Posts by DH1AKF

    Hallo Brücken- und NWT- Freunde!


    Nun ja, ich habe ein bissel gemogelt. Am Referenzport des AD8302 sind 15pF gegen Masse gelötet. Dadurch werden die Phasen frequenzabhängig verschoben.
    Nun müßte man ein wenig rechnen. DL4JAL ist gefragt...
    73, Wolfgang
    Nun zum Versuchsaufbau: Das linke Bild zeigt zusätzlich die Vorderseite der kleinen Adapterplatine für den AD8302. Es wurden (außer zur Auskopplung der beiden Detektorsignale) ausschließlich SMD- Bauteile verwendet. Die rechte Buchse geht zur Antenne bzw. zum Messobjekt, die linke wird nicht verwendet.


    Zur Schaltung (Quelle: Analog Devices): Statt des Richtkopplers habe ich die Messbrücke angeschlossen, ohne Dämpungsglieder.
    R1 = R2 = 51 Ohm
    Vp = 5V
    C1 = C4 = C5 = C6 = 1nF
    R1 = R2 = 100 Ohm
    C2 = C8 : nichts (Anschlüsse offen)


    Das vierte Foto zeigt den Aufbau des Detektors, hier noch an einen Richtkoppler angeschlossen.

    Hallo Eric,
    linke Kurve (50R Dummy) Lila: Brückenspannung Grün: Phase (beides nicht kalibriert, also nur qualitativ zu bewerten)
    rechte Kurve anders herum.


    73, Wolfgang

    Hallo Eric,


    ohne Ferrit würde ich Dir Recht geben.


    Aber:
    1. Der linke Knoten der Widerstandsbrücke wird ja durch das Koax nicht geerdet, sondern das Ferrit erzeugt eine relativ große Induktivität, die als Drossel wirkt.


    2. Für Gegentaktströme ist das in Ferrit eingebettete Koax durchlässig, sonst könnte man ja an den Messports kein Signal entnehmen.
    Das bedeutet: Der R50 (in meiner Schaltung links oben) liegt für HF in Reihe mit dem R50 links unten!
    Und nun ist alles klar: Zweimal 100 Ohm parallel ergeben 50 Ohm. Die Brücke ist im Gleichgewicht. :)
    Siehe hier:
    http://www.qrpforum.de/index.p…ad&postID=43921#post43921
    73, Wolfgang

    Hallo Brückenfreunde!


    Ich möchte den NWT500 um eine Möglichkeit der Phasenmessung erweitern. Es soll ein AD8302 verwendet werden.
    In der Originalschaltung der hier beschriebenen Brücke wird der Außenleiter des einen Koaxkabels als Symmetrieelement verwendet. Ob man Innnen- und Außenleiter verbindet, spielt keine Rolle. Also ist der Innenleiter für andere Zwecke frei.
    In meinem Schaltungsvorschlag leitet er kein Massepotential zum Referenzport, sondern das linke Koax dient nun zur Phasenumkehr des Referenzsignals.


    Erst mal so eine Idee... Bin gespannt, ob es funktioniert.
    73, Wolfgang

    Die bisherige Lösung mit einem Richtkoppler gefällt mir nicht. Zu stark frequenzabhängig.


    Da ich auch mal eine Widerstandsbrücke mit Doppellochkernen als Symmetrierdrossel aufgebaut habe, grübelte ich über einen möglichst einfachen Anschluss des AD8302 nach. Die angehängte Schaltung kam heraus.


    In der Originalschaltung der Brücke wird nur der Außenleiter des linken Koaxkabels als Symmetrieelement verwendet. Ob man Innnen- und Außenleiter verbindet, spielt keine Rolle. Also ist der Innenleiter für andere Zwecke frei. Er leitet kein Massepotential zum Referenzport, sondern das linke Koax dient nun zur Phasenumkehr des Referenzsignals.


    Erst mal so eine Idee... Bin gespannt, ob es funktioniert.


    73, Wolfgang


    Korrektur siehe hier:
    http://www.qrpforum.de/index.p…ad&postID=43882#post43882

    Lieber Rainer,


    ich danke für Deine rasche Antwort.


    Es ist also möglich, durch Parallel- oder Reihenschaltung eines Kondensators das Vorzeichen der Phasendifferenz zu ermitteln. Genau so habe ich mir das vorgestellt. Natürlich gibt es ungünstige Fälle, wenn nämlich durch die zusätzliche Reaktanz die reelle Achse durchquert wird. Deshalb meine Idee, für eine dritte Messung zusätzlich eine Induktivität zu verwenden. Da im NWT500 sowieso schon Relais zur Dämpfungsumschaltung verwendet werden, ist ihre Verwendung sicher auch zum Überbrücken einer Hilfsreaktanz denkbar. Der AD8302 hat noch einen weiteren Vorteil (gegenüber AD8307): Man erhält als Ausgangssignal Vmag das Verhältnis der beiden Eingangsspannungen. Dadurch wird ein Amplitudengang des Testsignals ausgeglichen, auch der Amplitudengang des Richtkopplers.
    Kurzum, ich werde 20 pF und 10nH einschleifen, jeweils durch einen Relaiskontakt überbrückt.


    73, Wolfgang

    Hallo Rainer,


    leider besitze ich kein Archiv, bin erst seit kurzem Abonnent des "Funkamateur".
    Könntest Du mit ein paar Worten die von Dir erwähnte Methode erklären?


    Vielen Dank!


    Noch eine Frage: Kann man mit der SW von DL4JAL einen Reflexionsmesskopf kalibrieren?
    Ich würde gern die drei Fälle "offen", "50 Ohm", " 0 Ohm" unterscheiden. So ähnlich ist es bei DG8SAQ beschrieben (VNWA).
    Wolfgang

    Der NWT500 nach DL1ALT leistet mir seit einem Jahr gute Dienste. So konnte ich aus Flohmarkt- Quarzen recht brauchbare Filter zusammenstellen, meine 70 cm- und 2m- Antennen überprüfen usw.


    Mit einem AD8302 und einem Richtkoppler habe ich nun versucht, den Phasengang des Reflexionsfaktors zu ermitteln. Leider liefert der AD8302 nur den Betrag der Phasendifferenz. Es ist also unklar, ob induktive oder kapazitive Impedanz vorliegt. Nur der ohmsche Fall ist eindeutig (Null- Linie).


    Lösungsvorschläge:


    1. Man könnte einfach bekannte Impedanzen zwischen NWT und Messobjekt schalten, um zumindest die Aussage "kapazitiv" oder "induktiv" zu erhalten. Dazu wären dann mehrere Wobbeldurchläufe und eine angepasste Software notwendig.


    2. Die Ein- und Umschaltung der Hilfsimpedanzen könnte man mit Relais oder Analogschaltern vornehmen, also automatisch.


    3. Ohne Umschalter könnte eine Meßbrücke arbeiten, die aus 2 Widerständen und 2 Varicaps besteht.


    Nun sind die Experten gefragt...


    73, Wolfgang


    P.S. Hier sind Fotos: http://www.nonprofit-ham.de/viewtopic.php?f=5&t=43