Posts by dl4jal

    Hallo Uwe,

    Quote

    Unklar ist mir, welchen Einfluss die Versorgungsspannung der Gesamtschaltung auf den Ausgang hat. Sie scheint ja ueber den

    LT1761 und die Spule L4 recht gut isoliert vom eigentlichen Regelkreis zu sein.

    Es ändert sich die Spannung am Drain und somit auch die Verstärkung des Mosfet. Der OPV muss nach regeln. Der OPV gleicht in einem großen Bereich die Änderungen der SV Spannungen aus. Die Abweichungen sind gering.

    Ich habe mal gemessen. Ich kann aber nur die Abweichungen messen. Den absoluten dBm kann ich nur bis mit eine Abweichung von etwa 0,05 dB messen. Etwas genaueres besitze ich nicht. Die Abweichungen kann ich aber bis 3 Stellen nach dem Komma ablesen dank meines Messkopfes mit AD8361.

    Ausgangspunkt: Mein Messgerät habe bei (12,0 Volt am 0dBm-Gen.) auf 0,000 dBm kalibriert.


    18 Volt, +0,017dBm

    15 Volt, +0,017dBm

    13 Volt, +0,017dBm

    12 Volt, 0,000dBm

    11 Volt, -0,006dBm

    10 Volt, -0,017dBm

    9 Volt, -0,05 dBm

    8 Volt, -0,08 dBm

    7 Volt, -0,117 dBm


    Das sind doch ausgezeichnete Messwerte für so einen Bausatz, der nicht mal 50 Euro kostet.


    vy 73 Andreas

    Hallo Uwe,

    du hast es ja schon geschrieben, zur Entkopplung. So wie es im Schaltbild, kannst du Con3 kurz schließen, ohne dass etwas passiert. Das ist doch gut so. Alle Spannungsmessgeräte sind so hochohmig, dass das Messergebnis nicht verfälscht wird.


    Andreas

    Hallo Holger,

    das Messen der Regelspannung sollte aber kein Kriterium sein, ob der 0dBm-Generator gut funktioniert oder nicht. Ich kenne die Beschreibung des AATiS Bausatzes nicht und weiss nicht wie da der Zusammenhang dargestellt wird.

    Ich habe mich ja auch schon mehrere Jahre mit dieser Schaltung befasst. Der Operationsverstärker hat die Aufgabe die beiden Gleichspannungen an OPV,Pin 2,3 zu vergleichen.

    - An Pin 3 liegt die Referenz-Gleichspannung vom Spannungsregler 5V an.

    - An Pin 2 liegt die gleichgerichtete HF-Spannung vom Tiefpassausgang an.

    - Der OPV vergleicht beide Spannungen.

    - Spannung Pin 2 < Pin 3 = die Ausgangsspannung an Pin 6 wird erhöht.

    - Spannung Pin 2 > Pin 3 = die Ausgangsspannung an Pin 6 wird niedriger.

    - Spannung Pin 2 = Pin 3 = die Ausgangsspannung an Pin 6 bleibt wie sie ist.

    Die Ausgangsspannung kann sich im Bereich der Betriebsspannung (Rail to Rail) von 0 Volt bis 12 Volt bewegen.

    Deshalb ist es auch so, dass der Mosfet oder die Bauelement im Drain sofort kaputt gehen, wenn an Pin 2 keine gleichgerichtete HF-Spannung anliegt. Die Ausgangsspannung (Regelspannung) an Pin 6 wird so hoch, dass der Mosfet voll durchgesteuert wird und maximaler Strom am Drain fließt.

    Schaut man in das Datenblatt des IRLML2803 sieht man das die "Gate Threshold Voltage" min. 1V beträgt. Also erst bei einer Gatespannung von etwa 1V beginnt im Mosfet Drainstrom zu fließen. Sobald Strom fließt erhöht sich die Sinusspannung am Tiefpass. Die Spannung an Pin 2 steigt an. Der OPV regelt also die Gatespannung so weit nach bis beide Spannungen an Pin 2 und Pin 3 etwa gleich gross ist.

    Da bei jedem IRLML2803 die "Gate Threshold Voltage" unterschiedlich ist, messen wir auch einem gut funktionierenden 0-dBm-Generator sehr unterschiedliche Regelspannungen.


