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261

Sonntag, 6. Mai 2007, 16:14

--gelöscht--

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »eric1« (21. Juni 2012, 16:58)


262

Sonntag, 6. Mai 2007, 17:27

Hallo, Eric und alle anderen Brückenbauer!

(Zitat Anfang)

Ergebnis: wenn man nicht aufpasst wird eine wirklich exzellente Brücke mit 57dB Richtschärfe bis 150MHz plötzlich nur noch eine von 25dB. Dazu gilt es immer zu bedenken: man braucht 15dB mehr Richtschärfe als man messen möchte um +/- 1.5dB genau zu bleiben. Wer also SWR=1.5 noch halbwegs genau sehen möchte braucht schon 30dB Richtschärfe !
Übrigens: "nomale preiswerte Adapter" verlieren so 10dB. Selbstbau Präzisions-Rs sind auch gar nicht so leicht zu machen.

(Zitat Ende)

Ich will Euch nicht den Mut nehmen. Aber ein paar Bemerkungen dazu.

Habe vor VIELEN Jahren bei Spinner im Prüffeld gearbeitet und erinnere mich doch noch ganz gut, was damals als "Meßkoppler" gerade noch durchging. Da war eine Marge von 20 dB die untere Grenze des "Erträglichen". Reichlich happig, wenn man bedenkt, dass unsere Kunden mit Refelxionsfaktoren in der Größenordnung von 1 % und weniger rechneten (die Preise waren auch entsprechend "gepflegt"). Das bedeutet eine "Richtschärfe" von mindestens 60 dB - allerdings gab es keinen Koppler, der einen derart weiten Frequenzbereich abdecken sollte.

Derartiges galt selbstverständlich im übertragenen Sinne auch für Präzisions-Abschlüsse.

Für Amateurfunk gewiß weit übertrieben. Wo ist der praktische Unterschied zwischen einem SWR von 1.5 oder 1.7 (nur ein Beispiel, hi)?

Nix für ungut - macht bitte mit Begeisterung weiter; das Projekt ist wirklich ein Hammer.

73
Hans/DJ4AZ

263

Sonntag, 6. Mai 2007, 21:22

Hallo Eric,

das was du hier zu den Abschlusswiderständen veröffentlicht hast ist ja sehr interessant, insbesondere die Diagramme der verschiedenen Abschlusswiderstände.

Da werde ich mein Hauptaugenmerk, bevor ich was an der Schaltung weitermache, jetzt mal auf anständige Widerstände, und den Abschlusswiderstand legen.

So ein Diagramm verdeutlicht einem doch ganz extrem was schlechte Widerstände anrichten können. Hätte ich so nicht für möglich gehalten!

Kannst du Bitte eine Bezugsquelle für den von dir verwendeten SMA- und den Mini-Abschlusswiderstand benennen.
73 de Detlef / DC3DEK

264

Sonntag, 6. Mai 2007, 22:18

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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »eric1« (21. Juni 2012, 16:59)


265

Samstag, 12. Mai 2007, 17:04

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »eric1« (21. Juni 2012, 16:59)


266

Samstag, 12. Mai 2007, 17:22

Toll..., da bin ich ja mal auf die Meßergebnisse gespannt...

Wolfgang..., komme endlich ins Forum, du fehlst hier...

Manfred, DK7JR

267

Samstag, 12. Mai 2007, 17:39

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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »eric1« (21. Juni 2012, 17:00)


268

Sonntag, 13. Mai 2007, 10:19

Hallo Brückenbauer..

so, meine 1. Brücke ist jetzt auch fertig.
Bild 2 zeigt den Brückenkopf mit SMD Widerständen, je zwei 100 Ohm übereinandergelötet, die Widerstände habe vorher auf gleichen Wert ausgemessen.
Bild 1 zeigt von 1MHz bis 1000 MHZ mit einem 1m Koaxkabel, Ausgang offen.
Bild 3 das Kabel mit 50 Ohm abgeschlossen.

Die Brücke habe ich mal mit der vom FA verglichen, die Breitbandigkeit ist einfach
umwerfend.

Was sagen die Experten...

