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Beiträge: 263

Hobbys: ausschließlich QRP(p)/Selbstbau - minimalistische Radios & milliwatting

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21

Samstag, 15. September 2018, 19:56

"Where no Ham has gone before"...

Da haben wir doch schon einen tollen Titel für die von Raimund vorgeschlagene Rubrik, die Mark mit Leben füllen kann.
Obschon eingefleischter Minimalist habe ich keinerlei Berührungsängste und freue mich auf spannende und gut aufbereitete
Berichte von der vordersten Entwicklungsfront, auch wenn sie nicht sofort meinen Länderstand in astronomische Höhen treiben.

Peter/DL3PB

22

Mittwoch, 19. September 2018, 11:00

Hallo Peter, Funkfreunde,
ich habe den Eindruck, dass Peter hier Dinge persönlich nimmt, sorry, das war nicht mein Punkt.
Zu dem Zitat von mir, was einen Sinneswandel belegen soll: meinen Kommentar dort habe ich zu einem Projekt
abgegeben, das einen völlig anderen Anspruch hatte. Man sollte die Dinge nicht aus dem Zusammenhang reißen.
Das zerpflücken von Texten und Fehlinterpretieren der Bruchstücke machen unsere Politiker schon jeden Tag, das
muss man nicht noch kopieren.

Wenn man den Anspruch hat, ein Analog-Vintage-Bastelprojekt als Bausatz auf die Beine zu stellen, dann ist da ja nix
gegen zu sagen, nur hätte ich wenig Hoffnung, dass man nach dem Zusammenbau und dem Durchlesen der (sicher guten)
Dokumentation verstanden hat, wie moderne Funktechnik funtioniert!
Und auch das Argument, dass man seinen Länderstand nicht erhöhen kann, wenn man verstanden hat wie bei 5G oder MU-MIMO

mit verschiedensten Endgeräten kommuniziert wird - sorry Leute - wen interessiert denn ein Länderstand?
Wird der noch als alternativer Schw...vergleich anerkannt in Zeiten von Remote-Stationen und FT8-Autonom-Funken und was es sonst noch gibt?

Das habe ich nun auch überhaupt nicht aus Peters Einführung herausgelesen, dass die Erhöhung des Länderstandes Ziel des Projektes sei.
Dann bleibt noch das Ding mit der Initiativ-Strafe: da erlaube ich mir zu sagen : OK, die neue Rubrik wird eröffnet wenn ich
im Ruhestand bin und Zeit dafür habe ;-) Ich hoffe, ihr habt Verständnis dafür und noch ein wenig Geduld 8) .

73
Mark
DL1DSN

23

Mittwoch, 19. September 2018, 12:09

"Jeder soll nach seiner Façon selig werden", so hielt es Friedrich II, König von Preußen.

Ihm ging es dabei zwar um Religion, aber wenn man diesen mit missionarischem Eifer geführten Diskurs über unterschiedliche Schaltungskonzepte verfolgt, hat das schon gewisse weltanschauliche Züge.

Halten wir es besser mit dem alten Fritz und lassen jeden nach seiner Facon selig werden. ;)

73
Günter


:thumbsup: Genau.

Und falls das nicht reicht, schauen wir doch einfach mal auf §2 des AFuG, wo der "Sinn" des AFU geregelt ist:
http://www.gesetze-im-internet.de/afug_1997/__2.html
Speziell auf Absatz 2, Satz 1. Darin ist doch alles gesagt bzw. beschrieben.
Experimentell und technisch-wissenschaftlich.
WIE und WOMIT wir experimentieren, bleibt uns SWLs und Genehmigungsinhabern überlassen.
Beim aktuellen Projekt gehts um erweiterte Grundlagen. Und viel analog. Na und?
Was ist daran verwerflich? Es wurde kein hypermodernes Projekt angekündigt, so what?

Wer das nicht mag, der macht halt nicht mit und sucht sich seinen eigenen Spielplatz
und macht unseren nicht madig. Wie stehts da mit der Toleranz?

Afu soll das von Haus aus nicht abbilden, so oder so ähnlich habe ich das mal gelernt,
wie es im selben Absatz 2, immer noch Satz 1, steht: Völkerverständigung.
Scheitert leider schon oft im eigenen (Hobby-)Volk.

Zudem steht es jedem frei, ein ähnliches Projekt mit supermoderner
Technologie methodisch, didaktisch und vor allem nachvollziehbar
für Einsteiger (mit Kenntnissen einiger Grundlagen, wie die, die hier vermittelt werden)
auf die Beine zu stellen. Das wird sicher genausogut ankommen.

