Posts by DL3PB

    Hallo Tom,
    ich benutze Intu-Spice, da gibt's eine freie Demo-Version, die auf ca. 20 Knoten begrenzt ist. Kann man aber auch mit jedem anderen Schaltungssimulator machen. Prägt man in einer AC-Simulation einen Strom von 1A ein, ergibt die Spannung direkt die Impedanz in Ohm. Intu-Spice erlaubt auch die separate Darstellung von Real- und Imaginärteil im Scope. Die hochohmigen Extra-widerstände (1E9) werden nur deshalb benötigt, weil besagter Simulator keine Knoten ohne DC-Pfad nach GND mag.

    Mir ging es vor allem um die Impedanz des FT243 Quarzes in Abhängigkeit von der Lastkapazität. Wie man im Simulationsergebnis sieht, steigt die Impedanz des FT243 mit kleiner werdendem Last-C deutlich stärker an, als das bei modernen Quarzen der Fall ist.

    Das erklärt dann auch die Probleme, die ich in einer Schaltung mit diesem Quarz hatte...

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    Peter


    Hallo,
    ich hatte in einem anderen Beitrag versprochen, die Ergebnisse einer vergleichenden Messung zwischen einem Original FT-243 Quarz (nominal 3516kHz) und einem modernen Quarz (HC18-U, nominal 3530kHz) ähnlicher Frequenz hier einzustellen.
    Die Parallelkapazität habe ich mit einem Multimeter gemessen, Resonanz- und Antiresonanz-frequenz habe ich mit dem oben beschriebenen Aufbau (Generator DS6600/-6dB/Quarz/-3dB/log.-Detektor AD8307/Scope) ermittelt.
    Daraus lassen sich dann die Werte für das Ersatzschaltbild wie hier beschrieben errechnen und in der Simulation überprüfen.

    Wie der Screenshot zeigt, sind beim FT-243 Quarz sowohl die Resonanz, als auch die Antiresonanz weniger ausgeprägt und beide Punkte liegen deutlich enger zusammen wg. der höheren Parallelkapazität. Aus den o.g. Parametern ergibt sich eine deutlich niedrigere Güte für den betagten FT-243 Quarz (d.h. aber auch bessere Ziehbarkeit).

    Gelernt habe ich bei dieser Gelegenheit, dass der in Quarz-Datenblättern spezifizierte ESR nicht identisch ist mit dem Serienwiderstand
    im Ersatzschaltbild, letzterer wird im Betrieb mit der vorgegebenen Lastkapazität hochtransformiert, so dass der ESR in der Regel deutlich höher ausfällt - auch das kann man in der Simulation nachvollziehen.

    Nochmals vielen Dank an den OM, der mich auf dem kurzen Dienstweg mit einem Halter für den FT-243 Quarz versorgt hat!
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    Peter




    Als ein mir lieber Freund aus dem AFu-Bereich seinen Blog/Webseite eingestellt hat und fortan nur noch auf FB posten wollte, habe ich mir mal die Nutzungsbedingungen von FB durchgelesen.
    Ich bin nur bis zu der Stelle gekommen, wo FB die (nicht-exklusiven) Rechte auf alle geposteten Inhalte geltend macht, da hatte ich genug...

    Kann man hier auch auf Deutsch nachlesen.

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    Peter

    Hallo,
    heute fand ich einen Umschlag mit gleich zwei passenden Fassungen in der Post - ich habe den OM noch nicht kontaktiert und weiß daher nicht ob er ungenannt bleiben möchte, sonst ergänze ich diesen Post nochmal entsprechend.
    Erstmal herzlichen Dank an den OM, ich werde die Messungen dann auch hier einstellen.

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    Peter

    Hallo Manfred,
    die Stiftdicke von 1.25mm kam mir gleich sehr wenig vor und tatsächlich hat mein Quarz 2.4mm Stifte, wie hier beschrieben.
    Eine solche Fassung hatte ich auch in meinen Beständen gefunden, der Abstand passt, aber die Stifte würde man vermutlich
    nicht mal mit einem Vorschlagshammer hinein bekommen.

    Dennoch vielen Dank für Dein Angebot!
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    Peter

    Danke, Jörg. Bleibt die Frage, ob noch irgendwer sowas in der Grabbelkiste hat - die einzige Röhrenschaltung, die ich in den letzten zwanzig Jahren gebaut habe, war ein Sputnik-Sender und die russischen Subminiaturröhren hatten praktischerweise Drahtanschlüsse...

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    Peter

    Hallo,
    hat noch jemand einen FT243 Quarz-Halter, den er erübrigen kann?
    Hintergrund ist, dass ich die Quarzparameter messen möchte und da wäre eine definierte Fassung deutlich reproduzierbarer als irgendwas Improvisiertes. Muss also weder original noch schön sein, funktional würde mir schon reichen.

    Oder gibt es etwas, das man evtl. zweckentfremden kann?

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    Peter

    Hallo,

    in einem anderen Thread bin ich auf die Webseite von Peter/DK7IH gestoßen, er beschreibt u.a. eine 'cheap and dirty' Methode, Filterkurven z.B. von Quarzfilter zu bestimmen. Solche Messungen haben den Nachteil, dass man sich mit der Darstellung der Hüllkurve auf dem Scope automatisch eine lineare vertikale Skalierung mit entsprechend geringen Dynamikbereich einhandelt.

    Bei Pollin gibt's seit einiger Zeit einen einfachen I/Q Generator bis 60MHz für knapp über 100 Euro, der auch über eine Sweep Funktion verfügt.

    Benutzt man zusätzlich einen Log-Detector erhält man automatisch eine vertikale Skalierung in dB ( 25mV/dB) mit einem Offset und somit einen Dynamikbereich von über 60dB.

    Die Synchronisierung (und damit die Ablesbarkeit der Frequenz aus der Ablenkungszeit) ist einfach, man lässt den o.g. Generator sehr langsam sweepen, etwa über zehn Sekunden (ist bei schmalbandigen Quarzfiltern ehe sinnvoll) und startet das Scope von Hand. Da sich der Pegel beim Übergang von der höchsten zurück auf die niedrigste Frequenz in aller Regel deutlich unterscheiden, kann man auch nachträglich den Sprung auf die Nulllinie ziehen (siehe erster Screenshot).

    Anbei zwei Screenshots, erstens ein Quarz ohne äußere Beschaltung, man erkennt neben der Parallel- und der Serienresonanz auch eine sekundäre Resonanz, daraus kann man auch die entsprechenden Quarzparameter errechnen.

    Zweitens ein einfaches Quarzfilter (ein Quarz) , aus dem ARRL-Handbuch, wo mittels eines HF-Trafos die Parallelresonanz beliebig verschoben werden kann, um die maximale Sperrdämpfung gezielt einzusetzen. Ich habe dieselbe Schaltung für zwei Quarze in Serie benutzt.

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    Peter



    Gerade (nicht Winkeladapter) Adapter für BNC gibt's auch, sind aber nicht so gängig z.B. hier.
    Für Meßanwendungen empfiehlt es sich, auf 50 Ohm zu achten, gibt auch welche für 75 Ohm.
    Einfacher (und billiger) ist es vermutlich von BNC auf SMA zu gehen und dann in SMA weiterzumachen.

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    Peter