Posts by dl4jal

    Hallo Rene,

    interessant wäre in diesem Zusammenhang, wie das SWR im Durchlass aussieht. Wenn das bei 30MHz schlecht ist, würde das die Abweichung von -40dB Auskopplung erklären. Diese Messung musst du unbedingt noch machen, sonst weisst du nicht ob der Messkoppler für den gesamten Kurzwellenbereich benutzbar ist. Der Messkoppler sollte das Sendesignal nicht negativ beeinflussen.


    Andreas

    Hallo Rene,

    ich glaube mit dieser Dummyload kannst du keine vernünftige Messung machen. Du kommst besser, wenn du 2x 100Ohm Widerstände parallel an einen PL-Stecker lötest. Du kannst sie ja vorher ausmessen.


    73 Andreas, DL4JAL

    Hallo,

    ich habe den NWT2 noch einmal neu kalibriert und beim Messen ganz kurze Kabelverbindungen genommen. Jetzt sieht die Messung noch besser aus.

    Grün, BNC-Abschluss 50 Ohm. Direkt am NWT2 abgeschlossen.

    Blau, NWT2 direkt über Adapter an Messkoppler angeschlossen. Als Abschluss wieder "Suhner" N-Stecker.

    So sieht mein Messkoppler innen aus.


    vy 73 Andreas, DL4JAL

    Hallo Rene,

    deine Messwerte sind nicht optimal. Ich habe mal meinen Messkoppler hervor geholt und gemessen.

    Zuerst das SWR im Durchgang. Die grüne Linie ist das SWR ohne Messkoppler und die blaue Linie mit Messkoppler als Vergleich. Der Abschlusswiderstand 50 Ohm ist von "Suhner" (N-Stecker etwa 1Watt belastbar).

    Als zweite Grafik die Messauskopplung des Messkopplers. Die könnte ich etwas nachjustieren.

    Eventuell müsstest du auch mal eine SWR-Kurve ohne Messkoppler als Vergleich machen, sonst wird es schwierig die Qualität des Messkopplers einzuschätzen.


    vy 73 Andreas, DL4JAL

    Hallo alle,

    ich würde kein Semigidkabel verwenden. Das ist viel zu dünn. Durch Zufall habe ich festgestellt, dass die Verwendung von RG213 in dieser Größe der Abschirmkammer die richtige Gesamtimpedanz von etwa 50 Ohm ergibt. Das ist wichtig bei den höheren Frequenzen im Kurzwellenbereich. Das kann man ganz einfach kontrollieren mit einer SWR-Messung im Durchgang. Für die Messung mit Abschlusswiderstand 50Ohm sollte man einen sehr guten nehmen. Je dünner das Kabel für die eine Windung im Ringkern ist, je schlechter ist das SWR bei höheren Frequenz. Diese Versuche kann jeder selbst mal machen. Das Kabel für die eine Windung und die Größe der Abschirmkammer müssen aufeinander abgestimmt sein.


    Viel Erfolg beim Basteln.


    vy 73 Andreas

    Hallo,

    ich habe einen Bausatz "Basic µBITX v6" schon längere Zeit hier im Shack herum liegen. Ich werde es nicht nutzen und biete es einem interessierten Bastler für 80 Euro an. Ursprünglich kostete der Bausatz 160$.

    Ich habe mal Spannung angelegt. Es funktioniert.


    Das ist alles bei der Lieferung dabei gewesen.


    Bei Interesse bitte melden!


    dl4jal@t-online.de


    73 Andreas, DL4JAL

    Hallo Markus,

    ich bin es nochmal.


    Wenn du genau weißt, dass das 115 Watt sind, die du auf den Richtkoppler gibst, dann nimm doch diesen Wert zum Kalibrieren für den oberen Messpunkt und die -30dBm für den unteren Messpunkt. Das geht auch.

    Die erweiterte Formel lautet ja:


    mkx = ([dBm von Messwert1] - [dBm von Messwert2]) / (Messwert1 - Messwert2)

    mky = (Messwert1 * mkx * -1) + [dBm von Messwert1]}


    mkx = ([50,6dBm - 31,1dB] - [-30dBm]) / ( 2,1104 V - 0,841 V) = (49,5dB) / ( 1,2694 V) = 38,9948

    mky = 2,1104 * 38,9948 * -1 + = -82,2946dB + 19,5dB = -62,7946


    So wird dein Kalibierfehler bedeutend geringer.


