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61

Sonntag, 20. September 2015, 09:09

Hallo Peter,

Glückwunsch! ... Na klar trau Dich! :thumbsup:

73
Steffen
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Kurt Marti

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62

Sonntag, 20. September 2015, 09:16

Hallo,
ich habe gerade das Netzkabel angeschlossen und noch einmal alles "kalt" durchgecheckt. Dabei ist mir aufgefallen, das in den zahlreichen bildern, die man von der Unterseite im Netz findet, der PLATE Drehko mal ein und mal beide Plattenpakete angeschlossen hat. In der Beschreibung steht, das vom PLATE Drehko nur EIN Plattenpaket angeschlossen wird. Michael hat auch beide Plattenpakete verbunden. Leider kann man auf Deinem Foto den Anschluß des anderen Drehkos (mit dem grünen Draht) nicht erkennen.
Aber was ist denn nun richtig ?


72 de Peter
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63

Sonntag, 20. September 2015, 10:48

Hallo Peter,

bei mir ist auch nur ein Paket angeschlossen.

Probiere es doch einfach aus. Wenn du den Kreis einwandfrei abstimmen kannst, dann passt es. Bei mir funktioniert es mit einem Paket von 80m bis 20m. Allerdings habe ich noch keinen Quarz gefunden, mit dem man auf 20m vernünftig arbeiten kann. Der Chirp ist dann schon sehr deutlich. Auch 30m ist in dieser Hinsicht problematisch. Richtig gut funktionieren 80m und 40m.

73

Karsten - DL3HRT

DL3HRT bei QRZ.COM

64

Sonntag, 20. September 2015, 11:48

Ich habe elektrisch erst die Primäseite des Trafos verdrahtet und dann die Sekundärseite. Es stimmt, wie es einer schrieb: mit den durchdacht abgeschnittenen Trafodrahtenden lässt sich der Rest des Gerätes verkabeln. Klasse! Nach dem Trafoeinbau und der Verkabelung der Sekundärseite gab es den ersten Smoke-Test. Und die ersten Messungen. Als nächstes habe ich die Heizungsleitungen der beiden Röhren verkabelt. (...) Nach dem Testen der Heizspannung steckte ich die Netzteilröhre ein. Die Heizung leuchtete gut. Erst jetzt habe ich den Sockel der 6X5 weiter verdrahtet. R1 ist sehr wichtig, wenn nicht sogar lebenswichtig! Er sorgt zum einen für eine Grundlast, aber das ist nicht der Punkt.
Moin zusammen,

a) Ein ganz ganz wichtiger Punkt beim Selbstbau ist es, Funktionsgruppen Stufe für Stufe logisch nacheinander aufzubauen und dann auch jeweils nach der Fertigstellung EINER Stufe diese zu testen!

Sofern sich die Baugruppen nicht gegenseitig brauchen, ist es auch hier beim Ameco ratsam. Logischerweise fangen wir mit der Betriebsspannung an. Ich habe den Teil meines Postings deshalb nochmal vorgeholt. Also Netztrafo 'rein, sekundärseitige die Trafoanschlüsse verkabelt, dann die Primärseite mit Sicherung und dann der erste Einschalttest, Smoketest genannt.

Ist alles im grünen Bereich (nix dampft, nix wird heiss, nix riecht ungewöhnlich und die Spannungen stimmen - erst DANN wird weitergemacht. Stück für Stück, Stufe für Stufe. Gibt's einen unentdecketen Fehler in der Verdrahtung, Bauteilewahl etc. _könnte_ jetzt mehr abrauchen. Muss nicht, aber selbst mir als erfahrener Bastler unterlaufen Fehler. Oder gerade deshalb...