    Die Kontrolle der Regelspannung würde sich zum Beispiel anbieten, um zu kontrollieren wie sich die Regelspannung ändert bei verschiedenen SV Spannungen. Der Generator liefert den genauen 0 dBm-Pegel in einem großen SV Bereich von 11 Volt bis 18 Volt. Ändert man die SV Spannung, muss man auch eine Änderung der Regelspannung sehen.


    Ich habe mit meiner Erklärung etwas weit ausgeholt. Das war aber dieses mal notwendig.


    vy 73 Andreas

    Hallo Holger,

    na da funktioniert er doch. Die Regelspannung ist so hoch bis eine Spannungsgleichheit am Eingang des OPV erreicht wird. Das ist ja das ganze Regelprinzip.


    73 Andreas

    Hallo Holger,

    und nun musst du weiter messen. Am Ausgang des Tiefpasses ist eine Diode und anschließend die 3,3M. Liegt den da Spannung an. Auf der anderen Seite die Diode, liegen da die < 5 V an usw...


    Andreas

    Hallo Tom,

    ich habe nur die IPE getestet. Und die ging im Vergleich zum alten Programm was nur unter Windows läuft, schlecht. Blieb manchmal hängen, erkannte den Pickit3 nicht usw.

    Mit der IDE arbeite ich nicht. Das ist mir viel zu umständlich. Da ich sowieso nur mit Assembler arbeite nehme ich ganz altmodisch den grafischen VI, gvim.


    Andreas

    Hallo, das war eine LP mit einem Projekt von mir. Aber das ist ja egal. Wenn ich das Pickit3 an den ATU anstecke erkennt er automatisch den PIC 16F1938, nachdem ich die SW gestartet habe.

    Andreas

    Hallo, ich kann auch ein neues HEX-File importieren und brennen. Das Pickit3 muss beim importieren am PIC angesteckt sein.

    Hier meine Einstellungen.

    Hier meine Einstellungen.

    Eventuell das Operating System im Pickit3 nachladen.


    Andreas

    Hallo,

    ich weiss nicht mit welchem Programm ihr arbeitet. Ich benutze diese SW pickkit3.zip. Wenn ich das Pickit3 an USB anschließe und Pickkit3 an den Programmierstecker des ATU anschließe, anschließend das Programm starte, wird der PIC erkannt. Anschließend kann ich den PIC auslesen im Eeprom etwas ändern und wieder Schreiben.


    Andreas

    Hallo Klaus,

    es freut mich das diese kleine Änderung so große Wirkung hat. Ich muss das alles noch in die Beschreibung bringen. Das Dokumentieren dauert länger als das Fehler suchen HI.


    @Nick, wenn du die Displayeinstellungen änderst würde ich für eigene Darstellungen eine von Index 15 bis 20 nehmen und Index 1 bis 14 so lassen. So wie es auf Seite 19 beschrieben wird.


    @Alle, ich habe die FW-PDF neu hoch geladen. Ich hatte noch ein paar Faselfehler entdeckt.


    vy 73 Andreas

    Hallo Nick,

    "der rauschartige Müll" kommt sicherlich vom AD8307. Bei fast 90 dB Dynamik bleibt das nicht aus.

    RL und SWV wird erst ab > 0 dBm dargestellt. Bei kleineren Messwerten wird ein zu falsches RL und SWV gemessen. 56 dB Dynamik gehen schon in der Messanordnung drauf. Da bleibt nicht mehr viel um einen genügend grossen dB-Abstand zwischen Vorlauf und Rücklauf zu messen. Deshalb habe ich das so programmiert. In der Displayanzeige [Index 11] siehst du die dBm Werte ohne Einschränkung.


    Noch eine Ergänzung im SETUP [19] kannst du die Displayeinstellung pro Index Editieren und die RL und SWV-Kontrolle abschalten. Wie das gemacht wird steht in der PDF.


    73 Andreas

    Hallo Günter,

    ich habe das "nicht" gestrichen. Das war mir nicht aufgefallen.

    Da du aber dafür bekannt bist endlose Diskusionen zu führen läuten bei mir immer die Alarmglocken, wenn du so viel Text schreibst. Das ist auch der Grund warum ich mich nie, außer zum QRP-Wattmeter hier melde. Mit dem QRP-Wattmeter wollte ich zum Basteln anregen. Ich glaube dass ist gelungen.


    Das musste ich mal los werden.


    vy 73 Andreas

    Hallo OMs,

    Günter, ich habe keine Lust mit dir darüber zu diskutieren.


