Posts by DG2IAQ

    Unser M10 Schneidgewinde aus dem Baumarkt (10x1,5) hat eine andere Steigung und kann leider nicht verwendet werden!


    Ersatzteile gibt es auf Anfrage bei Difona...


    Hallo Nik,


    leider gibt es die unteren Metallstangen nicht als Ersatzteile. Habe gerade nachgefragt.


    Und zwar weil bisher kein Kunde je danach gefragt hatte. :) Und die Metallstangen ja auch so robust sind, dass sie nicht kaputt gehen. Die Verlängerungsspule oder Teleskopantenne hingegen schon. Und dafür gibt es wohl Ersatzteile, die aber aus anderen Antennen gewonnen werden. Eine grundsätzliche Einzelteilverfügbarkeit wie bei der amerikanischen MP-1 gibt es bei der HF-P1 wohl nicht oder zumindest derzeit noch nicht.


    Ist ja grundsätzlich kein Makel und soll das Produkt nicht schmälern. Die HF-P1 ist als "Rundumlösung" ja eigentlich komplett und gut sowieso. So wie sie ist.


    Die Metallstangen beim Funkfreund sind ja aber nicht kaputt gegangen, ich will sie nur verlängern. :D
    Und für diese (Erst-)Anfrage ist der aktuelle Markt scheinbar nicht gewappnet...hi.


    Sofern kein OM hier im Forum die noch fehlende M10-Gewindesteigung nennen kann, muss im Vorfeld wohl die Antenne vom OM geholt und die Steigung manuell am Original ausgemessen werden.
    Aber vielleicht hat ein Funkfreund hier noch diese fehlende technische Info parat. Wäre super. Vielen Dank.


    vy 73,
    Jochen, DG2IAQ

    Hallo Nik,


    SUPER !!! Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Genau das, was ich gesucht hatte.


    Erst recht mit dem Hinweis auf die andere Gewindesteigung. Der Schuss wäre sicherlich ansonsten gleich nach hinten losgegangen.


    Denn ein befreundeter OM macht mir immer meine mechanischen Tätigkeiten. Dann kann ich ihm diese Infos gleich an die Hand geben.


    Sobald dann Ergebnisse der "gepimpten" HFP1 vorliegen, werde ich das hier im Forum gerne wieder posten.


    Besagter HFP1-Anwender nutzt "nur" seinen FT-817ND und hat auf unserer sonntäglichen 10m-SSB-Runde auf der Bodenwelle immer seine liebe Mühe die knapp 30km zu den Teilnehmern zu überbrücken. Optimiertes Servicemenü, breites und lauter/besser klingendes SSB-Filter, optimiertes MH-31, optimierter DYC 8x7 v2.0 sowie ein abgestimmtes und jumperbares Elevated Mehrband-Radial bereits in diese Leistungsbilanz eingerechnet. :D Wenn hier die unten verlängerte HFP1 dann mehr Abstrahlung bringt, werden wir 10m-Runden-Teilnehmer das sofort merken. Bin schon gespannt.


    Meine eigenen Tests mit der MP-1 und den nachgekauften Stäben steht leider auch noch aus. Habe auch einen RigExpert AA-54. Vielleicht kann man sich mit der Verlängerung dann sogar die BETA-Match für's 40m-Band einsparen. Auch hier bin ich auf die Ergebnisse (erst bei DEUTLICH BESSEREM WETTER :P ) sehr gespannt.


    vy 73,
    Jochen, DG2IAQ

    Hallo zusammen,


    ein Funkfreund nutzt gerne seine HFP1 Antenne. Da ich selbst eine amerikanische MP-1 habe, bin ich mir nicht sicher, ob ich meine Dimensionen so 1:1 übernehmen kann und nur die Gewinde zwischen den beiden Antennentypen unterschiedlich sind (M10 und 3/8").


    Konkret hätte ich somit die Frage, welche Dimensionen bei der HFP1 die unteren beiden Schraubstäbe haben. M10 Gewinde sicherlich, aber wie ist darüberhinaus der Durchmesser und die Länge ?


