Posts by DG2IAQ

    Hallo Jürgen,


    dazu steht gerade in der aktuellen FUNKAMATEUR 9-2015 (S. 919) etwas.


    Ich kenne für die +5V MIC-Leitung die Angabe "10mA max.", kann sein dass das im Servicemanual steht.
    Oder im Handbuch bei der Abbildung der Mic-Buchse. Kann auch sein, dass das beim FT-857/897 im Handbuch stand und nicht beim FT-817 (oder es ist umgekehrt) !?
    Egal, habe gerade keine Lust wieder die ganzen Unterlagen diesbezüglich durchzusuchen.


    Liegt jedenfalls an den verwendeten SMD-HF-Drosseln und SMD-Widerstände, die in Serie zur +5V MIC-Leitung liegen. Die begrenzen den maximal zu entnehmenden Strom, was aufgrund der filligranen Leiterbahnen aber auch Sinn macht. Besser die SMD-Bauteile brennen durch als die Leiterbahnen.


    Jedenfalls habe ich beim FT-817ND die Mic-Buchse auch schon mit rd. 25mA ohne Probleme belastet (DF4ZS SpeechProcessor mit vorgeschaltetem SSM2165 Kompressor).


    Aufgrund des möglichen leichten Spannungseinbruchs habe ich einfach beim externen (MIC-)Equipment einen 220 - 470µF/16V Pufferelko in die Schaltung gelötet und der Spuk war sofort vorbei. Speziell Mikrofonkompressoren o.ä., die in der Stromaufnahme etwas über besagten 10mA sind, können ansonsten anfangen zu fiepen und zu pfeifen. Was man zunächst als typische HF-Einstrahlung vermutet, ist bei näherer Betrachtung oftmals dann gar keine. Sondern schlichtweg ein Spannungseinbruch in den Spitzen. Mit dem besagten zusätzlichen Pufferelko bleiben dann im schlimmsten Falle nur noch die tatsächlichen HF-Einstrahlungen übrig, die es dann separat zu beseitigen gilt.


    Zum 13,8V Abgriff kann ich leider nicht sagen, da ich mich mit dem noch nie auseinandergesetzt habe.


    vy 73,
    Jochen, DG2IAQ

    Hallo Raimund,


    meine Bilder zeigen den Aufbau und die Spulen für 40m! Ich habe aber die langen Teleskopstäbe mit 6 Sektionen.
    Hast du die originalen oder auch die längeren Teleskope?


    Hallo Uwe,


    besten Dank für Deine Beiträge und Deine hochauflösenden Bilder. Ich lese sehr interessiert mit !


    Die langen Teleskope (6x 50cm) habe ich inzwischen auch, nur jedoch noch nicht eingesetzt.


    Aber diese sind ja ausgezogen "nur" rd. 3,00m lang. Hinzu kommt noch ein 56cm langes Dipolrohr pro Seite. Dann kommen wir doch "nur auf rd. 3,50m pro Dipolseite !? Somit Fullsize für das 15m Band und darüber, aber doch nicht für das 20m/17m-Band wie Du geschrieben hast !?


    Im Umkehrschluss mit Deinen beiden gezeigten Spulenabgriffen für das 40m-Band würde das für mich bedeuten, Du hast für 20m/17m derzeit keine Nutzung !? Oder sehe ich hier etwas falsch ? Natürlich kann man die Teleskope so lange einfahren, bis man mit den gezeigten Spulenabgriffen vermutlich auch irgendwann wieder Resonanz bei 20m/17m bekommt. Aber dann hätte man ja den Vorteil der langen Teleskope verschenkt.


    Die Angaben der "Fullsize-Antenne mit den langen Teleskopen" hatte ich schon mal in einem amerikanischen Forum gelesen. Dann müssen aber pro Dipolseite je 4 Alurohre + 1 langes Teleskop zum Einsatz kommen (4x 56cm + 2,90m = rd. 5,15m). So wäre das für mich dann wieder logisch.


