Posts by DH1AKF

      


    Was ist das für ein Gerät?

    - ein Miniatur- Netzwerkanalysator, auch als Antennenanalysator zu verwenden -Vorsicht bei z.B. statischen Überspannungen! -

    Kosten?

    - ca. 50 € (eBay, aliexpress, Banggood...)

    Frequenzbereich: 50 kHz .. 900 MHz

    Bedienung:

    - per Touchscreen (2,8 Zoll) und Cursor- Schalter, Schnittstelle zum Laptop/PC vorhanden

    Software

    - auf GitHub veröffentlicht, also "open source"

    Stromversorgung

    - Li-Ion, 3,7 V /380 mAh

    Stromaufnahme

    - ca. 100 mA bei 5 V

    Gehäuse

    - offene Bauweise

    Mein Eindruck: Wenn man die Bedienung verstanden hat- ein tolles Gerät (für diesen Preis.)


    Was können wir hier tun?

    - deutsche Bedienungsanleitung

    - Erfahrungsaustausch

    Nochmal zum Balun. Mein Wunschfrequenzbereich liegt eher bei 60kHz bis etwa 500MHz.

    Ist es möglich den Balun mit zwei verschiedenen Kernen zu bauen. Und zwar masseseitig 4...5Wdg auf einen Kern für die tiefen Frequenzen und dann noch 1...2Wdg auf einen Kern für die hohen Frequenzen am heißen Ende.

    Eine gute Idee.

    Das könntest Du doch mal ausprobieren!

    Bei dem Mini-VNA ist nun auch der Port X1 50 Ohm.

    Aber was ist mit R25 ? der ist mit "NL" bezeichnet.


    Das bedeutet wohl "Not Loaded" (nicht bestückt).

    Zur Analyse der Software:

    ...bisher habe ich herausgefunden, dass die Geschwindigkeit des NanoVNA aus der konsequenten Anwendung seines Audio- Codec's herrührt. Denn in diesem Baustein sind die notwendigen Schmalband- Filter realisiert, wodurch der Prozessor enorm entlastet wird.

    Durch einen Funkfreund erhielt ich einen "NanoVNA" zum Testen. Sein Schaltbild und erste Eindrücke sind auf den Fotos. Der Preis von ca. 50 € ist unschlagbar. Die Maße: 55 mm * 85 mm *18 mm. Mal sehen, wie er sich in der Praxis bewährt. Jedenfalls sind Hard- und Software open source, sie wurden veröffentlicht von Takahashi Tomohiro. Die Hardware ähnelt sehr unserem EU1KY AA. Ich bin überrascht, mit welcher Geschwindigkeit (trotz des langsameren Prozessors) die Messungen ablaufen. Man kann nur dazulernen...




    Hallo Bernd,

    damit alle wissen, wovon die Rede ist, hier das Original- Schaltbild von EU1KY:

    Es geht also um den Teil, auf den der rote Pfeil weist. Nach meinem Verständnis wirkt die "RF choke" tatsächlich als Übertrager. In den Außenleiter wird eine Spannung induziert, die proportional zum durch den Innenleiter fließenden Strom ist. Diese Spannung wird als "VI" ausgewertet. Der Widerstand R4 ist zu dieser Spannungsquelle parallel geschaltet und bewirkt eine starke Dämpfung eventuell auftretender Kabelresonanzen. (Während der Messungen ist stets der Jumper "Work" gesetzt.) Auch das Kernmaterial ist durch die genannte Bedämpfung - und durch die Kalibrierung- ziemlich unkritisch. Viele Anwender, und auch ich haben die Rohrkerne aus alten VGA- Kabeln verwendet, die Chinesen nehmen dünnes Teflon- Koax und z.T. Doppellochkerne.

    Das Ganze funktioniert offenbar bis in den Bereich 1400 MHz, obwohl ich keine Möglichkeit habe, in diesem Bereich Vergleichsmessungen auszuführen.

    An dieser Stelle ein Vorschlag aus einem russischen Forum, es dient der Erweiterung des Gerätes zum Vektor- Netzwerk- Analysator und kommt ohne diese Drossel aus:

    Allerdings sind hier Eingriffe in die Hardware erforderlich. Ein zusätzlicher Mischer sowie ein Umschalter für die NF.

