Posts by DL2KI

    Moin,


    danke für die Beiträge zu den Drachen. Schöne Sache, aber für mich doch eher nicht so im Fokus.


    Hier aber noch ein Hinweis für diejenigen, denen der UnUn zu groß ist, oder die das Ganze "inline" realisieren wollen. Die Packgröße der Antennen lässt sich damit weiter reduzieren.


    Heinz Bärtschi, HB9BCB, hat 2016 eine schöne Anleitung für die Herstellung eines sehr kleinen und leichten 1:64 Impedanzkopplers für endgespeiste Halbwellenantennen (EFHW) oder Vielfachen davon erstellt. Die Anleitung enthält auch noch weitere Informationen zu der Antenne.

    https://hb9sota.ch/wp-content/…/01/Slim-EFHW-Koppler.pdf


    Als "Gehäuse" lässt sich hier auch alternativ 20er Installationsrohr verwenden. In die Verschlussstopfen passt genau eine BNC-Einbaubuchse hinein. Hierduch lassen sich ggf. auch andere Montagevarianten realisieren.



           



    Das soll es zu dieser Antennenvariante aber gewesen sein.


    Weiterhin viel Spaß beim Antennen-Selbstbau.


    73, Wolfgang

    DL2KI

    Moin,


    die Kommentare gehen offenbar am "Thema" vorbei.


    Mir geht es nicht um "effektive" oder "nicht effektive" Antennen, sondern darum, den einen oder anderen zum Selbstbau von Antennen und Zubehör anzuregen. Ob die selbst gebauten Antennen effektiv sind oder nicht, kann der Erbauer sicher selbst beurteilen. Das gehört zum Antennenbau dazu, ist Teil von "Spaß an der Freud" und trägt dazu bei, eigene Erfahrungen zu sammeln.


    Ich halte auch wenig davon, die Anregungen für Experimente mit Antennen auf eine bestimmte Antennenart zu beschränken, die natürlich immer die beste ist. Damit wird doch genau das unterdrückt, worum es hier geht. Nein, diejenigen, die Spaß an der Sache haben sollen Antennen nach eigenem Gusto bauen, endgespeiste genauso wie OCF-Antennen oder C-Pole Antennen; Ideen gibt es genug.


    Hinweise zu C-Pole Antennen findet man z.B. hier: http://www.dl2lto.de/sc/HB_Cpole.htm oder hier: https://www.qsl.net/dk7zb/Vertikal/c-pole.htm

    Und von Peter auch hier im Forum: C-Pole Antenne für 20m


    Also: das Thema lautet "Anregungen für den Selbstbau von Portabelantennen". Wer etwas zur effizient von Antennen beizutragen hat, sollte vielleicht ein Thema "Effizienz von selbstgebauten Portabelantennen" eröffnen.


    Und noch eine Anmerkung zum SWV.


    Ein SWV-Meter ist in der Regel das einzige Instrument, was der Antennenbastler portabel dabei hat. Damit kann er sehen, ob sich die selbst gebaute Antenne mit seinen konkreten Geräten auf den gewünschten Bändern anpassen lässt oder nicht. Wenn das nicht der Fall ist, erübrigt sich jede Diskussion über Effizienz von vorne herein, dann ist die Antenne eben für Funkbetrieb mit dem vorhandenen Equipment nicht brauchbar.


    @Martin


    Tolle Sache mit dem Drachen. Bei mit vermutlich nicht umsetzbar.

    Wie groß muss so ein Drachen sein um 40m Draht in der Luft zu halten?


    73, Wolfgang

    DL2KI

    Hallo Raimund,


    diese Sorte von relativ langen Dahtantennen kann man im Portabelbetrieb ja sicher als "niedrighängend" bezeichnen. Daher ist die DX-Tauglichkeit sicher nicht optimal. Für mich für 80m und 60m jedoch "optimal". Ich hänge diese Längen meist "Inv-V" oder als "Slooper" auf. An einem Ast hochgezogen oder am GFK-Mast mit ca. 10m Höhe in der Spitze.


    Für DX wäre vielleicht eine "Up and Outer" Variante oder Ähnliches eher geeignet. Dabei kann man auf 80m und 60m ja verzichten. Dann passt das auch von der Drahtlänge her besser.


    Gut, dass es jede Menge verschiedene Antennen gibt, mit denen man experimentieren kann. Da findet sicher jeder eine individuelle Lösung für seinen Bedarf. Das Forum lebt u.A. schließlich von Anregungen, die vielleicht andere zum Basteln und experimentieren anregen.