    Oder hatte ich Dich falsch verstanden bzw. Du hast evtl. die anderen Abgriffe bei Deinen Fotos gar nicht an der Spule gehabt !?


    Ich frage nur so genau nach, weil ich derzeit schwanke, ob ich mir nur nochmals weitere Spulenabgriffe zur Nutzung mit den langen Teleskope kaufe (weil die neuen Abgriffe weit hinter der der kurzen Teleskope liegt und sie sich somit nicht behindern) oder ich lieber gleich noch einen Satz Spulen dazu bestelle !? Und diesen dann seitens der Abgriffe nur auf Verwendung mit den langen Teleskopen auslege. Dann plagt man sich ggf. nicht so.


    vy 73,


    Jochen, DG2IAQ

    Ich habe mir nach laaaaaaanger Vorüberlegungen nun erst über den Jahreswechsel 2014/2015 endlich den "Buddipole Deluxe" gegönnt. Und konnte diesen aufgrund eines Wohnungsumzuges erst vor 3 Wochen kurz auf der neuen, großen Freiterrasse ausmessen.


    Der Buddipole wurde in horizontaler Dipolausführung rd. 2,00m über Boden ausgefahren. Hier konnte ich am RigExpert AA-54 die beschriebenen Abstimmungseffekte nicht nachvollziehen. Allerdings schrieb Ronny auch von seiner Upper-and-Outer-Konfiguration. Diese hatte ich (zumindest mit dem Buddipole) aus Zeitgründen nicht getestet. Ich hatte zuvor aber zwei CB-Mobilantennen in dieser L-Konstellation gemessen (2x DV27L, 2,70m 1/4 Lambda CB-Volllängenstrahler). Auch hier waren die Resonanzen und das erzielbare SWR in Ordnung.


    Zurück zum Buddipole (horizontal). Auf allen Bändern von 40-10m waren die Resonanzen eindeutig messbar und langen (wenn ich die Teleskope noch etwas nachgeglichen hätte) exakt auf den gewünschten Bandmitten.


    Zwei Schwachstellen habe ich jedoch bereits gleich nach Kauf ausgemerzt. Vielleicht lagen bei Ronny hier auch die Probleme !?


    • An den Spulenenden wurde der Silberdraht mit einer feinen Feile etwas aufgeraut, ebenso die Schrauben. Dann wurden die Spulenenden an die Schrauben gelötet. Sorry, ich kenne solche Verschraubungen von MFJ-Artikel und dort gab's schon öfter mal Kontaktprobleme. Auch wenn die Verschraubungen augenscheinlich stramm angezogen waren.
    • Ebenso wurden die Buddipole-Spulenabgreifklemmen innen an ihrer um 180° gebogenen Spulenkontaktfläche mit einer feinen Feile aufgeraut. Ebenso die Spulendrähte an den vom Hersteller bereits farblich markierten Positionen. Auch hier wurden die Abgreifklemmen an die Spulenabgriffe angelötet. Das ist zwar ein wenig "tricky", da man leider beim Verlöten die bunten Kunststoffringe zur Fixierung nicht oben aufschrauben darf, sonst kommt man an die Lötstellen nicht mehr heran...hi. Mit einer "3. Hand" als Hilfsmittel ging das dennoch. Vorteil war für mich nicht nur die einwandfreie Kontaktgabe der Spulenabgriffe, sondern auch gleichzeitig die Sicherheit, dass man einen Spulenabgriff versehentlich nicht schräg einsetzt (oder dieser sich später mal bewegt) und damit einen Schluss zur nächsten Spulenwindung gibt ! Dann bräuchten man sich über plötzliche "Nicht-Resonanzen" auch nicht mehr wundern.


    Mein verlöteter Buddipole ist jetzt jedenfalls ein wirkliches Plug-and-Play-Antennensystem. Feinabgleiche vor Ort aufgrund unterschiedlicher Bodeneffekte natürlich dennoch weiterhin inbegriffen. Erst recht auf 40m aufgrund der bereits erwähnten Schmalbandigkeit.


