nie Probleme bei einstreuender HF feststellen können, obwohl der Bausatz zwischen FT und Mikro eingeschleift war. Ich hatte natürlich von Anfang an das von einem OM aus Waldheim verbesserte Orginal-Mikro. (Mirkokapsel wurde ausgetauscht).
72! Frank, DH0JAE
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10

Dienstag, 31. Juli 2012, 14:08

DH0JAE,

wenn Deine Antenne draußen vor dem Auto stand, hattest Du ja auch einen prima Faradayschen Käfig ums Funkgerät, Mikro und Prozessor. So gings bei mir auch immer, aber nur so oder mit Antenne auf dem Dach und 20 m Speiseleitung.....

73, Uli, DK4SX

11

Dienstag, 31. Juli 2012, 14:29

Ich sehe dass nun auch so, für den Yaesu FT-817 eine klasse Ergänzung.

Mein FT-857 und mein Tuner können mit mehr als 5Watt betrieben werden und das macht die Probleme.

Mein offener Tuner steht auch nur 1m vom TRX entfernt, das ist dann auch eine gute Testumgebung.
Gestrige Versuche auf 80m QSO zu führen, wurden mit "Du hast HF in der Modulation", leider schnell wieder beendet.

Also ich verkaufe nun gerne meinen aufgebauten DYC-8x7 an Interessenten. :thumbsup:

_
73 de Uwe
DC5PI

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »DO5PI« (31. Juli 2012, 22:12)


12

Dienstag, 31. Juli 2012, 22:15

Also ich verkaufe nun gerne meinen aufgebauten DYC-8x7 an Interessenten. :thumbsup:
_


Auf keinen Fall !

Ich hatte damals mein DYC-817 Gehäuse innen mit Kupferfolie ausgelegt und diese mit einem angelöteten Draht an den Masseanschluss des Bausatzes gelegt.
Dann bleibt's kompakt, wird aber einstrahlfester.

Der BX-8x7 hat den Vorteil, dass man durch die zweite Buchse nun eine abgeschirmte Leitung zum TRX verwenden kann. Diese Option hatte man beim DYC-817 auch nicht - da war's ein kurzes unabgeschirmtes Stummel-Flachbandkabel. Ob allerdings bei einem RJ-45 Netzwerkkabel auch die Abschirmung wirklich an der Mic-Buchse mit der BX-8x7-Masse verbunden wird, wäre noch zu prüfen.

Ebenso würde ich empfehlen, die ein- und ausgangsseitige HF-Drossel DRASTISCH zu erhöhen. Pollin (oder war's Reichelt !?) hat kleine HF-Drosseln im Angebot mit rd. 22mH (yepp, Milli - nix MikroHenry). Durch das neue Platinendesign bzw. die SMD-Bauteile ist nun in der Gehäusemitte scheinbar genug Platz um diese dort hinlegen zu können. Damit hatte ich schon erfolgreich den ELV-Kompressor beruhigt und damit sollte auch der BX-8x7 eigentlich problemlos rennen.

Wer sowieso (und ausschliesslich) eine besser klingende Elektretkapsel einsetzen will, kann den Transistor-VV umgehen und direkt in den SSM-2165 einspeisen, was die HF-Einstrahlfestigkeit sicherlich auch nochmals erhöhen sollte bzw. eine mögliche Fehlerquelle abschaltet.

Bitte nicht falsch verstehen. Ich finde den DYC-817 bzw. BX-8x7 nicht schlecht, sondern als notwendige Modulationsunterstützung, da zumindest der FT-817 keinerlei Sprachaufbereitung besitzt und man darüberhinaus der QRP-Leistung alles abverlangen muss.

Dennoch erhoffte ich mir, als ich das neue Platinenlayout sah, dass nun auch der SSM-2167 zum Einsatz kommt. Denn dieser öffnet und schließt das Noisegate butterweich, wo noch der SSM-2165 ein hörbares Ploppen zutage brachte. Aus einzig diesem Grund bin ich auch auf den ELV-Bausatz ausgewichen, der rein ausgangspegelseitig noch reduziert werden muss.

Vielleicht gibt's ja auch mal einen BX-8x7_V2 !?.... :D

vy 73,
Jochen

13

Dienstag, 31. Juli 2012, 22:45

Hallo Jochen,

ich werde mir nun mit dem SSM-2167 einen eigenen Dynamikkompressor konstruieren.

