Posts by DL8MBY

    Hallo Uli, Wolfgang und OMs,


    Wolfgang hat es etwas besser auf den Punkt gebracht.
    Ich habe bis dato nur über das VIA selbst als Leiter nachgedacht.
    Alle Ladungsbewegungen über das Dielektrikum der Leiterplatte
    und Magnetfelder habe ich überhaupt nicht in meine Überlegungen
    aufgenommen.


    Nach meinem Verständniss der ersten Beiträge, ging es darum, ob ein VIA
    als Rohr oder als Vollzylinder besser für die Leitung von Wechselströmen
    (NF/LF/HF/VHF/UHF...) geeignet ist.


    Wenn der Strom zum größten Teil über ein VIA oder eine ganze Reihe VIAs
    fließt, muss ich dafür sorgen, dass die Vias hohl sind oder nicht, wenn ich
    vernachlässige, das ich durch ein VIA, falls der Durchmesser reicht, noch ein
    bedrahtetes Bauteil stecke.


    Nach meinem Verständniss des Sachverhaltes ist für die Leitfähigkeit eines
    einzelnen VIAs bei Wechselstrom seine äußere Oberfläche und ihre Rauhigkeit
    von Bedeutung und natürlich auch das Metall (Ag,Au,Cu,Al etc.) aus dem das VIA
    besteht.


    Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass nach meiner Meinung ein VIA um so
    besser ein Signal/Massepotenzial etc. auf eine andere Seite/Ebene einer Platine
    gringt, je glatter es ist, je größer ein Durchmesser ist und je kürzer seine Länge,
    d.h. Dicke der Platine ausfällt.


    Falls man im Durchmesser eingeschränkt ist und nicht mehrere VIAS setzen kann,
    bleibt dann nur die Möglichkeit der Oberflächenvergfößerung durch Litze zur
    Durchkontaktierung. Dies wird jedoch im Produktionsumfeld nach meinem Wissen
    nicht so gern gemacht.



    Ich hoffe nun im dritten Anlauf meine Überlegungen und meine Ansichten verständlich
    dargestellt zu haben.


    Ich gebe zu, dass die Thematik aus einer gewissen Perspektive sehr simpel erscheint,
    jedoch im Deteil durchaus ihre Tücken hat.


    Gruß
    Markus
    DL8MBY

    Hallo Uli,


    meine Überlegung bezieht sich rein auf die Durchkontaktierung, nicht die gesamte Platine.
    Das VIA ist ein zylindrisches Rohr und alle darin/darüber fließenden Ladungen in Form von
    einem Strom suchen immer den größtmöglichen Abstand zueinander, was bedeutet, dass
    die Ladungen nur auf der Außenseite des VIAs fließen.


    Ich hoffe, mich nun etwas verständlicher ausgedrückt zu haben.


    Bin aber für weitere Argumente gegen oder für meine Behauptung offen ;)


    Gruß
    Markus
    DL8MBY

    Hallo OMs,


    auch wenn dieser Beitrag schon einige Tage alt ist, möchte ich einen Einwand zu Euren theoretischen
    Behauptungen zu Vias erheben, speziell zu den Zeichnungen, die den Stom im Inneren der VIAs fileßen lassen.


    Ich verstehe ein VIA als ein zylinrisches Rohr, sofern es nicht mit Lot vollgelaufen ist, welches zwei parallele,
    leitende Ebenen miteinander verbindet.


    Für die Struktur des VIAs gilt wie für alle metallischen Oberflächen das "Faradayische Prinzip" was besagt, dass
    der Strom immer auf der Oberfläche fliesst.


    D.h. mit Ausnachme von DC wird der Stromfluß nicht das volle VIA durchströmen, sondern entlang der Oberfläche
    fließen. (nur außen!)


    Will man die Güte eines VIAs verbessern, in dem Sinne, dass es niederohmiger wird, bei gleichem Material des VIAs
    und gleicher Platine, muss mann es im Durchmesser vergrößern oder mehr Oberfläche in Form einer Durchkontaktierung
    via Litze bereitstellen.


    So nun ist es raus und ich bin auf Eure Meinungen gespannt.


    Gruß
    Markus
    DL8MBY


    PS.: Ich habe mir gerade noch keine Gedanken zum Stromfluß auf der Leiterbahn selber gemacht, habe noch nicht gefrühstückt ;)

    Hallo YLs & OMs,


    ich konnte gestern noch etwas zu meiner bisherigen Beobachtung herausfinden.
    Es scheint wirklich ein Softwareproblem zu sein, das entsteht, wenn man versucht
    den VNA als Generator für eine Frequenz einzusetzen, und dabei die untere und
    obere Frequenzgrenze identisch setzt.


