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Dienstag, 23. Juni 2015, 14:54

Spektrum Analyse mitschreiben

Hallo,

theoretisch müsste es gehen, aber mir fehlt der Einstieg.

Ich habe über einen Zeitabschnitt den Klang einer Saite aufgenommen. Audio 0-12000 Hz. In der Spektrum Analyse sehe ich zu jedem Zeitpunkt den Grundton und die Harmonischen etc.
Wie kann ich diese einzelnen Töne ( als Frequenzen) automatisch mitschreiben?

Also z.B.
440 Hz, x db, 30 Sekunden
880 Hz, x db, 20 Sek
1320 Hz, ...

Das ganze natürlich als Tabelle ( Zeit)

Später mit 2 Tönen und den Schwebungen ...

Ich habe einen DSO 520, aber das geht wahrscheinlich auch anders.

73 de Hajo

2

Dienstag, 23. Juni 2015, 15:01

Wasserfall?

Hallo Hajo,
Ich bin nicht sicher, ob ich Deine Frage richtig verstehe:
Willst Du etwas aehnliches wie ein Wasserfall Display, also x-Achse = Frequenz, y Achse = Zeit, z Achse = Leistung
aber in Tabellenform? Falls ja, vllt. geht das hier ja (ich habe es allerdings noch nie probiert).
Ciao,
Uwe / DO8UL.

3

Dienstag, 23. Juni 2015, 15:39

Hallo Hajo

Das sollte mit einer Audiokarte im PC möglich sein. Das Audiosignal kontinuierlich aufnehmen und Zeitsegmente Fourier Transformieren gleichzeitig oder am Ende des Programs, entweder selbst programmieren oder mit freier Software.

google doch mal: 'time domain spectral audio analysis freeware'

73 de Andreas

4

Dienstag, 23. Juni 2015, 16:36

Hallo,

Dank an euch @Beide. Die Hinweise waren gut.
Und Spektrum Lab scheint das zu koennen #RTFM

Ich mache es doch etwas ausfuehrlicher.
Vor vielen Jahren hatte ich versucht akustische Fussabdruecke von verschiedenen Gitarren zu machen. Dies hatte auch bedingt geklappt. Man konnte jeweils einer Gitarre ein ungefaehres Klangbild zuordnen. Letztentlich bin ich aber grandios gescheitert, da die Spektren, bedingt durch die Instrumente und deren klangbeeinflussenden Komponenten zu komplex waren.

In den letzten Jahren habe ich eine Reduktion vorgenommen und mich "nur" noch mit Skalen und Intonationen befasst. Hierbei verwendete ich das Programm Scala http://www.huygens-fokker.org/scala/ . Das ist schon ganz schoen, aber elektronische Klaenge auch ePianos etc. produzieren einen Klang. Punkt. Dieser Ton regt aber nicht die anderen Saiten z.B. im Klavier zum Schwingen an. Das gesamte Spektrum fehlt und der Ton ist langweilig.

Durch das Buch "Musical Mathematics" [url]http://hajos-kontrapunkte.blogspot…athematics.html[/url] bin ich auf eine Spielwiese - bei mir Clavichord- gekommen, die einen Teil des Reichtums der Tonbildung nachbilden kann.

Nun spielt aber mein schwaches akustisches Gedaechtnis mir einen Streich. Klavierstimmer u.ae. machen das alles aus dem "Kopf", aber ich kann nicht ein System nach einer Stunde umstimmen mehr mit dem neuen vergleichen (Tonaufnahme reicht nicht).

So kam ich auf die Idee Spektrumanalyse und Tongeneration einzusetzen:

Wenn ich einen Ton aufnehme bekomme ich ueber einen Zeitraum:

x-Achse = Frequenz, y Achse = Zeit, z Achse = Leistung

Ich muss aber noch einen Threshold eingeben, damit ich "reine" Toene, Harmonien etc. bekomme.
Diese Daten will ich dann auswerten und sehen / hoeren (durch reine Tongeneration) und die Interaktionen mit anderen Toenen zusammen vergleichen. Also eine Art visueller Fussabdruck einer bestimmten Skala.

Na ja, mal wieder fast OT.

73 de Hajo