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161

Sonntag, 30. März 2008, 10:28

Hard und Soft DigitalRadio

Liebe Funkfreunde,

Hans-Peter sucht weiter nach geeigneten Bauteilen für einen guten Synthesizer. Dazu hat er nun wieder einen interessanten Zwischenbericht erstellt. Dabei stellt sich raus, dass nicht nur das Prinzip sondern auch die Wahl der Bausteine und der Aufbau eine wesentliche Rolle spielen. Nur wenn alle Problemstellen lokalisiert und behoben sind, kann man einen guten Synthesizer erwarten. Ich finde es spannend, was so eine Messreihe alles für Fakten und Abhängigkeiten aufdeckt. Ich habe diesen Bericht auf meiner Homepage zum Download bereitgestellt. Wer sich dafür interessiert, kann ihn runterladen. Viel Spaß beim Lesen.

Beste 73`s de Werner, DL7MWN

Meine URL: http://dl7mwn.de/

162

Sonntag, 30. März 2008, 19:15

RE: Hard und Soft DigitalRadio

Hallo Werner,

vielen Dank für den hochinteressanten Zwischenbericht (und an Hans-Peter)!
Ev. habe ich es überlesen, aber es würde mich interessieren welchen REFCLOCK (416 MHz) für den DDS Ihr da einsetzt.

Beste Grüsse
Christian
73 de Chris, OE3HBW

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163

Sonntag, 30. März 2008, 19:33

Hard und Soft DigitalRadio

Hallo Christian,

genau weis das nur Hans-Peter, ich denke, wenn er Deine Frage liest, dann wird es sich schon melden. Aber soweit ich das verstanden habe, hat Hans-Peter in seinem Entwicklungshandbuch vom 12.02.2008 den Messaufbau beschrieben. Schau da mal unter 2.1 "High Performance LCLK" rein. Das findest Du natürlich auch auf meiner Homepage.

Beste 73`s de Werner, DL7MWN

164

Montag, 31. März 2008, 09:03

Hallo Christian,
Zu deiner Frage: Werner hat dir ja schon geantwortet, wo ich den CLK416 dokumentiert habe. Kernstück ist ein VCXO von 104 MHz, der auf einen OCXO von 32,768 MHz synchronisiert ist, um eine Frequenzstabilät besser 1ppm zu erreichen.
Den Vervielfacher habe ich mit einem Treiber aus der Tiny-Logik von Fairschild (NC7SZ125) realisiert und die 4. Harmonische mit eienem Helixfilter herausgefiltert, danach folgt ein rauscharmer Vestärker.
Das sind natürlich Spezialbauteile, die auf dem Markt nicht so von der Stange zu kaufen sind, aber mir geht es auch ein wenig um das technisch machbare und entsprechende Erfahrung zu sammeln.

vy 73 de Hans-Peter, DF3GV

165

Montag, 31. März 2008, 13:53

Hallo Hans-Peter,

vielen Dank für die Infos!
Den Bericht hatte ich schon mal gelesen, aber anscheinend hab ich es wieder verdrängt ;)
Ja ist mir klar die Sache mit der techn. Machbarkeit mittels Spezialbauteile.
Mir gehts auch oft nur um das Wissen "wie die Profis es machen", auch wenn ich es selbst mangels Bauteile, Erfahrung und Messgeräte nicht nachbauen kann.

vy 73
Christian
73 de Chris, OE3HBW

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166

Mittwoch, 2. April 2008, 22:03

Hard und Soft DigitalRadio

Liebe Funkfreunde,

und es geht mit dem BAVARIX weiter. Ich habe nun die Rückplatte des BAVARIX fertiggestellt und ein Bild davon auf meiner Homepage abgelegt. Wer sich dafür interessiert, der kann sich dieses Bild vorübergehend anschauen. Später werde ich alle Bilder vom mechanischen Aufbau zusammenfassen und in einem eigenen Dokument ablegen.

