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Samstag, 4. Februar 2006, 20:00

RE: Weitere Baugruppen OK

Hi Horst - herzlichen Dank für die Details. Muss jetzt erstmal die 3 x 3k0 durch 3k9 ersetzen, dann den Rest anlöten, denn ich befestige die SMDs erstmal vor dem Löten. Für die Massepunkte habe ich ein anderes Löteisen, das etwas mehr Wärmereserve mitbringt. Leider habe ich wg. Mischpocha zZt nicht so viel Ruhe wie ich gern hätte, um da zügig weiterzuarbeiten. Halte Dich unterrichtet, wie es bei mir läuft. Kann Dir aber versichern, dass ich in den 35 Jahren des Selbstlötens noch nie so penibel vorgegangen bin wie jetzt ...
Schönes Wochenende!
vy73 de Fred DL6XAZ - E12 - EPC 1419 - FHC 763
FT-8x7 & KX1 #0808 etc.
Flying Pig #62 / DL-QRP 2543 / ARS-DL /SOWP

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Sonntag, 5. Februar 2006, 11:32

Hallo Fred,
Deine Vorgehensweise kann ich Dir nur empfehlen.
Ich bin mit Löten jetzt zwar fertig aber irgendwas stimmt nicht.
T2 habe ich von unten eingelötet, damit Source und Drain vertauscht sind. Ich messe allerdings nicht die angegebenen Spannungen von 6V und 1.15V sondern 1.95V und 0.83V. Die Umgebung habe ich schon genau abgesucht, aber keine Lötbrücken finden können.

Ich habe im Übrigen K7 und K8 über den Wechselschalter auf +12V gelegt. Im Plan ist da nichts angegeben aber meiner Meinung werden so die Dioden D8 und D9 wechselweise auf Durchgang geschaltet.

Beim Test mit dem 5MHz Markersignal habe ich folgendes festgestellt:
Pegel am Ausgang von IC3 ca. 1.2Vss (Spannung an diesem Punkt ca. 7.8V), am Kreuzungspunkt C53-L15: 0.5Vss, am Kreuzungspunkt C16-L1 77mVss und am Punkt C17-L2 nur noch 17mVss. Ein starker Pegelabfall! Die Trimmung der 3 Spulen ergibt sogut wie keine Änderung. Pegel an PIN4 des IC4 (TUF): ca. 900mVss.
Könnte 'mal jemand die Werte eines fertigen Analyzers messen und angeben?

Einen schönen Sonntag noch an alle.
73 de Horst, DF1HD

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Sonntag, 5. Februar 2006, 14:29

Er läuft

Ich habe zwar den T2 von unten angelötet, was aber Drain und Source nicht vertauscht - dummer Fehler. Das bereinigt und dann nochmals abgestimmt, so hat es endlich geklappt. Erst nachdem ich bei L2 kräftig gedreht habe, hat sich am Pegel merklich etwas getan. Danach war wechselweises Optimieren kein Problem mehr.

Jetzt muß ich mich erstmal mit dem Umgang und Messungen vertraut machen.

Alles in allem ein sehr gut vorbereiteter Bausatz - auch wenn man das Hirn schon einschalten sollte ;-)

Hat Spaß gemacht - auch die "Fehlersuche"; vor allem wenn's dann irgendwann auch geht.
73 de Horst, DF1HD

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Sonntag, 5. Februar 2006, 23:33

RE: Er läuft

Hi Horst - Danke dass Du uns über den Verlauf berichtest, und Glückwunsch dazu, dass er läuft. Bin gerade mal dazu gekommen, die 3 auszulöten, und hoffe nun während der Woche auf etwas mehr Ruhe. Wenn ich eine Info brauche, melde ich mich.
Viel Spass damit! vy73 55
vy73 de Fred DL6XAZ - E12 - EPC 1419 - FHC 763
FT-8x7 & KX1 #0808 etc.
Flying Pig #62 / DL-QRP 2543 / ARS-DL /SOWP

25

Freitag, 10. Februar 2006, 08:44

Erste Erfahrungen

Hallo Fred, hallo Uwe,

was machen eure Bausätze?

Ich habe jetzt ein wenig mit dem Vorsatz herumexperimentiert und verschiedene Messungen angestellt. Was man noch haben sollte ist ein Satz von Abschwächern oder einen Stufenabschwächer, sonst ist der Eingang schnell übersteuert. Die Einstellung geringster Bandbreite wird insofern etwas tricky, da dann minimale Drehungen an den Potis für Bandbreite und Start/Mittenfrequenz schon große Änderungen ergeben und das zu beobachtende Signal leicht aus dem Fokus gerät.

Der einfachste Test ist ein Draht in der Eingangsbuchse - dann kann man schön die UKW Sender von 88-107 MHz beobachten.
Ansonsten konnte ich eine Amplitudenmodulation und eine Frequenzmodulation (je 400Hz/1000Hz) bei z.B. 10MHz gut mit den Nebenfrequenzen sehen.

Mit einer einfachen Drahtspule (3 Windungen, 10cm Durchmesser) am Eingang (über Kabel) habe ich 'mal verschiedene Geräte agescannt und schon rechte Dreckschleudern entdeckt (z.B. Steckernetzteile von C), die einen wahren Störnebel erzeugen.
73 de Horst, DF1HD