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Samstag, 28. Mai 2005, 14:57

C-Pole Antenne für 20m

Hallo Antennenbastler,
wer kann Angaben zur Abmessung von C-Pole Vertikalantennen machen? Wie wird die Antenne gespeist wenn 50 Ohm Koaxkabel
verwendet wird? Wie sind die Spannungs- und Stromverteilungen
auf dem Gebilde, wie ermittelt man in der Praxis die Resonanzfrequenz?
vy 73 Udo / DL3BCR :)

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Samstag, 28. Mai 2005, 21:08

RE: C-Pole Antenne für 20m

Hallo ,
hab da mal ne Website gefunden wo ein paar Formeln dabei sind.Vielleicht zu gebrauchen ?

http://www.qsl.net/hb9mtn/hb9mtn-c-pole.html

vy 73 Klaus

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Sonntag, 29. Mai 2005, 11:30

RE: C-Pole Antenne für 20m

I ch schreibe Sonntag abend etwas dazu, habe für einen Artikel im Funkamateur reichlich Zeit in diese Antenne investiert und auf div. QRP Treffen, u.A. in Hamburg eine 30 Meter Version vorgeführt. Für eine ausführliche Antwort ist es im Moment hier draussen zu warm (bin mal wieder im Spreewald ;-)
73/2 de Peter, DL2FI
Proud member of Second Class Operators Club SOC and Flying Pig Zapper #OOO (Certificated Kit Destroyer)

4

Sonntag, 29. Mai 2005, 18:58

RE: C-Pole Antenne für 20m

Für 20m habe ich den C-Pole nicht gebaut, da ich bei der kurzen Wellenlänge keinen Bedarf hatte, da geht ja ein TripleLeg prima. Aber man kann die Date meines 30m C-Pole ja leicht umrechnen.

Im Anhang der gezipte PDF Vortragstext aus Illingen 2005
»DL2FI« hat folgende Datei angehängt:
73/2 de Peter, DL2FI
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5

Samstag, 4. Juni 2005, 17:01

RE: C-Pole Antenne für 20m

So, die Antenne ist aufgebaut und mit einem FT 114-77 Kern und 50 Ohm RG 174 gespeist. Ich habe jeweils drei Windungen verwendet.
Funktioniert prima, bin heute Abend auf 20m in CW QRV. Herzlichen Dank und awdh...
Udo DL3BCR
vy 73 Udo / DL3BCR :)

6

Montag, 6. Juni 2005, 15:27

RE: C-Pole Antenne für 20m

Lieber OM Udo

Hier findest Du die Anleitung:

http://www.qsl.net/hb9mtn

Viel Erfolg und Spass beim Nachbau!

73, HB9MTN/5B4AGV, Edi

7

Montag, 6. Juni 2005, 15:30

RE: C-Pole Antenne für 20m

Zitat

Original von Bosshard, Edi
Lieber OM Udo

Hier findest Du die Anleitung:

http://www.qsl.net/hb9mtn

Viel Erfolg und Spass beim Nachbau!

73, HB9MTN/5B4AGV, Edi


Das ist ein sehr guter Bericht, Edi,
ich habe aber die Einspeisung anders gelöst und damit das Auffinden des 50 Ohm Punktes erheblich vereinfacht 8)

Die Einzelheiten sind in dem Zip file weiter oben zu sehen.
73/2 de Peter, DL2FI
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8

Montag, 6. Juni 2005, 17:03

RE: C-Pole Antenne für 20m

Vielen Dank, Peter!

Durch Deinen Hinweis im Funkamateur 9/2004 bin ich überhaupt auf die C-Pole-Antenne aufmerksam geworden, bin dann via Internet auf Brian Cake, den Author der Originalarbeit über die C-Pole-Antenne in QST 4/2004 gestossen und habe von ihm nicht nur eine Kopie des Artikels, sondern eine ganze technische Dokumentation zur Funktion und zur Einspeisung über Strom-Balun erhalten.
Inzwischen haben wir in unserer OG C-Pole Antennen von 40m bis 10m gebaut und mit Erfolg betrieben.
Eine Multibandversion 20/17/15m, "elegant" über einen gemeinsamen Stom-Balun gespeist hat überhaupt nicht funktioniert. Ineinandergeschachtelte C-Pole Antennen müssen "unelegant" einzeln gespeist werden und das macht dann kaum mehr Sinn!

Deine Einspeisungsvariante mit dem verschiebbaren Ringkern zur Anpassung an die Kabelimpedanz ist genial, schade, dass ich nicht früher von dieser Idee Kenntnis hatte!