Die Platine für das Piggyback-Board (Aufsteckplatine) des Preselektors ist angekommen und die benötigten Bauteile sind bestellt. Auch wird das Board für den Netzfilter mit den DC/DC-Convertern bis Ende der Woche beim Leiterplattenhersteller fertig. Da gibt es dann wieder viel zu tun, aber nun beginnt bald mein Urlaub und da gibt es eine große Pause am BAVARIX. Im Mai geht es dann wieder weiter.

Beste 73's de Werner, DL7MWN

Meine URL: http://dl7mwn.de/

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167

Sonntag, 6. April 2008, 12:08

Hard und Soft DigitalRadio

Liebe Funkfreunde,

nun ist das Eingangsfilter mit dem DC/DC-Wandler bestückt. Für den, der sich dafür interessiert, habe ich wieder ein paar Bilder auf meiner Homepage abgelegt. Diese relativ einfache Platine hat mir jede Menge Schwierigkeiten bereitet. Den Grund dafür möchte ich kurz erklären:

Seit ein paar Tagen denke ich nur noch an den Urlaub. Ich stelle mir vor, ich liege in einem Liegestuhl, rechts und links neben mir zwei exotische Schönheiten. Beide reichen mir ganz zärtlich Köstlichkeiten ihres Landes.

Wenn man solche Gedanken nicht mehr los wird, dann ist man reif für die Insel. Und dann sollte man den BAVARIX liegen lassen, wo er liegt.

In diesem Sinne
Beste 73's de Werner, DL7MWN

Meine URL: http://dl7mwn.de/

PS:
Ich habe diese Leiterplatte ohne Lötstopplack herstellen lassen, weil der Lötstopplack (Pauschalpreis) mehr als die kleine Platine gekostet hätte. Aber das ist sehr gefährlich, wenn man die Platine mit Masse geflutet hat. Das gibt fast überall unter den Bauteilen Kurzschlüsse, welche man nicht so einfach messen kann. Man muss praktisch nach jeder Lötstelle messen, ob es wieder einen neuen Kurzschluss gibt. Das ist sehr beschwerlich und es ist besser, man sucht sich einen Leiterplattenhersteller, welcher im Grundpreis den Lötstopplack schon mit drin hat. So einen Hersteller habe ich nun gefunden und den werde ich demnächst mal testen.

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168

Sonntag, 6. April 2008, 12:56

RE: Hard und Soft DigitalRadio

Hallo Werner,

das Projekt BAVARIX geht ja zügig vorran. da macht schon nur das Zusehen Spaß! Vielen Dank auch für die kleinen Zwischenberichte auf Deiner Homepage. Auch die Berichte und Messergebnisse von Hans-Peter sind richtig klasse! :]

Zu dem Problem Schlüsse von Bauteilen zur Massefläche hat sich bei mir folgende Methode bewährt: Ich lege unter das Bauteil einen passenden Streifen Pappe, etwa 0,3 ... 0,5 mm dick. Dieser Streifen dient als Abstandshalter während des Anlötens und wird nachdem das Bauteil richtig sitzt einfach wieder rausgezogen. Dadurch habe ich bei liegenden Bauteilen auch die Gewähr, daß das Teil wirklich parallel zur Platinenoberfläche positioniert ist, und es ergibt sich ein optisch gefälligeres Bild.

Mich würde interessieren, wie teuer wird so eine Platine, wie beispielsweise der Steuerrechner oder die DC Wandlerplatte. Bislang habe ich Platinen immer selber hergestellt. Spätestens wenn sehr viele Durchkontaktierungen gebraucht werden, die Bauteile auch immer winziger werden oder wenn die Frequenzen steigen, dann wird es immer schwieriger mit dem Homemade Prinzip ;(

Einen erlebnisreichen und erholsamen Urlaub wünsche ich Dir, aber lass die exotischen Schönheiten lieber in Ruhe und denke an den BAVARIX der in der Heimat auf Dich wartet. ;)