    Bei der MP-1 sind diese 300mm lang und haben 10mm Durchmesser, versehen mit 3/8-24 Gewinde bzw. Gewindeadapter.


    Diese gibt es auch als Ersatzteile für die MP-1 nachzukaufen. Für die HFP1 wohl nicht, zumindest hat eine Google-Suche nichts ergeben.


    Mit weiteren Schraubstäben kann man aber auch den unteren, stromstärkeren und somit stärker strahlenden Antennenteil (unter der Verlängerungsspule) verlängern und damit für die unteren Bändern mehr Strahlungsleistung erzielen. Ohne dafür oberhalb der Spule (und im stromschwächeren Antennenteil) mit einer längeren Teleskopantenne dies versuchen zu müssen.


    Nun würde ich für meinen Funkfreund gerne drei, vier solcher Schraubstäbe nachbauen lassen. Damit das Packmaß möglichst gleich bleibt, hätte ich gerne deren Originalabmessungen.


    Vielen Dank !!!!!


    vy 73,
    Jochen, DG2IAQ

    BTW, natürlich spricht auch nichts dagegen, anstelle einer längeren und schwereren Teleskopantenne einfach an die (teil-)eingeschobene Teleskopantenne mittels einer Krokodilklemme ein ausreichendes Stück (leichten) Antennendrahtes anzubringen. Das dann zum nächsten Baum oder Abspannpunkt hängen und so lange machen, dass/bis 60m-Resonanz eintritt. Noch etwas länger und man kann auch die Spule entsprechend einfahren und mehr Strahlungsleistung erzeugen.

    Da ich die MP-1 viel zu selten einsetze, kann ich derzeit auswendig über die 60m-Resonanz nichts aussagen.


    Aber ich habe mir bereits vor Jahren zur Leistungssteigerung für 40m-10m eine MFJ-1954 (3m) Teleskopantenne gekauft.
    Diese stellt aber auch bereits das höchste der Gefühle dar wegen des zusätzlichen Gewichts oberhalb der Spule !
    Wird das Teleskop zu schwer, kann die Spule bei leichtesten Schwankbewegungen trotz Arretierschraube nach unten rutschen.


    MFJ hat ja noch längere Teleskopstrahler im Angebot, z.B. die MFJ-1977 (3,6m) sowie die MFJ-1979 (5m).
    Da ich auch die lange MFJ-1979 habe, kann ich garantieren, dass die für die MP-1 viel zu schwer wäre und auch viel zu große Hebelkräfte auf den Spulenkörper geben würde.


    Besser wäre sowieso die Stelle des strahlenden Strombauchs zu vergrößern, also unterhalb der Spule !
    Hierfür habe ich mir zwischenzeitlich zwei der (50cm !?) 3/8"-Metallstäbe über die USA besorgt.


    Damit alleine bekommt man aber sicherlich noch keine 60m-Resonanz hin.


    Aber in Kombination der 4 Fußpunktstäbe i.V.m. dem 3m MFJ-1954 Teleskop könnte es vielleicht knapp funktionieren.
    Muss das mal bei gutem Wetter mit dem AA-54 Analyzer messen wie weit das runter geht.


    vy 73,
    Jochen, DG2IAQ

    Hallo Andreas,


    der Mittelwellendrehko ist schon in Split-Stator-Technik zur Verdopplung der Spannungsbelastung geschaltet.


    https://www.flickr.com/photos/jmschneid/11997251703


    Kann es sein, dass Du die AlexLoop mit zu viel Leistung betrieben hattest ?


    Der Mittelwellendrehko (vermutlich 2x 500pF oder 2x 320pF) hat auch so kleine Plattenabstände, dass es bei Staubbefall schon mal zu feuern anfangen kann. Siehe Hinweis von DF2OK.
    Kleine (Kolophonium-??)Kügelchen hatte ich schon auf mehreren Drehkos festgestellt, wenn man deren Platten mit dem Monokel mal genauer "unter die Lupe" nimmt.


    Ich wüsste allerdings auch nicht, wie man die Platten außer mit Druckluft sauber bekommen könnte.
    Vielleicht mit Aceton, der reinigt und danach verdampft !?


    vy 73,
    Jochen

    Hallo Helge,


    danke für den Tipp.


