Posts by DL8JAN

    Es waere hilfreich, wenn du eine Zeitangabe gibst (07:30)


    'suppression' bedeutet unterdruecken. Was sie damals getan haben, war, einen Teil der Sendeleistung phasenrichtig auf die 'suppressor tower' zu geben, womit sich die abgestrahlte Leistung in die entsprechende Richtung um 10dB reduziert. Quasi ein 'Phased Array'. Das Problem war, dass andere Stationen bei den 500kW abgestrahlter Leistung einfach weggedrueckt worden sind.

    Deinen Elan in allen Ehren, aber mit Kommunikation holt man niemanden mehr in unserer von Medien ueberschuetteten Welt hinter dem Ofen hervor - das geht alles viel einfacher, schneller und mit weniger Aufwand.

    OFDM, CSMA, n-PSK, GMSK, DFE-Equalizer, DSSS, CDMA. Nein, mit Kommunikation holt man niemand mehr hinter dem Ofen hervor. Ist alles unspannend :P


    Ansonsten kann ich mich 1:1 dem Beitrag #7 von Markus anschliessen: Der Amateurfunk ist - mit Ausnahmen - leider ein wenig stehen geblieben.


    Ich selbst wurde durch DL0THG auf das Thema aufmerksam* und bin durch den Chat hier im QRP Forum dann geblieben. Letztendlich habe ich noch ein E-Technik Studium hinterher geschoben. Mittlerweile muss ich ehrlich sagen, dass der Amateurfunk auf dem Band kaum noch Reize fuer mich setzt. Nach 3-4 QSO's war die Spannung weg und seitdem geht es mehr und mehr in Richtung Entwicklung eigener Schaltungen, hauptsaechlich im Bereich SDR. SSB ist heutzutage nichts anderes als ein Algorithmus, was gesprochen wird, ist egal. Die technische Seite ist die interessante fuer mich. Fuer andere ist es das Contesting. Auch okay, reizt mich aber null: Die Signalverarbeitung selbst hat es mir angetan.


    Leider haben viele Funkamateure (Oder Amateurfunker? Ich habs immer noch nicht raus, wann sich Leute nun beleidigt fuehlen) demographisch bedingt, wenig Lust daran, sich mit SDR und Co zu beschaeftigen - Dies ist zumindest mein Eindruck des OV's, in dem ich 207~2011 ein paar Mal war. Das wird sich auf jeden Fall aendern, sobald 'die alten' wegsterben (Altersdurchschnitt). Es werden junge Leute nachkommen, die mit den entsprechenden SDR Themen vertraut sind. Der Amateurfunk wird nicht aussterben, solange es Menschen gibt, die sich fuer Technik interessieren. Was dann wieder fehlt (bzw rar wird), ist das umfassende Wissen der Analogtechnik, die eben genauso zum Amateurfunk gehoert, wie die 'komplexen' Signalverarbeitungsalgorithmen.


    Es ist ein Paradigmenwechsel, der alle paar Jahre von statten geht. Es ist Veraenderung, aber sicher nicht das Ende.



    * Eigentlich ist das gelogen. Wirklich in den Bann gezogen hatte mich damals naemlich DF1ID, der alte Mann mit den grauen Haaren, den buschigen Augenbrauen und der Antwort auf alle meine Fragen**.


    ** Unterschaetzt niemals, welche Wirkung ihr auf Kids habt!! .. Ihr werdet es vielleicht nie erfahren, aber vielleicht werden sie euch irgendwann spaeter, bei einem Feierabendbierchen, still und heimlich in Gedanken dafuer danken und sich wuenschen, es rechtzeitig ausgesprochen zu haben.

    Bei Kurzwelle hat der Skineffekt keine Auswirkungen .. ausser, er hat welche! :P

    Das kommt natuerlich (wie immer) auf den Anwendungsfall an: In einer MagLoop koennen 1-2 Ohm Widerstand toedlich sein, bei der Antennenanpassung sind 1-2 Ohm oft geschenkt.


    Unisolierte Litze verhaelt sich aehnlich zu Vollmaterial, da es nichts anderes ist: Die Isolierung bei HF Litze dient ja dazu, die Adern gegeneinander zu trennen und es dem Strom somit zu ermoeglichen, an den jeweiligen Raendern der Litzen zu fliessen und so den Effekt zu mindern.

    Kontaktiert man diese Litzen, stellt man eine leitfaehige Verbindung zwischen 'innen' und 'aussen' her und man wieder 'Vollmaterial'.


    Guenters Link dazu ist super :)

    Hallo Winni,


    grundsaetzlich ist, wenn du WLAN im Garten hast, auch dein Transceiver (wenn er denn per LAN oder WLAN eingebunden ist) im gleichen Netz. Damit sollte sich zu den Tutorials mit den verschiedenen Netzwerken eigentlich nicht viel aendern. Grundsaetzlich:


    - KX3 mit seriellem Kabel an den Rechner im Garten anschliessen, Software installieren

    - Funkverbindung per WLAN aufbauen

    - mit Rechner daheim auf den Rechner im Garten einloggen und Transceiver fernsteuern.


    Das Heimnetzwerk funktioniert ueber TCP/IP. Router trennen nur Netze. Wenn du im eigenen Netzwerk bist, musst du nur die IP deines Rechners und des Rechners, auf den du zugreifen moechtest, kennen.