Manfred, DK7JR
»DK7JR« hat folgende Bilder angehängt:
  • Brückenkopf.jpg
  • Kabel_offen.jpg
  • Kabel_mAbschluß.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DK7JR« (13. Mai 2007, 10:20)


  • »DL4AC« ist männlich

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269

Sonntag, 13. Mai 2007, 10:27

Lieber Manfred,

ich denke, Du hast die Bildüberschriften nicht korrekt zugeordnet?

Abschluss muss einen möglichst waagerechten Verlauf ergeben und
Leitung offen die Einkerbungen der Viertelwellenresonanzen

sorry, jetzt sehe ich, dass Du wohl immer 10dB/SE eingestellt hast... Deine Überschriften stimmen!
vy 73/72 de Uwe, DL4AC
www.dl4ac.de

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DL4AC« (13. Mai 2007, 10:37)


270

Sonntag, 13. Mai 2007, 14:59

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »eric1« (21. Juni 2012, 17:00)


271

Sonntag, 13. Mai 2007, 16:22

Hallo Eric...

freut mich, das die Meßwerte einigermaßen gut aussehen.
Brückenbeschreibung:
also, Gehäuse Schubert Weißblech B 35mm, L 148mm, H 30mm
Die Kopfplatine habe ich selber entworfen und hergestellt.
Die Leitungen von den Buchsen zu den SMDs sind aus der Seele von RG174, darüber habe ich als Abschirmung passende Kabelendhülsen geschoben, diese natürlich alle gleich lang geschliffen und mit der Platine breit verlötet.
Die Ferrithülsen habe ich vom Michael,DB2GM, der Typ ist Würth 74270015
Pro Kabel 11 Stück.
Das Koaxkabel hatte ich im Fundus, Typ weiß ich nicht, ist 1,8mm dick(mit Mantel)und Teflonisoliert. Habs vorher ausgemessen, ist 50 Ohm.

Das Bild 1 zeigt am SA 1-1000 MHZ, die erste Linie oben ist 0 dbm, Meßeingang offen. Referenzport ist abgeschlossen mit 50 Ohm vom FA.
Das Bild 2 zeigt am SA 1-1000 MHZ, Referenz- und Meßport abgeschlossen mit 50 Ohm vom FA. 0dbm ist wieder die erste Linie oben.
Bild 3 zeigt am SA 0-10 MHZ, Mitte ist 5MHZ, 1.Linie oben ist 0 dbm
beide Ports mit 50 Ohm abgeschlossen.
Bild 4 zeigt die Bohrschablone für das nicht ganz so einfache saubere Bohren der Löcher für die BNC-Buchsen in Weißblech.
Die Brücke habe ich bewußt so lang gemacht für die tieferen Frequenzen.
Hoffentlich stimmt jetzt die Reihenfolge der Bilder, HI

73 de Manfred, DK7JR
»DK7JR« hat folgende Bilder angehängt:
  • Port-offen.jpg
  • port-50ohm.jpg
  • 10MHz.jpg
  • Bohrschablone.jpg

272

Sonntag, 13. Mai 2007, 16:56

--gelöscht--

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »eric1« (21. Juni 2012, 17:00)


273

Sonntag, 13. Mai 2007, 17:34

Hi Eric..

ja, so ist es richtig..
deine Interpretation stimmt.

Manfred, DK7JR

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DK7JR« (13. Mai 2007, 17:36)


274

Sonntag, 13. Mai 2007, 18:03

--gelöscht--

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »eric1« (21. Juni 2012, 17:00)


275

Sonntag, 13. Mai 2007, 18:39

Hi Eric...

ich probiere es mal mit dem Bild.
Puh, es ist gar nicht so einfach das vernünftig zu Fotografieren.
Die Unterseite ist durchgängig Kupfer und an Masse gelötet.

Also 73 Manfred, DK7JR
»DK7JR« hat folgendes Bild angehängt:
  • Brückenkopf2.jpg

276

Sonntag, 13. Mai 2007, 22:09

--gelöscht--

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »eric1« (21. Juni 2012, 17:01)


277

Montag, 14. Mai 2007, 17:06

Hallo Eric,

danke für deinen Hilfe..., ich werde mal die Masse näher an die BNC-Mitte
löten und das mit dem C versuchen.
Deine Erlärungen mit Hilfe des Fotos, einfach Klasse....

Eigentlich bin ich sehr zufrieden mit der Brücke, den im unteren Frequenzbereich (Was mich eigentlich interessiert ) geht sie super.