    Ein neuerer (schwarzer) CG-3000 liegt tatsächlich noch ungenutzt im Schrank. Doch den wollte ich mir für mögliche Portabeleinsätze aufsparen.


    Den werde ich nun auch mal mit einem BIAS-TEE intern ausstatten und kann es damit nochmals probieren.
    Bei den neueren Modellen gibt es sogar schon vorbereitete Platinenbahnen für das BIAS-TEE habe ich auf diversen Bildern gesehen. Dann sieht es nicht so "freiluftverdrahtet" aus. :D


    vy 73,
    Jochen, DG2IAQ

    Danke. Kannte ich schon.


    Aber das Problem ist, dass ich nur ein Kabel zur Verfügung habe. Und das ist das Koaxkabel. Das geht mit einem kurzen 15cm RG316-SMA als Fensterdurchführung nach außen.


    Noch eine Steuerleitung verlegen will ich nicht, da alles im (fremden) Garten vom Shack zum Antennenstandort eingebuddelt werden müsste. Und die 4-adrige Steuerleitung müsste ich auch durch's Fenster (mit Flachbandkabel) und draußen dann weiter führen.


    Doch selbst mit dem LOCK-Modul sprang damals mein SG-239 immer wieder mal im SSB-QSO weg. Daher kannst Du Dir sicher vorstellen, dass meine Ambitionen diesbezüglich heute auch nicht mehr die größten sind. ;)


    Verdrosselt und ver-gemantel-wellt wurde auch alles, am alten wie am aktuellen Standort.


    Erst als ich in der alten Wohnung die ATU-Antennen durch eine resonante Endfeed ersetzt hatte (leider erst nach zig Jahren), war schlagartig Ruhe. Und man hatte endlich Plug-and-Play und kein Plug-and-Pray mehr. :D
    Und die QSO's machten endlich Spaß.


    Für den Moment tut's die angezapfte Dachrinne mit 4:1-UnUn auf einem fetten Wippermann-Ferritkern. Hier habe ich glücklicherweise Resonanzen in einigen Afubändern und dort ein niedriges SWR. Und zum Hören der restlichen KW-Afu-/Radiobändern taugt's allemal. Ist halt manchmal mit dem Störnebel des Hauses belastet. Dann muss ich halt öfter portabel oder standmobil gehen. Aber das geneigte Nachbar-Auge sieht wenigstens nichts. Aber gar nichts. :thumbup:


    vy 73,
    Jochen, DG2IAQ

    Hallo Peter,


    besten Dank für den Hinweis !


    Leider springt mein SGC SG-230 am Antennenfußpunkt bei manchen Frequenzen bzw. bei 100W mitten im SSB-QSO weg.
    Es ist bei weitem nicht so schlimm wie am alten QTH mit meinemr Unterdach-Dipol und dem SGC SG-239, aber diese Unzuverlässigkeit stört mich schon gewaltig.


    Daher will ich jetzt lieber auf eine resonante Band-Steckvariante gehen und den SG-230 wegnehmen. Es sind nur ein paar Meter vom Shack zur Antenne im Garten, daher ist das kein Problem.
    Und mir lieber als ständig das SWR-Meter beobachten zu müssen. :D


    vy 73,
    Jochen, DG2IAQ

    Hat sich erledigt !


    Man muss den Strahler einfach ganz ohne Gegengewicht bei den Koordinaten 0,0,0 beginnen lassen und dort den Einspeisepunkt setzen. So simpel und abseits jeglicher Antennenbaupraxis muss man erst mal denken lernen... :D
    Damit kommen dann für die Resonanzfrequenz die üblichen idealisierte Werte raus, also Impedanz rd. 36 Ohm und gutes SWR.


    Das passt als Ausgangsbasis, nun kann ich die gewünschten Zielfrequenzen simulieren und mir vom Programm das Anpass-LC-Glied anzeigen lassen.


    vy 73,
    Jochen, DG2IAQ

    Hallo zusammen,


    wie kann ich in MMANA einen Vertikalstrahler simulieren, der als Gegengewicht auf dem Boden ausliegende Drahtradials hat ?
    Also so ähnlich wie eine MP-1 mit ihren 4 Standard-Drahtkurzradials.