Gut, die Schaltung hier ist nicht sooo komplex. Aber immer noch komplex genug, um durchaus "Probleme" einzubauen. Zumal hier mit > 12V hantiert wird.

b) ich habe im Endzustand - wie in der deutschen Anleitung empfohlen - nur ein Kondensatorpaket angeschlossen. Im Originalschaltbild wurden beide verdrahtet, aber hier ist ein Plattenpaket ausreichend. Meine Fotos zeigen nicht ganz den allerletzten Zustand.

c) Bitte erstmal ohne eingesteckte Röhren einschalten und messen.
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65

Sonntag, 20. September 2015, 11:52

Hallo,
das mit den Drehko Paketen werde ich ausprobieren. Ich muß sowieso noch mal ran. Habe jetzt gesehen, das es bezüglich des Schutzleiterkontaktes des Netzkabel auch unterschiedliche Ausführungen gibt. Einige haben ihn an den Mittelpin der Anschlußleiste angelötet, einige nicht. Nun...ich hatte ihn angelötet. Da ich aber eine "Klassische Nullung (Zwangsnullung)" hier im Haus habe, verabschiedete sich die Sicherung beim umdrehen des Netzsteckers und der Ein/Aus Schalter hatte keine Funktion. Das Gerät war immer an.

Aber es funktioniert sehr gut. Ausgangsleistung könnte um die 7 Watt sein. Habe zuerst mit dem Yaesu FC700 Antennentuner ein gutes SWR für den 80m Langdraht eingestellt und dann praktisch an diese Voreinstellung und der selben Antenne den Ameco angeschlossen. Der Sender produziert einen faszinierenden Sound. Ein richtig schöner, warmer und weicher Ton!

Ich habe noch nicht so richtig verstanden wie das Gerät abgestimmt wird, an einer Antenne die voeher nicht eingemessen wurde. Da warte ich ganz sehnsüchtig auf Michael seine Ankündigung des Abstimmvorganges. Bis dahin suche ich eine neue Sicherung

Habe mal zwei kleine Videos von der ersten Inbetriebnahme gemacht.

Video 1

Video 2

72 de Peter
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66

Sonntag, 20. September 2015, 12:04

Moin,

klingt ja schon mal gut, gratuliere!

Klassische Nullung - hmm... ein Problem. Das Metallgehäuse sollte schon mit einem Schutzleiter verbunden sein. Knallen denn die Sicherungen bei anderen Geräten im Haushalt durch, wenn Du den Stecker andersherum einsteckst? Oder habt Ihr keine weiterern Geräte, die einen Schutzleiter haben? Kann ich mir nicht vorstellen, Waschmaschine und Co sind ja so Beispiele.

Was mit beim Video auffällt:

a) Der Netzschalter ist verkehrtherum angeschlossen! Fatal, denn es gibt keine Kontrolllampe und die Beschriftung ist auf dem Gerät eindeutig. GEFAHR! Wenn die Funktion des einfachen Schiebeschalters nicht klar ist - bitte messen und Aufzeichnungen machen.

b) Der ANT- (Load) Drehko ist - sofern Du einen Dummy mit 50 Ohm 'dran hast, fast komplett eingedreht. Linksanschlag ist bei mir max. Kapazität. Aber anders lässt sich das auch nicht anschrauben.

Bei mir steht bei 80m Plate am 50 Ohm-R zwischen 82 und 85 und Load bei 65, wenn ich ein stabiles Signal habe und rund 5 Watt HF 'rauskommen.

Videofilm: Ich habe schon aus beruflichen Gründen einen gewissen Anspruch an die inhaltliche und technische Qualität eines noch so kurzen Filmes. Was im Netz steht, steht im Netz. Daher wird es noch ein wenig dauern, bitte Geduld.

Jedenfalls sollte es nicht so klingen: https://www.youtube.com/watch?v=4Ns40GHQskA
Oder so: https://www.youtube.com/watch?v=TIifY7lpn90

Dann schon so, denn es geht eben so gut: https://www.youtube.com/watch?v=6EuMDQu9DH8
Im übrigen eine schöne Station dort.
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67

Sonntag, 20. September 2015, 12:07

Hallo Peter,

am einfachsten ist der Abstimmvorgang mit einem Messinstrument, welches den Anodenstrom anzeigt. Wenn man den Anodenkreis abstimmt, so steigt zunächst der Strom an. Irgendwann gibt es einen Dip, wo der Anodenstrom wieder abfällt. Der Anodenkreis ist dann in Resonanz. Ich drehe dann meist noch ein winziges Stück weiter. Anschließend wird der Antennenkreis abgestimmt. Danach werden die Einstellungen wechselseitig optimiert. Wenn man sich die Grundeinstellungen für die verwendeten Bänder gemerkt hat, so geht der Abstimmvorgang sehr schnell.