    Die kannst du bei Windows mit 2 einfachen Schritten herausfinden:


    - Start druecken, 'cmd' eingeben und Enter druecken, die Konsole oeffnet sich.

    - 'ipconfig' eingeben und Enter druecken: Nun siehst du die Netzwerkadapter, die dein Rechner zur Verfuegung hat und die entsprechende IP Adresse


    ABER aufpassen! Dein Vorhaben bedarf vermutlich einer Rufzeichenzuteilung!


    Ich hoffe, ich konnte ein bisschen Klarheit schaffen.


    Gruesse,

    Jan

    Hallo DL1EGR,

    ist das ein optischer Effekt auf den Bildern oder gucke ich schief - für mich sehen die Schnittkanten zwar glatt aber nicht richtig präzise aus ?


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    Markus

    Hallo Markus,


    nein, da schaust du schon richtig. Laser mit 30W RMS Leistung sind nicht unbedingt dafür geeignet, PMMA dieser Dicke zu lasern (etwas zu schwach auf der Brust). Zudem scheint diesem Laser die entsprechende Druckluftstärke durch die Düse zu fehlen, um das aufgeschmolzene Material heraus/durch zu drücken. Aus diesem Grund sehen die Stücke auf dem Bild aus wie in Form geschmolzenes Eis.


    Grundsätzlich ist die Bearbeitung mit einem leistungsstarken CO2 Laser eine der saubersten und zuverlässigsten Methoden, um PMMA zu schneiden (Kein Bruch an der Kante, kein Ausfransen, etc). Wie DL1EGR sagte, haben die meisten Fablabs eine entsprechende Anlage um PMMA zu lasern und sind per Definition auch Neulingen gegenüber offen. Das würde ich zuerst einmal versuchen!

    Smilys,

    weglassen, da überflüssig und lächerlich!

    Genau. Deutsche brauchen keinen Humor!


    Was spricht gegen die aus der letzten Forensoftware? Die fand ich super und die Lizenz erloescht ja nicht.

    Hallo Andy,


    die gibt es nicht mehr. Davon ab:


    Quote


    Ich denk mir meinen Teil.

    Wenn du die Fotogalerie morgens nicht findest und auch, nachdem du dir den Sand aus den Augen gewischt hast, nicht, dann wird das wohl heissen, dass es die Galerie nicht mehr gibt. Es wird sie naemlich keiner explizit fuer dich versteckt haben.


    Quote


    Aber was fuer eine Platzverschwendung auf dem Monitor! Trotz 1200px in der Hoehe scrolle ich mir hier einen Wolf. 1-2 Beitraege pro Seite

    [STRG] + [-] unter Windows/Linux (MAC OS weiss ich leider nicht) helfen wunderbar.

    Hallo Alex,


    ich versuchs mal:


    Wenn du ins Datenblatt des NE612 guckst, siehst du, dass Pin 7 der Emitter des Oszillators ist. Wenn die gemessene Spannung zu klein ist, setzt du einfach R52 ein (Im Chip sind bereits 25k, beide parallel also ca 12k), womit du die Gegenkopplung des Transistors kleiner machst und damit den Ausgangsspannungshub erhoehst. Dieser wirkt also am DC Arbeitspunkt.


    Dann haben wir L4 und C18/C19. Wenn ein Quarz auf Sollfrequenz schwingt (Ist ja nichts anderes als ein Schwingkreis), dann heben sich die Imaginaerteile der Spule und des Kondensators auf und der Quarz sieht aus wie ein Widerstand. Das Gleiche passiert beim Serienschwingkreis.


    Nun soll der Quarz lediglich auf einer Frequenz schwingen. Quarze schwingen aber auch gerne auf multiplen der Frequenz, weshalb der Serienschwingkreis eingebaut ist, um nur eine Frequenz zuzulassen - Serienschwingkreise haben den geringsten Widerstand im Resonanzfall!


    Bleiben noch die Kondensatoren C20/C21 - Diese stellen einen kapazitiven Spannungsteiler dar. Mein Ansatz waere jetzt zu sagen, wenn Widerstand Quarz+Serienschwingkreis = Widerstand C20, dann haben wir ein 50/50 Verhaeltnis und eine erfuellte Schwingbedingung. Nagel mich aber bitte nicht drauf fest, ist schon eine ganze ganze Weile her, seitdem ich mich damit beschaeftigt habe 8o


    Edit: Ich sehe gerade, L4/C19 bei Bedarf - Kannst dir also erstmal weg denken :)

    Sondern ein "einfaches" CAT (Ansteuer-)Programm auf der PC Seite zu nutzen, um alle Steuerelemente seines TRX 2012 hierüber erreichen und nutzen zu können.
    Die Idee hat sich nun verfestigt, so dass von Euch viele (PC-)Programm genannt wurden.


    Quote from DK7JB

    Welche freie Windows-Software ist bewährt und wird noch gepflegt?


    Interpretiere ich das falsch? ?(
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    Hm, ist die Hamlib nicht eher etwas für die PC-Seite wenn man eigene PC-Programme für die Bedienung seiner AFU-Anlage schreiben möchte?


    Das war vorhin in meinem Kopf, kam aber nicht mehr ins Posting: Zur hamlib gehoert ein Programm namens rigctl, welches die Anforderung an Einfachheit und Funktionsumfang erfuellt. Macht genau das, was gewollt ist und darueber hinaus nichts anderes - Perfekt zum entwickeln und debuggen der Software im Transceiver.