Posts by DF2OK

    Moin zusammen,


    das erfolgreiche Rühren der Werbetrommel auf diversen Kanälen kann sich sehen lassen. Vergleichen wir die Logeinsendungen zum MAS 2019 und dem MAS 2020, so sind mehr als doppelt so viele Logs eingereicht worden. Klasse! Der eine oder andere Zuwachs wird neben der Werbung sicher den sonst üblichen aber diesmal ausgefallenen Aktivitäten geschuldet sein... Bin auf die Auswertung bzw. Ergebnisse gespannt.

    Moin Tom,


    mit der Taste hast Du die 100 Teile aber ueberschritten

    und erst recht mit den Schokoladenstückchen, die ich in mir versenkt habe. ;)

    mit dem sich sehr schnell Papierlogs erfassen lassen

    Vielen Dank zu Deinem Hinweis, den der eine oder andere sicher umsetzen kann.


    Auf meine vorsorgliche Nachfrage zum Thema Logform an den Auswerter Peter, DL6CGC bekam ich folgende Antwort, Zitat:


    Beim Log bin ich recht unkompliziert. So viel Stationen sind es nun auch nicht. Lutz , DL1RNN, hatte zwar letztens die Log-Formate öffentlich genau definiert. Aber ich nehme es wie es kommt. Sollte ich etwas nicht lesen können, melde ich mich.


    Demzufolge reicht auch ein lesbares Blatt Papier. 8) Wer keinen Scanner hat - ein gutes (!) Smartphonephoto geht vielleicht auch. Bitte daran denken: Der Einsendeschluß endet bereits 14 Tage nach der Session.

    Moin zusammen,


    der überraschende Brief mit der persönlichen Erinnerung von Lutz, DL1RNN hat Wirkung gezeigt. Nach der letzten Teilname 2014 haben die vier Stunden in der MAS wieder Spaß gemacht. Zudem stand der MA12 für 40m zu lange im Regal. Wohl wissend, dass die besten Zeit für DL zu DL Kontakte auf 40m um 18:00h MESZ so gut wie vorbei sind, habe ich gleich geschaut, wer CQ ruft. Später dann selbst gerufen. Somit kamen nach und nach MAS-Teilnehmer ins Log. Darunter auch Peter, DK1HE, der ebenfalls mit seinem MA12 qrv war.


    Nach rund 1 1/4 Stunden war die tote Zone so groß, dass DL gar nicht mehr ging. Bis dahin stehen immerhin sieben MAS to MAS QSO im Log. Nun gehört die MAS nicht zu den populären Wettbewerben mit einer Unmenge von Teilnehmern, so dass das "Angebot" an Gleichgesinnten auf 40m schwindet. Was kein Problem ist, denn in der Ausschreibung steht u.a.: "Jedes beliebige QSO zaehlt 1 Punkt (auch mit Stationen die kein MAS Geraet haben und nicht an der QRP Minimal Art Session teilnehmen)".


    Somit gabs 'ne neue Tasse Kaffee, was zu knabbern und weiterhin das Absuchen des Bandes und eigens Rufen. Das eine oder andere QSO wurde gefahren. Erfreulicherweise war kein einziges "599 tu" dabei! Im Gegenteil, ich habe einige sehr schöne lange QSO fahren können, überwiegend mit Stationen aus G und FISTS-Mitglieder wie ich. Zwischendurch gabs doch noch eine MAS-Station aus Polen, SP2GOW. Die letzte des Tages.


    Es gibt ja diese Stationen, die so stark sind, dass man sich beim MA12 die Kopfhörer von den Ohren reißt, wenn man übers Band dreht. So rief eine R4-Station CQ. Und zwar speziell nach QRP-Stationen. Gut, kann er haben. :-) Das war mit > 2500km Entfernung an dem Abend die weiteste Station für mich. Wie sich herausstellte, hatte er eine Leistung von 100W. Okay, nix ungewöhnliches, aber woher kam das laute Signal? Wir lagen beide mitlerweile in der Nachtzone und der Greyline-Effekt, der naturlich vorher spürbar war, war lange vorbei. Die Lösung: er hat eine 4-Element-Yagi in 24m Höhe. Tja, schöne Sache, funktioniert. ;-)


    Das vorletzte QSO fand mit einem Oldtimer aus G statt, mit 82 Jahren an der Cootie gab. Schön gemütlich und so richtig schönes Einsteigertempo und der Sound eindeutig zu erkennen. Er kannte meine Gegend hier und so genug zu schnacken. Den Abschluß kurz vor Mitternacht war ein QSO mit einer Station nahe Moskau.


