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  • »DH8DAP« ist männlich
  • »DH8DAP« ist der Autor dieses Themas

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1

Donnerstag, 3. November 2016, 17:03

Morsecode lebt!

Heute las ich in einer Fachzeitschrift für Elektro-Installateure einen Artikel zu folgendem Codeschloss:

Schließsystem mit Morsecode als Zugangsberechtigung
Hier wird der praktische Nutzen der Morsetelgrafie erweitert :-)

Ich hab übrigens nix davon, dass ich das hier zur Kenntnis gebe. Ich find's nur einfach gut, das der Morsecode lebt!
vy 72 de DH8DAP, Frank aus Schwelm nr Wuppertal, JO31PG

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2

Donnerstag, 3. November 2016, 19:16

..aber wie der Code eingegeben wird geht nirgends hervor. Wer das wie auch immer zum ersten Mal macht hat doch keinen Rhythmus auch nicht für zB nur 3 Zeichen. Danke für den Link, aber auf der Seite ist die Info dünn.
73 de uwe df7bl
Uwe df7bl

Wenn Du meinst etwas geht nicht, dann störe nicht die, die es gerade machen.

3

Freitag, 4. November 2016, 10:10

..aber wie der Code eingegeben wird geht nirgends hervor.
;( Ich zitiere mal den 2. Satz, in dem das bereits steht: "sicheren Öffnung von Türen über das Drücken des Schließknopfs entwickelt." :whistling:

Danke für den Linkhinweis. Das Teil gefällt mir. :) Mir stellte sich beim Lesen sofort die Frage, wie tolerant der Dekoder ist. Wenn da jemand zu doll schmiert... Pech gehabt. 8)
73 de Michael, DF2OK Früher gab es den Dorfdeppen – heute gibt es Facebook. Webseite qrz.com YouTube Twitter
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  • »DL2HSC« ist männlich

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4

Freitag, 4. November 2016, 11:07

Wenn ich mich recht erinnere, gab es in den 70er/80er Jahren mal eine Bauanleitung für ein Codeschloss mit Morseeingabe (im Funkamateur oder Originalbauplan?). Ein Kollege hatte das an seiner Labortür installiert.

73 de Harald, DL2HSC

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5

Freitag, 4. November 2016, 11:11

Schade

Halllo zusammen,

ich habe mir mittlerweile mal das Produktvideo angesehen. Es ist gar kein Morsecode sondern nur eine Kombination von langen und kurzen Tastendrücken!

Schade eigentlich!
vy 72 de DH8DAP, Frank aus Schwelm nr Wuppertal, JO31PG

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6

Freitag, 4. November 2016, 11:41

Schade eigentlich!
Ja, schade.

Unabhängig davon: Wenn ich mir reale Situationen vorstelle, dann hege ich bei Paketdiensten schon arge Zweifel, wenn das System bei nur 10 Menschen in derselben Straße Mode geworden ist. Ganz und gar nicht würde ich mich bei einem Notfall-Fall auf die Übertragung von gesprochenen Binärcode verlassen. Da ist eine Ziffernkombi schon fehlerfreier zu übertragen. Oder doch nicht??

Beispiel: https://www.youtube.com/watch?v=LIX-ghDeQ0o

Und das jetzt mit dem neuen Code, uff. ;(
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  • »DL8SFZ« ist männlich

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7

Freitag, 4. November 2016, 12:28

Ab sofort lautet bei mir der Zugangscode. 5 Eisheilige Sessel ... :D

Mir erscheint das zwar eine nette Sache, aber bevor ich so einen Türöffner installiere, dann doch lieber einen guten, klassischen Schließzylinder mit Magnetcodeschlüssel.

gruß Stefan
Gruß Stefan



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  • »DF1LX« ist männlich

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8

Freitag, 4. November 2016, 14:44

Wenn der Schlüssel drinne bleibt, bist Du aber draussen (Magnetcode...). :)

Die Idee ist recht gut - dahinter ist mit Sicherheit einiges getüftelt worden, das es auch sicher ist.
Für mich wäre eher ein Fingerabdrucksensor mit 4 stelliger Pin für die Entriegelung sicher - bei dreimaliger Falscheingabe (bzw. Sicherheitspin für sofortige Alarmierung) SMS an eine Sicherheitsfirma (falls so Gangster mich "erpressen" :) )

Aber hier wird der Preis entscheiden - denke, das MorseSchloss wird recht günstig gegen andere Varianten sein.

  • »DL8SFZ« ist männlich

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9

Freitag, 4. November 2016, 17:23

Wenn der Schlüssel drinne bleibt, ist es eine Sache von Minuten, dann ist das Schloss in 80 bis 90% der Fälle wieder offen. Meist braucht es dazu kaum richtiges Werkzeug.

Mit einem Aalesatz ist jedes normale Zylinderschloss mit Einfachbart ebenso ruckzuck offen. Selbst abgeschlossene Türen.

Aber zurück zum Schloss: Es gibt heute sehr sichere Schlösser, die in jede Türe passen zu überschaubaren Preisen. Der Fall, dass die Türe zufällt und der Schlüssel drinnen ist, ist auf alle Fälle ärgerlich. Doch irgendwie traue ich diesen Kartenschlüssel, Zahlenschlösser usw. nicht.
Gruß Stefan



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10

Samstag, 5. November 2016, 17:32

Das Eingeben eines Morsecodes würde ich mir mittels Handtaste zutrauen. Aber wie tolerant wäre das System? Es ist ein deutlicher Unterschied zwischen meiner 15 WpM Anfängergebeweise und der eines Funkers, der das schon Jahre bis Jahrzehnte macht. Und jeder ist irgendwie auf "seine Taste" geeicht.

Was den Fingerdrucksensor angeht, den ich an meinem Smartphone habe und nutze, so ist dieses System keinesfalls fehlertolerant und daher würde ich eine Türöffnung nie davon abhängig machen wollen. Der Sensor erkennt meinen Finger nicht, wenn dieser zu sauber ist (also wenn ich direkt aus der Badewanne komme nach dem Abtrocknen), und auch nicht, wenn dieser zu dreckig ist (Wochenende draußen mit Lagerfeuer usw.). Wenn ich also nass, dreckig und durchgefroren vor der Tür stehe und mich der Sensor weder zur Kaffeemaschine noch ins Bad lässt, dann bin ich ziemlich sauer (und müsste bei einer meiner Freundinnen um erste Hilfe ersuchen).

73 de DL9NH

11

Sonntag, 6. November 2016, 14:11

Der Sensor erkennt meinen Finger nicht, wenn dieser zu sauber ist (also wenn ich direkt aus der Badewanne komme nach dem Abtrocknen), und auch nicht, wenn dieser zu dreckig ist
Ferner ist es ratsam, nicht nur einen Finger abzuspeichern, sondern mehrere. Und selbst von einem Finger mehrere. Sofern es das System zulässt.

Ein guter Videobeitrag von CCZWEI dazu: http://www.cczwei.de/index.php?id=tvissu…e&tvissueid=216
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