    Gestern hatte ich einen Sinus auf dem Oszi, der jitterfrei war, aber dafür Quantisierungs-
    stufen, wie bei einem 4bit AD Wandler aufwies (etwa einehalb einer Skaleneinheit
    bei einem Vpp von acht Skalenteilen, ca. 255mV).


    Ein Ausschalten und wider Einschalten des VNAs bei gleichen Einstellungen, die ja
    gespeichert werden, brachte wieder einen reinen schönen Sinus zum Vorschein.


    Kann jemand von Euch diese Beobachtung bestätigen.


    Ich werde heute nochmal schauen, ob dieses Verhalten reproduzierbar ist, oder
    ob noch ein weiterer Sonderfall eintritt (Jitter, Stufen, ???).


    Gruß
    Markus
    DL8MBY

    Hallo YLs & OMs,


    ich habe gestern einige Spulen mit den o.g. FA Messgeräten vermessen.
    Dabei ist mir aufgefallen, dass bei Einstellung einer festen Frequenz
    z.B 1/10/100 MHz für das untere und obere Intervall ein Signal mit
    recht starkem Jitter am Osziloskop zu sehen ist.
    Mit stark meine ich +- ein virtel einer Skalenbreite bei Darstellung
    einer Periode für die drei Frequenzen.


    Auf den ersten Blick hätte ich eine konstante Sinusschwingung erwartet.
    Ist der Jitter eine Software Erscheinung weil der MC dauernd den DDS
    programmiert?


    Hat jemand hierzu Infos?


    Dieses Verhalten ist übrigens bei beiden Geräten zu beobachten - VNA3 und VNA2.



    Danke für Eure Erläuterungen!


    Gruß
    Markus
    DL8MBY

    Hallo YLs & OMs,


    ich habe gestern die zwei verbleibenden Spulen ausgemessen:


    Zu Bild #1 (Aufschrift 97624 90389 Toko RLC) habe ich folgende Daten
    mit dem FA-VNA3 gemessen:


    ohne Kern 1,0 uH bei 10MHz


    mit Kern 3,5 - 1,3 uH bei 10 MHz
    4,5 - 1,4 uH bei 20 MHz
    5,8 - 1,6 uH bei 30 MHz


    Zu Bild #2 (Aufschrift 99059 Markierung rot-swz-vio im Uhreigersinn) habe ich
    folgende Daten:


    mit Kern 3,7 - 3,1 uH bei 1.8 MHz
    4,8 - 4,0 uH bei 5.0 MHz
    8,5 - 5,8 uH bei 7.0 MHz


    Resonanz des Filters zwischen 9.2 und 10.2 MHz bei ein-/ausgedrehtem Kern
    und unbelasteter Koppelwicklung.


    Ich hoffe diese Daten helfen jemandem,
    falls er an solche Spulen, wie ich, auf einem Flohmarkt kommt.


    Gruß
    Markus
    DL8MBY

    Hallo Günter,


    danke für Deine Antwort.


    Da das WE vor der Türe steht, werde ich mir die Zeit nehmen
    und die zwei verbleibenden Spulen ausmessen.


    Falls Interesse besteht poste ich die Daten im Forum.


    Gruß
    Markus
    DL8MBY

    Hallo OMs,


    habt Ihr keine weiteren Infos zu den abgebildeten Spulen? :(


    Muss ich mir doch die Mühe machen und sie selber vermessen.


    Schade, ich dachte die Praktiker unter Euch hätten sowas parat.


    Bis zum nächsten Mal.


    Markus
    DL8MBY


    PS: Hat jemand von Euch Badarf an FST3125MTCX Schaltern von Fairchild für Mischer,
    die ich für 0,45€ das Stück, vorzugsweise in zehner Stückzahlen abzugeben hätte.
    Hinzu kommt noch 1€ Porto innerhalb DE.

    Hallo YLs und OMs,


    habe auf der diesjährigen Hamradio in Friedrichshaven einige
    der im Bild gezeigten ZF-Spulen erstanden.
    Da ich mir noch nicht die Mühe gemacht habe diese auszumessen,
    hoffe ich, mit etwas Glück, von Euch einige Hinweise zu den
    Spulen zu bekommen, die möglicherweise mir auch im nachhinein
    die Arbeit beim Ausmessen erleichtern.