Stimmt man nur auf maximale Ausgangsleistung oder maximalen Strom ab, so wird das Signal meist unsauber mit Chirp etc.

Hinweis: Die russischen Röhren zeigen häufig schwache blaue Leuchterscheinungen an den Anodenblechen. Zumindest war das bei mir bei 4 getesteten Exemplaren der Fall. Lass dich davon nicht stören.

73

Karsten - DL3HRT

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68

Sonntag, 20. September 2015, 12:15

Hallo,
das mit den Drehko Paketen werde ich ausprobieren. Ich muß sowieso noch mal ran. Habe jetzt gesehen, das es bezüglich des Schutzleiterkontaktes des Netzkabel auch unterschiedliche Ausführungen gibt. Einige haben ihn an den Mittelpin der Anschlußleiste angelötet, einige nicht. Nun...ich hatte ihn angelötet. Da ich aber eine "Klassische Nullung (Zwangsnullung)" hier im Haus habe, verabschiedete sich die Sicherung beim umdrehen des Netzsteckers und der Ein/Aus Schalter hatte keine Funktion. Das Gerät war immer an.
Eigentlich sollte klassische Nullung kein Problem sein. Das hatten wir in unserem Haus auch lange Zeit und es gibt immer noch einen Raum, der nicht umgerüstet ist. Letztendlich sind dabei Nullleiter (N) und Schutzleiter (PE) miteinander verbunden. Wenn in einem Gerät alles korrekt installiert ist, so darf auch beim Umdrehen des Steckers nichts passieren.

73

Karsten

69

Sonntag, 20. September 2015, 12:31

Der Netzschalter ist verkehrtherum angeschlossen! Fatal, denn es gibt keine Kontrolllampe und die Beschriftung ist auf dem Gerät eindeutig.

Kann doch in der Hektik/Ungeduld mal passieren.
Abgesehen von der eindeutigen Beschriftung... by the way.....

Ein älterer Elektromechaniker (voriges Jahrhundert) hatte mir die OHR-Regel beigebracht!
Kennt Ihr das?
Geräte/Baugruppen etc werden "immer" nach der OHR-Regel eingeschaltet.
Schalter nach
O = oben
H = hinten, oder nach
R = rechts schaltet EIN.

Bisher bin ich kaum jemanden begegnet der diese Regel kennt, aber fast alle Geräte sind so gebaut. (Sicherlich von Ausnahmen abgesehen.)

73 Steffen
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70

Sonntag, 20. September 2015, 13:24

...nein, der Schalter ist schon richtig angeschlossen. Ich hatte ja geschrieben, das der Schalter aber keine Funktion hatte und das Gerät immer AN war. Wahrscheinlich habe ich hier irgendwo ein Stromproblem. Nur wo holt sich der Trafo die 220 V her. Wenn beim Umdrehen des Steckers die beiden Stromführenden Leiter der N und der SL sind, der ja vorher mit dem Gehäuse verbunden war, dann würde es ja sogar Sinn machen das die Sicherung kommt. Am Trafo kann es aber auch nicht liegen. Ich habe die beiden Primätwicklungen nicht nur nach der Beschreibung gemacht, sondern auch ausgemessen. Sie sollen ja in Reihe geschaltet sein.
Der Sicherungshalter ist direkt mit dem Mittelpins des Schalters verbunden. Der erste schwarze Draht des Trafos geht an den Schalter. Die beiden nächsten Drähte des Trafos (rot und schwarz) werden zusammengeschlossen (Reihenschaltung). Der letzte rote Draht geht an die Anschlußleiste. Hier wird "N" der Netzzuleitung angeschlossen. Ich denke das das alles soweit richtig ist. Den Schutzleiter hatte ich auf dem Mittelpin der Anschlußleiste und den "L" Leiter am Sicherungselement. Nur wie gesagt...Stecker umgedreht....Peng!
72 de Peter
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71

Sonntag, 20. September 2015, 13:52

Moin,

also den Teil mit der Netzversorgung würde ich als allererstes klären. Sonst besteht Lebensgefahr! Kein Scherz. ;(

Nur zur Erinnerung: Grün-Gelb ist der Schutzleiter und NUR der wird an die Gehäusemasse angeschlossen über die Lötöse angeschlossen. Blau ist (alte Bezeichnung) der Nullleiter und schwarz (wie der Tod) oder braun der heisse Draht.