Wie dem auch sei: viel Erfolg mit dem aktuellen Projekt.
73 de Michael, DF2OK Ein Mensch, der keine Zeit hat, nimmt sich ganz einfach zu wichtig. Webseite qrz.com YouTube Twitter
~ DARC ~ G-QRP-Club ~ DL-QRP-AG ~ AGCW ~ FISTS ~ QRPARCI ~ SKCC ~

24

Mittwoch, 19. September 2018, 12:22

"Jeder soll nach seiner Façon selig werden", so hielt es Friedrich II, König von Preußen.

Ihm ging es dabei zwar um Religion, aber wenn man diesen mit missionarischem Eifer geführten Diskurs über unterschiedliche Schaltungskonzepte verfolgt, hat das schon gewisse weltanschauliche Züge.

Halten wir es besser mit dem alten Fritz und lassen jeden nach seiner Facon selig werden. ;)

73
Günter


:thumbsup: Genau.

Und falls das nicht reicht, schauen wir doch einfach mal auf §2 des AFuG, wo der "Sinn" des AFU geregelt ist:
http://www.gesetze-im-internet.de/afug_1997/__2.html
Speziell auf Absatz 2, Satz 1. Darin ist doch alles gesagt bzw. beschrieben.
Experimentell und technisch-wissenschaftlich.
WIE und WOMIT wir experimentieren, bleibt uns überlassen.
Beim aktuellen Projekt gehts um erweiterte Grundlagen. Und viel analog. Na und?
Wer das nicht mag, der macht halt nicht mit und sucht sich seinen eigenen Spielplatz
und macht unseren nicht madig oder schmutzig.

Auch davon gibts in unserer Welt viel zu viel: Intoleranz.

Leider mehr und mehr im Afu, der das ja von Haus aus nicht abbilden soll.
Siehe Absatz 2, immer noch Satz 1: Völkerverständigung.
Scheitert leider schon oft im eigenen (Hobby-)Volk.

Viel Erfolg mit dem Projekt.
Interessant dazu übrigens, welche Fragen in der Prüfung gestellt werden. Habe mir gerade den technischen Teil herunter geladen. Dürfte auch für die Kritiker des Projektes spannend sein :D
73/2 de Peter, DL2FI
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Hobbys: Hubschrauber-Modellbau, Amateurfunk allgemein

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25

Mittwoch, 19. September 2018, 12:33

Mein Rufzeichen suggeriert viel Wissen in HF-Technik.... habe ich aber nicht. Vielleicht hier und da Grundkenntnisse, eher aber Vorkenntnisse. Ein Projekt, um die wesentlichen Grundlagen zu vermitteln... finde ich gut, aber dafür reicht bei mir nur teilweise das Engagement. Ich habe auch noch andere Interessen. Auch meine berufliche Tätigkeit hat mit Funk überhaupt nichts zu tun. Selbst Elektronik ist nur eine Randerscheinung.

Bin ich jetzt ein Funkamateur 2ter Klasse? Muss ich jetzt zuerst back to the roots oder darf ich auch so weitermachen?

1. Wenn wir Interessenten finden / gefunden haben, die an der Elektronik und HF-Technik einen Narren gefressen haben, dann werden die auch ganz sicher die "roots" kennen lernen wollen.
2. Wenn ich mich für Elektronik und HF-Technik interessiere, muss ich noch lange nicht bis in Detail wissen, wie das Gerät funktioniert.

Oder wer von euch ist von manchen Autos begeistert ohne bis zur letzten Schraube wissen zu wollen, wie alles funktioniert?

Ich befürworte dieses Projekt, obwohl ich selber nicht die Nummer 1 in Interesse bin. Ob man damit Newcomer aktivieren kann, weiß ich nicht. Oldcomer sicher eher, die die ersten Hürden schon hinter sich haben und dann noch Lust auf tiefergehende Informationen hat. "Entwickler" werden wollen nur wenige. Und aus dieser Sicht betrachtet ist es egal, ob wir uns mit Schaltungen aus 1928, 1975 oder 2018 beschäftigen.

Schließlich machen wir ja auch noch Telegrafie und nicht nicht nur Datenfunk der neuesten Generation mit 100% Fehlerkorrektur.

Gruß
Stefan
Gruß Stefan



Amateurfunk ist die teuerste Art der kostenlosen Kommunikation!

26

Mittwoch, 19. September 2018, 13:44

Muss ich jetzt zuerst back to the roots oder darf ich auch so weitermachen?......Oder wer von euch ist von manchen Autos begeistert ohne bis zur letzten Schraube wissen zu wollen, wie alles funktioniert?


Einen Sch... musst du :) . Aber schön, wenn die Voraussetzungen dafür vorhanden sind und man wählen kann, ob man Back to the Roots will und wenn ja, wie tief. Ob man nur baut und sich freut, dass was geht, oder in dem man baut dabei noch Erkenntnisse gewinnt, oder in dem man es ganz lässt oder was ganz Anderes wichtiger oder ansprechender findet.