    Jetzt rechnen wir mit diesen Kalibrierwerten die zu erwartende Spannung bei 500 Watt aus.


    500W = 500000mW = log(500000) * 10 = 56,9897 dBm

    Die Auskoppledämpfung des Richtkopplers subtrahieren:

    57dBm - 31,1dB = 25,9 dBm

    Das in Gleichspannung umrechen:

    (25,9 - mky)/mkx = (25,9-(-62,7946)/38,9948= 2,2745 Volt (müssten bei 500W an der Messplatine anliegen)


    Alle Tolleranzen die du feststellst, musst du in dB umrechnen, sonst kommst du "ins schleudern" mit der Fehlerbetrachtung. Bei 750 W entspricht +1dB Abweichung schon 944 W. Wenn dir das nicht gefällt musst du ein anderes Messprinzip in Erwägung ziehen. Da geht aber die ganze Messdynamik verloren. Mir gefällt deshalb der Einsatz des AD8307 im "QRP-Wattmeter" und "Stationswattmeter".


    Im Datenblatt steht:

    FEATURES

    Complete Multistage Logarithmic Amplifier

    92 dB Dynamic Range: –75 dBm to +17 dBm

    to –90 dBm Using Matching Network

    Single Supply of 2.7 V Min at 7.5 mA Typ

    DC to 500 MHz Operation, 1 dB Linearity

    Slope of 25 mV/dB, Intercept of –84 dBm

    Highly Stable Scaling over Temperature

    Fully Differential DC-Coupled Signal Path

    100 ns Power-Up Time, 150 A Sleep Current


    Mein erechneten Abweichungen im Stationswattmeter sind aber geringer als 1dB. Siehe:

    stationswattmeter_firmware.pdf "Kapitel 2.4 Abschätzung der Messgenauigkeit" ab Seite 31.

    Viel Erfolg!


    vy 73 Andreas

    Hallo Markus,

    wenn du nicht genau kalibrieren kannst, kannst du auch keine genauen Ergebnisse erwarten. 182Watt entsprechen 52,6dBm und 115Watt entsprechen 50,6dBm. Das ist nur ein Unterschied von 2dB. Weicht deine Kalibrierung nur ein wenig von der Geraden (-30dBm zu 0dBm) ab, hast ganz schnell im oberen Bereich 2dB Abweichung erreicht. Die Abweichung wird immer größer am Ende der Geraden.

    Ich kann dir nur raten einen ordentlichen Kalibriergenerator 0,00dBm zu bauen und ein genaues Dämpfungsglied zu kaufen. Die China-Dinger weichen teilweise bis zu 1dB ab. Das ist alles Schrott.

    Die Leerlaufspannung brauche ich gar nicht nachzumessen. Ein Blick ins Datenblatt von Analog reicht. Ganz links sind etwa 0,3 Volt abzulesen.

    Deine genannten 2,5V als oberste Spannung ist zu wenig. Im Datenblatt geht es bei etwa +15dBm bis etwa 2,7 Volt. Meine Referenzspannung vom A/D-Wandler ist deshalb 3,3V.

    Du betreibst doch die Messplatine mit SV 5V oder ? Bei SV 3,3V ist die große Dynamik nicht zu erreichen. In diesem Punkt "lügt" das Datenblatt.

    Und noch etwas die Auskoppeldämpfung des Richtkopplers ist rein mathematisch nicht 31,31dB sondern log(Wdg)*20dB. Das ergibt log(36)*20dB = 31,12605 dB. Allerdings weichen meine Messungen mit dem NWT2.0 auch etwas ab. Das liegt wahrscheinlich daran, dass 36Wdg gerade so die Grenze ist, dass der Richtkoppler noch frequenzlinear arbeitet. Ich brauche aber die hohe Auskoppeldämpfung damit ich bis 1,5kW sicher messen kann.

    1,5kW entspricht etwa 62dBm.

    Der AD8307 verträgt max. 17dBm. Nehmen wir mal 2dB weniger an also 15dBm. Die Eingangbeschaltung am AD8307 dämpft etwa 18dB. Der Richtkoppler hat 31,1db Dämpfung. Zählen wird alles zusammen:

    15dBm + 18dB + 31,1dB = 64,1dBm. Das entspricht 2,5kW. Aber das nur so nebenbei, damit du verstehst warum ich die Messplatine so wie sie ist, konstruiert habe.