73 de Dietmar, DL2BZE

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169

Sonntag, 6. April 2008, 13:52

Hard und Soft DigitalRadio

Hallo Dietmar,

danke für Deine Zeilen. Es freut mich, dass Du Dich auch mal wieder meldest. Ich habe am Projekt BAVARIX soviel gearbeitet, wie mir bisher möglich war. Noch gibt es für mich Arbeit. Es muss ja der Steuerrechner in Betrieb gesetzt werden und damit dann die Frontplatte, das Display und die dazugehörige Software. Aber das weitere Vorgehen ist von verschiedenen Zwischenergebnissen abhängig. Und solange die nicht feststehen, wird es wohl eine kleine Pause geben müssen. Hans-Peter hat sehr gute Ideen, wie man den Synthesizer noch besser machen kann. Aber das ist auch mit viel Arbeit verbunden und das wird wohl noch eine Weile dauern. Diese Pause möchte ich nutzen, um den DSP in den BAVARIX einzubauen und mich dann etwas mehr mit der digitalen Signalverarbeitung zu beschäftigen. Das ist bestimmt auch sehr interessant.

Das mit den Papierstreifen ist eine gute Idee. Das werde ich bei der nächsten Platine ohne Lötstopplack auch mal ausprobieren. Allerdings denke ich, dass es so schnell keine weitere Platinen mehr ohne Lötstopplack geben wird. Meine Leiterplattenfirma ist gut und zuverlässig. Das ist ja schon was, aber es gibt nun auch noch andere Firmen, die günstiger und teilweise sogar schneller sind. Vielleicht finde ich ja eine Firma, die für meine Bedürfnisse günstiger und trotzdem billiger ist. Wer nicht probiert, der nicht gewinnt. Aber trotzdem ist die Idee mit dem Papier wertvoll, weil ich ja vielleicht auch mal kleine Testplatinen für andere Zwecke außerhalb des BAVARIX anfertigen werde.

Was den Preis anbelangt, so kannst Du Dir die Kosten einer Leiterplatte bei einigen Leiterplattenherstellern online im Internet berechnen lassen. Der Steuerrechner mit Lötstopplack hat mich z.B. 85,23 Euro gekostet. Da ist der Lötstopplack als Pauschalpreis inklusive. Bei kleineren Platinen wie z.B. dem DC/DC-Wandler wird er aber überdurchschnittlich teuer. Da wäre der Lötstopplack teurer geworden, als die Leiterplatte.

Nunja, das mit den exotischen Schönheiten hat mir schon ein wenig Ärger eingebracht. Meiner Frau musste ich dann erzählen, dass ich da ja sie und ihre Schwester gemeint habe. ***grins*** Ich glaube, da gibt es mit dem BAVARIX weniger Probleme.

Beste 73's de Werner, DL7MWN

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170

Montag, 7. April 2008, 22:02

Hard und Soft DigitalRadio

Liebe Funkfreunde,

die letzten Tage vor meinem Urlaub versuche ich noch, die ersten Spulen für den Preselektor zu wickeln. Nun weis jeder OM, dass das kein sehr großer Spaß ist. Das ist aber eigentlich gar nicht so schlimm. Nur tauchen da nun einige Fragen auf. Ich habe die erst Spule für die niedrigste Frequenz (TP) auf einen T37-1 Kern gewickelt. Die Spule soll 15,9uH haben. Aber das ist auch von der Wickeldichte abhängig. So kann ich den Wert durch Zusammenschieben der Windungen genau einstellen. Aber genau so schnell hat sich der Wert wieder verändert. Wer hat Erfahrungen mit diesem Problem? Wie kann man eine Spule abgleichen und sicherstellen, dass der Wert dann auch erhalten bleibt? Mit Klebstoff fixieren? Welchen Klebstoff nimmt man her? Oder gibt es eine bessere Lösung? Wie genau muss der errechnete Wert für Bandfilter und Tiefpässe stimmen, ohne dass sich Nachteile auf die Filterwirkung einstellen?

Wenn jemand damit Erfahrungen gemacht hat, würde ich mich über eine Antwort zu diesen Fragen freuen.