    Praktische "on-air"-Erprobungen stehen noch aus. Habe ihn nur am Antennenanalyzer mal ausgemessen um nachzuprüfen, ob man anhand der farblich markierten Herstellerabgriffe tatsächlich "plug-and-play" danach wieder beruhigt schlafen gehen kann. Man kann !!! :D


    Zwischenzeitlich habe ich mir noch 2 lange Teleskope gekauft (2,90m anstelle 1,70m). Werde mir aber auch hierzu noch zwei neue Sätze Spulen holen, ebenfalls neue Spulenabgriffe, um damit dann ein auf die langen Teleskope abgestimmtes (und wieder verlötetes) Plug-and-Play-Set zu haben.


    Für die "ganz Faulen" habe ich mir noch eine rd. 3,00m lange 300 Ohm Bandleitung angefertigt. Und dort am oberen Ende zwei (aus einem Ersatzset abgeschnittenen) 2,6mm Buddipole-Bananenstecker mit ihren Kabelresten angelötet. Damit kann ich, einen Tuner oder ATU am Boden vorausgesetzt, mit meinen beiden 2,70m CB-Antennen ein wunderbares Multiband-Antennensystem für 40-6m nutzen.


    Oder meine 5,10m lange MFJ-1979 Teleskopantenne vertikal aufschrauben und mit den Drahtadaptern ein 5m langes Drahtradial in Richtung Boden spannen. 3/8"-Anschlüssen am VersaTee sei dank...


    Daher finde ich das Buddipole-System (speziell für einen 1-Mann-Auf-/Abbaubetrieb) schlichtweg genial und auch mechanisch super ausgeführt.


    vy 73,
    Jochen, DG2IAQ

    Hallo zusammen,


    ich habe mir zum Jahreswechsel endlich den Traum erfüllt und mir ein "Buddipole Deluxe Kit" gegönnt.


    Für diverse Alternativ-Nutzungen der Teilkomponenten suche ich noch die verwendeten Mini-Bananen-Winkelstecker. Diese scheinen leider ein typisches US-Produkt zu sein !?
    Jedenfalls ist der Durchmesser rd. 2,7mm sowie die nutzbare Einstecklänge rd. 8mm.


    http://www.wimo.com/bilder/11420.mbl.jpg


    Goldstecker aus dem RC-Modellbaubereich passen weder in der 2mm Ausführung (rutscht raus) und die 3mm Ausführung passt schon nicht mehr in die Löcher der Abgreifklemmen des VersaTee Mittelstücks.


    Ich fand dann noch die Mini-Bananenstecker aus dem Modellbahnbereich. Diese passen mit ihren 2,5mm Durchmesser eigentlich ganz gut, nur ihre Länge mit 5mm ist etwas zu kurz geraten. Ich habe diese am Ende einer Hühnerleiter, damit ich zwei 3/8"-Antennen am VersaTee verwenden und damit einen problemlosen Multibanddipol zur Benutzung mit einem ATU zusammenstellen kann. Ein paar Bewegungen am Hühnerleiterende und die Mini-Bananenstecker rutschen irgendwann leider auch raus.


    Auch haben die Mini-Bananenstecker aus dem Modellbahnbereich keine Federkontakte wie die originalen Buddipole-Winkelstecker. Die originalen sitzen und halten einfach ungleich besser !


    Ist Euch eine Bezugsquelle bekannt ?


    Ansonsten bleibt nur noch übrig, die oben gezeigten Ersatzkabel zu bestellen, die Ringösen abzuschneiden und die kurzen Kabelenden von den Winkelstecker dann an die Hühnerleiterenden zu löten. Allerdings ein teurer Spaß...


    vy 73,
    Jochen, DG2IAQ

    Ich möchte noch einmal betonen, dass der FT817 mit dem Tuner ausgezeichnet zusammen spielt. Der Tuner kommt mit weniger als 100 mW in den Abstimmmodus,
    so dass man kein Dämpfungsglied zwischen schalten muss.


