Posts by DL4ZAO

    Was ist verboten ? Die Herstellung und der Vertrieb neuer Leuchtstoffröhren oder doch generell der

    Betrieb solcher.

    "Verboten" ist etwas unglücklich formuliert. Richtiger wäre: Leuchtstofflampen dürfen ab dem Stichtag nicht mehr in Verkehr gebracht werden. Die Verwendung von Beständen und der Betrieb von Bestandsware bleibt erlaubt. Genau wie bei Glühbirnen.


    Ab September 2021 dürfen Kompaktleuchtstofflampen mit eingebautem Vorschaltgerät (bekannt als Energiesparlampen) nicht mehr in den Verkehr gebracht werden. Ab September 2023 betrifft das auch die T8-Leuchststoffröhren 600, 1.200 und 1.500 Millimeter.


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    Günter

    RBN oder Wspr sind für solche Messungen eigentlich ideal: Da kann man auch sehen, wie die Abstrahlung in unterschiedliche Richtungen sich verändert.

    Das Abstrahlverhalten einer Antenne kann man dabei aber nur sehr bedingt beurteilen, allenfalls zwei Antennen vergleichend bewerten. Es handelt sich ja um einen Schnappschuss des gesamten Übertragungsweges vom Sender zum Empfänger. inklusive des ionosphärischen Einflüsse in der jeweiligen Richtung zur jeweiligen Tageszeit bei der jeweiligen Jahreszeit. Die Abstrahlung der Antenne ist nur einer von vielen Parametern, die am Ergebnis eine Rolle spielen.


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    Günter

    @ OE7EPK

    leider kann ich dich nicht mit einem Namen anreden, den hast du uns noch nicht verraten.

    Ein Tipp für die Messung mit dem neuen Spektrum Analyser: Das Grundrauschen steigt mit der Auflösungsbandbreite. Es macht daher wenig Sinn, die Reinheit eines Signals mit einer Auflösungsbandbreite von 300kHz zu messen. Der Rauschflur wird dadurch unnötig hoch und Signale die nahe beieinander sind, lassen sich schlecht trennen.


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    Günter

    Man erkauft sich durch solche resistiv zwangsangepassten Antennen eine unkomplizierte Breitbandigkeit mit akzeptablem SWR auf Kosten des Wirkungsgrades. Seis drum, kann man meinen, die Hälfte der Sende Leistung im Widerstand zu verheizen verursacht - theoretisch - gerade mal eine halbe S-Stufe weniger bei der Gegenstation. Dennoch würde ich auf solche Konstrukte beim Senden verzichten.


    Bei professionellen Funkdiensten und beim Militär, dort wo Frequency Hopping verwendet wird, findet man derartige Antennen. Sie sind breitbandig, einfach und ohne Abstimmaufwand zu betreiben und erfordern keine tiefgehenden Kenntnisse beim Aufbau - grundlegendes Training reicht. Auf den Wirkungsgrad kommt es nicht an. Sendeleistung ist kein Thema und DX-Tauglichkeit ist nicht gefragt, der Schwerpunkt liegt auf Zuverlässigkeit für eine Punkt-zu-Punkt Kommunikation.


    Im Amateurfunk ist das anders. Hier will man an der Grasnarbe empfangen und seine Leistung optimal in die Luft bringen - aber bitte nicht in Form von Wärme.


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    Günter

    In dem Zusammenhange lesenswert


    Von Fair-Rite, dem Hersteller der Ferrite, die unter der Handelsmarke Amidon verkauft werden, gibt es ein nützliches Papier:


    "Use of Ferrites in RF-Transformers"


    Verständliche gehaltene Grundlagen zu Induktivitäten auf Ferriten:

    Sonderausgabe "Trilogie der induktiven Bauelemente2(pdf)


    und speziell zum #43 Material als UnUn ein Blogeintrag von Owen Duffy, der wie gewohnt das Thema sehr analytisch angeht.
    https://owenduffy.net/blog/?p=15362


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    Günter

    hmm, ich find es etwas merkwürdig, dass der BN-43-7051 überlastet ist; immerhin ist das die standard Schweinenase für den Ausgangstrafo bei 100W PAs

    Pascal, die Schweinenasen in einer PA werden niederohmig, meist 50 Ohm und weit darunter betrieben. Die Impedanzen an einer Antenne sind ungleich höher. Es treten höhere Spannungen auf, der magnetische Fluss berechnet sich anders, der Kern wird anders belastet. Insofern lässt sich das nicht so einfach vergleichen.


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    Günter