    Ich kann als Behelfsantenne nur eine DV27L ALU (2,66m) als Vertikalstrahler auf einem kurzen 1,20m Alumast im Garten stellen, elevated radials gehen wegen Hecken + Optik schlecht. Auch wären abgestimmte Drahtradials für's 20m-Band viel zu lange. Also müssen ein paar wenige vergrabene Drahtradials nebst dem Alu-Minimast ausreichen.


    Nun möchte ich gerne in MMANA die LC-Anpasschaltungen für 20/17/15/12m berechnen lassen.


    Die Simulation muss daher gar nicht mal so exakt sein, ich brauche halt nur Anhaltspunkte für das L + C pro Band. Genau abgeglichen wird das dann sowieso mit dem RigExpert Antennenanalyzer.


    Doch sobald in MMANA irgendein Draht den Nullpunkt, sprich Boden berührt, funktioniert bei mir die Simulation nicht oder zeigt völlig absurde Werte an.


    vy 73,
    Jochen, DG2IAQ

    Ich besitze zwischenzeitlich schon meinen vierten FT-817 (zwei verkaufte FT-817, aktuell zwei FT-817ND). Daher darf ich sicherlich behaupten, dass meine Beobachtungen mit dem originalen Stromkabel kein Ausreißer ist.


    Denn mit dem dünnen Original-Stromkabel und bei vollen 5 Watt HF konnte ich immer wieder ein Flackern im Display beobachten. Das lässt auf Spannungseinbrüche zurückschließen.
    Im einfachsten Fall ist das für den "Pedanten" nur unschön anzusehen :D , im schlimmsten Fall kann das zu unsauberen Modulationsspitzen auf SSB führen.


    Witzigerweise passiert das beim internen Akku nicht, obwohl die Kabel an dem Molex-Stecker auch äußerst dünn sind und daher je zwei Drähte für Plus und Minus verwendet werden. Die Kabellängen sind hier aber auch kürzer, außerdem arbeiten die internen Originalakkus nur mit 9,6V anstelle externen 12 - 13,8V, was eine geringere Stromaufnahme mit sich führt.


    Sei's wie's will. Ich habe das Original-Stromkabel nie auf seinen Leiterquerschnitt diagnostiziert. Kann es sich um ein 0,35qmm Kabel handeln !?


    Jedenfalls hatte ich mir nach diesen Spannungseinbrüchen meine Stromkabel selbst gebaut und hierfür als Stromstecker die Austausch-Enden von Multistecker-Netzteilen zweckentfremdet. Zwischenzeitlich gibt es die 1,8mm Stromstecker ja auch einzeln zu kaufen.


    Als Stromkabel kamen dann immer 0,5qmm Zwillingslitze (Lautsprecherlitze) zum Einsatz, die noch geschmeidig genug und nicht steif war, aber bei der die Spannungseinbrüche dann selbst bei 13,8V nicht mehr zu verzeichnen waren. Die Voltanzeige im Display läuft bei Sendung zwar immer noch ein wenig runter, aber das zusätzliche Displayflackern ist garantiert weg und die Aussendungen sind einwandfrei.


    vy 73,
    Jochen, DG2IAQ

    Hallo Janek,


    ich habe leider kein Originalstromkabel hier, weil mir die viel zu dünn sind und Spannungsabfälle hatten.


    Aber wenn Du die Kabelbelegung herausfinden willst, dann geht das ganz einfach mit einem Ohmmeter oder Durchgangspiepser.
    Auf der Rückseite des FT-817 ist auf dem Aludruckgußgehäuse neben der Strombuchse die Polarität angezeigt.