    Im Falle der Antennenmessung müssen X1 und X2 verbunden werden. Dabei erscheint es mir problematisch zu sein, dass der gemeinsame Antennenanschluss nunmehr 25 statt 50 Ohm "sieht". Im Original von EU1KY sind es ca. 200 Ohm, ebenfalls diskussionswürdig...

    Der 1. Schritt: 10 MHz Referenz

    Bevor ich mit Antennen und LNB experimentiere, habe ich einen stabilen Referenzgenerator mit dem Trimble 65256 (gebraucht, eBay) aufgebaut. Nach dem Einpacken in Rettungsfolie und Styrodur (Hartschaum mit feinen Poren) beträgt die Stromaufnahme nach 45 Min nur noch 0,25 A bei 5 V Versorgungsspannung.

    Jetzt fehlt noch ein Taktgenerator SI5351A, außerdem ein Mikrocontroller zur Frequenzwahl. Ich habe mich für den Arduino Mega plus Touchscreen entschieden, damit ich nicht mit Drehgebern und vielen Drähten hantieren muss. (Der Arduino lag in einer Bastelkiste.)

    Der Touchscreen ermöglicht eine bequeme Eingabe nicht nur für die Frequenz, es sind darüber hinaus vorgesehen:

    Band, Memories, Sweep- Funktion.

    Außerdem möchte ich einen ADF4351 einsetzen, der auch höhere Frequenzen bis 4,4 GHz erzeugen kann  


      .

    Materialsammlung


    Angeregt durch den Vortrag von Andreas, DL5CN beim QRP- und Selbstbautreffen in Silberthal, möchte ich den Erfahrungsaustausch in unserem Forum starten. Das Thema ist ja ziemlich "Heiß".

    Nach mehreren Gesprächen erscheint mir die Variante mit "Adalm Pluto" als für mich optimal, weil dieser den gleichen FPGA- Baustein beinhaltet, den ich bereits mit dem Red Pitaya benutze (und programmiere.)

    Hier meine bisherige "Materialsammlung": (von links nach rechts)


    - WLAN- Booster, angeblich 8 W, ich rechne mit 2 Watt - eBay

    - Breitbandverstärker mit PSA4-5043+ Vp = 10 dB (3 GHz) - eBay

    - LNB "Goobay" baugleich mit "Octagon OSLSO" , PLL Ausführung

    - TCXO 27 MHz D75F von Connor- Winfield

    - Adalm- Pluto (Analog Devices)

    - OCXO 10 MHz von Trimble -eBay

    - GPS- Baustein NEO- 6M (Er soll den OCXO "disziplinieren".) - eBay

    - AD8317 für Messzwecke - eBay


    Mehrere dieser Bauteile warten schon seit einer Weile auf ihre Verwendung...




    Ein Museumsstück

    Durch Zufall steht bei mir ein 10 GHz- Transceiver von ca. 1984 auf dem Arbeitstisch, gebaut von Y24XN, letztes Rufzeichen war DL3WW.

    Der Erbauer, Horst Mäser war ein sehr aktiver UKW- und GHz- Funker und -Bastler, seit einigen Wochen leider silent key.

    Das Gerät ist ein FM- TRX, mit ca. 100 MHz ZF, er arbeitet mit einer Gunn- Diode, wie sie damals z.B. in Bewegungsmeldern verwendet wurden.

    Ich finde es faszinierend, wie die Frequenzeinstellung mit einer Mikrometer- Schraube realisiert wurde. Roland (DK4RC) meint, dass man etwa 10 mW Sendeleistung an die Hornantenne abgeben konnte. Zum Fieldday im Werdauer Wald (OV S46) am 24.08.2019 wollen wir das Gerät in Betrieb nehmen.

    Fotos von DK1HE
    Andreas (DL5CN) führte QO-100 Empfang mit einfachen Mitteln vor.
    Rillenhorn und Fresnel- Linse genügen als Antenne zum Empfang der CW- Bake.
          


    Ein Lime-SDR ist das Herzstück dieser Empfangs- und Sendeanlage


    Peter (DK1HE) , Peilempfänger von DL2AVH mit E/H- Feld Antenne für 80m