Beste 73's de Werner, DL7MWN

171

Montag, 7. April 2008, 23:13

RE: Hard und Soft DigitalRadio

Hallo Werner,
ich lese Eure Diskussionen schon lange mit Interesse, jetzt kann ich (wenigstens zu einem ganz kleinen Teil) mal etwas beitragen: Spulen fixiert man am zweckmäßigsten mit Weißleim oder Bienenwachs, das hält ausreichend fest & ist bedarfsweise am leichtesten zu korrigieren.
72,3!
Tom
Das schöne an einheitlichen Standards ist, daß man so viele verschiedene zur Auswahl hat.

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172

Dienstag, 8. April 2008, 05:35

Hard und Soft DigitalRadio

Hallo Tom,

danke für Deinen Hinweis. Weißleim oder Bienenwachs ist bestimmt besser, als Klebstoff. Weißleim ist mir unbekannt, aber Bienenwachs ist mir ein Begriff. Aber kannst Du mir noch sagen, wo ich so was bekomme? Dann müsste doch eigentlich auch Talg von einer weißen Kerze verwendbar sein?

Beste 73’s de Werner, DL7MWN

173

Dienstag, 8. April 2008, 08:09

RE: Hard und Soft DigitalRadio

Hallo,
Weißleim ist Holzleim >>> http://de.wikipedia.org/wiki/Holzleim
Bienenwachs gibt's z.B. in Kerzenform, als Teelicht oder Rohmaterial beim Imker um die Ecke oder Ebay (was gibt's da eigentlich nicht?).
Jetzt sind wir aber mächtig "OT" in diesem Thread, macht mal weiter mit Eurem Radioprojekt, dann kann ich auch wieder was lernen :D
Schönen Urlaub noch, Werner!
72,3!
Tom . .-
Das schöne an einheitlichen Standards ist, daß man so viele verschiedene zur Auswahl hat.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »dm4ea« (8. April 2008, 08:10)


174

Dienstag, 8. April 2008, 09:12

Hallo Werner,

Bienenwachs kannste von mir haben, steht Deine Adresse auf Deiner Homepage?
Ich kann Dir in einem normalen Postumschlag 20g senden (kostenlos, hoffentlich nicht umsonst ;-) ). Falls Du mehr brauchst Bescheid sagen.
Lieferung gewünscht???


Günter
dl5sdc

175

Dienstag, 8. April 2008, 09:28

RE: Hard und Soft DigitalRadio

Zitat

Original von DL7MWN
Liebe Funkfreunde,

Die Spule soll 15,9uH haben. Aber das ist auch von der Wickeldichte abhängig. So kann ich den Wert durch Zusammenschieben der Windungen genau einstellen. Aber genau so schnell hat sich der Wert wieder verändert. Wer hat Erfahrungen mit diesem Problem? Wie kann man eine Spule abgleichen und sicherstellen, dass der Wert dann auch erhalten bleibt? Mit Klebstoff fixieren? Welchen Klebstoff nimmt man her? Oder gibt es eine bessere Lösung?

Beste 73's de Werner, DL7MWN


Werner,
wenn sich der Wert deiner Spule so leicht verstellt, dann ist an der Wickeltechnik etwas zu vernessern. Bei richtig gewickelten Ringkernen sitzt die Wicklung so straff, dass eine Einstellung der Induktivitäten über die Spreitzung der Windungen kaum ohne Werkzeug geht.

Ich habe inzwischen viel hundert Ringkerne gewickelt und empfinde das überhaupt nicht mehr als Last, meist mache ich das nebenher z.B. wenn ich mir die Zeit nehme Musik zu hören :rolleyes:
Bemerkung:
Elecraft, Small Wonder Labs und QRPproject schreiben übereinstimmend in den Baumappen, dass die Windungen NICHT mit irgend welchen Klebern festgelegt werden sollen.