    Innenleiter: Pluspol
    Außenleiter: Minuspol


    Nun kannst Du mit einem Ohmmeter am entfernten Kabelende entweder den Außenleiter Deines FT-817-Stromsteckers durchpiepsen - und bekommst den Draht für den MINUSpol angezeigt.
    Oder Du nimmst den Innenleiter des Steckers (geht aber schlecht, da die Bohrung ziemlich dünn ist :D ) und würdest dann den PLUSpol am anderen Ende "erpiepsen" können.


    vy 73,
    Jochen, DG2IAQ

    Hallo zusammen,


    ich habe ein PALSTAR WM150L PEP-Wattmeter, bei dem ich vor etlichen Jahren mal die PEP-Haltekondensatoren geändert hatte (Werte vergrößert). Leider hatte ich damals keine Fotos vom Originalzustand gemacht. Nun interessiert mich der originale Wert der beiden Kondensatoren.


    Ein Schaltplan ist leider nicht verfügbar bzw. besser gesagt der mit dem Wattmeter mitgelieferte Schaltplan enthält an der Stelle der PEP-Messschaltung nur eine "Blackbox" mit der Bezeichnung "Peak/Hold Reading". Leider keine Schaltungsdetails.


    Auch vom Nachfolgemodell PM2000A ist leider kein Schaltplan bzw. keine PEP-Schaltungsdetails verfügbar.


    Andere Recherche-Treffer nach dem Begriff "PEP Wattmeter" brachten vermutlich ähnliche Schaltungszüge zutage. Aber das näherungsweise Beste was ich herausfinden konnte, waren bei einer Schaltung zwei Kondensatoren, von denen der erste für die HF-Gleichrichtungsglättung war und in der kaskadierten Schaltung der zweite die PEP-Haltezeit beeinflusste. Ich vermute beim WM150L ist das ähnlich.


    Daher hoffe ich mal auf irgendeinen OM, der das gleiche Messgerät besitzt und so freundlich wäre, mir ein Foto von der Platine um den TLC254AC herum zukommen zu lassen. Das würde bereits genügen um dort die beiden Originalbauteile zu erkennen bzw. deren Werte abzulesen.


    Die Firma PALSTAR habe ich bereits kontaktiert, leider bisher noch ohne Rückmeldung.


    Besten Dank vorab.


    vy 73,
    Jochen, DG2IAQ

    OK, die Alexloop wäre mit symmetrischer Ankopplung. Allerdings verwendet der PY1AHD keine MWS oder sonstige Symmetrierung in seinem Koaxkabel ! Da könnte schon der Hund begraben sein.


    Die Bensch-Loop ist dann sicherlich eine seiner aktuellen UNsymmetrischen Loops. Ich bin mir sicher, dass ich das mit der MWS bei UNsymmetrischen Loops in einer kürzlichen sehr knappen Veröffentlichung von ihm entweder in einer CQ-DL oder einem FA gelesen hatte.


    vy73,
    Jochen

    Hallo Andreas,


    um welche Indoor-Magnetloop handelt es sich genau !?


    Kann es sein, dass die Ankopplung dort UNsymmetrisch erfolgt ? Ich bilde mir ein mal gelesen zu haben, dass bei UNsymmetrischen Ankopplungen ein Teil des ablaufenden Koaxkabels dann als Gegengewicht wirkt, obwohl man das vermutlich anhand des weiterhin symmetrisch aussehenden Looprings zunächst nicht vermuten würde. Denn in dem Artikel wurde dann beschrieben, dass man bei UNsymmetrischen ML-Einkopplungen eine MWS ins Koaxkabel einfügen sollte, aber erst nach 1/4 Lambda. Damit dieser erste Teil des Antennenkabels noch als Radial wirken kann.


    Dein Effekt hört sich für mich dann genau so an. Oder es sind tatsächlich andere HF-Streuungen aufgrund Deines Indoorbetriebes.


    vy 73,
    Jochen, DG2IAQ

    Hallo Janek,


    mit welchem Mikrofon und mit welcher Antenne wurde denn der FT-817ND hierbei betrieben ?


    "Pfeifen" auf SSB hört sich für mich klassisch nach HF-Einstrahlungen an. Das dürfte beim originalen dynamischen MH-31 selbst dann nicht vorkommen, wenn das direkt neben/an eine aufgesteckte 2/70 Portabelantenne gehalten wird (ist aber auch keine Garantie dass es nicht doch passiert !).