Die Videorohaufnahmen (rund 30 Min. Rohmaterial) sind im Kasten und ich werde sie Anfang der Woche schneiden. Ist umfassend, also bitte Geduld.
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72

Sonntag, 20. September 2015, 14:46

Moin,

ich denke gerade an Deine Netzstromversorgung nach. Der Hauseigentümer sollte sich doch bald mal an einen Umbau wagen. https://de.wikipedia.org/wiki/Nullung Vielleicht meldet sich Frank, DH8DAP noch herein. Er ist Elektromeister und kann ggf. mehr dazu schreiben.

Zum Gerät: Wenn ich nur die Primärseite des Ganzen betrachte und alles richtg verschaltet ist, dann weiss ich im Moment auch nicht, wie der Weg verläuft. Peter, bist Du sicher, dass die Lötreihe wirklich NUR mit dem Mittelkontakt am Gehäuse ist? Wenn ich Dich richtig verstanden habe, gibt es auch einen Kurzschluss, wenn der grün-gelbe Draht der Zuleitung in der Luft hängt?

Bei mir sieht der Verlauf so aus. Netzkabel > braune Leitung > mit Schrumpfschlauch gegen Berühren gesichert > Sicherungshalter hinten. Anderer Anschluß Sicherungshalter > Mittelpin des Schalters. Obere Schalterkontakte > schwarze Leitung rechte Seite Trafo = Eingang. Die beiden nächsten Leitungen des Trafos (rot und schwarz) gehen an die eine Aussenseite der Lötleiste und werden dort gemeinsam aufgelegt und verlötet. Mehr ist dann dort nicht, ist ja nur ein Lötstützpunkt.

Der linke letzte rote Anschluss von Netztrafo > auf die gegenüberliegende Seite der dreipoligen Lötleiste. Dann von dort aus weiter mit dem blauen Draht des Netzkabels.

Selbst wenn jetzt der Schutzleiter nicht an den mittleren Massepin der Lötleiste verbunden wird, sollte die Schaltung primärseitig einwandfrei funktionieren. Vorausgesetzt, es haben sich nicht kleine feine Äderchen oder sowas in die Verbindungen eingeschlichen.

Peter, noch ein paar allgemeine Worte zu Deiner Sicherheit. Ich weiss ja, womit Du lötest. Es sei denn, Du hast nun endlich eine Lötstation mit Trafo und somit Schutztrennung. Wenn Du aber noch das Löteisen hast, was im anderen Forum sichtbar ist, dann lebst Du zumindest bei diesem Projekt in Gefahr. Wobei ich nicht mal weiss, wie dieser Kolben "geerdet" ist. Bislang, so meine Informationen, hast Du an Objekten gelötet, die nicht mit dem Netz arbeiten.

Solange alle Kabel draussen sind, beseht wenig Gefahr. Aber Menschen machen irgendwann mal Fehler. Auch Fachleute, wenn sie übermüdet sind, abgelenkt etx. Wenn Du bspw. den Ameco am Lichtnetz hast, das Problem damit weiterhin besteht und Dein Lötkolben hat mit der Heizeinrichtung einen Feinschluss mit dem Aussengehäuse hat - Peng. Bestenfalls springt die Haussicherung 'raus... Oder Du hängst mit dem leitenden Lötzinn in der Hand irgendwie dazwischen.

Ich rate dringend zum Kauf einea echten VDE Schutztrenntrafos um zumindest beim Arbeiten an den Geräten mit Lichtnetz getrennt zu sein. Ferner - und das ist so oder so viel effizienter - endlich eine gute geregelte Lötstation (60-80W) mit Trenntrafo. Einmal investieren, dann haste den Rest des Lebens was davon. Und trägst zu Deiner Lebenserhaltung bei.


