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Dienstag, 14. August 2018, 21:45

Sprachinverter / Scrambler gesucht

Hallo Leute,
ich suche eine Schaltung um mit einem kommerziellen Empfänger der "nur" USB kann, auch LSB hörbar zu machen.
Die Schaltung muss idealerweise um die 3kHz liegen, genau wie das Filter.
Ausprobiert habe ich die Schaltung von Elektor 1992 und die von Andrew Morris.

Leider komme ich nicht mit der jeweiligen Schaltung hin.
Die von elektor war mein Favorit, dann wäre auch der Sendebetrieb mit dem zugehörigen TX später möglich gewesen.......
Hat jemand von euch noch was anderes ?
Danke vorab und 73,
Henning
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  • »DH1AKF« ist männlich

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2

Mittwoch, 15. August 2018, 10:54

Vorschläge, weitere Ideen

Hallo Henning,
ich sehe nur eine Chance: doppelte Frequenzumsetzung.

Also mit f (z.B. 50 kHz) mischen - NE612, dann filtern und nochmals mit f+3 kHz (53 kHz) oder f-3 kHz (47 kHz) mischen.

Einfacher wäre es, dem Demodulator ein zweites Oszillatorsignal zuzuführen. (Dann muss der Original- Oszillator natürlich abschaltbar sein.)

Ich persönlich würde das Problem vollständig digital angehen, und zwar mit einem PSoC5LP. Der hat A/D und D/A- Wandler, man kann sehr gute digitale Filter ziemlich einfach programmieren, und mit ca. 12 € für die Hardware ist man bereits dabei.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DH1AKF« (16. August 2018, 15:39)


3

Freitag, 17. August 2018, 05:22

Hallo Wolfgang,
danke für den Tipp.
Das interessiert mich,kannst du mich dabei unterstützen?
Programmierung gehört nicht gerade zu meinen herausragenden Fähigkeiten :rolleyes:
Ich wollte die Geschichte relativ klein halten, habe bisher nur große Boards gefunden.
73 Henning

  • »DH1AKF« ist männlich

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4

Freitag, 17. August 2018, 22:24

Hallo Henning,
das Thema interessiert mich. Ich hoffe, in den nächsten Tagen eine praktikable Lösung zu finden. Erst einmal habe ich versucht, soviel wie möglich im Analogen umzusetzen. (Damit es nachvollziehbar bleibt, was hier passieren soll.)
Also das bekannte SDR- Konzept mit zwei Mischern, die von Oszillatoren mit 90 Grad Phasenverschiebung angesteuert werden.
Damit soll ein DSB- Signal mit unterdrücktem Träger erzeugt werden.
Dann folgt ein weiterer Mischer (Oszillator 26,9 kHz).
Der Rest soll digital funktionieren: A/D- Wandlung, Tiefpassfilter und schließlich D/A- Wandlung zum Ausgang.
Das Ganze geschieht in einem einzigen Prozessor der PSoC5LP- Serie. Materialaufwand 12€.
73, Wolfgang
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5

Freitag, 17. August 2018, 23:55

Hallo Henning,
das Thema interessiert mich. Ich hoffe, in den nächsten Tagen eine praktikable Lösung zu finden. Erst einmal habe ich versucht, soviel wie möglich im Analogen umzusetzen. (Damit es nachvollziehbar bleibt, was hier passieren soll.)
Also das bekannte SDR- Konzept mit zwei Mischern, die von Oszillatoren mit 90 Grad Phasenverschiebung angesteuert werden.
Damit soll ein DSB- Signal mit unterdrücktem Träger erzeugt werden.
Dann folgt ein weiterer Mischer (Oszillator 26,9 kHz).
Der Rest soll digital funktionieren: A/D- Wandlung, Tiefpassfilter und schließlich D/A- Wandlung zum Ausgang.
Das Ganze geschieht in einem einzigen Prozessor der PSoC5LP- Serie. Materialaufwand 12€.
73, Wolfgang
Als der "Erfinder" des QRPforum muss ich das jetzt mal los werden, Wolfgang. Ganz offiziell!
Großen Dank für deine immer wieder bewiesene Bereitschaft dich hier selbstlos zu engagieren.
73/2 de Peter, DL2FI
Proud member of Second Class Operators Club SOC and Flying Pig Zapper #OOO (Certificated Kit Destroyer)