    Sofern Du jedoch ein anderes Mikrofon verwendest und hierbei über die mitgelieferte 2/70/6 Kurzantenne gehst, könnten das durchaus HF-Einstrahlungen gewesen sein.


    Dieses Pfeifen würden sich dann beim festen Umfassen des Mikrofonskabels mit der anderen Hand und das an verschiedenen Stellen des Kabels sowie durch Veränderung des Mikrofonabstands zum Gerät verändern oder sogar wieder ganz verschwinden.


    Sofern es sich um die originale Kurzantenne YHA-63 handelt muss man wissen, dass es keine endgespeiste 1/2-Lambda-Antenne ist. Somit immer Masse bzw. Gegengewicht benötigt. Normalerweise ist das der "Operator", der den FT-817ND in der Hand hält und mit seiner Körperkapazität (große, fette Leute sind hier klar im Vorteil...hi) den Quasi-Gegenpol zur Antenne bilden.


    Stellst Du aber den FT-817ND "isoliert" einfach vertikal auf den Tisch, dann hast Du bereits massive HF-Einstrahlungen in die Peripherie - wie z.B. Dein Mikrofonkabel.


    Und nun kommt es nur noch auf das verwendete Mikrofon an, ob das dennoch gerade nochmals gutgeht (MH-31) oder in wirres Fiepen endet.


    Gilt nur für SSB, weniger für AM - hier aber auch, aber NICHT für FM.


    Und wenn ein externes Netzgerät verwendet wird, wirkt das Stromkabel auch bereits als Gegenpol. Leider muss das damit nicht zwangsweise klappen.
    Auch hier gilt: Während des QSO und auftretendem Fiepen auch mal das Stromkabel mit der anderen Hand an verschiedenen Stellen umfassen und (möglichst gleich mit einem zweiten Gerät gegenhören) ob sich das Fiepen verändert oder sogar verschwindet.


    In beiden Fällen (Mikrofon wie Netzteil) hilft es oft, einen oder zwei Klappferrite um das Kabel und möglichst nahe am FT-817ND zu machen.


    Vielleicht kannst Du ja kurz was zu der verwendeten Konstellation sagen.


    vy 73,
    Jochen, DG2IAQ

    Hallo zusammen,


    ich hatte mir kürzlich mal wieder eine M3KXZ No-Counterpoise-Antenne gebaut, obwohl ich meine bisherigen Varianten wieder mangels Nutzung über eBay verkauft hatte.
    Daher kenne ich die Antenne nur von der Theorie bzw. Baupraxis, nicht aber aus der Funkpraxis. :D


    Eine Sache störte mich bisher für den Einsatz als Urlaubs- oder Portabelvariante immer:


    Die kurze Variante ist mit ihren 7,80m prädestiniert für einen 10m Fiberglasmast, z.B. den kurzen transportfreundlichen und stabilen von DX-Wire mit seinen 67cm Packmaß.
    Allerdings verschenkt man sich bei der kurzen Variante das 40m Band.


    Die lange Variante (15,60m) würde zwar auch auf 40m gehen, lässt sich aber nicht mehr vertikal anbringen.
    Hier verschenkt man sich dann die flache DX-Abstrahlung auf den oberen Bändern.


    Ich hatte mir schon beide Varianten gebaut. Ganz "back-to-the-roots" aus 2,5mm Lautsprecherlitze, später aufgrund den Internetveröffentlichungen mit den Messergebnissen und Signalverlusten dann auch aus 450 Ohm Wireman oder 300 Ohm Bandleitung. Und anstelle steifer Lautsprecherlitze dann wetterfreundlichere und seeeehr flexible Silikon-Zwillingslitze.


    Das "Entweder-oder" Problem mit den abzudeckenden Bändern bei gleichzeitiger DX-Abstrahlung (und neu hinzugekommen das Verlustproblem bei Lautsprecherlitze durch die nahen Leiter) blieb weiterhin ungelöst.


    Kürzlich kam mir dann die Spontanerleuchtung. Und ich baute "Variante Nr. Tausend" (...zumindest gefühlt...hi).


