Posts by HB9EVI

    Toll, gefällt mir! Ich nehm an, das ist ein ILI9341; ich hab mich bei denen bisher noch darum gedrückt, die Touchscreen Fähigkeit einzubinden und mache alles mit rotary encodern; vom ADF4351 habe ich in meinem Gerät ebenfalls ein fertiges Modul verbaut, allerdings eines in schwarzer PCB; es hat da einigen Rumor auf dem eevblog gegeben, dass das schwarze trotz 4-layer schlechtere HF-Eigenschaften aufweise als das grüne; zudem seien die als AD gelabelten chips eigentlich 8V97051 chips von IDT, die codeseitig nicht völlig mit dem ADF4351 kompatibel seien. Mein schwarzes arbeitet aber soweit ich es vermessen kann ohne Auffälligkeiten.

    Seit ich diese TFTs verwende, hab ich meist STM32 benutzt, allerdings hab ich mit einem ST7735 und Atmega328 ein mW-Meter gemacht, das auch gut läuft.


    Mit dem SI5351 hab ich bisher noch kein Projekt umgesetzt, obwohl sowohl ein ADA Modul sowie ein Chinamodul rumliegen.

    Ich hab heute den Mini1300 erhalten; zollfrei als TFT-Display für 10$ deklariert - Glück gehabt; wegen CE macht hier niemand einen Aufstand, aber ich hab mit etwa 40CHF Zoll und Handling gerechnet.


    Ich werd das Gerät nun testen, auf der Messbank und an den Antennen; bin gespannt und werde berichten.

    Ja Jürgen, für DL magst du recht haben, in der Schweiz gibt es aber keine Selbserklärungen.

    Entweder du baust eine Antenne den offiziellen Weg mit Baubewilligung und den ganzen damit verbundenen Berechnungen udn Einspracherecht für jeden Arsch, der meint, er müsse seinen Senf dazugeben; oder baust eine Antenne ad hoc und funkst, bis es jemanden zu stören beginnt - meist aufgrund 'ideeler Immissionen'. Für eine solchen Aufbau muss ich aber keine Eingabe ans Bakom einreichen.

    Da in HB9 die Mehrheit der FA wie auch der Gesamtbevölkerung Mieter sind, erübrigt sich für die alle ohnehin, den offiziellen Weg zu gehen.

    Ich weiss schon, trotzdem muss man das ganze Projekt vor Antragseingabe genau skizzieren, haarklein mit allen technischen Parametern; da fehlt mir das Experiment und auch ganz einfach Flexibilität dabei, wenn die Sache derart eingeschränkt wird.

    Jede technische Änderung am Setup erfordert vom Prinzip her wieder eine Neubeantragung. Da muss ich sagen verzichte ich lieber.

    Ich habe soweit ebenfalls vor ein paar Wochen ein 3$ LNB umgebaut; 27MHz PLL, neu mit 26MHz TCXO als Referenz; das hat einwandfrei geklappt und liefert gute Ergebnisse mit dem RSP1 und gqrx (IF auf 349MHz)

    An sich hätte ich bereits eine PLL gestrickt, um ins 2m Band umzusetzen, was ich aber im Moment nicht weiterverfolgt habe.

    Auf TX werd ich wohl aufgrund der strikten Auflagen für die Afu-Verwendung des 13cm Bandes in HB9 verzichten, leider.

    OT sei angemerkt, dass es auch seine Schattenseiten hat; denn wie in der Politik selbst kann auch direkt beim Volk mit entsprechenden Geldmitteln und propagandistischen Tricks in eine bestimmte Richtung lobbyiert werden.

    Direkte Demokratie ist kein Selbstläufer; er funktioniert auch nur dann, wenn es genügend politische Bildung, umfangreichen politischen Diskurs und transparente Regeln bei der Finanzierung der entsprechenden Kampagnen gibt.

    Die Realität ist also wesentlich nüchterner zu betrachten als die Theorie.

    Ein wirklich schönes Stück alte Technik!


    In Anbetracht der Bauweise und Bauelemente denk ich doch, dass es heute auch im Heimmassstab gelingen sollte, 10GHz im Selbstbau zu erreichen; ich taste mich langsam voran....

    Vielleicht ist es die andere politische Kultur, die ich als HB9 mitbringe; aber an sich ist in meinem Heimatland so, dass es oft zu politischen Entscheidungen kommt - kommunal, kantonal oder federal - die für eine Gruppe von Personen so nicht hinnehmbar ist.


    Die logische Konsequenz daraus ist, dass sich diese Personen zusammenschliessen und ein Referendum lancieren; das heisst - je nach politischer Ebene eine bestimmte Anzahl Unterschriften zu sammeln, um damit den Gesetzgeber zu zwingen, das jeweilige politische Vorhaben dem Volk zur Abstimmung zu unterbreiten. Auf diesem Weg wurden schon viele Vorhaben des Gesetzgebers bachab geschickt, was auch oft genau richtig war.


    Es fällt mir also etwas schwer zu verstehen, warum Füsse stillhalten und keine Petition lancieren im vorliegenden Fall das Richtige sein soll. Was spricht dagegen? Es ist doch nebst den Bemühungen unserer Interessenvertreter ein weiteres Zeichen dafür, dass wir nicht gewillt sind, alles mit uns machen zu lassen, nur weil Big-Money daherkommt und gerne etwas hätte.

    Hoffen wir also einmal, dass es wirklich so ist wie dort geschrieben, dass die nationalen Behörden wegen der kurzfristigen Eingabe noch zu keinem Widerstand gegen die Pläne gelangt sind; wenn man die Umsetzungen der letzen Änderungen der WRCs ZUGUNSTEN des Afu betrachtet, glaube ich an sich auch, dass die Regulierungsbehörden dem Afu grundsätzlich wohlgesonnen sind - was natürlich keinen Ewigkeitsanspruch hat, erst recht nicht, wenn evt. umfangreiche Konzessionseinnahmen winken.