    @OMs,

    ich habe jetzt noch eine kleine Änderung am Schaltplan vorgenommen. Wichtig ist bei OPVs die gute Entkopplung des Spannungsversorgung.

    Ich habe die Zuleitung zu OPV, Pin4 aufgetrennt und R22 47Ohm eingefügt. Den Abblockkondensator C26 habe ich von 100nF auf 10uF erhöht.

    Zuerst habe ich mit einem Messer den Schutzlack entfernt.

    Dann mit einer Spitze den Leiterzug aufgetrennt.

    Und R22 47Ohm eingelötet. Zwischen den beiden 100uH ist der geändertet C26 10uF. Das Einlöten von R22 ist etwas knifflig, aber man bekommt es hin. Unbedingt notwendig ist R22 aber nicht.


    73 Andreas

    Hallo OMs,

    Wolfgang hat mich gebeten ein kurze Erklärung abzugeben, warum die Erhöhung des Widerstandes das Schwingen des OPV verhindert.


    Verbinden wir den Ausgang des OPV mit dem invertierenden Eingang, entsteht eine Gegenkopplung (Phasenverschiebung 0 Grad). Beschalten wir den Ausgang mit einem Kondensator gegen Masse, verzögern wir das gegengekoppelte Signal etwas . Bei niedrigen Frequenzen spielt diese Verzögerung keine Rolle. Die Phasenverschiebung ist bei niedrigen Frequenzen sehr gering. Betrachten wir höhere Frequenzen wird die Phasenverschiebung immer größer, bis die Phasenverschiebung 180 Grad beträgt. Dann ist der Punkt der Mitkopplung erreicht. Der OPV beginnt zu schwingen.

    Vergrößern wir den Widerstand am Ausgang des OPV, wird der Einfluss der Signalverzögerung immer geringer. Mit einem hohen Widerstand wird der Punkt der Mitkopplung in der Frequenz weit nach oben geschoben und liegt somit außerhalb der Bandbreite der OPV-Verstärkung. Der OPV schwingt nicht mehr.

    Die Erhöhung des Widerstandes spielt für den AD-Wandler eine untergeordnete Rolle. Eingangsimpedanzen bis 10k sind erlaubt. Allerdings sollte man möglich niederohmig bleiben, damit die AD-Wandlerzeit gering gehalten werden kann.


    Ich habe inzwischen mein Wattmeter auch umgebaut. Da vorher schon alles gut funktioniert hat, sehe ich wenig Veränderung. Beim Kalibrieren Vorlauf und Rücklauf 0 dBm läuft die Zahl nicht. Es bleibt der Wert fest stehen. Bei -30 dBm ändert sich die Zahl etwas, etwa 5 Digit.


    Die neue FW 1.10 habe ich auch hoch geladen.


    73 andreas

    Hallo OMs,

    ich habe jetzt das Wattmeter vom Wolfgang überprüft. Es ist alles so wie es sein sollte. Es schwingt nichts mehr. Beim Kalibrieren bleiben die Zahlenwerte stehen wie eine "Eins". Das die Erhöhung von R19, R20 auf 1k, so einen positiven Effekt hat, hätte ich nicht gedacht. Ich wollte noch den OPV wechseln und durch einen anderen Typen ersetzen. Aber das ist nun nicht notwendig.


    Nach dem Kalibrieren habe ich den Richtkoppler angeschlossen und die Leistungsmess-Kontrolle mit 0,0 dBm gemacht.

    1. Zuerst das Wattmeter auf die Anzeige "dBm" geschaltet (Display [11]).

    2. 0,0 dBm an Wattmeter-TRX und Abschlusswiderstand an Wattmeter-ANT.

    Das Wattmeter zeigt 0,0 dBm an. So wie es sein muss.

    3. Die PEP-Anzeige funktioniert auch wie gedacht. Der dB-Unterschied zwischen HF-Einton und HF-Zweiton beträgt etwa 5,6 dB und kommt den rechnerischen 6 dB sehr nahe.


    Das Resultat ist: Es ist ratsam den Widerstand R19 und R20 von 100 Ohm auf 1 kOhm zu erhöhen.


