Posts by DF5SF

    Zurück zum Thema von Raimund "Tiefpassfilter 40m - Abweichung Theorie und Praxis" Habe für das Tiefpassfilter andere Werte gefunden:

    C20=C22=470pF, C21=820pf, L1=L2=1.5µH. Dies spielt aber für die weitere Betrachtung keine Rolle.


    Daraufhin habe ich das Filter mit ELSIE simuliert. Die Simulation zeigt zusätzlich die Auswirkungen (Minimum-Maximum), wenn alle Bauteile eine Toleranz von +-5% haben.



    Daraufhin wurde das Filter im "Manhattan-Style" aufgebaut und die Spulen unter Beobachtung mit einem VNA/NWT solange verändert, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden war:



    bei 20MHz eine Dämpfung von -52dB (4dB besser), bei 40MHz eine Dämpfung von -62dB (ca. 20dB schlechter als Simulation). Die Anpassung des Filters im 40m-Band ist besser als -20dB.

    Bei Frequenzen über ca. 20MHz ist die Dämpfung immer größer als -55dB. Vollkommen ausreichend. Spannend ist es bei 14MHz (1.Oberwelle). Hier ist die Dämpfung des Filters "nur" -33dB. Die BNetzA fordert eine Unterdrückung von Neben/Oberwellen um 40dB. Ob dies mit diesem Filter erreicht wird, kann nur zusammen mit dem realen Sender und einem Spektrumanalyzer überprüft werden.

    Mein Fazit: Simulation ist gut, muss aber immer überprüft werden und hierzu gibt es heutzutage preiswerte Messgeräte.


    Für die Messung des Filters wurde ein NanoVNA V2Plus4 mit der Software nanoVNA Saver benutzt.

    Hallo Michael,


    Vielleicht für dich als Anhaltspunkt: Mein erster Bausatz (~1985) war ein Heathkit HW9. Abgeglichen mit Vielfachinstrument, SWR-Meter mit Dummy-Load zur Sendereinstellung. Bandfilter nach Gehör. War mühsam aber damit habe ich sehr viele QSOs gemacht. Ob er "optimal" abgeglichen war, konnte ich nie feststellen.

    Im Lauf der Zeit haben sich bei mir verschiedene Messgeräte angesammelt, welche ich bei meinen Basteleien nicht mehr missen möchte:


    - Oszilloskop: aktuell 2 Kanal 200MHz

    - VNA/NWT: aktuell nanoVNA 4plus mit 4GHz und 90dB Dynamik

    - Spektrumanalyzer: aktuell SAV vom FA-NWT plus 1-75MHz und 135-148 MHz


    Diese Geräte sind für mich ausreichend

    Moin,


    ... aber sollten Filter nicht mit passenden Ein- und Ausgangswiderständen abgeschlossen sein, damit sie richtig funktionieren?


    Ferner gehe ich davon aus, dass die Bauteile bereits auf ihre richtigen Werte hin ausgemessen worden sind...

    Hallo Michael,


    die VNAs sind intern am Ein- und Ausgang mit 50 Ohm abgeschlossen.
    Meine Erfahrungen beim Bau Filtern:
    Kondensatoren sind nicht kritisch. Das Problem sind die Spulen. Toleranz der Ringkerne und jeder "wickelt anderst". Spulen messe ich nicht mehr aus. Ich nehme am Anfang zwei Windungen mehr und nähere mich dann dem gewünschten Ergebnis zyklisch an. Ein Auge immer auf den VNA/NWT. Aufwendig, aber erfolgreich.

    so habe die Schaltung von obigem Filter gefunden. Ist etwas aufwändiger als die Schaltung von Raimund, aber mit 2 zusätzlichen Kondensatoren hat man diese Schaltung. Ich habe damals lange herumexperimentiert, bis ich die obige Kurve für 40m hatte. Zwischen Simulation und Realität lagen Welten.

    Nach meinen Unterlagen müssten dies die Werte sein: C19=470pF, C24=82pF, C21=680pF, C25=240pF und C22=360pF. L5, L6 ~1uH




    Alles ohne Garantie.

    Hallo,


    alles ein Mißgeschick von mir!

    Hatte wohl bei der letzten SMD-Bauaktion zwei Tüten vertauscht. Die Tantal SMD hab ich jetzt einer "falschen" Tüte mit Aufschrift 1µF X7R gefunden.

    Dank für eure Bemühungen.

    Hallo,


    das Rätsel scheint gelöst. Habe die Teile ausgemessen und siehe da:
    Gemessen ca. 1µF, auf der Packung steht CAP TANT 10UF ....


    Kann passieren und jetzt schöne Weihnachten

    Hallo Rolf,

    Strich kenne ich auch. Habe mehrere dieser Teile kontrolliert. Sie sind nirgends markiert. Sieht vielleicht auf dem Bild so aus.

    Möglicherweise ein Produktionsfehler? Kommen aber von einem bekannten Distibutor.