    73 Andreas

    Hallo,

    ich habe noch einen PIC18F26K22 SSOP da, schon programmiert mit FW 1.05_2. Zum Programmieren habe ich mir einen Adapter gebaut.

    Wenn noch mehr PICs gebraucht werden müsste ich welche nachbestellen und könnte diese auch programmieren.

    Wer Interesse hat, bitte melden!


    73 Andreas

    Hallo Markus,

    ich hätte da noch eine Idee.

    Dein Messkopf mit Messplatine ist ja in Ordnung. Ich hatte ihn ja auf meinen Tisch und durchgemessen.


    Um auszuschließen, dass in deiner Elektronik (A/D-Wandler Microkontoller usw.) ein Fehler ist oder fehlerhafte Messungen durch Einstrahlung müsstest du alles mal mit Gleichspannung simulieren und den Fehler eingrenzen.

    Zuerst berechnest du die Konstanden mkx und mky nicht mit den A/D-Wandler-Werten sondern mit der Gleichspannung, die aus der Messplatine kommt.

    Bei mir sind das ohne Richtkoppler:

    -30dBm = 0,895 Volt; 0dBm=1,661Volt

    In die Formel eingesetzt:

    mkx = 30dB(Volt0dBm - Volt-30dBm) = 30/(1,661-0,895) = 39,1645

    mky = Volt0dBm * mkx * -1 = 1,661 * 39,1645 * -1 = -65,05

    Bei 500Watt Sendeleistung liegen bei mir am Ausgang der Messplatine 2,326 Volt an. Das habe ich mit meinem Messkopfsimmulator ermittelt. Ich weiss, dass das stimmt, den Messkopf und Stationswattmeter zeigen das auch an, wenn ich mit meiner LD-MOS-PA mit 500 Watt sende.

    Setzen wir das in die Formel für die Berechnung der dBm ein:

    dBm = volt * mkx + mky = 2,326 * 39,1645 + (-65,05) = 26,047 dBm

    Rechnest du die Auskoppeldämpfung des Richtkopplers hinzu kommst du auf:

    26,047dBm + 31,1dB = 57,147 dBm. Das sind umgerechnet 10^(57,147/10) = 518441 mW = 518,441 Watt


    Du baust dir einen Messkopfsimmulator, der mit Gleichspannung arbeitet und kannst damit deinen A/D-Wandler, MC, Software usw.. überprüfen.

    Mein MK-Simulator dient der Überprüfung des Stationswattmeters. Mit den 2 Potis kann ich jede beliebige Gleichspannung zwischen 0 V und U(referenz) einstellen. Damit kannst du ausschliessen, dass vagabundierte HF deine Messwerte verfälscht. Bei über 100W geht das ganz schnell, dass alles falsch angezeigt wird.


    Also zuerst die Gleichspannung an der Messplatine bei 0dBm und -30dBm messen. mkx und mky berechen. Dann kannst du zurück rechnen wie hoch die Spannung bei 500 Watt sein müsste:

    500W = 500000mW = log(500000) * 10 = 56,9897 dBm

    Die Auskoppledämpfung des Richtkopplers subtrahieren:

    57dBm - 31,1dB = 25,9 dBm

    Das in Gleichspannung umrechen:

    (25,9 - mky)/mkx = (25,9-(-65,05)/39,1645= 2,32223 Volt (müssten bei 500W an der Messplatine anliegen)

    Ich habe 2,328 Volt gemessen. Das deckt sich in etwa mit dem Rechenergebnis.


    Wir haben uns ja schon endlos darüber ausgetauscht!

    So müsstest du doch die fehlerhafte Stellen in deinem Testaufbau oder Berechnungen finden können.


    Viel Erfolg, Andreas

    Hallo OMs,

    ich habe die neue FW 1.05 hoch geladen. ATU100

    FW 1.05_1 ist für das LCD-Diplay 2x16

    FW 1.05_2 ist für das OLED 0,96 Zoll


    Je nach Einbaulage des Display, kann die Anzeige im Display um 180 Grad gedreht werden. Im SETUP vorletzter Punkt.

    Viel Spaß beim testen.


    Die Quellen FW 1.05 folgen noch. Das Kompilieren funktioniert aber nur unter Linux mit dem Packet "gputils".


    vy 73 Andreas, DL4JAL