Posts by DD1KT

    Welcher (preiswerte) Trainer kann mit solchen Texten (Textdateien) gespeichert werden und dann unabhängig

    vom PC betrieben werden?

    ...

    73, Hans-Gerd, DH1YBD

    Als eigenständiges Gerät gibt es den Morserino http://www.morserino.info/morserino-32.html , auf welchen auch eigene Texte geladen werden können, welches ich selbst aber noch nicht ausprobiert habe. Rufzeichen und Abkürzungen gibt es da schon vorinstalliert.

    Das Gerät kann aber auch zum Geben verwendet werden (preiswert ist da relativ). Nachteil ist ein relativ kleines Display. Aber man braucht den PC nur zum Upload der eigenen Dateien und einen Akku (der eingebaut werden kann) oder eine Powerbank zum Betreiben.


    vy 73 de Karsten

    Moin Moin,


    da möchte ich noch den HB9HQX Trainer mit ins Spiel bringen, mit dem die Schweizer das Morsen fördern wollen:

    https://hb9htc.clubdesk.com/hb9htc6/morsen/hb9hqx_morse_v7


    Mir hat das Programm mehr zugesagt, als der G4FON Trainer, was natürlich auch nur eine persönliche Meinung ist.


    Da gibt es auch ein Prüfungsprogramm, mit dem man sich den Fortschritt bescheinigen lassen kann (auch wenn es eine nicht international anerkannte Prüfung ist). Das Programm ist mehr für das Lernen mit der PC-Tastatur gedacht, geht aber auch mit Aufschreiben und Abtippen.


    Mehr dazu : https://hb9htc.clubdesk.com/hb…jahre_htc/3_morse_angebot


    vy 73 de Karsten

    Spricht was gegen die 4"-Variante? (Bei europäischen Anbietern habe ich bisher nur die 2,8"-Variante gefunden.)

    Hallo Thilo,


    die 4" - Variante ist für mich neu als V2 Version. Das scheint ein komplett überarbeitetes Gerät mit N-Norm Anschlüssen zu sein, wobei dann auch die Kalibrier-Elemente in N sind. Es könnte sein, dass Du Dir dann für die praktische Arbeit dann noch Kalibrier Elemente in SMA und entsprechend flexiblere Kabel und Adapter für die praktische Arbeit bei niedrigeren Frequenzen beschaffen wirst.


    Bis jetzt kannte ich nur das 2.8" Original die schon ausgiebig getestet wurde. Zu der 4" Variante kenne ich bis jetzt noch keine Bewertungen, wobei ich letztens auch nicht mit dem Lesen im Forum nachgekommen bin. Es gibt aber von der V1 Variante eine 4" Version den NanoVNA-H4.


    Falls Du noch nicht so gut mit Adaptern ausgestattet bist, macht N-Norm ggf. mehr Probleme als SMA, auch wenn N stabiler ist. Da kann man ganz schnell das gleiche an Geld noch einmal in Adapter und Kabel investieren, wenn man sich da gut ausrüsten möchte.


    Die Frage ist doch: braucht man die hohen Frequenzen eines V2, oder nimmt man das nur mit, weil es nichts extra kostet. Wer bei den Frequenzen >1 GHz messen will, sollte sich schon sehr gut mit dem "Nebenwirkungen" des Kalibrierens und des Messaufbaus auskennen.


    Zum Einsteigen und Kennenlernen kann ich nur Günter beipflichten: Da ist es erst mal egal, welche der Versionen man verwendet.


    Zu der V2 Version in 2.8" und 4" würde ich mich durch das Forum "kämpfen" und versuchen herauszufinden, wie weit die PC-Software Unterstützung da schon ist, bzw. ob es Erfahrungen mit ver V2 4" Version gibt.


    Zu den anderen Versionen:


    Der DG8SAQ VNWA3 ist wesentlich älter im Design, sauber entwickelt, aber spielt eben nur mit PC-Software ohne eigenes Display. Unschlagbar ist die Funktionalität der Software, da sind die Lösungen für den NanoVNA noch weit von entfernt. Aber dass merkt man nur, wenn man tatsächlich tief in die Materie einsteigt und auch die besonderen Funktionen nutzen möchte. Von der praktischen Nutzbarkeit in den Grundfunktionen (eben auch Standalone) übertrift der wesentlich günstigere NanaoVNA V2 den VNWA3 inzwischen.