73, HB9MTN/5B4AGV, Edi

P.S. Du bist den Lesern des "Funkamateur" noch einen Bericht über die C-Pole Antenne schuldig ;-) !

  • »DF1LX« ist männlich

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9

Montag, 3. September 2012, 19:35

Auch wenn es schon 7 Jahre her ist - ich habe eine Frage zum C-POLE - das scheint eine echte Alternative zu einer GP oder Upper-and-Outer zu sein.

Peter, 2FI, Du schriebst, aus C-Pole Antennen könnte auch ein Array gebaut werden - gibt es hier Erfahrungen? Für 40m wäre das sicher eine recht interessante Form (da die Radials schon "nerven" :) )

10

Montag, 3. September 2012, 23:48

zusammengefummelt

Ja, erinnere mich,

die Antenne und Peters Artikel dazu haben mich seinerzeit auch "angeschoben." Habs für 20m simuliert und die Einspeiseverhältnisse nicht darstellen können. Dann habe ich ein Wochenende lang mit Angelruten herumprobiert. Die Ringkerneinspeisung war nicht simpel zu optimieren.

Ablsolut top und auch gut anzupassen für das C war eine symm. Paralleldrhtspeisung bis zum AT-100 mit am Anpassort vorgeschaltetem Impedanztrafo. Geniale Antenne, hab ich mit dx-wire und Stippruten zusammengemurkst. Schon etwas her, aber gut. Also mal den gefalteten Vertikaldipol auch symmetrisch gespeist testen...

Es ist - abhängig von der Umgebung - schon empfehlenswert, mal mit 200..400 Ohm symmetrisch von der Antenne zu kommen und erst kurz vorm Gerät etwa auf 50 Ohm zu transformieren. Für Paralleldrahtleitungen muß man auch durch Holzfensterrahmen keine Löcher bohren, für Koax schon.



Eine Anregung, 73, Jochen

  • »DF1LX« ist männlich

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11

Dienstag, 4. September 2012, 13:03

Danke für die Anregung - inzwischen habe ich auch im WeltWeitenWarten was über ARRAY mit C-Pole gefunden und muss mir das noch genauer anschauen.
Für 20m jedenfalls habe ich eine DeltaLoop nach 4AAE gebaut und bin damit sehr zufrieden. Die C-Pole jedoch benötigt weniger Grundfläche und somit je nach Aufbau einfacher.

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12

Sonntag, 9. September 2018, 19:41

kein veraltetes Thema :-)

HAb mir jetzt im Garten auch eine C-Pole Antenne für 20m aufgebaut, allerdings habe ich nicht den online Rechner genutzt sondern die Masse aus dieser VEröffentlichung http://tehnic.frr.org.ro/wp-content/uplo…na-C-Pole-2.pdf

Hab die mit 4nec2 zunächst verifiziert und musste feststellen, dass sie bessere Ergebnisse brachten als die Abmessungen des online Rechners, ausserdem ist die Antenne deutlich schlanker.
In Realita ist das SWR etwas höher als 4nec2 erwarten lässt, aber im angenehmen Bereich, außerdem ist die Bandbreite real größer als die Rechnung.

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13

Montag, 10. September 2018, 20:34

In Realita ist das SWR etwas höher als 4nec2 erwarten lässt, aber im angenehmen Bereich, außerdem ist die Bandbreite real größer als die Rechnung.



Um das SWR zu beeinflussen kannst du mit der Aufbauhöhe etwas spielen. Die Antenne reagiert da recht gut auf Annäherung/Erhöhung zum Boden.

EIne andere Lösung ist die von QRPeter entwickelte Z-Pole Speisung, wie ich sie auch im Deltapole verwende. Der Strahler wird mit 2 oder 3 Windungen durch einen Ringkern gefädelt und bildet so direkt die Sekundärwicklung eines 1:1 Trafos. Der Vorteil ist, dass so exakt der 50-Ohm-Punkt auf dem Straher durch verschieben des Kerns auf dem Strahlerdraht eingestellt werden kann, NACHDEM dieser z.B. durch Rückfalten der Enden auf Resonanz angestimmt wurde.

Das Bild zeigt, wie der Übertrager im Deltapole eingebaut ist.
»DG4SFS« hat folgendes Bild angehängt:
  • Zpole-balun_a.jpg
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14

Dienstag, 11. September 2018, 12:59

die Speisung von QRP Peter habe ich natürlich genommen, denn die ist ziemlich genial.

Was ich mich frage ist, ob schon mal jemand versucht hat verschiedene C-Pole Antennen ineinander zu verschachteln und durch einen Speisepunkt zu versorgen.