Wie??
Als erstes wird der CuL Draht straff über eine runde Holzkante glatt gezogen. Mehrfach!, er wird dann nicht nur geglättet sondern auch gedehnt.
Nun von hinten nach vorne durch den Ring. Der Draht liegt über dem Zeigefinger, der Zeigefinger liegt am Ring an, der Daumen hält den Draht gegen den Zeigefinger gepresst. Wenn du nun die Hand mit dem Zeigefinger als Drehpunkt vom Ring wegdrehst, dann wird der Zeigefinger als Hebel eingesetzt und der Draht wirklich straff gezogen. Er legt sich ganz eng an den Ring an, nimmt sogar die Form des Ringes an. Dadurch sitzt er so straff, dass sich die Windungen später nur noch schwer seitwärts verschieben lassen.
73/2 de Peter, DL2FI
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176

Dienstag, 8. April 2008, 14:33

RE: Hard und Soft DigitalRadio

Hallo Peter,
das war ja eine ausführliche Erklärung für das Wickeln der Ringkerne. Irgendwie habe ich das immer anders gemacht. Bei mir konnte man auch den Draht auf dem Kern hin- und herschieben. Jetzt schreib doch noch in welcher Hand du den Ringkern hälst. Ich als umerzogener Linkshänder habe häufig das Problem, dass ich nicht so genau weiß in welcher Hand ich was halten soll. Ab und an musste ich die Kerne neu wickeln, da sie nicht so richtig in die Platine passten.

So den Kern in der rechten Hand oder

*____
|____|
...... *
so den Kern in der linken Hand

____*
|____|
*
Das passiert auch den den normal Spulen, mal linksrum dann wieder rechtsrum gewickelt. Aber sicher ist das den Spulen egal wie herum sie gewickelt werden.
vy73 Jürgen

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »DJ4JZ« (8. April 2008, 19:34)


177

Dienstag, 8. April 2008, 16:06

RE: Hard und Soft DigitalRadio

Zitat

Original von DJ4JZ
Hallo Peter,
das war ja eine ausführliche Erklärung für das Wickeln der Ringkerne. Irgendwie habe ich das immer anders gemacht. Bei mir konnte man auch den Draht auf dem Kern hin- und herschieben. Jetzt schreib doch noch in welcher Hand du den Ringkern hälst. Ich als umerzogener Linkshänder habe häufig das Problem, dass ich nicht so genau weiß in welcher Hand ich was halten soll. Ab und an musste ich die Kerne neu wickeln, da sie nicht so richtig in die Platine passten.

So den Kern in der rechten Hand oder

*____
|____|
*
so den Kern in der linken Hand

____*
|____|
*
Das passiert auch den den normal Spulen, mal linksrum dann wieder rechtsrum gewickelt. Aber sicher ist das den Spulen egal wie herum sie gewickelt werden.


Ich bin Rechtshänder, ich nehme den Ring in die linke Hand. Als Linkshänder macht man es gensau andersrum. Die Wickelrichung, ob im oder gegen den Uhrzeigersinn richtet sich danach, wei der Entwickler das Layout festgelegt hat (Geometrie der beiden Drahtenden. Vorne links auf der Platine nach hinten rechts oder vorne rechts nach hinten links. Wichtig ist, dass man den Draht per Hebel zieht. KEINE ZANGE nehmen!!!!. Wer unbedingt von vorne nach hinten durch den Ring will kann das auch tun. Man muss dann eben den Daumen als Hebel ansetzen. Ich würde ja gerne ein Video machen, weiss aber nicht wie. Vielleicht können wir ja beim Ruhrtreffen so ein Video erstellen.
73/2 de Peter, DL2FI
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178

Samstag, 12. April 2008, 12:45

Hard und Soft DigitalRadio

Hallo Peter,

Danke für Deine Anmerkungen zum Spulenwickeln. Irgendwie hast Du schon recht, dass mit meiner Wickeltechnik was nicht stimmt. Das mit der Holzkante und mit dem Straffziehen habe ich nun verstanden. Das hilft. Aber das mit dem Zeigefinger und der Hebelwirkung konnte ich bisher noch nicht nachvollziehen. Irgendwie musst Du den Draht anders halten als ich. Ich habe nirgendwo einen Hebel bilden können. Aber ich werde das auch noch lernen. Kannst Du vielleicht bei Gelegenheit ein Bild veröffentlichen, aus dem hervorgeht, wie Du den Draht um Deine Finger wickelst und wie/wo sich da ein Hebel bildet?