    Da kann man nur hoffen, dass sich auch die Software (immerhin offene Entwicklung) noch weiter in Richtung spezieller Aufgaben weiterentwickelt.


    vy73 de Karsten

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    Ein SWR = 1,1 sind gleichbedeutend mit 55 Ohm. Selbst wenn man die 5 Ohm zusätzlichen voll der Induktivität zuschiebt, wären bei 28 MHz bereits 28,4 nH erforderlich. Diese Induktivität bekommst Du sonst nur mit Ringkernen hin.

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    Hallo Ingo,


    ist Dir bewusst, dass 28,4nH bei einer Leitung von ca. 3cm entstehen (1mm=1nH) ? Somit haben schon kurz gehaltene Anschlüsse diese Induktivität. Wenn dann auch noch eine längere Wicklung im Widerstand ist, ist es schnell vorbei mit ~50Ohm Abschluß.

    Nicht umsonst lernt man in der AFU-Ausbildung (schon E-Klasse Stoff https://www.darc.de/der-club/referate/ajw/lehrgang-te/e04/ ), dass man keine gewickelte Widerstände bei HF verwenden soll.


    TC109 Welche Bauart von Widerstand folgender Auswahl ist am besten für eine künstliche Antenne (Dummy Load) geeignet?

    richtig Ein Metalloxidwiderstand
    falsch Ein Kohleschichtwiderstand
    falsch Ein keramischer Drahtwiderstand
    falsch Ein frei gewickelter Drahtwiderstand aus Kupferdraht

    Da mag sich zwar die Praxis von der Theorie unterschieden, aber in dem Fall sollte man sich genau vergewissern, dass es in der geplanten Anwendung keine Probleme gibt (z.B. mit NW-Tester überprüfen)


    vy73 de Karsten, DD1KT

    Hallo Hansgerd,


    die Qualität der Mantelwellen-Sperre kann vielleicht Dein SWR beeinflussen. Du solltest aber bedenken, dass bei einer endgespeisten Antenne de Aufbau sehr wichtig ist. Wie viel Zuleitungskabel vor dem Impedanz-Trafo liegt und wie hoch Du den Trafo von der Erde platzierst wird Dein SWR stark verändern. Durch den kleinen Strom (hohe Spannung) am Trafo braucht es wenig Gegenpol in der Zuleitung, aber etwas Länge solle man schon erlauben, bevor man eine Mantelwellen-Sperre einbaut. Der Trafo sollte aber schon etwas Abstand zur Erde haben, da sonst der Spannungsbauch am Ende der Antenne direkt in die Erde einstrahlt.

    Alles bis zur Mantelwellen-Sperre ist Zuleitung, danach fängt die aktive Antenne an!


    Zur anderen Frage, welch auch schon auf den vorher genannten Webseiten beantwortet wird: Um die Impedanz einer Mantelwellen-Sperre über Deinen Frequenzbereich zu ermitteln, braucht Du ein Gerät, die dieses Messen kann. Das wäre z.B. ein Netzwerkanalyser. Mit dem SWR-Meter kannst Du nur die Wirkung im Aufbau ermitteln. Aber bevor Du startest zu messen, solltest Du Dir denn Sinn und die Funktion solcher Mantelwellen-Sperren genauer anschauen.


    vy73 de Karsten, DD1KT

    Hallo Bernd,


    2 Möglichkeiten, die Du prüfen kannst:

    - auch der NWT502 wird nur diskrete Frequenzpunkte nutzen, bei den großen Frequenzbereichen gehen ggf. Details verloren (größerer Abstand zwischen den Frequenzpunkten).