    Dieses Mal mit sehr flexibler 240 Ohm Bandleitung und DX-Wire Premium (soft) als Strahlerverlängerung.


    Das Problem mit dem 40m-Band wurde wie folgt gelöst:


    Die MWS (240 Ohm Bandleitung auf einem FT140-43) kam in eine kleine Plastikbox. Darin noch ein Umschalter.


    Der Speisepunkt der kurzen Bandleitungsseite wird nach der MWS aufgetrennt. Die TRX-Seite (also von der MWS kommend) kommt an den Mittelanschluss des Umschalters.
    Das kurze (nennen wir's das "Vertikalradial") der weiterführenden Bandleitung dann auf einen der beiden Außenanschlüsse des Umschalters.
    Nun noch einen weiteren Einzeldraht mit voller Strahlerlänge (also weitere 7,80m) kommt dann an den anderen Außenanschluss des Umschalters.


    Damit hat man per Umschalter entweder weiterhin die kurze, vertikale 7,80m M3KXZ No-Counterpoise-Antenne oder eben eine 2x 7,80m Upper-and-Outer für 40m (und gleichzeitig für alle Bänder darüber auch).
    Die MWS wird dann für beide Antennenvarianten benutzt. Und einen ATU benötigt man im Multibandbetrieb für beide Antennentypen sowieso.


    Natürlich braucht man für die Upper-and-Outer mehr Stellfläche, hätte aber auch den Vorteil der Umschaltung während des QSO's und man könnte sich den jeweils "stärker wirkenden" Antennentyp zur gerade zu arbeitenden Gegenstation aussuchen.


    Hierbei bin ich bei der Verdrahtung nach einem gedanklich ganz einfachen System vorgegangen. Steht der Schalter nach unten (also zum Upper-and-Outer-Radial), so ist die Upper-and-Outer aktiv. Steht er nach oben, ist die vertikale NCA aktiv. Damit erspart man sich die Beschriftung, die durch Umwelteinflüsse sicherlich bald sowieso nicht mehr lesbar wäre. Und wenn die Bauzeit dann irgendwann länger zurückliegt, kommen die Zweifel hoch, was man denn damals sich dabei gedacht hat...hi.


    Wenn man die originale NCA nur nutzt, kann man das ungenutzte Drahtradial zusammenbinden. Stört ja daneben nicht.


    Nur so als Idee bzw. All-in-one-Lösung. Ist wie gesagt noch nicht praxiserprobt. Und "Puristen" wird das "Ver-hybrid'isieren" zweiter Antennentypen vermutlich sowieso stören...hi.


    Verwendet werden soll diese Antenne entweder mit meinem FT-817ND mit Elecraft T1 ATU oder mit meinem IC-7200 mit LDG Z11 Pro ATU.


    vy 73,
    Jochen, DG2IAQ

    Hallo Thomas,


    ich hatte anfänglich und speziell bei Urlaubsreisen den Original-Batteriehalter genommen und dort acht ENELOOP (originale) 2.000 mAh eingelegt.


    Eneloops haben eine sehr viel flachere Entladekurve und bescheren eine deutlich längere Betriebszeit - noch verbunden mit der von 1.400 mAh (Yaesu) auf 2.000 mAh (Eneloop) gesteigerten Kapazität für ebenso längere Betriebsdauer.


    Zum Laden wurden diese immer entnommen und in einem separaten, kleinen 4-fach-Schnellladegerät mit angeflanschtem Stecker schnellgeladen.
    Damit bist Du im Bruchteil der benötigten Zeit wieder "on-air", ebenso wird jeder Einzelakku separat geladen und überwacht und auch auf mögliche Schäden dabei geprüft.
    Mit zwei Ladedurchgängen hintereinander von je 4 Akkus bist Du nach ca. 3 Std. wieder "handlungsfähig".


    Oder Du kaufst Dir, wie ich, einen zweiten ENELOOP-Satz und betreibst/lädst die im Wechselrhythmus. Dann gibt's fast überhaupt keine Aufallzeit mehr.


    vy 73,
    Jochen, DG2IAQ