Im Moment weiss ich auch nicht so recht weiter, wo Dein Gerät sich den Strom trotz offenen Schalters herholt. Kann so nicht sein.
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73

Sonntag, 20. September 2015, 14:56

Ich werde mir zur Sicherheit ine Bodenplatte aus tranparenten Plexiglas aus dem Baumarkt besorgen.
Prima, dann bitte auch gleich ein paar kleine Lüftungslöcher anbringen.

Aber warum ich den Artikel http://www.qrpforum.de/index.php?page=Th…79745#post79745 nochmal aufgreife - HIER ist der Fehler eindeutig zu sehen! Foto vfhuys.jpg

Peter, Du hast dort auf dem Bild den roten und den schwarzen Draht GETRENNT auf die Lötreihe gelegt. Und dann weiter verkabelt. FALSCH! Diese beiden roten und den schwarzen Anschlüsse gehören ZUSAMMEN auf EINEN Anschluss gelötet und werden NIRGENDSWO anders mehr verbunden.

Siehe auch meine Leitungsverlegung im Beitrag davor. Uff.
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Sonntag, 20. September 2015, 15:19

..nein Michael. ASuf dem oberen Pin der Lötleiste liegen der mittlere schwarze und der mittlere rote Draht der Primärseite zusammengedrillt und verlötet. Weiter ist dort nichts angeschlossen. Der graue Draht mit dem blauen Streifen ist auch definitif der "N" Leiter. Ich hatte das vor der Montage direkt am Stecker ausgemessen.
Ich werde jetzt trotzdem mal ein anderes Netzkabel nehmen.... eins hab ich noch. Bekomme hier gerade die ganze Zeit schon einen gezwitschert. Langsam reicht es....
72 de Peter
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75

Sonntag, 20. September 2015, 15:27

Moin,

okay, das ist im Bild weiter oben nicht so gut fotografiert, als das es zu erkennen ist, sri.

Aber warum liegt im aktuellen Bild der Schutzleiter (der hat 'nen Streifen) auf dem vorderen Lötleistenanschluss und was ist da am Sicherungshalter so verdrillt?
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Sonntag, 20. September 2015, 15:41

...der grau/blau ist der "N" Leiter des Kabels. Am PE Anschluß des Steckers ist dieser grüne Draht (der hat übrigens einen kaum sichtbaren gelben Streifen). Ich habe den vom Mittelpin der Lötleiste abgelötet und nur hochgebunden. Der Drill ist eine leichte Verdrehung des Kabels. Hab ich wieder rausgenommen.
Hast Du mal gemessen, ob es vielleicht bei Dir auch so ist das Du einmal 220V auf dem Gehäuse hast und einmal nicht, wenn Du den Stecker umdrehst.
Wie gesagt, schließe ich den Schutzleiter an, dann gibt es einen Kurzschluß, je nachdem wie der Stecker in der Steckdose steckt. Bin etwas ratlos. Ich denke eigentlich, das der Trafo komplett vom Gehäuse getrennt ist. Also wie kann das passieren??
72 de Pezter
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77

Sonntag, 20. September 2015, 16:44

Moin Peter,

versuche doch mal folgendes:

1. Schutzleiter muss an den mittelpin, der nach Gehäusemasse geht! - Das ist Deine Lebensversicherung!!!! - Mit einem Ohmmeter prüfen, dass zwischen Schutzkontakt am Netzstecker und Gehäuse nahe 0 Ohm messbar sind.

2. Die 220V Seite des Trafos kpl. von allem ablöten. - Ist ein Widerstand zwischen den 4 einzelnen Drähten des Trafos zum Gehäuse/Schutzleiter zu messen? - Wenn JA: Ist ein Draht des Trafos am Gehäuse eingeklemmt?

3. 220V-Drähte noch abgelötet isoliert lassen - Messen ob ein Widerstand zwischen dem Schalter bzw. Sicherung zum Gehäuse/Schutzleiter messbar ist. Wenn ja, den Kurzschluss suchen.

4. Wenn das alles negativ war alles wieder sauber anlöten und am Netzstecker und einem Ohmmeter messen, dass die beiden Steckerstifte und der Schutzleiter NUR zu den Stellen nahe 0 Ohm hat zu denen es sein soll. - Wenn hier kein Fehler zu finden ist müsste Dein Gerät IO sein.

