Posts by DL3NRV

    Hi,

    die Vorzüge und Nachteile dieser Art von Telegrafenrelais als Wabbler sind unbestritten. Das empfindliche Metallbändchen nennt sich Spannband.

    Es gab aber noch eine andere Art von Telegrafenrelais, eines davon habe ich noch in meinem Besitz. Möglicherweise ein Vorkriegsprodukt aus "GDR" ("Grossdeutsches Reich" - SCNR).

    Dieses hat anstelle des Spannbandes eine Blattfeder. Auf den allerersten Blick sieht das Ding wie eines der o.g. Relais aus. Der äußerlich auffallendste Unterschied ist der Sockel, statt der Steckkontakte sind hier Lötkontakte.

    Ich hänge mal vier Bilder an, vielleicht wird der Unterschied und die Robustheit dieser Konstruktion klar.

    Vielleicht auf Flohmärkten auszugraben.

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    Jörg





    Hi Bert,

    sieht ganz nach einem koaxialen Filter aus. Die genauen Daten wird man nur in Katalogen der aufgedruckten Firma finden. Somit ist ohne deren Kenntnis auch die Frage nach einer möglichen Verwendung nicht zu beantworten. Sinnvoll wäre es, die mal an einen Netzwerkanalyzer zu hängen, dann wüsste man mehr.

    Ich hab derartige Filter im früheren QRL verbaut, waren aber von einer anderen Firma und werkelten im unteren VHF-Bereich.

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    J.

    Hallo Reiner,

    ohne am Contest teilgenommen zu haben behaupte ich, dass Du da vollkommen normale Beobachtungen gemacht hast.

    Die absolute Spitzenanzeige Deines SA zeigt etwa -53dBm, das sind S9+20 dB Summensignal, aber zu welcher Zeit?

    Ich hänge mal zwei Ionogramme (meines ehem. Arbeitgebers) von heute 1603 und 1903 utc an, das waere der von Dir angefragte Zeitraum.

    Man findet diese unter

    https://lgdc.uml.edu/common/DI…ForStation?ursiCode=JR055

    das neueste unter

    https://www.iap-kborn.de/filea…onosonde/Plots/LATEST.PNG

    Interessant sind die foF2 und die MUF. foF2 ist die kritische Frequenz, bei der gerade noch ein Echo aus dem Zenith (NVIS) erfolgt,

    die lag schon am Nachmittag für DL-Verkehr viel zu niedrig. Die MUF ist die maximal brauchbare Frequenz, bei der noch bei entsprechend niedrigem Abstrahlungswinkel eine Reflektion erfolgt, ist also für den Weitverkehr massgebend.

    Ausgewertet findet man das in den unteren Zeilen des Bildes.

    Die geben an, welche maximale Frequenz über welche Entfernung D noch benutzbar ist.

    Danach wäre 1603utc noch etwas DX (Randeuropa) auf 7 MHz möglich gewesen, 1903 utc sollte 7 MHz tot sein.

    Dazu sollte man bedenken, dass diese Messungen und Bezüge keineswegs QRP bedeuten.

    Erfahrungen aus 50 Jahren Amateurfunk und 12 Jahren als Funkoffizier bei der "christlichen" Seefahrt sagen mir zu dieser Tages- und Jahreszeit (für kleine Leistungen!) vollkommen normal.

    73

    J.

    Hi,

    quick and dirty: T-Stück zwischen TX und Antennenkabel. An den freien Port offenen Lambda/4-Stub für die gestörte Frequenz. Dabei Verkürzungsfaktor für das für den Stub verwendete Kabel einrechnen, ebenso die Länge des freien T-Ports . Wenn vorhanden mit VNA checken, meistens reicht jedoch ein Lineal aus.

    73

    J.

    Nahmt,

    sind die Durchgangsabschluesse noch zu haben?

    Wuerde die gern nehmen. Modalitaeten? Paypal?

    Antwort bitte an rufzeichen at darc dot de

    73 gl

    J.

    Nahmt agn,

    nein ich meinte tatsaechlich den Smarttuner SG230 von SGC und wollte damit sagen, dass an anderen Automatiktunern der Effekt in über 20 Jahren Nutzung derselben bei mir nicht zu verzeichnen war. Möglicherweise ein dem SGC239 innewohnendes Problem?


    73

    J.

    Hallo Pascal,

    die BAV20 gibt's auch als BAS20 in SMD.

    Diesen kaum deutbaren Schaltplan hab ich auch gefunden. Habe einen Auszug davon angehängt.

    Beim rechten der 3 Wandler hat die rechte Sekundärwicklung gar keine Bürde. Sehr ausfallverdächtig erscheinen mir auch die beiden unten waagerecht eingezeichneten antiparallelen Dioden sowie die 6 Dioden ganz rechts. Bei fehlender oder sehr hochohmiger Antenne liegt auf der unteren waagerechten Leitung eine sehr hohe Spannung. Aber Du weisst ja welche der Dioden gehimmelt wird.

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    Jörg