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Hobbys: analoge hf und nf-technik , qrp , eigenbau

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21

Donnerstag, 28. Februar 2013, 23:23

Hallo die Runde..

Bin mal wieder ein kleines Stückchen weiter gekommen. Für die 80m Version hatte ich die errechneten
Bauteile schon mal oben angeführt. Mit diesen Werten habe ich nun heute den VFO aufgebaut. Poti
ist ein 10K Poti und nur eine C-Diode eingesetzt. Mit meinen oben angegebenen Werten überstreiche
ich einen Empfangsbereich von 3,5MHz bis knapp unter 3,6MHz . In der Zwischenzeit hatte ich eine
Serie von 4 Quarzen herausgesucht die zu einander passten. Den Empfänger nun mal ohne jegliche
Vorselektion laufen lassen. Antennensignal mal niederohmig und zur Potentialtrennung mit 56pf an
den PIN 1 des IC1 angekoppelt. Habe jetzt am Abend gut damit empfangen können. Jetzt ist die
Vorselektion drann. Hatte ja schon mal die neuen Werte für 80m oben irgend wie aufgeführt.

Allen viel Freude an unserem Hobby...
werde weiter berichten..
für die 30m Version habe ich mich für eine ZF von 8,12 MHz entschieden , bin dabei hier ein Filter
mit 6 Quarzen einzusetzen .

73 de
Manfred , dl3arw

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22

Freitag, 29. März 2013, 20:49

Hallo die Runde...

Bin nun mit meiner Mosquita für 80m ein ganzes Stück weiter gekommen.

Es hat sich gezeigt, dass das Einkoppel-C an L1 mit 47pf etwas zu gut gemeint war. Es stimmt
zwar die Anpassung recht gut, aber der RX wird total überfahren. Bei einem gewählten C1
von 150pf reichen als C2 18pf. Wer eine Antenne mit starken Signalen hat, dem dürften 12pf
ausreichen. Experimente mit dem VFO haben gezeigt, dass ein Kern T50-6 für gute Ergebnisse steht.
Als C32 wurde ein Styroflex-C mit 1nf eingesetzt, hatte schon mal dazu etwas geschrieben.
Es wurde auch nur eine BB112 eingesetzt. Für einen Empfangsbereich von 3,5 bis 3,6 MHz
ist die andere BB112 durch ein Styroflex-C von 2,2nf zu ersetzen. Ich habe momentan 560pf
eingesetzt und habe einen Empfangsbereich von 3,5 bis etwa 3,57 MHz.
Justiert bzw eingestellt wird der VFO mit der größten Abstimmspannung unter Verändern
der VFO-Frequenz mittels der Spule L4 und zwar, dass der Bereich etwa 1 bis 2 KHz unter
3,5MHz beginnt. Ein Verringern der Abstimmspannung zeigt dann wie weit nach oben der
Empfangsbereich nun geht.
Zur Verbesserung der Frequenzstabilität des VFO hatte ich schon bei der 40m Version
in die Source-Leitung des T2 einen Widerstand von 750 Ohm parallel mit 470pf eingefügt.
Die Einlaufphase auf eine stabile Frequenz verbessert sich erheblich. Der Strom des T2
wird etwas verringert, somit auchdie Gleichstrombelastung von L4, so dass maximal
nur noch etwa 100 Hz zwischen Einschalten und Betrieb Unterschied sind. Da der
Pegel für den TX und den RX nun etwas weniger ist, habe ich den C29 auf 5,6 pf vergrößert.
Die Ausführung der Bandfilter des TX , L5 und L6 hatte ich schon mal beschrieben. Der Trafo
Tr.1 wurde mit 6wdg zu 6wdg gewickelt. Das TX LowPassFilter hat etwas zeit gekostet.
Die Drossel Dr.1 wurde wie in der 40m Version ausgeführt, 10wdg auf FT37-77.
C50= 470pf , C51= Trimmer wie gehabt , C52=390pf , C53=1,65nf ( 1,5nf + 150pf ),
C54=470pf. Spule L7=6,08µH = 39wdg auf T37-2 , Spule L8=2,2µH=23wdg auf T37-2.
Als Anlage das LowPassFilter als bmp und zip für RFSim Anwender.
Als Transistor T6 verwende ich einen RD06HHF1 . Habe bei 14V etwa 620mA beim Senden.
Falls Fragen sind, komme hier des Öfteren vorbei ...hi..
das bmp ist wiedermal zu groß, werde es verkleinern und dann noch mal versuchen..
73 de
»DL3ARW« hat folgende Dateien angehängt:
  • LPF3mosqu05.zip (1,28 kB - 157 mal heruntergeladen - zuletzt: 4. Juli 2018, 01:55)
  • lpf3mosqu05_3.bmp (23,9 kB - 172 mal heruntergeladen - zuletzt: 4. Juli 2018, 01:55)
Manfred , dl3arw

23

Samstag, 30. März 2013, 00:24

Hallo Manfred,

prima, Mosquita 80m hört sich ufb an, danke für das nette QSO...
72/73
Con

DM5AA - DOK V11 - JO64SC
DL-QRP-AG#297 - G-QRP#7939 - AGCW#1957 - RU-QRP#345
BCRspezial - MosquitaTurm - SKY-SDR - viele Baustellen

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24

Samstag, 30. März 2013, 01:02

Hallo Con

du warst mal wieder schneller, musste erst den anderen PC anwerfen. Danke für das nette qso.
Die neue 80mtr Mosquita war ohne Gehäuse, nur so einfach die Leiterplatte , neben an das Poti,
bei jedem Drücken der Taste hat alles vibriert.... aber Dank des Bienenwachses gab es keine
Fremdmodulation.. Habe hinterher mal schnell noch den Zähler angeworfen , um zu sehen, wie
die Frequenz war... hätte nicht gedacht, soweit unten zu liegen. Also eine Frequenzanzeige
sollte auch mit drann sein.
Es gab vor dem noch einige Probleme im Freiluftaufbau. Die VFO Frequenz war nicht sauber.
Habe dann mit bekommen , dass jeder Zentimeter Draht die 50Hz vom Hausnetz auffängt.
Ich musste die Leitung Nr.3 vom Abstimmpoti mit einer Tantalperle von 1µF abblocken, dann
war es gut und ohne 50Hz Brumm. Ein richtiges Gehäuse aus Eisenblech , zum Beispiel
alte Gehäuse von PC-Netzteilen, bringen eine hervorragende Abschirmung.
Wo zu doch defekte Technik noch gut sein kann.
Con , noch mal besten Dank fürs QSO, und allen ein frohes Osterfest...

73 de
Manfred , dl3arw

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