    Hallo Jürgen,


    Glückwunsch, dass Dein Tuner nun wieder funktioniert. Hatte rein interessehalber an diesem neuen Tunermodell den Thread etwas in Beobachtung.


    Das angesprochene Dämpfungsglied ist nur dafür gedacht, dass der (alte) FT-817 (ohne "ND" mit seinen etwas heiklen Endstufenmodulen) während des Abstimmvorganges kein zu hohes SWR sieht und die Endstufenmodule dadurch Schaden nehmen. Nicht wegen der Inputleistung in den Tuner.


    Oder dass die FT-817/817ND Modelle, sofern sie im Servicemenü richtig abgeglichen sind, während des Abstimmvorganges und dank deren integrierter SWR-Schutzschaltung die Leistung bei schlechtem SWR nicht zu stark zurück regeln und dadurch der Tuningvorgang mittendrin abrupt stoppt, bevor er mit gutem SWR-Ergebnis beendet ist.


    vy 73 + viel Spaß on-air


    Jochen, DG2IAQ

    Da gebe ich dem Gerhard allerdings vollkommen recht. Ich hatte früher auch mal eine originale MiracleWhip für meinen FT-817.
    Hatte diese dann noch mit einem optionalen Drahtradial versehen, dann ging's schon etwas besser. Aber man hat sich dennoch die Seele aus dem Hals geschrien bis man (selten !) mal gehört wurde.
    Wenn man die "Erfolgsberichte" dieser Antenne liest, sollte man auch peinlich darauf achten, dass die meisten Autoren dann ganz "nebenbei" erwähnen, dass sie mit Digitalbetriebsarten gearbeitet haben.
    Mit 5W SSB sieht die Erfolgsbilanz dann gleich DEUTLICH schlechter aus.


    Meine neueste Errungenschaft ist daher eine "HyEndfed QRP Trail friendly" (siehe Testbericht aktueller FA 6/2014, Seite 601-602 bzw. auch Seite 602-603 für die 100W Version).


    Bzw. wenn's etwas "MiracleWhip-ähnliches" sein soll, dann habe ich zwischenzeitlich auch den "WonderWand Wide-Bander" L/C-Tuner mit dem sich speziell endgespeiste längere Drähte anpassen lassen. Der sieht der MiracleWhip schon sehr ähnlich.


    Oder wenn's für 100W sein soll, dann habe ich zwischenzeitlich ein MFJ-1644 L/C-Tuner, der sich sogar zwischen nieder- und hochohmigen Abschlüssen umschalten lässt, zusätzlich ein abstimmbares Radial beinhaltet und dennoch superkompakt ist. Sozusagen die etwas universeller einsetzbare und auch höher belastbare Variante des "WonderWand Wide-Banders".


    Aber vielleicht will der DL6KL die MiracleWhip auch nur für Empfangszwecke !? Man muss ja nicht gleich "vom Schlimmsten" ausgehen....hi. :D


    Habe zwischenzeitlich die chinesischen Nachbauangebote gefunden:
    http://www.ebay.com/itm/portab…ennas&hash=item4d0be71a7c



    https://plus.google.com/photos…lbums/5874792259106381793


    http://www.eaqrp.com/index.php…s/3789-miracle-whip-china



    vy 73,
    Jochen, DG2IAQ

    Bei eBay gibt's vereinzelt einen Nachbau von den Chinesen zu kaufen.


    Sobald ich die wieder gesichtet habe, sende ich einen Link (denn ich bilde mir ein, unter dem Begriff "Miracle Whip" würde man diesen Nachbau nicht finden !?)



    vy 73,


    Jochen, DG2IAQ

    Hallo Bert,


    setzt Du direkt am SG-230 Eingang (ich meine die 50 Ohm TRX-Seite) eine gute Mantelwellensperre ein ? Ebenso würde ich auch am SG-230 die Stromversorgung mehrfach durch einen hochpermeablen Ringkern führen (dabei gehe ich davon aus, dass Dein SG-230 mit separatem Netzteil gespeist wird und nicht, wie z.B. bei den ICOM's möglich die Stromversorgung über die 4-polige TUNER-Buchse abgezapft wird !?).