    Fazit. Es war ein schöne Abend mit vielen schönen QSO und der einen oder anderen kleinen Herausforderung. CW macht immer noch Spaß. Der MA12 ist eine feine Kiste und sein Voll-BK begeistert mich noch immer.


    Etwas Statistik. 18 QSO verteilt auf folgende DXCC-Länder: DL, F, G, HA, HB, I, OK, SP, UA3 und YU. Antenne wie immer: G5RV, Speisung an höchste Stelle 9m, niedrigster Teil 6m. Aufgehängt in einer weit gedehntem "W"-Form in bebautem Gebiet überm Haus, dazu Wald und anderem Grün, das die Antenne überragt.


    Eine Bitte an alle, die teilgenommen haben: Bitte schickt Euer Log ein! Dabei reicht eine Papieraufzeichnung die per Post, (kann man u.a. scannen) oder per E-Mail schicken kann. Ich nehme die Datei aus dem Logprogramm. Wie wir hier lesen können, ist jedes Log wichtig. Das gibt Punkte, Zitat 2019: "Leider haben auch wieder einige Teilnehmer nicht abgerechnet und damit die QSO-Partner um die Punkte gebracht." Zitat Ende. Nur der Auswerter kann nur dann die Bonuspunkte vergeben, wenn auch die anderen TLN die Logs eingesandt haben. Kommt somit allen Einsendern zugute.


    Vergleichen wir die Einsendungen von 2010 zu denen von 2019, so seht Ihr, was mit der fehlenden Einreichung gemeint ist.

    Bin gespannt, wie Ihr die MAS erlebt habt.


    Anbei zwei Fotos. Station - die Taste ist größer als der TRX - und ein Ausschnitt aus RBN.




    Moin,


    bei all' den positiven Meldungen zu dem Weller-Teil muss ich im QRL wohl ein Montagsgerät erwischt haben... Seinerzeit war ich genauso begeistert, denn alles stimmte, als das Gerät neu auf dem Markt war. Zu D-Markzeiten, also laaange her. Ich benötige für die eine oder andere Arbeit gerne die offene blaue Flamme. Beim Weller hats gereicht, damit Cu-Rohre zu einer Loop zusammenzulöten. Mir gefiel das Gerät. Aber genau nach Ablauf der Garantiezeit versagte die Gasmengensteuerung den Dienst. Im wahrsten Sinne des Wortes immer Vollgas. Vielleicht hat man ja beim Hersteller daraus gelernt. Ich habe jedenfalls beschlossen, Gaslöter nicht mehr bei Weller zu kaufen.


    Ich bin dann für daheim Jahre später auf den oben genannten Portasol umgestiegen. Vorteile: Relativ klein, leistungsstark mit viel Zubehör. Was mir am meisten gefällt: Er ist vergleichsweise leicht. Wenn das Teil, wie bei den Betriebselektrikern, ständig (!) im Einsatz ist, dann hat das geringere Gewicht schon Vorteile. Ermüdungsfreieres Arbeiten. Mit dem kleineren Teil kommen die Techniker auch in Ecken, die sonst mit größerem Gerät nicht errichbar wären. Zudem ist das Packmaß im Servicekoffer geringer. Noch ein Sicherheitsaspekt: Wenn man beim Portasol die Kappe aufsetzt, schaltet sich das Gas aus. Ja, klingt unwahrscheinlich, dass man mal vergisst, den Kolben vorm Aufstecken auszuschalten, aber wir kennen ja auch die berühmten Pferde vor der Apotheke...


    Daheim stört er wegen der Größe kaum, wenn man mal eine gewisse Menge Schrumpfverbindungen erstellt. Die Handhabbarkeit beim Heißluftlöten ist auch sehr gut. Bin damit mehr als zufrieden, denn der Preis stimmt ebenfalls. Für gelgentliche Arbeiten muss man nicht das doppelte ausgeben.


    So, Armin, erwartungsgemäß hast Du jetzt die Qual der Wahl. ;)