Mit Metall RJ45 8pol 90° Buchse, vielen Drosseln und das alles kommt in ein Schubert-Gehäuse.
73 de Uwe
DC5PI

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »DO5PI« (11. August 2012, 23:40)


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14

Dienstag, 31. Juli 2012, 23:02

Meine unmaßgebliche Meinung:

Miniaturdrosseln mit 22 mH haben ein so hohe Wicklungskapazität, dass sie HF eher durchlassen als sperren. Mehr als 1 mH würde ich grundsätzlich für Kurzwelle nicht verwenden.
Außerdem wird die HF auf alle zuführenden und abführenden Leitungen gleichermaßen eingestrahlt. Es reicht also nicht, nur beispielsweise die Mikroleitung zu verdrosseln, weil die HF auf alle Leitungen koppelt. Die einzige wirkungsvolle Maßnahme dagegen sind hochpermeable Ringkerne, durch die ALLE Leitungen vom Mikrofon und ausgangsseitig wieder ALLE Leitungen vom Prozessor zum Transceiver durchgewickelt werden.
Die Unterdrückungswirkung, also die wirksame Induktivitär vergrößert sich mit dem Quadrat der Windungszahlen. Also einen so großen Ringkern wählen, dass man wenigstens 4 ..6 Windungen ALLER Leitungen zusammen durchwickeln kann. Das hilft.

73, Uli, DK4SX

15

Mittwoch, 1. August 2012, 10:10

Mit Metall RJ45 8pol 90° Buchse, vielen Drosseln


Von einigen Herstellern gibt es RJ45 Buchsen mit integrierten EMV Filtern zur Verdrosselung der ein und ausgehender Leitungen. Von Würth gibt es leitfähige Textil EMV-Abdichtungen. Hat damit schon jemand Erfahrungen gemacht?

Edit:
Im 817 Forum wurde der ELV Baustein mit SSM2167und die erforderlichen Maßnahmen zur verbesserung der EMV Fähigkeit auch schon vor längerer Zeit mal diskutiert

73, Günter

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »DL4ZAO« (2. August 2012, 07:39)


16

Samstag, 11. August 2012, 23:44

Nachdem ich den bereits aufgebauten Bausatz von Uwe erstanden hatte, habe ich heute folgende Änderungen einfließen lassen:

  1. C9 (3,3µF) --> 100nF SMD Hochpass 300 Hz
  2. 1nF parallel zu R4 (33k) Tiefpass 5 kHz
  3. C2 (100nF) --> 4,7nF Hochpass 300 Hz
  4. 1nF SMD von SSM2165 (Pin 4) nach Masse HF-Einstrahlfestigkeit
  5. C4 (3,3µF) --> 470nF SMD Hochpass 300 Hz
  6. C6 (3,3µF) --> 10µF SMD (ungepolt !!) Noisegate-Timing und Plopp-Reduzierung
  7. C1 (100nF) --> 22nF SMD Hochpass 300 Hz
  8. zwischen C1 und R1 mit zwei antiparallel geschalteten BAT85 nach Masse Diodenlimiter
  9. 1nF parallel zu R2 (680) HF-Einstrahlfestigkeit
  10. 1nF an TRX-Buchse von MIC nach Masse HF-Einstrahlfestigkeit
  11. Leiterbahn von R2/R10 zur TRX-Buchse auf Platinenoberseite durchtrennen und HF-Drossel 100µH einfügen HF-Einstrahlfestigkeit
  12. Elko 220µF/10V (oder bis 470µF/10V) an SSM2165 (Pin 8=Plus, Pin1=Minus) löten Glättung 5V Versorgungsspannung


Die Hz-Angaben sind nur ungefähr errechnet und gerundet und nicht meßtechnisch erfasst.
Die Bauteilenummern beziehen sich auf die von Uwe geposteten Platinenlayouts.

Speziell der 220-470µF Elko zur 5V-Spannungsglättung brachte bei mir einen hörbaren Erfolg. Die Audio "brummelte" nicht mehr so. Scheint so, als würde bei Vollaussteuerung die max. 10mA der FT-8x7 Micbuchsen-Versorgung schon erreicht zu sein und die Spannungsversorgung im BX-8x7 wird instabil. Mit dem größeren Pufferelko ist das dann kein Problem mehr.
Durch das neue Layoutdesign sowie die SMD-Bauteile ist nun genug Luft, den Elko in die Mitte auf der Oberseite zu legen. Das war beim alten DYC-817 sehr viel schwieriger zu realisieren. Die 10µF von C5 reichen für Arbeitsspitzen scheinbar nicht ganz aus. Auch das hört sich dann vermeintlich wie HF-Einstrahlungen an, obwohl hier schlichtweg nur die Spannung am Wegbrechen ist und der SSM2165 dadurch instabil wird.