Habe aber vor, noch einmal eine neu zu bauen wenn die Doppellochkerne da sind.

Übrigens habe ich auch mal den Ur-Artikel über die Brücke in der CQ-DL 7/82 gelesen, demnach kann man auch mit einer kleinen Zusatzschaltung (Poti und Dreko) den Blindanteil einer Impedanz bestimmen.
Naja, bis ca 2m dürfte das auch funktionieren, denke ich.
Werde es mal gelegentlich probieren.

73 de Manfred, DK7JR

278

Dienstag, 15. Mai 2007, 13:20

Hallo Manfred!

Die Meßergebnisse sehen ja schon ganz gut aus, aber wie Eric schon meinte - in Deiner Brücke steckt noch einiges mehr an Potential!
Bei meinen Aufbauten war ich anfangs auch der Meinung: da wo ich messe, reicht das so allemal! Aber wenn man bedenkt, daß man mit vergleichsweise geringem Aufwand doch deutlich mehr an Richtschärfe und Bandbreite gewinnen kann, lohnt sich die Arbeit.

Sehr lesenswert sind zum Thema der "Ablesereserve" auch die Dokumente von Anritsu, die Eric hier mal einstellte. Sinngemäß etwa: die Brücke sollte 15 dB mehr an Richtschärfe darstellen können, als man tatsächlich messen will.

An Deinem Aufbau hat mich besonders Deine Interpretation einer "Festmantel-Leitung" beeindruckt. Du hast hoffentlich darauf geachtet, daß der Durchmesser der Hülsen ziemlich genau dem des ursprünglichen Koax-Schirmes entspricht !?!
Wenn Du brauchst, kann ich Dir mit etwas RG316-Teflon aushelfen.

Abweichend von Erics Aufbauhinweisen zum "Kompensations-C" habe ich diese zw. Masse und Buchsenmittelstift gelötet, das erschien mir sinnvoller, ist aber möglicherweise auch egal - ich weiß es nicht.

Für gute Performance in Richtung VHF/UHF ist eine kurze, BREITE Verbindung der Buchsenmasse (am Austritt des Mittelstiftes, nicht unbedingt an den Schrauben) direkt zum Schirm(Hülse) Deiner Koax-Leitungsstücke sicher unabdingbar.
Ich habe das mal Rot in Deinem Foto eingemalt, fertig sähe das dann aus, wie ein Stück nachgebildeter Koaxschirm, der aber nicht den gesamten Umfang einnimmt.

Mich stört auch ein wenig die Masseleitung unter den Chip-Widerständen, kann aber nicht beurteilen, wie groß der Effekt ist, aber der so gebildete Kondensator kollidiert natürlich mit Abgleichbemühungen durch den erwähnten "Kompensations-Kondensator".

Ich bin schon gespannt, welche Ergebnisse Du mit Deinen neuen Ferriten präsentieren kannst!

73, Andreas DH7AZ

PS: Den CQ-DL-Artikel habe ich jetzt auch, hatte aber noch "keine Zeit" das mit den X-en zu probieren, auf jeden Fall sehr interessant!
»DH7AZ« hat folgendes Bild angehängt:
  • Brueckenkopf2.jpg

279

Dienstag, 15. Mai 2007, 13:33

Hallo Andreas,

leider kenne ich den CQ DL Artikel nicht (da war ich noch kein Mitglied), würde ihn aber gerne mal lesen. Kannst du ihn mir Bitte mal zukommen lassen. Die Kosten dafür bernehme ich.
73 de Detlef / DC3DEK

280

Dienstag, 15. Mai 2007, 19:18

Hallo Andreas..

danke für deine Tips...
habe gerade mal die kleine Leiterbahn unterhalb der SMD s entfernt..
Wau.. hat mindesten 5 dB gebracht..
bei 500 MHz habe ich jetzt ca 47 dB Dämpfung
bei 700 ca 42 dB
bei 1000 ca 36 dB

Danke für dein Angebot mit dem Kabel, aber der Eric wollte mir schon welches zusammen mit den Doppellochkernen zusenden.

Hab den Artikel aus der CQ DL hier eingescannt. Wenn jemand den haben möchte,
kann ich gerne per Mail zusenden, aber vorsicht, die Dateien sind ziemlich groß.

73 de Manfred, DK7JR

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