Posts by DL3NRV

    Hi,

    nur die Metallteile "gewöhnlicher" (billiger) Büschelstecker verwenden, verschrauben und verlöten. Dann Schrumpfschlauch mit thermoplastischem Innenkleber 4:1 8mm (ist bei "Tante R" = SDK 8,0 SW) über Hinterteil der Bananenstecker (da wo dessen Isolierung/Griffstück saß) und ca. 5 - 10 cm von den Hühnerleiterdrähten mit Heißluftgebläse aufschrumpfen bis der Kleber an den Enden austritt. Eventuell mit der kleineren Sorte SDK 4,0 SW vorher auf der HL-Seite unterfüttern. Billig und hat selbst in der Hocharktis jahrelang gehalten. Ist allerdings nicht mehr zerstörungsfrei zu lösen.

    73

    Jörg


    Hallo Karsten und Mitleser,


    sind wir da Zeugen eines merkwürdigen Ausbreitungsphänomens geworden?
    Hier in JO63WR sah es schlimmer aus:
    Abstimmen: gerade so mit EKD300 aufnehmbar, sowohl mit LZ1AQ-Aktivantenne aus auch an 65m langer L-Antenne
    Sendung: nicht mal mehr zu ahnen


    Sonst war SAQ hier selbst mit Zimmerantennen (u. A. passiver unabgestimmter Rahmen, 1m Dm.) lautstark.
    Auf dem DF3LP-Monitor in Kiel ( http://lf-radio.de/cgi-bin/fh/show_wf.cgi?date=16-12-24 ) ist nur eine angedeutete schwache Spur zu sehen.


    Im RSGB-LF-Reflektor fragte Dave (G3WCB IO80EI) um 1035:


    > Hi, All.
    > Anything heard of SAQ yet?
    > Nothing heard here, so far.


    Costas SV1XV und Alberto I2PHD antworteten daraufhin mit positiven "UFB"-Empfangsberichten.


    Hat hier jemand weitere Berichte beizutragen? Bitte mit Lokator.


    Allen ein frohes und gesundes Weihnachtsfest
    73
    Jörg

    Guten Morgen,


    1. eine Korrektur meines etwas eiligen Beitrages von gestern.
    Der Sekundärstrom ist natürlich immer dem Primärstrom proportional, nur verhält er sich umgekehrt zu den Windungszahlen. Beispiel (idealisiert): primär 1 A und 1 Windung gibt bei korrekter niederohmiger Last und 10 Windungen auf der Sekundärseite 100 mA.
    2. Im Idealfall (Kurzschlußbetrieb der Sekundärseite) bestimmt somit das Windungsverhältnis die Auskoppeldämpfung.
    1 Wdg. prim. zu 10 Wdg.sek => - 20 dB.


    Also je nach benötigter Koppeldämpfung Windungszahl festlegen.
    Der induktive Blindwiderstand der Sekundärseite muß sehr groß gegen den Widerstand der Meßschaltung sein. Somit entsprechend hochpermeables Kernmaterial nötig.
    Ideal müsste die Sekundärseite im Kurzschluß betrieben werden - geht natürlich kaum - zur Messung benötigt man etwas Energie.
    Wie groß Du den Bürdewiderstand machst bestimmt somit die erzielbare Genauigkeit.
    Viel Spass bei den Rechnungen.


    73 J.


    Guten Morgen,


    obiges gilt eben nur, wenn der Wandler annähernd im Kurzschluß betrieben wird, d.h. der Lastwiderstand viel kleiner als die Impedanz der Sekundärwicklung des Wandlers ist. Nur dann folgt der Sekundärstrom umgekehrt proportional dem Primärstrom.


    73


    Jörg

    Guten Morgen,


    >>„low ESR ATC-B-Kondensatoren für geringe interne Verluste und vertragen hohe Sendeleistungen bis 1 KW PEP“ <<


    typische Aussage eines Händlers. Eine Angabe einer Leistung macht nur Sinn, wenn Strom-/Spannungsverhältnisse (Impedanz) am fraglichen Schaltungspunkt bekannt sind.
    Vermute mal, darauf deuten auch die Kapazitätswerte hin, daß hier kein 50-Ohm-Punkt war. Zur Erhärtung müßte ich die Filterstruktur kennen - es wird sich kaum um einen herkömmlichen einfachen Tiefpass handeln. Wahrscheinlich wird durch Filterstruktur und Güte über den fraglichen Kondensatoren eine vielfache Spannungsüberhöhung vorhanden sein. Die üblichen 500v oder 1000V von ATC-Kondensatoren (american technical ceramics) oder auch handelsüblicher Glimmerkondensatoren sind mit Sicherheit zu niedrig.


    73
    Jörg