Durch die NF-Änderungen wird der BX-8x7 zum "DX-Wadenbeißer" und bleibt nicht mehr das "Brummel-Übersteuerungsding"...

Audiodatei (hier)


Tests zu HF-Einstrahlungen stehen noch aus, ich hatte heute nur am Dummyload getestet. Zum Einsatz kommt künftig ein 50cm langes CAT5-Netzwerkkabel zum TRX.

vy 73,
Jochen, DG2IAQ
»DG2IAQ« hat folgende Bilder angehängt:
  • 20120812-110244-PICT0001.JPG
  • 20120812-110431-PICT0006.JPG
  • 20120812-110454-PICT0008.JPG
  • 20120812-110345-PICT0003.JPG
  • 20120812-110529-PICT0014.JPG

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DG2IAQ« (12. August 2012, 12:16)


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17

Montag, 13. August 2012, 10:00

Hallo,

na dann teste mal den Kompressor auf 2m in SSB mit auf dem FT-817 aufgesteckter Gummiantenne. Da bin ich mal gespannt....

73, Uli, DK4SX

P.S.: ...und sollte die Mod tatsächlich funktionieren, dann schicke sie doch an den Herausgeber des Bausatzes, dass sie das Ganze endlich richtig machen und alle was davon haben.

18

Montag, 13. August 2012, 21:37

Hallo Uli,

das werde ich noch ausprobieren.

Gestern auf dem Balkon an einer direkt auf dem FT-817 angeschraubten ATX-1080 hatte zumindest der 20m-Betrieb problemlos funktioniert. Das Mikrofon war ca. eine Armlänge von der Antenne weg. Als Gegengewicht kam ein ca. 2m langer Draht von der FT-817 Masseschraube zum Balkonseitengeländer (nur ca. 1m x 1m umlaufender Metallrahmen, ohne Mittelteile) zum Einsatz. Von einem "vernünftigen" Gegengewicht also keine Rede und ich hätte ordentlich Mantelwellen erwartet. Wenn die da waren (?) - blieb zumindest der BX-8x7 unbeeindruckt.

Dein angesprochener 2/70-Test wird demnächst noch folgen. Diesen "Härtefall" kenne ich noch von früher...hi.

vy 73,
Jochen, DG2IAQ

19

Samstag, 18. August 2012, 14:56

So, der 2/70-Test ist nun auch erfolgt.
Mit unerwartetem Ergebnis !

Der BX-8x7 wurde mit einem 50cm abgeschirmten CAT5-Kabel mit dem FT-817 verbunden. Zum Einsatz kam das originale MH-31 mit dynamischer Kapsel.

Die ersten Tests auf 2m und 70cm FM waren absolut fehler- bzw. einstrahlfrei !
Abgehört wurde das Signal mit einem Handfunkgerät.

Als ich diese Einstrahlfestigkeit nicht ganz glauben konnte (aufgrund meinen damaligen DYC-817 Erfahrungen und auch Euren hier geposteten Problemen), kam der "Hardcore-Test".

Das MH-31 Mikrofonkabel 2x um die 2/70-Aufsteckantenne gewickelt und auf Sendung gegangen...

Und was soll ich sagen !? Nigggggs ! Aber auch gar nix. Die Audio war in Stellung EIN/AUS weiterhin einwandfrei und absolut einstrahlfest !

Und D A S hatte ich bei einem externen DYC-817 noch nie !

Die Mods, die Verwendung von SMDs und vermutlich auch das abgeschirmte RJ45-Kabel scheinen endlich Wirkung zu zeigen.

SSB habe ich vergessen zu testen, das fällt mir beim Schreiben gerade auf. Dürfte aber auch nicht anders ausfallen, denke ich. Zumal das "um die Antenne wickeln" ja nicht gerade die übliche Betriebsart ist...hi.

vy 73,
Jochen, DG2IAQ

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20

Samstag, 18. August 2012, 15:11

Unser "Modder-King" hat wieder zugeschlagen! ;)
Schön, daß Du das hinbekommen hast, Jochen.
Habe hier noch einen der älteren FA-Kompressoren für das FT-817 herumliegen.
Abgesehen von den Einstrahlproblemen war er auch nie richtig der Bringer.
Die originale Mikrofonkapsel war einfach zu dumpf.
Habe seit 2 Jahren die RF-Clipper Platine von Joachim, DF4ZS, in meinem FT-817ND.
Erst damit kam so etwas wie DX-Feeling auf.
vy 73 de Andreas, DC3AFA