    Jetzt werde ich bei meinem Wattmeter auch die Widerstände ändern. Die Firmware habe ich auch noch mal kontrolliert und einen Rundungsfehler gefunden. Gültig ist jetzt die FW 1.10. Die FW steht noch nicht auf meiner Seite. Das wird im Laufe des Tages. Ich muss erst einmal meine häuslichen Pflichten erfüllen und meine Gartenarbeit von gestern beenden.


    Ich wünsche allen große Bastelerfolge.


    vy 73 Andreas, DL4JAL


    Hallo Wolfgang,

    ja, bei deinem Wattmeter ist das so. Nur der Vor-Kanal hatte diese Schwingungen. Die Schwingungen beginnen erst, wenn die Spannung am Eingang etwas ansteigt, mit kleiner Amplitude.

    Beim Kalibrieren Vor war die Anzeige dadurch total unruhig und bei Rück war es normal. Nur kleine Schwankungen.


    73 Andreas

    Hallo OMs,

    heute ist das Wattmeter von Wolfgang eingetroffen. Ich habe zwar heute "Enkeldienst" und keine Zeit, aber der Enkel sitzt jetzt vor dem Fernseher und ich habe mich auf das Wattmeter "gestürzt". Günter, DL4ZAO hatte mit seiner Vermutung ein bischen Recht. Der Ausgang am OPV-PEP ist so ok. Die Diode verhindert das Schwingen ausreichend.

    Aber die 100 Ohm R19, R20 sind anscheinend für manche OPV-Typen zu gering. Das Schwingen war so stark, dass ich nicht einmal den Oszi auf AC schalten musste, um die Schwingungen zu sehen. Die Schwingneigung ist aber anscheinend abhängig von der OPV-Charge. Ich hatte bis jetzt noch keine Probleme damit. Eine einfache Abhilfe bringt die Erhöhung R19 und R20 auf 1k. Die 1nF müssen wir so lassen, damit während der Wandlung wenig Spannungsänderungen auftreten. Ich werden morgen das Wattmeter noch einmal neu kalibrieren und testen. Ich melde mich morgen noch einmal hier.


    73 Andreas

    Hallo Günter,

    ein kleiner Widerstand würde eventuell nicht schaden, aber negativ die Analyse der PEP-Leistung beeinflussen. Mit dieser Schaltung hatte ich eigentlich noch nie Probleme. So einfach wie sie jetzt ist, erreiche ich fast die Idealen 6 dB (Unterschied Einton zu Zweiton). Die PEP-Spannung nehme ich nicht zum Kalibrieren, sondern nur den Vorlauf und Rücklauf. Ich warte mal bis das Wattmeter von Wolfgang eintrifft, um irgend eine Aussage zu treffen.

    Ganz wichtig scheint der Punkt zu sein, den ich gestern im Datenblatt des PIC18F26K22 gefunden habe. Das habe ich in einigen Projekten verkehrt programmiert und heute alles korrigiert und hoch geladen.

    Wenn viel zu berechnen ist, wie beim QRP-Wattmeter und Stationswattmeter stelle ich die Taktfrequenz möglichst hoch ein. Beim PIC18F26K22 sind 64 MHz möglich. Das hat zur Folge das ich die Peripherieansteuerung verlangsamen muss und auch den internen AD-Wandler entsprechend anpassen muss. Der AD-Wandler hat einen eigenen RC-Generator, den man aktivieren kann oder man leitet den Takt für den AD-Wandler vom Systemtakt ab. Ich habe immer den RC-Takt des AD-Wandlers benutzt und gedacht da kann man nichts verkehrt machen. Gestern habe ich die Randnotiz dazu gelesen, dass der RC-Generator nur bei Sleep benutzt werden soll (würde bedeuten das Ende einer AD-Wandlung wird per Interrupt ausgelesen). Das mache ich aber nicht. Und das habe ich jetzt geändert.

    Jetzt sieht es so aus als würde es besser funktionieren.

    Wir reden aber hier über Abweichungen im 0,1 dB Bereich. Die Wandlerfunktion (dBm zu Messpannung) des AD8307 wird mit +/- 0,3 dB bis max +/- 1 dB angegeben und überlagert damit alles was wir versuchen zu verbessern. Ich wollte der Sache nur auf den Grund gehen. Und ich bin der Meinung, das es nicht am OPV liegen kann, wenn der ordentlich arbeitet. Diese Schaltung ist bestimmt schon mindestens 100 mal im Einsatz bei den vielen Stationswattmeter, ferngesteuerten Tunern usw...


    vy 73 Andreas