Posts by DL3PB

    Hallo Matthias,
    Deine Aufbautechnik hört sich vernünftig an (die Lötringe auf der Rückseite habe ich noch nie entfernt). Skeptisch bin ich bei den Styroflex Kondensatoren.
    Die gelten zwar (immer noch) als hochgütig, sind aber in der Regel gewickelt d.h. eigentlich eine Art Leitung mit verteiltem L und C, da habe ich in anderem Zusammenhang schon mal sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Keramische Kondensatoren sind da deutlich robuster.
    Das blaue 'Zeug', das Du zum Fixieren der Windung benutzt hast ist Loctite? Ich würde erst immer ohne sowas starten, dann merkt man wenigstens, wenn sich die Güte der Spulen anschließend dramatisch verschlechtert und kann zudem die Windungen noch etwas zusammen/auseinander schieben.
    Sollte eigentlich auch ohne Schirmung besser aussehen.
    Viel Erfolg!
    Peter

    Wird nicht funktionieren. Der 2. RX müsste beim senden von TRX 1 abgeschaltet sein denn die diversen "Umschalter" haben nur etwa 60 dB Dämpfung.

    Sendest Du mit 100 W geht zwar nurnoch ein kleiner Teil direkt in TRX 2 aber das wird vermutlich ausreichen um den Eingang zu schrotten....

    Hallo Jürgen,

    100W=50dBm, 60dB Dämpfung macht -10dBm (~100µW). Ein Pegel den man gerne schon mal an einer Langdraht-Antenne in den KW-Rundfunkbändern
    finden kann. Einen Empfänger, der das nicht aushält, sollte man unabhängig von der Fragestellung verschrotten.
    Ob der Empfänger großsignalfest genug ist, um in einem anderen AFu Band noch sinnvoll etwas zu monitoren steht auf einem anderen Blatt,
    da wäre ein Diplexer in der Tat der bessere Ansatz

    73
    Peter

    Das ist mir zuletzt vor mehr als zwanzig Jahren passiert und war damals schon nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit:
    Bei einem Urlaub in Tansania kam, nachdem ich ab und an den frühen Abend funkend im hauseigenen Garten verbracht hatte,
    die Bedienung auf mich zu und berichtete von Gerüchten, ich sei im Auftrag des südafrikanischen Geheimdienstes unterwegs.
    Vermutlich hat mich das großzügige Trinkgeld für den Gärtner, der daraufhin keine Einwände mehr gegen meine locker über einen
    Baum geworfene EFHW hatte, verdächtig gemacht. Der Staatsschutz hat sich aber nicht bei mir gemeldet und meine Gast-Lizenz
    wollte auch niemand sehen.
    73
    Peter

    Hallo Uwe,
    vermutlich bin ich zu blöd, ich verstehe es nicht oder ist der etwas merkwürdige Satzbau schon Teil der Verschlüsselung? Z.B. "kennt ihr schon die Möglichkeit ein Geheimnis in Klartext in diesem Schemata vor zu nehmen?"
    Ich glaube verstanden zu haben, dass jeder Buchstabe durch verschiedene Werte aus dem Array ersetzt werden kann, das hilft zumindest gegen statistische Analysen, die die bekannte Häufigkeit der Buchstaben (bei Kenntnis der vermutlich benutzten Sprache) auswertet.
    Um mehr zu verstehen, wäre ein konkretes Beispiel (Verschlüsselt und Klartext) hilfreich.
    73
    Peter

    Hallo Bert,

    ja das hatten wir mal angedacht, habe aber Deine Telefonnummer/E-mail verbummelt. Den TRX mit der Stocher-Tunneldiode gibt's noch (knappes mW auf 80m).
    Antennenmäßig kann ich nur temporäre Vertikalantennen auf dem Balkon aufbauen - die große Lösung (15,4m) nur bei absoluter Windstille.
    Kann ich zwischen den Jahren mal machen, wenn die Bedingungen passen (PA0RYL ist ja ein guter Indikator) und Dir vorab Bescheid geben bzw. kurz hier posten,falls sich noch andere OMs die Ohren wund hören wollen.
    Kannst Du mir nochmal Deine email-Adresse (und evtl. Telefonnummer) per PN zukommen lassen, Ich würde dann per email ein/zwei Tage vorher anfragen und hören, ob es bei Dir passt. Telefon eher für kurzfristiges QSY, um anderen Signalen bzw. QRM ausweichen zu können.