Meine ersten Spulen waren für den VLF-Bereich (<500kHz). Da hatte ich 86 Wdg mit 0,15 mm zu wickeln. Den Draht konnte ich dehnen und ziehen, soviel ich wollte. Der ist eher gerissen, als dass er sich stabil auf den Kern gelegt ist. Da hat mir ein wenig Bienenwachs vom Günter, dl5sdc geholfen, den Draht auf dem Kern zu stabilisieren. Nochmals vielen Dank für Deine prompte Lieferung Günter. Auch hilft das Bienenwachs ganz gut, die Spulen auf der Platine zu fixieren.

Ab einem Drahtdurchmesser von 0,3 mm wird der Draht dann so steif, dass die Wickeltechnik so funktioniert, wie es Peter beschrieben hat. Wenn ich nun das mit dem Hebel beim Wickeln auch noch hinbekomme, dann habe ich wieder was dazugelernt. Aber ich habe ja insgesamt > 50 Spulen zu wickeln. Da kann ich ja noch üben.

Für jeden, der sich für das Filter-Board interessiert, welches man dann auf den Preselektor aufstecken kann, habe ich nun mal den endgültigen Schaltplan auf meiner Homepage zur Verfügung gestellt. Auch die Wickeldaten sind in einem eigenen Dokument dazu abgelegt. Bilder vom Board mit den Spulen folgen demnächst nach meinem Urlaub. Bisher habe ich erst 6 Spulen fertig gewickelt und aufgelötet. Das ist für ein Bild noch zu wenig.

Beste 73's de Werner, DL7MWN

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179

Samstag, 12. April 2008, 19:02

Hard und Soft DigitalRadio

Liebe Funkfreunde,

jetzt stehe ich vor einem Rätsel. Bisher habe ich nun 12 Spulen für meinen Preselektor gewickelt. Alle Spulen wurden mit dem Mini-Ringkern-Rechner von Wilfried Burmeister, DL5SWB berechnet. Bisher haben alle Berechnungen zu realisierbaren Ergebnissen geführt. Wegen Bauteiltoleranzen war es schon mal nötig, eine Windung mehr oder weniger zu wickeln, um die richtige Induktivität zu erhalten.

Aber nun habe ich eine Spule mit einem T37-2 Eisenpulverkern berechnet und gewickelt. Diese Spule hat folgende Daten:

Spule----Kern------Induktivität--Windungszahl--Drahtlänge--Drahtdurchmesser
-L14----T37-2-------11,00 uH---------52--------------57 cm---------- 0,30 mm

Aber auf den Kern passen bei engem Wickel nur 38 Windungen drauf und die Induktivität beträgt dabei nur 6,1 uH. Hat jemand schon mal so ein Problem gehabt? Wo kann der Fehler liegen? Ich habe mehrfach nachgemessen und ich komme immer wieder zum selben Ergebnis. Auch habe ich das mehrfach nachgerechnet und dabei das Programm mehrfach neu gestartet. Ist das Normal? Was mache ich da falsch? Was soll ich da nun tun? Mit dünnerem Draht mehr Windungen drauf wickeln, bis die Induktivität stimmt?

Wer hat dazu eine Idee?

Beste 73's de Werner, DL7MWN
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  • Ringkern-Rechner.jpg

180

Samstag, 12. April 2008, 19:42

Hallo Werner,

stimmt was Du sagst, laut Datenbuch passen nur ca. 41 Wdg 0,3 mm CuLa drauf (entspricht ca. #28 AWG Draht). Du kannst maximal ca. 67 Wdg. 0,2mm CuLa wickeln (entspricht #32 AWG). Die Güte ist bei Deinem Kern dann geringfügig kleiner ( geht von max. ca. 175 auf ca. 168 ).

Ob das Programm die maximale Anzahl der Windungen prüft kann ich nicht sagen, ich kenne die Software nicht, falls ja ist hier ein Programmfehler vorhanden.

Auf Wunsch sende ich Dir die Tabelle mit den maximalen Windungen pro Kern und Drahtstärke.


73, viel Erfolg
Günter
dl5sdc

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »dl5sdc« (12. April 2008, 20:00)