Posts by DL4ZAO

    Zollfreigrenze hieß das aber die ist weggefallen.

    Zur Ergänzung: Für Sendungen unter einem Warenwert von 150€ muss man in DL weiterhin keine Zölle zahlen. Weggefallen ist die 22€ Freigrenze für die 19% Einfuhrumsatzsteuer, das Pendant zur inländischen Mehrwertsteuer.


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    Günter

    Ein AFU-Newcomer tut gut daran, sich an international bewährten und gebräuchlichen Konventionen zu orientieren und unnötige oder verwirrende Spinnereien sein zu lassen. Ein "Railway Mobil" ist absoluter Quatsch, denn dafür gibt es den Zusatz /m, der die Mobilität in einem Landfahrzeug einschließt. Ein Eisenbahnzug ist nun mal ein Landfahrzeug.


    73

    Günter

    In der aktuellen Amateurfunkverordnung §11, Abschnitt 3 heißt es:

    "Dem Rufzeichen können international gebräuchliche Zusätze beigefügt werden. Diese dürfen das zugeteilte Rufzeichen nicht verfälschen"


    International gebräuchliche Rufzeichenzusätze sind z.B.:

    /m (mobil):
    bei Betrieb einer beweglichen Amateurfunkstelle in einem Landfahrzeug oder an Bord eines Wasserfahrzeugs auf Binnengewässern

    /mm (maritim mobil): bei Betrieb an Bord eines Wasserfahrzeuges auf hoher See.

    /am (aeronautisch mobil): bei Betrieb an Bord eines Luftfahrzeugs

    /p (portabel): beim Betrieb einer tragbaren oder vorübergehend ortsfest betriebenen  Amateurfunkstelle.


    Die Verwendung von Rufzeichenzusätzen ist eine "kann" Bestimmung und nicht verpflichtend (war früher mal so)


    73

    Günter

    Dann mache ich mich Mal an die a Lizenz auch wenn man mit einem a Lizenz Ausbildungsraufzeichen eigentlich im gesamten Umfang der a Lizenz ausbilden darf sonst gäbe es ja nur do Ausbildungsraufzeichen wie ich eins habe( DN7CO).

    Da irrst du lieber Lukas.

    "Zum Amateurfunkdienst zugelassene Funkamateure der Klassen A und E können bei der für ihre Umgebung zuständigen Außenstelle der Bundesnetzagentur (BNetzA) ein ihrer Klasse entsprechendes Ausbildungsrufzeichen beantragen. Mit diesem sind sie berechtigt im Rahmen ihrer Zuteilung Newcomer bzw. Amateurfunkinteressierte praktisch auszubilden."


    Die AFuV führt aus in $12

    "Mit der Zuteilung wird der Berechtigungsumfang für den Ausbildungsfunkbetrieb festgelegt"


    Beim Antrag auf ein Ausbildungsrufzeichen ist anzugeben, für welche Zeugnisklasse das Ausbildungsrufzeichen beantragt wird. Ein Funkamateur mit personengebundenen Rufzeichen der Klasse A kann sich auch ein Ausbildungsrufzeichen der Klasse E zuteilen lassen. Aber nicht umgekehrt. Außerdem ist ein Ausbildungsrufzeichen von seinem Zweck her auf die Ausbildung von Dritten, von Newcomern beschränkt und darf nicht vom Ausbilder selbst für eigene Aussendungen benutzt werden. Er hat das eigene ihm zugeteilte Rufzeichen im Rahmen seiner Klasse zu benutzen.


    Mehr dazu: Funken lernen - Ausbildungsverkehr (pdf)


    73, de

    Günter

    Die Resonanzfrequenz einer Drahtantenne kann unter Berücksichtigung des Verkürzungsfaktors sehr genau berechnet werden.

    Eine "sehr genaue" Berechnung der Resonanzfrequenz wäre nur möglich, wenn alle Umgebungsparameter, Drahtdicke, Isolation etc. in die Berechnung einfließen würden. Leider kennt man diese Parameter oft nicht genau. Denn in der praktischen Realität hat jeder Draht, wenn er nicht gerade im freien Raum hängt, eine Kapazität gegen Erde, gegen den umgebenden Bewuchs und gegen Gebäude. Und das beeinflusst natürlich auch die Resonanz. Auf der anderen Seite ist es auch kein Dogma, dass eine Antenne unbedingt resonant oder gar genau resonant sein muss. Denn sie strahlt auch ohne resonant zu sein.


    Minimale Reflexion, respektive ein gutes SWR stellt sich ein, wenn das gesamte Antennensystem (bestehend aus Speiseleitung - ggf. Abstimmmittel - Strahler) auf die spezifizierte Systemimpedanz (meist 50 Ohm reell) angepasst ist.


    In grauer Vorzeit, wo es zwar Funkamateure aber noch keine Antennenanalyzer gab, hat man die Resonanz eines Strahlers mit dem Dip-Meter ermittelt. Das war zwar nach heutigen Maßstäbe nicht sehr genau, aber absolut ausreichend.


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    Günter

    Mantelwellen müssen nicht unbedingt der Grund für die unterschiedlich hohen Ströme in den Adern der Zweidrahtleitung sein. Es kann auch eine unterschiedlich hohe kapazitive Belastung der Dipoläste sein.

    Volle Zustimmung. Bei einem Dipol, wenn er nicht gerade absolut frei gestreckt ohne Einfluss von Bewuchs und Gebäuden hängt, ist immer mit Unsymmetrien zu rechnen. Die Wireman Leitung ist wegen der kleinen und fixen Leiterabstände weniger kritisch zu sehen.


    73

    günter