    Würde mich freuen, den Versuch zu wagen, unabhängig vom Ausgang!

    72/3

    Peter

    ES ist schon erstaunlich, mit welcher Feldstärke die Bake PA0RYL mit den 10mW hier in JO31TO ankommt. Das sind 257 Km und ich kann sie mit eingelegtem 20dB Abschwächer immer noch einwandfrei hören.

    Antenne hier Doublet 2X33m in 12m Höhe..


    Allen Frohe Weihnachten..

    Der Hinweis auf das 20dB Dämpfungsglied könnte den Einen oder Anderen zu der Annahme verleiten, dass es auch mit 100µW gehen würde.
    Nicht ausgeschlossen, aber leider auch nicht zwingend. Erstmal belegt das nur, dass nicht die Empfindlichkeit des Empfängers der begrenzende Faktor ist, sondern das Signal/Rausch Verhältnis. Ich meine mich zu erinnern, dass Bert früher schon mal erwähnt hat, dass er an seinem Standort einen sehr niedrigen Störpegel hat. Dennoch schön zu hören, dass auch Andere die Bake gut aufnehmen können - vielleicht eine Anregung, selber mal mit wenigen Milliwatt zu probieren.
    72!
    Peter

    Hallo Uli,

    ich bin auch gespannt, wie die Antenne funktioniert.

    Zur Spule: Kann man sagen, dass die Spule mit größerem Windungsabstand die Antenne schmalbandiger macht oder ist das kein Indiz dafür?

    Gruß Stefan

    Gute Frage, Breitbandigkeit wird in der Regel mit schlechterem Wirkungsgrad erkauft (Ausnahme Reusenantenne o.ä.). Wünschenswert für einen guten Wirkungsgrad ist eine hohe Güte der Spule, deren Verluste konkurrieren mit dem (bei verkürzten Antennen) ziemlich niedrigen Strahlungswiderstand.
    Hohe Güten erzielt man am besten mit kurzen Spulen großen Durchmessers - allerdings bildet die Spulenkapazität einen (unerwünschten) Nebenschluss nach GND,
    daher werden gerade Verlängerungsspulen eher lang und schmal gemacht.
    Wie bereits mehrfach herausgestellt ist eine gute Anpassung kein Hinweis auf einen guten Wirkungsgrad (Dummy Load), nicht einmal eine schmalbandige Anpassung wegen des o.g. kapazitiven Nebenschlusses, der sich nicht unbedingt durch eine breitbandigere Anpassung verrät.

    72/3
    Peter

    Hallo Ulli,

    das kann man hinkriegen... mit einer ziemlich schlechten Spule. Die gewählte Induktivität ist für 7MHz schon ein wenig knapp (X_L~j70Ohm), dadurch reichen schon geringe Verluste (in Serie) von 1.5 Ohm, um bei Umrechnung in einen parallelen Verlustwiderstand (R_p~X_L^2/R_s) nahe an den 3.3 KOhm zu sein. Das bei Anschluss eines externen Widerstands das SWR dann schlechter und die Kurve breiter wird ist klar.
    Also mehr Induktivität und eine bessere Güte (dickerer Draht, größerer Spulendurchmesser und dafür kürzer) sollten helfen.
    Viel Erfolg!
    Peter


    P.S. Man kann's auch anders herum betrachten, wenn der (parallele) Verlustwiderstand schon nur 3.3kOhm beträgt, liegt die Güte der Spule eher so um die 50.
    (Q=R_p/X_L)

    Hallo Hans-Jürgen,
    ich habe keine persönliche Erfahrung mit dem LORA System, bin aber im Zusammenhang mit Backscatter Experimenten darauf gestoßen, die Empfindlichkeit ist in der Tat beeindruckend. (https://hackaday.com/2017/09/1…scatter-distance-barrier/ sowie https://dl.acm.org/doi/pdf/10.1145/3130970 )
    Die Spread-Spectrum Technik ist zwar in dem PDF gut erklärt, dennoch nicht ganz einfach zu verstehen.
    Was die von Dir erwähnten Weaksignal Modes angeht, werden im AFU typischerweise schmalbandige Systeme mit niedrigen Datenraten benutzt z.B. WSPR, FT8 oder QRSS. Entscheidend ist das Verhältnis von Bandbreite und Datenrate. Wenn man für eine gegebene Datenrate die Bandbreite aufbohrt, hängt es vom Kanal ab, ob es einen Vorteil gibt. In einem Kanal, wo neben dem Signal nur Rauschen auftritt, gewinnt man genau nichts.
    Anders sieht es bei der Anwesenheit von (vergleichsweise) schmalbandigen(!) Störern aus, hier ist die gespreizte Variante robuster. Das erklärt auch die Beliebtheit bei Satellitenmissionen, hier kann man bei schmalbandigen Störsignalen nicht einfach ausweichen. Der Preis ist ein hoher Hardware Aufwand für die Signalaufbereitung und Decodierung. Mit anderen Worten, findet man im AFU einen ungestörten Kanal, bietet die Spreizung keinen Vorteil gegenüber einem deutlich einfacherem konventionellen System (niedrige Datenrate bei passender Bandbreite).
    73
    Peter

