Sie sind nicht angemeldet.

  • »DL3PB« ist männlich

Beiträge: 264

Hobbys: ausschließlich QRP(p)/Selbstbau - minimalistische Radios & milliwatting

  • Nachricht senden

21

Freitag, 11. Oktober 2013, 16:20

Hallo Karl-Heinz,

ich fürchte das Problem ist nicht der Fuchskreis sondern die Antenne...
Meine Erfahrung mit end-gespeisten Halbwellendipolen:
Geringfügige Abweichungen von der optimalen Länge sind 'rausdrehbar,
grösssere Abweichungen führen zu einer niedrigeren Impedanz ( Realteil )
zusätzlich zu dem steigenden Imaginärteil, für die Fuchskreise in der Regel
nicht ausgelegt sind d.h. eigentlich bräuchtest Du ( wenn meine Theorie zutrifft )
ein höheres Übersetzungsverhältnis am Transformator L1/L2.
Deine Antenne ist für 80m etwas zu lang und hängt zudem niedrig - ich musste meine
Dipole oft um ca. 5% verkürzen ( durch enges Umfalten ), wenn die Antenne
nur etwa lambda/4 hoch hing.
Vielleicht ein Versuch einige zusätzliche Windungen ( transceiver-seitig ) auf den o.g. Trafo
zu fummeln und schauen, ob das SWR auf 80m besser wird ?
Alternativ z.B. 33 Ohm in Serie zum "50Ohm" Ausgang und SWR erneut messen,
dass würde zumindest klären, ob die transformierte Impedanz zu hoch oder zu niedrig ist.

Viel Erfolg

Peter/DL3PB

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »DL3PB« (11. Oktober 2013, 17:22)


22

Freitag, 11. Oktober 2013, 18:32

Hallo Peter,

ich habe gerade einen Monoband-Fuchskreis mit einer Luftspule (40 mm, Abflussrohr) und einem 250 pF Luftdrehko (Radio) aufgebaut.

Trotz wirklich abenteuerlichen Aufbaus kann ich damit das SWR auf 1.3 einstellen.

Ich musste die Koppelspule (40 mm, Luftspule) von 4 auf 1.5 Windungen reduzieren. Wenn ich das berechne, dann müsste die Koppelspule 67 nH haben.

Den QRP Fuchskreis kann ich inzwischen auch auf 80 m abstimmen, indem ich mit dem Dipper ein AM moduliertes Signal verwende und damit den optimalen Resonanzpunkt suche. Der "Optimum-Punkt" ist SEHR spitz. ABER ich komme auf ein SWR von 1.7. Akzeptabel.

Ich habe das Gefühl, dass der Koppelspule noch ein oder zwei Windungen fürs Optimum fehlen. Wenn ich das aber berechne, hat sie mit 200 nH auf dem T80-2 Ringkern mit 6 Windungen schon deutlich mehr Induktivität als die Luftkoppelspule. Ich werde es dennoch mal testen, obwohl ich es nicht ganz verstehe, da ich dachte, die gleiche Größenordnung wie bei der Luftspule zu benötigen.

Die Änderung der Windungszahl Ist aber sehr viel Arbeit, da es in dem kleinen Gehäuse schon recht eng zugeht. Dumm ist, dass der Drehschalter für die Koppelspule keine freien Enden mehr hat.

Nur um es deutlich zu sagen: mit 1.7 kann ich gut leben. Ich wills nur wissen... ob ich nicht doch auf den gleichen Wert wie mit dem "fliegende Aufbau" kommen kann. Das ist ja ein Teil des Spasses.

Viele Grüße

Karl-Heinz

PS: Nachtrag: eine Wicklung mehr hat das SWR nochmal verbessert (1.5), eine weitere hat nichts mehr gebracht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DF9RU« (11. Oktober 2013, 20:15)