    Ich hatte fast über ein Jahrzehnt einen SG-239 unterdach, betrieben mit einem 2x 6,50m Dipol. Bedingt durch den gedrängten Aufbau im (leider nur mittig 1,20m niedrigen) Dachstuhl musste ich den SG-239 schon ordentlich verdrosseln, damit er in den meisten Fällen Ruhe gab und auch nicht in den TRX zurückschlug. Also direkt vor dem SG-239 das Zuleitungs-RG58 mehrfach durch einen FT240/43 und die zweiadrige Stromversorgung durch einen zweiten FT240/43.


    Kann mir daher durchaus vorstellen, dass dies bei Dir auch gerade passiert, sofern die Erdkopplung nicht ausreichend ist.


    vy 73,
    Jochen, DG2IAQ

    http://www.qrpforum.de/index.p…&highlight=elv+kompressor


    Ohne externe Anpassung am Ausgang geht's leider nicht, weil der ELV-Kompressor eher auf LINE-Pegel (für Audio-Anwendungen) getrimmt ist und den NF-Ausgang fast "ungebremst" ausgibt.


    Ebenso sind bei Elektretkapseln eine Reduzierung der Eingangsempfindlichkeit notwendig, damit das Noisegate durch Umgebungsgeräusche nicht ständig aufmacht oder offen bleibt. Sonst hat es ja seinen Sinn und Zweck verfehlt....hi.
    Entgegen meinen früheren Postings lasse ich nun den linken Jumper offen, verwende ich aktuell am Eingang vom Pin1 (Elektret-BIAS) auf Pin2 (Mic-In) einen 100nF SMD-Kondensator und von Pin2 (Mic-In) auf Pin3 (Masse) einen 2k2 SMD-Widerstand. Der 2k2 drosselt den Eingangspegel, der 100nF zw. Kapsel und Mic-In verhilft in Kombination mit dem 2k2 zu einem 700Hz Hochpass. Das bringt eine bessere Sprachprägnanz bei höheren Kompressionsgraden, aber vor allem dämpft das die tiefen Frequenzen (Shack-Netzteile, Fahrgeräusche).


    Dadurch funktioniert das Noisegate in allen Umgebungen hervorragend. Sprechabstand danach rd. 15cm bis null cm ohne zu übersteuern, bei größerem Sprechabstand sollte das Noisegate bereits schon zumachen (und die Hintergrundgeräusche bleiben da wo sie hingehören - im Hintergrund...hi).


    Danach den 1k Kompressionswiderstand auf 22k-47k erhöhen, damit aus dem 1:1-Verhältnis (also nur mit Maximallimiter-Funktion) eine ca. 4:1-Kompression wird. Spätestens hier sind die vorgenannten Eingangsdämpfungsmaßnahmen notwendig !


    Am Ausgang einen seriellen 10k-22k sowie einen anschließenden Trimmer von 1k-5k nach Masse (geräteabhängig). Damit wird das Ausgangssignal von LINE-Pegel auf funkgeräteverträgliche Pegel herabgesetzt. Und durch den Trimmer mit kleinem Widerstandswert hat man bei richtigem Verhältnis (serieller Widerstand zu Trimmer) auch einen vernünftigen Einstellbereich ohne dass es zu filligran bei den Drehbewegungen wird.


