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1

Dienstag, 20. Februar 2018, 17:42

Zugelötete Löcher frei pulen

Moin,

da ich in der Micro-Solf Bastelgruppe nicht antworten kann, ein Gedanke von mir zu dem Thema.

Anstelle von Metallnadeln benutze ich hier für diese Zwecke leicht angefeuchtete Zahnstocher. Beim Eintauchen in das flüssige Zinn wird dieses durch das Verdampfen der Feuchtigkeit zur Seite verdrängt. Das Lötauge wird frei. Zudem zieht der Zahnstocher keine Wärme aus dem Zinn und Beschädigungen durch Metallnadeln werden vermieden.
Die Spitze des Zahnstochers sollte leicht feucht, nicht nass sein.

Vielleicht mal ausprobieren.

73, Wolfgang
DL2KI

2

Sonntag, 25. Februar 2018, 15:58

Hallo Wolfgang,

ich gebe zu bedenken, dass eine "verbrante" Zahnstocherspitze auch mal im Loch stecken bleibt.

72/73 de Ingo, DK3RED - Don't forget: the fun is the power!

3

Sonntag, 25. Februar 2018, 17:08

Hallo Ingo,

mag sein, hatte ich aber noch nicht. Die Zahnstocher verbrennen auch nicht. Wenn die Spitze des Zahnstochers nach dem Öffnen des Lötauges braun ist, hat man etwas nicht richtig gemacht.

Wenn das Lötauge erhitzt ist, "steche" ich dem Zahnstocher kurz in das Loch. Dadurch wird das Zinn nach außen, von Holz weg, verdrängt. Der Zahnstocher wird hierbei eigentlich nicht beschädigt oder angesengt. Meistens feuchte ich den Zahnstocher nur nach dem Gebrauch etwas an. Das reicht dann für weitere spätere Anwendungen.

Aber der Hinweis sollte ja nur ein persönlicher Erfahrungsbericht sein. Man kann das ja an einem Reststück Lochrasterplatine für sich selbst ausprobieren und dann entscheiden was man macht. Wahrscheinlich spielt die Menge des Zinns, das sich im / um das Lötauge befindet auch noch eine Rolle.

73, Wolfgang
DL2KI

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Über mich: Funk-Pate
DL-QRP-AG #2944

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4

Sonntag, 25. Februar 2018, 21:21

Hallo Wolfgang,

ich verwende noch eine weitere Methode. Ich bohre die zugelöteten Löcher auf. Aber Achtung: Das muss man können, sonst ist die Durchkontaktierung oder gar das ganze Lötauge weg. Lötzinn lässt sich butterweich bohren. Eine Standbohrmaschine, gutes Licht, eine gute Optik und die entsprechende Erfahrung müssen vorhanden sein. Für ein Loch benötige ich ca. 3 Sekunden.
vy 73 de Dirk, DH4YM

5

Sonntag, 25. Februar 2018, 22:02

Hallo Wolfgang,
normalerweise mache ich das so wie Peter 2fi das beschrieben hat. Entlötlitze durch Kolophonium ziehen (Dose, Litze drauf, Lötkolben drauf, durchziehen) die Lötlöcher ganz voll Zinn füllen und mit der Entlötlitze unter dem Lötkolben durchziehen. Das muss in einem Gang passieren, dann ist das Loch ganz leer und sauber. Aber wenn alles nicht will, dann mit einem 0,7mm Bohrer in der Hand das Loch ausbohren. Ich habe welche die einen dicken Schaft haben und sich zwischen den Fingern ganz leicht drehen lassen. Man merkt sofort wenn man nicht nur im Zinn ist. Die Anschlußdrähte sind etwas dünner und passen dann durch das 0,7mm Loch.
73 de uwe df7bl
Uwe df7bl

Wenn Du meinst etwas geht nicht, dann störe nicht die, die es gerade machen.