Probier das mal. Du kannst den Fehler nur so Stück für Stück einkreisen.

Und noch einmal:
Schutzleiter an das Gehäuse !!!
Wenn die Sicherung dabei knallt stimmt etwas nicht, aber Du lebst!

Zitat

Wie gesagt, schließe ich den Schutzleiter an, dann gibt es einen Kurzschluß, je nachdem wie der Stecker in der Steckdose steckt.

Das bedeutet, dass einer der beiden 220V führenden Anschlüsse am Gehäuse anliegt, der andere nicht. Die Stelle MUSST Du finden !!!
(Vielleicht sogar am Schalter !? - löte den mal ab!)

73
Steffen
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78

Sonntag, 20. September 2015, 18:01

Hallo,
Danke Steffen....ich habe das mal genau so gemacht wie Du das Gesagt hast. Der erste schwarze Draht (der zum Schalter) hatte tatsächlich 0 Ohm gegen das Gehäuse und der nächste rote Draht hatte ca. 16 Ohm (Widerstand der ersten Primärwicklung).

Man kann hinterher das Disaster auch tatsächlich erahnen. Vorher hab ich das nicht gesehen. Ich habe das Bild noch mal angehängt. Man kann aber sehr gut erkennen, das der Abstand des roten und schwarzen Drähte rechts etwas kleiner ist als der Abstand der anderen beiden Drähte. Das kam durch das Einklemmen.

Der schwarze Draht war tatsächlich engeklemmt und hatte Kontakt. Ich habe den Trafo ausgebaut und den Draht mit Schrumpfschlauch repariert. Das Blech (Trafodurchführung) habe ich an den Stellen, wo die Kabel sitzen, etwas aufgefeilt. Jetzt kann nichts mehr passieren. Die scharfe Kante habe ich etwas entgratet und die Drähte etwas mit Heißkleber fixiert. Jetzt ist alles gut.

Der Schutzleiter ist angeschlossen....Ich kann den Stecker drehen.... Und ich bekomme jetzt nicht jedesmal einen Stromschlag. Jetzt kann der Spaß beginnen

Also noch einmal vierlen Dank für die helfenden Hinweise.

72 de Peter
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79

Sonntag, 20. September 2015, 18:18

Hallo Peter,

Steffen's Vorgehensweise ist genau richtig. Letztendlich hat das zum Erfolg geführt, prima.

Was mich gebetsmühlenartig dazu verleitet wieder und wieder zu schreiben: Geduld haben und jede Baugruppe / Baustufe einzeln aufbauen. Dann vor dem Einschalten sinnvoll durchzumessen. Ist was unlogisch, dann schon Fehler suchen. Ja, ich lege den Finger in die Wunde: Der Streß mit der defekten Sicherung etc. hätte nicht sein müssen. Step by Step, Schritt für Schritt. Gerade hier, wo noch lebensgefährliche Spannung im Spiel sind.

Noch eine Anmerkung, denn das, was hier an "harten" Tipps kommt, ist bös' gemeint. Schon gar nicht gegen 4ABB-Peter, denn der begibt sich mutig auf ein für ihn neues Gebiet. Das finde ich große Klasse und verdient Respekt! Mit Sicherheit wird jetzt jedes seiner QSO mit dem Gerät mit mehr "Feeling" gefahren. Nach _den_ Anfangserlebnissen, hi.

Diese Wiederholungen und Tipps in den Texten sind in diesem Fall jetzt mehr für die Mitleser gedacht, die nicht beruflich mit Strom zu tun haben und vielleicht über einen Nachbau von Röhrengeräten nachdenken. Ich habe vor hohen Spannungen keine Angst, sondern Respekt.

Okay, Peters Beitrag traf während des Schreibens hier ein. Hat sich an sich erledigt. Aber weil ich das Foto nun gerade fertig habe, stelle ich es ein. Es zeigt den Widerstand zwischen den Netzsteckeranschlüssen bei eingeschaltetem Gerät.
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80

Sonntag, 20. September 2015, 18:18

Prima Peter!
Jetzt beginnt der Spaß.
Freut mich, dass ich helfen konnte.

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