    Solltest Du den SMV5 an einem ICOM betreiben wollen, abschließend nach dem Trimmerschleifer nochmals einen seriellen 1µF Kondensator in Serie, denn ICOM's haben auf der Mic-Leitung eine überlagerte BIAS-Spannung für Elektretkapseln. Ich habe schon erlebt, dass wenn man hier mit einem Widerstand nach Masse geht (also in unserem Beispiel der schlussendlich eingestellte Widerstand zw. Trimmerschleifer und Trimmermasse), dann überlagern die ICOM's plötzlich ein NF-Rauschen in der Modulation. Schlägt irgendwie auf die überlagerte BIAS-Spannungsversorgung zurück. Mit einem seriellen Kondensator am Ausgang umgeht man das Problem, ohne nach den Ursachen forschen zu müssen. Der serielle Kondensator stört ja auch bei anderen Gerätetypen nicht, kann also grundsätzlich verwendet werden - selbst wenn der SMV5 an wechselnden Geräten zum Einsatz kommen soll.


    Mir persönlich gefällt noch eine abschließende Änderung am besten. Den AGC-Haltekondensator von 10µF SMD in einen ungepolten 4,7µF SMD Kondensator ändern (Quelle: z.B. Reichelt). Danach "klebt" das Noisegate sehr schnell an der Sprache und macht bereits beim Luftholen zu, ohne aber so schnell zu sein dass bereits die Sprachfetzen darunter leiden. Eine bessere Hintergrundunterdrückung kann man gar nicht bekommen. Auch super für Fielddays (das Vogelgezwitscher bleibt nun draußen oder ist nur noch während der Modulation zu vernehmen...hi).



    Sicherheitshalber schalte ich noch einen fetten 470µF-1000µF Elko von +5V nach Masse. Das nimmt etwaige Spannungsschwankungen weg, denn das mögen solche SSM21xx Kompressoren gar nicht. Hört sich dann an als würde HF einstrahlen, ist es aber in den meisten Fällen gar nicht. Speziell wenn man die Spannung über die Mic-Buchse ziehen will. Hier sind z.B. die YAESU FT-8x7 Baureihe lt. Handbuch auf ca. 10mA Stromentnahme angegeben. Bedingt durch die kleinen SMD-HF-Drosseln im Gerät. Mit einem 220µF Elko im Handmikrofon ist bereits problemloser Betrieb möglich.


    ....und wie ich nach dem ganzen Posting gerade bemerke, hätte ich mir nun auch den o.g. Link sparen können. Ist ja eh alles nochmals gesagt - sogar mit meinen Änderungen à la Revision 2014.... :thumbup:


    vy 73,
    Jochen, DG2IAQ

    Hallo Jürgen,


    braucht Dein TRX überhaupt eine getrennte NF-Leitung ? Bei allen mir bekannten aktuellen Afu-TRX kann das Mikrofon dauerhaft mit dem Mic-In verbunden sein (diese Tatsache wird ja sowieso zur VOX-Steuerung benötigt).


    Denn dann überbrücke doch einfach den reinen Mic-Out-Taster (NF), dann ist das Knacken weg.


    Mache ich seit Jahren nicht anders, dann stört auch nicht, wenn ein Taster altert (es sei denn, die Alterung wirkt sich auch auf die Zuverlässigkeit der PTT-Leitung aus...hi).


    vy 73,
    Jochen, DG2IAQ

    Bei Mods.dk gibt es zwischenzeitlich sogar das Servicemanual incl. PCB-Layout und Bauteileliste:


    http://www.mods.dk/downloadman…_Service_manual.zip&radio=


    Die Sache mit den durchgebrannten Detektordioden könnte sogar durchaus sein, hatte mal einen ATU auf meinem Tisch bei dem die FWD-Diode durch war.
    Dadurch erkennt der ATU nicht, wann bzw. ob ein HF-Signal anliegt und macht natürlich keinen Mucks.


    vy 73 + viel Erfolg bei der Reparatur,
    Jochen, DG2IAQ

    Danke Jochen,


    das System kannte ich vorher noch nicht !


    nun fehlt nur noch ein Händler in Fußreichweite :P


    Hallo Uwe,


    der Link war sowieso nur beispielhaft, weil man hier die Stecker so schön sieht. Und damit man weiß, was gemeint ist. :)


    Ich habe mir diese immer über eBay bekauft. Dort gibt es gepaarte Stecker/Kupplung/Schrumpfschlauch(rt/sw)-Kombinationen, so dass man immer ganze Sets zur Hand hat (z.B. 10 Paare). Feine Sache !