Du hast freie Auswahl!

Günter

27

Donnerstag, 20. September 2018, 11:33

Klingt toll, was du beschreibst. Ich habe das Blockschaltbild gesehen und meine erste Assoziation war: Au prima, sowas könnte man wirklich zum lernen gebrauchen, wenn man so eine Schaltung Stück für Stück so auf verschiedene Platinen aufbauen würde, dass die einzelnen funktionalen Blocks zusammen sind und auch noch Platz zum messen da wäre
Hallo,
ich habe meine TRX so aufgebaut: Alles auf kleinen Platinen 100 x 30 bis 50 mm, einige wenige auch größer. Jede enthält nur eine Baugruppe, also einen Oszillator, einen Mischer, einen Verstärker, einen Filter. Damit das ganze ein benutzbares Gerät wird, kommt alles in ein 19 Zoll-Industriegehäuse. So kann ich nach Herzenslust messen und Baugruppen tauschen. Die meisten Baugruppen mussten aus HF-Gründen in Weisblechgehäusen verschwinden. Beschrieben ist das ganze unter http://www.familiemakowski.de/80m_Transceiver.html

Bernd

28

Donnerstag, 20. September 2018, 12:00

Klingt toll, was du beschreibst. Ich habe das Blockschaltbild gesehen und meine erste Assoziation war: Au prima, sowas könnte man wirklich zum lernen gebrauchen, wenn man so eine Schaltung Stück für Stück so auf verschiedene Platinen aufbauen würde, dass die einzelnen funktionalen Blocks zusammen sind und auch noch Platz zum messen da wäre
Hallo,
ich habe meine TRX so aufgebaut: Alles auf kleinen Platinen 100 x 30 bis 50 mm, einige wenige auch größer. Jede enthält nur eine Baugruppe, also einen Oszillator, einen Mischer, einen Verstärker, einen Filter. Damit das ganze ein benutzbares Gerät wird, kommt alles in ein 19 Zoll-Industriegehäuse. So kann ich nach Herzenslust messen und Baugruppen tauschen. Die meisten Baugruppen mussten aus HF-Gründen in Weisblechgehäusen verschwinden. Beschrieben ist das ganze unter http://www.familiemakowski.de/80m_Transceiver.html

Bernd
Ja Bernd,
diese Art von Lehr-Bausatz ala Kosmos Radiomann schwebte mir schon vor Jahren vor, Diskussionen darüber liefen bereits zu Zeiten, als das was jetzt im Forum stattfindet noch unter dem Pseudo DL0QRP in Packet Radio abgehandelt wurde. Ich wollte sogar noch weiter gehen und z.B. über diese Module den Wandel vom Direktüberlagerer zum Superhet, verschiedene Mischer, VFO usw. realisieren.
Mehrere Anläufe die ich angeschoben habe scheiterten aus zwei Gründen. 1. brachen immer mitten im Projekt die beteiligten Entwickler weg und ich stand alleine da, 2. wurde immer klarer, dass die Kosten eines solchen Bausatzes völlig aus dem Ruder liefen.
Die Lochrasterbastler waren als Zielgruppe zu wenige, damit konnten keine realistischen Stückzahlen erreicht werden, mit richtigen Leiterplatten war der Einstandspreis einfach zu hoch zumal sich gerade in der Zeit die "Geiz ist geil" Mentalität immer mehr in den Vordergrund schob.

Ich habe übrigens in der Zeit sogar versucht, die Restbestände des JR Projektes des DARC zu reaktivieren. Hat nicht geklappt, man hat damals mehrere Kartons mit Material lieber weiter im Keller verstauben lasssen :thumbdown:

Sozusagen als Kompromiss denken wir für den Fall, dass das BTR Projekt Erfolg wird, über eine Erweiterung nach.

Wir möchten dann das BTR18 Projekt um eine Platine zu erweitern, die nur den identischen RX Zweig enthält aber weitaus größer ist, mittels Polyvaricon Abstimmung einen größeren Frequenzbereich überstreicht und ein breiteres Quarzfilter enthält. Mit dieser Baugruppe könnten dann die Lizensierten, die ihr Wissen mit dem Bau und Verstehen des BTR18 TXVR wieder aufgefrischtt haben, dieses Wissen an Newcomer weitergeben. Dadurch, dass es sich dann um einen reinen RX handelt, hätten die Newcomer ebenfalls etwas gebrauchsfähiges als Ergebnis ihrer Mühe :thumbsup:
73/2 de Peter, DL2FI
Proud member of Second Class Operators Club SOC and Flying Pig Zapper #OOO (Certificated Kit Destroyer)