    Das ging ja schnell, Ralph. Nach einem Blick auf den Schaltplan (Danke, Michael) bin ich eher überrascht, dass der VXO 'nur' 250Hz springt.
    Ist halt ein ziemlich minimalistisches Konzept.
    Aus Deinem Beitrag geht nicht klar hervor, ob es sich um einen Bausatz handelt oder ob Du zu den Unverbesserlichen gehörst, die sowas auf eigene Faust nachbauen. Falls letzteres der Fall ist, würde ich Dir den 'Sierra' ans Herz legen, etwas aufwendiger, lohnt sich aber.
    Immer noch ein NE602 Design, aber mit deutlich besserer Empfangsleistung und AGC, daher butterweiches QSK! Den ersten TX-Praemix kann man ebenfalls durch einen VXO ersetzen, wenn es nur ein Monoband TRX werden soll. Danach kommen nur noch die elecraft Designs, die großsignal-mässig noch etwas besser sind, allerdings ist der Aufwand auch deutlich höher.
    Bei Interesse finde ich sicher noch ein paar Unterlagen dazu.
    72!
    Peter/DL3PB

    Hallo Ralph,
    ohne Detailkenntnisse des SST würde ich vermuten, dass der Lokaloszillator nicht stabil ist d.h. Rückwirkung etwa über die Betriebsspannung durch die höhere Stromaufnahme beim Senden. Evtl. kann man den in einem KW-Empfänger abhören, dann sollte so ein Frequenzsprung auffallen, alternativ hilft ein Frequenzzähler falls vorhanden oder man versorgt den Oszillator mit einer separaten Versorgungsspannung.
    Eine weitere mögliche Ursache ist die unterschiedliche Belastung dieses Oszillators beim Senden/Empfang, hier hilft nur eine verbesserte
    Pufferstufe.

    73
    Peter/DL3PB

    Hallo,
    ich bin ja bislang nicht als WSPR Fanatiker aufgefallen, aber das fand ich schon spannend:

    https://hackaday.com/2021/04/2…-to-mh370-final-position/

    Schönes Beispiel wie sich aus scheinbar harmlosen Daten, wenn es denn nur genug davon gibt, noch etwas heraus destillieren lässt - wenn es denn funktioniert. Bezüglich des Ansatzes im Detail (Auswertung von untypischen Weitverbindungen) habe ich noch Zweifel. Ich hätte mich im ersten Ansatz auf untypisch kurze Verbindung konzentriert, für die nur ein niedrig fliegendes Flugzeug eine Reflektion ermöglicht während die Ionosphäre die noch nicht unterstützt.
    73
    Peter

    Hatte mich bei meinen QRSS Versuchen auch schon über merkwürdige Rufzeichen gewundert (ganz unten).
    Danke für die Aufklärung.
    73
    Peter


    Sorry, war bei den o.g. Versuchen über ein D0 Rufzeichen gestolpert und habe nachträglich vorhandene Screenshots
    durchsucht, da war ich wohl ein bisschen zu schnell. Mensch sieht halt, was er erwartet. "D0BMN" ist M0BMN.


    Ich bin bislang mit vergleichbarer Litze eher bei 0,975 gelandet und das obwohl meine Antennen typischerweise eher (zu) niedrig hängen. 10% Fehler wird man über den Verkürzungsfaktor kaum schaffen, da sind andere Faktoren deutlich kritischer wie z.B. die erwähnte Aufbauhöhe. Endgespeiste Antennen sind, wenn man das (kurze) Gegengewicht mitrechnet länger als lambda/2, etwa 0,52 lambda wie man bei AA5TB nachlesen kann.
    73
    Peter