    Schon mal vielen Dank für Eure Hilfe in Voraus
    Gruß
    Markus
    DL8MBY

    Hallo Anselm,


    da das Beta vom BF224 etwas kleiner ist, kann es sein, dass der BFO nicht anschwingt.
    Sollte es der Fall sein, ist der Spannungsteiler aus C120/C121 so abzuändern, dass wieder
    eine Schwingung entsteht.


    Entweder C121 etwas kleiner oder C120 etwas größer wählen.


    Alternativ den Arbeitspunkt durch verkleinern von R89 oder durch Vergrößern von R90
    etwas nach oben verschieben (ca. 0.5 bis 1.5V), so daß die Schwingung schön symmetrisch in der
    Kurvenform ist falls sie dies nicht sein sollte.


    Gruß
    Markus
    DL8MBY

    Hallo Anselm,


    ohne zu wissen wie groß der Eingangswiderstand von IC9 ist (ich sätze 1k bis 10k),
    so fließt über P7 (1k) ein maximaler Strom von 6mA bei +6V DC ohne Transistor.
    Mit dem Transistor liegt die Basis von T20 auf halber Betriebsspannung, d.h. 3V.
    Somit fällt am P7 eine Spannung von ca. 3V - Ube = 3V-0.65V = 2.35V ab.
    Der Strom beträgt somit grob 2,35mA unter vernachlässigung von IC9 und C121.


    C121 mit 220p hat bei 8MHz ca ein Xc von 90 Ohm.
    Der Wechselstrom durch C121 bei 8MHz wird aber wesentlich kleiner sein wie der DC
    Strom von 2,35mA, da sonst der Transistor in die Begrenzung laufen würde.


    So aus dem Bauch heraus sage ich mal, das der BF199 weniger als 5mA in den Spitzen
    verbraucht und Du somit den BF224 verwenden kannst, falls es sich um eine NPN Transistor
    mit verglichbarer ft und Stromverstärkung handelt.


    Diese Werte solltest Du noch aus dem Datenblatt herauslesen um auf Nummer sicher zu gehen.


    Gruß
    Markus
    DL8MBY

    Hallo OMs,


    zur Info!


    Werde Heute oder Morgen die Sendungen zur Post bringen.
    Falls noch jemand von Euch Bedarf an dieser PIN Diode hat,
    z.B. um die IM Festigkeit seines RX zu verbessern,
    so bitte ich sich jetzt sich zu melden, damit ich nicht zwei mal
    zur Post laufen muß.


    Konditionen und Kontakt wie im ersten Beitrag beschrieben.


    Danke!


    Gruß
    Markus
    DL8MBY

    Hallo YL's & OM's


    habe den o.g. IC aus meinen privatem Bestand zu verkaufen.
    Ist ein FM/FSK/ASK/OK Transceiver für 300 - 1000 MHz.
    Meine Preisvorstellung liegt bei 10€ inklusive Versand innerhalb DE.


    Wer Bedarf hat, kann mir diesbezüglich eine Nachricht an


    om @ dl8mby . de


    schicken.


    Daten zum o.g. IC findet Ihr unter den u.g. Links:


    http://doc.chipfind.ru/rfmd/rf2905.htm
    http://scholar.lib.vt.edu/thes…2/unrestricted/RF2905.pdf



    vy73
    Markus

    Hallo Forum,
    hallo Addi, Anselm, Günter, Jürgen, Norby, Marc, Stefan, ...


    wollte mit der Angabe von 20. Stück keine Panik und Streitigkeiten auslösen.
    Ich habe noch einige mehr in meinem Bestand, da ich nicht alle auf einmal
    verkaufen möchte und ja selber den IC für meine Basteleien brauchen kann.


    Da ich weiss, dass der AD8307 uns Amateuren gute Dienste im meßtechnischem
    Sinne erweist, biete ich diesen IC von Zeit zu Zeit in kleinen Stückzahlen im Forum an.


    Damit will ich auch verhindern, dass Sie nur aus kommerziellen Interesse erworben werden
    um weiter verkauft zu werden und nicht den Amateuren für ihre Projekte zur Verfügung stehen.


    Ich hoffe nun sind alle Beruhigt und zufrieden.


    Zudem möchte ich Anmerken, dass es schon ein gewisser Aufwand ist die ICs versandfertig zu machen,
    sie zur Post zu bringen und vor allem die Übersicht zu behalten, wer wie viel ICs zu bekommen hat
    und ob seine Sendung schon unterwegs ist, etc - geht ja alles von der Freizeit ab, die ja meist nicht zu üppig
    ausfällt.


    Gruß und vy73
    Markus
    DL8MBY