    Im Schlechtwetter/Gefrierpunkt/Outdoor-Dauereinsatz hatte ich diese Stecker zwar noch nicht, aufgrund der Goldschicht und der im Vergleich zu Bananenstecker spürbar DEUTLICH besseren Kontaktgabe, denke ich sind diese auch ungleich beständiger. Und gut zu Löten sowieso....hi.


    Die Stecker löte ich bei Portabelantennen auch gerne an die ATU-seitigen Drahtenden. Sie passen (wie Bananenstecker) auch super in den Mittelpin einer UHF-Buchse, sofern der Draht direkt an einen Tuner soll.
    Oder sie sind am Ende meiner 300 Ohm Bandleitung und durch die 1cm Abstand der Bandleitung passt das Ganze vom Abstand super in die BNC-/Bananenbuchsen-Adapter für meinen Elecraft T1 Tuner.


    vy 73,
    Jochen

    Hallo zusammen,


    ich möchte mir gerne für eine Multiband-Upper-and-Outer eine "elektronische" Trennstelle mittels einem Trap einbauen, sodass die volle Strahlerlänge von ca. 7-8m nur für 40m greift, max. 5m davon allerdings für 20/15/10. Das bewahrt mich vor Steilstrahlung auf den oberen Bändern und der Notwendigkeit eine mechanische Trennstelle öffnen zu müssen.


    Mit den üblichen Koaxtraps stehe ich allerdings auf Kriegsfuß. Habe zwar einen Griddipper, aber sooooo eindeutig wie sich die Dips in den Beschreibungen lesen, komme ich damit nicht hin. Im Dip-Punkt fällt die Anzeige plötzlich ab. Drehe ich wieder ein Stück zurück, ist jedoch im gleichen Drehwinkel nicht wieder der Dip sondern ein gutes Stück versetzt. Von einem "eindeutigen" Dip würde ich daher nicht sprechen, je nachdem von welcher Seite man anfährt. Oder verstehe ich da etwas falsch !?


    Aber egal. Ich habe mir für QRP ein Trap aus einem Hochvolt-C nebst T80-6 gebaut und beim Durchlaufen der gewünschten Trennfrequenz mit meinem RigExpert AA-54 bekomme ich dort auch den höchsten Min/Max-Ausschlag bei der Impedanz. Diese Kurve fällt nach beiden Seiten hin dann ab. Scheint also (für mich) wesentlich frequenzexakter zu funktionieren bzw. der Abgleich auf die gewünschte Trennfrequenz erfolgt durch Abwickeln der Spulenwindungen und Beobachten des Analyzers sehr exakt.


    Bei Koaxtraps bekomme ich so eine sauber Kurve nicht hin, hier "sprinkeln" die einzelen Dots etwas hin und her und die Kurve sieht bei weitem nicht so sauber aus als mit Ringkernen + C.


    Nun zu meiner eigentlichen Frage:


    Über "konventionelle" Traps lese ich leider sehr wenig oder habe die entsprechenden Quellen noch nicht gefunden.


    Wie ist das "beste" L/C-Verhältnis ?


    Reicht es einen vorhandenen C zu nehmen und das L dann passend zur Trennfrequenz zu berechnen ?
    Oder muss das L möglichst hoch und das C möglichst niedrig sein ?


    Denn ich könnte ja sowohl einen (vorhandenen) 100pF nehmen und mir das L dazu ausrechnen.
    Ich könnte genauso gut zwei 100pF in Reihe schalten und das (höhere) L hierzu neu berechnen.


    Bei Koaxtraps wird diese Frage nie diskutiert, weil hier die Länge des Koaxkabels zwangsläufig auch gleich den (unterschiedlichen) Kondensatorwert ergibt.


    Bin auf Eure Antworten gespannt. Vielen Dank schon mal vorab.


    vy 73,
    Jochen, DG2IAQ