6

Samstag, 18. August 2018, 07:32

Hallo Wolfgang,
vielen lieben Dank für deinen "Ham-Spirit" ! Kann mich meinem Vorredner Peter nur anschließen, wegen Leuten wie euch lebt unser Hobby weiter.
Bin total gespannt, mich juckt es schon in den Fingern....
Gruß
Henning

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7

Sonntag, 19. August 2018, 10:53

Danke für die Blumen, aber mir macht es einfach Spaß, Probleme zu lösen...
Henning kann ja schon mal einkaufen gehen: (CY8CKIT-059)

http://de.futureelectronics.com/de/Searc…y:True,Nea:True

Inzwischen gibt es eine kleine Erweiterung, so dass man auch ohne digitale Signalverarbeitung schon ein gespiegeltes Signal hören müsste, siehe Anhang. Man braucht aber einen NF- Tiefpass 3 kHz. Ich werde es heute noch testen.
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8

Sonntag, 19. August 2018, 11:55

Zitat

Ich persönlich würde das Problem vollständig digital angehen, und zwar mit einem PSoC5LP. Der hat A/D und D/A- Wandler, man kann sehr gute digitale Filter ziemlich einfach programmieren, und mit ca. 12 € für die Hardware ist man bereits dabei.

Moment mal.. bzw WTF ?! 8o

Sehe ich das richtig.. Du malst in der Entwicklungsumgebung.. wie z.B. bei Gnuradio mal was.. steckst den PSoC5LP in den USB Port... und das wars ?!
Also so einen Sprachinverter wollte ich auch mal haben, falls mal meine PRC320.. mal laufen sollte..

Wenn Du fertig bist.. und hast noch Lust : Automatisches Notchfilter.
Idee dahinter : Man sucht sich den Pfeifton, und blendet ihn per Knopfdruck aus.

  • »DH1AKF« ist männlich

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9

Sonntag, 19. August 2018, 14:37

PSoC Anwendungen entwickeln

Du malst in der Entwicklungsumgebung...


Ja, ich zeichne einfach das Schaltbild, bestehend aus fertigen, aber anpassbaren Bausteinen aus dem Komponentenkatalog. Das Entwicklungssystem stellt die notwendigen Startprogramme bereit, dann wird übersetzt und programmiert, und nun man kann den Baustein einsetzen. Auch ohne USB, einfach die Versorgungsspannung ( 5 Volt) anlegen.
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10

Montag, 20. August 2018, 04:45

Hallo Wolfgang,
ich war einkaufen und habe die Software heruntergeladen und installiert. :thumbup:
Habs bei RS geordert, alle anderen haben lange Lieferzeiten und nen knackigen Außenwiderstand beim Versand,hi.
@Jan: Genau für ein solchen Anwendungszweck ist es gedacht, da machen dann auch Kisten Spass die sonst nur vor sich hin stehen......oder in den Vitrinen der Sammler vergammeln.
Warte auf weitere Anweisungen Wolfgang :thumbsup:
Gruß
Henning

  • »DL3AD« ist männlich

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11

Montag, 20. August 2018, 12:18

ohhh - ihr habt mich aber neugierig gemacht :D

Nur mal so rein theoretisch - wenn der AD Wandler schnell genug ist - dann könnte man ja auch mal einen SAQ RX basteln.
Ich muss mich mal reinlesen was die Chips so alles können.
73, Frank
DL3AD