15

Dienstag, 11. September 2018, 13:57

die Speisung von QRP Peter habe ich natürlich genommen, denn die ist ziemlich genial.

Was ich mich frage ist, ob schon mal jemand versucht hat verschiedene C-Pole Antennen ineinander zu verschachteln und durch einen Speisepunkt zu versorgen.
Ich halte das für fast aussichtslos es sei denn, man hat vieeeeeeeeeeeeeeel Zeit und super Nerven. :thumbup:

Wir haben in den 70ern bei den Fielddays 5 simple, eigentlich unkomplizierte Lambda/2 Dipole mit gemeinsamer Koax-Speisung betrieben - und dass war schon eine elende, stundenlange Arbeit die so hinzubiegen, dass trotz gegenseitiger Beeinflussung jeder in Resonanz war. Da wir für die Fieldddays verschiedenen Standorten hatten, musste das jedesmal neu gemacht werden - bis wir die Nase voll hatten und die Antennen möglichst entkoppelt aufgebaut wurden und jede ihre eigene Speisung hatte.
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Dienstag, 11. September 2018, 14:47

man hat vieeeeeeeeeeeeeeel Zeit und super Nerven. :thumbup:
hm Zeit ok, kein Problem, aber super Nerven ... ok ... aber ich werd`s mal probieren 8) :D

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Dienstag, 11. September 2018, 17:34

Du kannst auch versuchen andere Bänder mittels Tuner anzupassen. Beim Deltapole funktioniert das recht gut. Bei 30m und tiefer ist bei Dir dann nicht so viel "Gewinn" vorhanden, sollte aber noch für QSOs reichen.

Ineinander verschachteln geht schief, ich hab in 4nec2 und MMANA alles mögliche simuliert. Zwei Bänder im rechten Winkel zueinander montiert sind so gerade noch machbar, aber schwer abzustimmen (Länge macht Probleme). Ich habe dann weitere Versuche gelassen, zumal sich dann der 40m Deltapole mit Tuner als brauchbar für alle Bänder ab 80m erwiesen hatte.
72! de Uli

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18

Dienstag, 11. September 2018, 23:10

Hallo Uli,

lege, oder simuliere mal einen kürzeren Draht für eine höhere Frequenz parallel zu dem bestehenden System.
Bei horizontalem Dipol habe ich so etwas schon gemacht. Einem 30m Dipol habe ich weitere Drähte parallel
gelegt in etwa 5 bis 20cm Abstand ohne elektrische Verbindung und es funktioniert. Dein Grundsystem muss
als erstes funktionieren, dann den weiteren Draht parallel legen. Mit der Länge des neuen Drahtes bestimmst
du die Resonanzfrequenz und mit dem Abstand zu einander den Fußpunktwiderstand. Das kann man mit mehreren
weiteren zusätzlichen Drähten machen, aber immer erst die kleinere Frequenz aufbauen / abstimmen und danach
die nächst höhere Frequenz. Mit MMANA ließ sich das recht gut modulieren, aber man könnte es hier bestimmt auch
mal versuchen.

73 de
Manfred , dl3arw

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Mittwoch, 12. September 2018, 17:30

Manfred, das habe ich schon alles durch. Das Ergebnis ist alles andere als befriedigend für einen C- oder Deltapole. Bei herkömmlichen Dipolen funktioniert das Open-Sleeve-Prinzip aber prima, da gebe ich dir recht.
72! de Uli

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20

Mittwoch, 12. September 2018, 22:40

Hallo Uli,

bin gerade noch dabei, um mit MMANA ein Gebilde aufzubauen. Hatte die Maße von den ersten Beiträgen genommen, meine
erreichte Frequenz war viel zu hoch. Musste die Breite von 82 cm auf etwa 1,2m erhöhen bei gleicher Aufbauhöhe von 4,43m.
Habe dazu einfach mal in 6cm Abstand in der Senkrechten einen Halbwellendipol für 15m gelegt. Eine Beeinflussung war da,
habe auch Resonanz erhalten, die Impedanz war aber viel zu hoch. Muss den Zusatzstrahler komplett parallel legen, am besten
wohl innen im Gebilde mit verspannen. Ich glaube, der Abstand von 6cm könnte der richtige sein.
Werde der Tage noch mal neu ansetzen. Für 10m benötigt man einen Tuner zum Anpassen. Den Erweiterungsdraht parallel
für 10m benötigt man nur, wenn der Tuner es nicht schafft.

73 de
Manfred , dl3arw