    - (unwahrscheinlicher) Jeder Quarzfilter hat auch eine Einschwingzeit, d.h. wenn die Frequenzen zu schnell gewechselt werden, kann der Filter ggf. nicht mehr folgen


    vy73 de Karsten, DD1KT

    Aber ich nehme es mal auf die Liste, den Norton mal wirklich auszuprobieren. Allzu hoch ist der Leidensdruck allerdings nicht; ich möchte nur ab und zu gucken können, was auf KW los ist. Fürs tägliche "QSO-Fahren" ist mir derzeit ICW lieber. Endlich mal so problemlos gehört werden, als hätte man eine fette PA und einen Dipol in 20m Höhe ;)


    73,

    Ralf

    Hallo Ralf,

    basteln ist immer gut, aber als PC-affine Person: Warum dann nicht über Webradio reinhören :D

    Twente z.B. hat da eine recht störfreie Antenne (duck und wech ;))


    Für mich nur eine Notlösung, wenn gerade keine Antenne und TRX zur Verfügung steht.


    73 Karsten

    Hallo Uwe,

    Eine Funkuhr mit Zeitzonen ist leider keine UTC Uhr: Die Zone muss 2 mal im Jahr umgestellt werden.


    Ich suche auch noch eine einfache käufliche Uhr für UTC, aber die muss man anscheinend doch sebst bauen oder 2x im Jahr einstellen.


    Vy73, Karsten

    Moin,

    auf Anfrage hin hier ein kleiner Exkurs zu der Diode, die man bei machen (älteren) NanoVNAs nachsetzten kann, wenn die neue Software immer ein rotes Batterie-Symbol an der linken Seite oben anzeigt:


    Wer in den Schaltplan schaut, sieht, dass es dort eine, je nach Version, unbestückte Diode D2 von dem Akku zu dem Controller geht. Die Diode reduziert die Spannung des Akkus so, dass diese an den Eingang des Controllers angelegt werden kann. Der Eingang verdoppelt aber auch den Leckstrom von 50µA (nur Ladecontroller) auf 100µ (additiv Controller Eingang).


    Somit sollte man hier noch einmal daran erinnern, dass man ein Gerät mit LiPo Akku nicht zu lange ohne Aufladen weglegen sollte. Ist ein LiPo Akku erst einmal tief-entladen, dann sollte er entsorgt werden. Schon von 2,7 bis 3 V macht der Laderegler nur sehr kleine Ladeströme um den Akku zu schonen. Es ist im Datenblatt nicht genau beschrieben, aber darunter sollte nicht mehr geladen werden (Es können sich intern Kristall-Spitzen bilden, die irgendwann den Separator durchstoßen und einen Brand auslösen können).

    Mehr Infos und Diskussionen in der nanovna-users group bei groups.io.


    Die Diode D2 liegt auf der Platine in der Nähe des Anschlusses vom Akku, je nach Version auch unter dem Stecker für den Akku. Beim Einlöten auf die Richtung achten (Querstrich wie auf Platine). Beim Löten darauf achten, dass keine Kurzschlüsse gemacht werden (Der Akku ist immer mit Energie versehen) .

    Hallo Uli,


    vielen Dank für Deinen Rückblick. Ich fand es interessant, wie viele Versionen des NanoVNAs und unterschiedlicher Firmware auf dem Seminar mitgebracht wurden.

    Die einen hatten die neuere Komplett-Version mit Gehäuse, neuer Firmware (funktionierende Akku-Anzeige) und bei anderen war kein Akku dabei bis hin zu einer älteren AA Firmware (nur 2 Traces angezeigt) oder einer anscheinend defekten Firmware, die nur auf der rechten Hälfte des Displays lief. Allen, die wollten, konnte, auch durch Hilfe untereinander, zwischendurch die neueste Firmware auf das Gerät gebracht werden (hoffe ich zumindest). Selbst das anscheinend defekte Gerät wurde dadurch lauffähig.

    Bei einigen wurde durch Einlöten der Diode ergänzend die Akku-Stands-Anzeige aktiviert.


    Wem dafür noch eine 1N4148 (SMD 0805) fehlt, kann ich gerne gegen SASE eine Diode zukommen lassen, solange der Vorrat reicht (100 Stück waren unwesentlich teurer als 10).


    Klaus, Dir vielen Dank für die Organisation und das Layouten der Platine.


    vy 73 de Karsten, DD1KT