12

Mittwoch, 22. August 2018, 16:14

Hallo Wolfgang,
die Hardware ist da.
Gruß
Henning

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13

Mittwoch, 22. August 2018, 17:06

Software und Hardware vorbereiten

Hallo Henning,
um mein Programm auf den Chip zu bekommen, brauchst Du erst einmal die Entwicklungsumgebung von CYPRESS. Ich verwende die neueste Version PSoC Creator 4.2

http://www.cypress.com/products/psoc-cre…environment-ide

Dann solltest Du mir Deine eMail- Adresse übermitteln, damit ich Dir das Programm schicken kann. ich: woki (at) online.de

Das Schaltbild habe ich vereinfacht. Es wird zweimal gemischt (mit 6 kHz, dann mit 9 kHz) und danach gefiltert. (Bandsperre bei 3 kHz, danach Tiefpass 2,8 kHz)

Aber getestet habe ich das noch nicht! (Mache ich heute noch).

Eingang: (über 100 nF anschliessen) - Pin "0.7" Masse "GND"

Ausgang: (über 100 nF anschliessen) - Pin "0.1" Masse "GND" Parallel zum Ausgang: 10 nF

Ich bin selber gespannt, ob es funktioniert!
73, Wolfgang
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14

Mittwoch, 22. August 2018, 19:05

Hallo Wolfgang,
du hast Post.
Besten Dank und Gruß!
Henning

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15

Freitag, 24. August 2018, 17:49

Erste getestete Version

Hallo Henning,
nun steht eine getestete Version zum Ausprobieren bereit:

http://wkiefer.de/x28/SprachInverter/AudioInverter__4.zip

Die "Innenschaltung" habe ich noch vereinfachen können, es ist also nur noch ein "Einfachsuper", aber bereits im 20m- Band getestet. (Den IC706 auf LSB geschaltet, eine starke "gurgelnde" Station gesucht, dann die Kopfhörerbuchse benutzt usw.)

Das Eingangssignal wird mit 3 kHz gemischt (Balancemischer) und dann gefiltert (Kerbfilter 3 kHz, Tiefpass 2,9 kHz).

Falls Du noch Fragen hast, ruf einfach an. Auf wkiefer.de ist meine Telefon-Nummer im Startbild.
73, Wolfgang
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Freitag, 24. August 2018, 18:37

Hallo Wolfgang,
vielen Dank vorab, lege gleich nachdem ich die Kinder ins Bett gebracht habe los.
Habe jetzt mal das Programm übertragen.
Bis später !
73 Henning
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17

Freitag, 24. August 2018, 18:49

Prima, dann kannst Du testen.
Ich habe gerade auf 36.. mitgehört (die Om's senden USB)
Einen ärgerlichen Effekt gibt es noch: Bei zu großem Eingangspegel verabschiedet sich das Programm, man muss dann Reset drücken oder die Betriebsspannung kurz unterbrechen.
Das wird meine nächste Aufgabe...
73+55, Wolfgang

18

Freitag, 24. August 2018, 22:14

Hallo Wolfgang!
Genial! Es funktioniert , genauso wie ich es benötige!
Den angesprochenen Effekt habe ich auch bemerkt.

Jetzt brauche ich nur noch eine Bypass-Schaltung über einen ansteuerbaren Eingang und die gleiche Geschichte nochmal für meinen Mikrofon-Anschluss für den späteren TX-Betrieb.
Beste Grüße und vielen Dank!!
Henning

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19

Samstag, 25. August 2018, 08:04

Hallo Henning,
da Du vermutlich keinen Duplex- Betrieb machen willst, brauchst Du nur ein paar Relais, Potis und Schalter.
Ich versuche inzwischen, die Aussetzer bei Übersteuerung auszumerzen.
73, Wolfgang

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Samstag, 25. August 2018, 08:35

Guten Morgen Wolfgang,
du meinst wir kommen also mit dem gleichen Zweig für den TX-Betrieb aus, sprich bei Tastung des Senders die Schaltung durchlaufen und wieder abfallend bei RX-Betrieb?
Die Eingänge für Senden und Empfangen über Spannungsteiler an die jeweiligen Pegel anpassen,richtig?
Gruß
Henning