    73, Wolfgang

    DL2KI

    Hallo


    Stefan,


    ... ist geändert. Vielen Dank für den Hinweis.


    @ Raimund,


    die Anzahl von Funkverbindungen spielt für mich hier keine Rolle. Auch nicht DX. Ich bevorzuge Klartext-QSO's, sammle keine "Pünktchen" und nehme auch nur sehr selten an Wettbewerben Teil.


    Mir geht es um den "Spaß an der Freud" beim Basteln im QRP-Bereich. Ob Balune, UnUne, Antennen oder sonstiges.


    Wenn ich portabel QRV bin verwende ich unterschiedliche Antennen. Im Regelfall sind das alles Eigenbau-Drahtantennen. Die einzige kommerzielle Antenne, die ich hier habe ist eine HFP-1, die jedoch nur selten zum Einsatz kommt.


    Die "Effizienz" einer der Antennen (im Vergleich) kann man grob über die Spots im RBN abschätzen. Ob die Bedingungen dann 3 Tage später auch so sind wie beim Test, ist eine andere Frage.


    Also, von daher kann ich mit derartigen Daten nicht dienen, zumal derartige Angaben für mich wenig Aussagekraft haben, da die Rahmenbedingungen in der Regel nicht bekannt sind.


    73, Wolfgang

    DL2KI

    Hallo,


    nach dem die oben vorgestellte Antenne 1: "Multiband End-fed 80-10m antenna" gut funktioniert, wurde nun eine kürzere Variante ausprobiert.

    Hinweise findet man z.B. hier: http://pa-11019.blogspot.com/2…r-endfed-antennas-35.html


    Wegen der 80m Verlängerung habe ich hier den Namen "EFHW-4010s" vergeben.


    Antenne 3: "Multiband End-fed 40-10m Antenne mit 80m Erweiterung"

    Quelle: http://pa-11019.blogspot.com/2…r-endfed-antennas-35.html und Andere


    Es handelt sich hier um eine resonante endgespeiste Drahtantenne für 40m bis 10m in Verbindung mit einer 80m Verlängerung und einem umschaltbaren UnUn 1:64, 1:49, 1:36, 1:25.



    Man erhält hiermit eine ca. 22,50m lange Drahtantenne, die sich mit meinem K2 von 160m bis 10mm problemlos anpassen lässt.


      


    Die 1:36 Anzapfung war hier die am Besten passende.



    Für interessierte Nachbauer habe ich wieder eine Dokumention erstellt. Nachfragen bitte per PN.


    Dokumentation: dl2ki_EFHW-4010s.pdf


    Hier zwei Messergebnisse, die mit einem miniVNA Pro aufgenommen wurden. Sie zeigen die SWV-Minima über den Kurzwellenbereich und dem 80m Band. Das SWV-Minimum bei Marker 1 lässt sich durch Längenänderung von L2 verschieben, das von Marker 2 (und den übrigen) durch Längenänderung von L1.


      



    Ich hoffe, das ich dem einen oder anderen eine weitere Anregung zum Antennenbasteln geben konnte.


    Hier liegen nun noch einige Drähte mit verschiedenen Längen für nicht resonante (random wire) Antennen, mit denen ich noch etwas experimentieren möchte. Die "brauchbaren" Drahtlängen für derartige Antennen findet man im Internet. Weniger Informationen findet man allerdings zu brauchbaren Längen von Gegengewichts-Drähten. Daher soll der Schwerpunkt der Experimente mal bei den Gegengewichten liegen. Verglichen wird mit Hilfe von RBN-Spots.


    Die 13m / 7m -Variante von Bernd ist auch dabei ;-). Mir ist jedoch auch am 80m-Band gelegen. Mal schauen ob das damit funktioniert. Die Antennenbastelei geht im Moment allerdings zu Lasten der CW-Präsenz, aber bei dem wx zieht es mich doch nach draußen, hi.


    73, Wolfgang

    DL2KI

    Moin,


    danke Frank. Ich denke mal, das man hier bei > 5W Betriebsleistung vorsichtig sein muss.


    Wenn man sucht, findet man zu den gängigen Tuner-Kits mit Foliendrehkos wenige Informationen.


    Beim "NorCal BLT Tuner" findet man im Handbuch den Hinweis

    Quote

    We rate the tuner at 5 Watts, but it will probably be safe at 10 W

    Und bei "eHam.net"


    Quote
    Unfortunately the BLT is designed only for QRP. The polyvaricon capacitors employ very thin plastic for their dielectric, and this limits the voltage they can withstand. With reasonable impedances, they have no problem at 5 watts – maybe even 10 watts – but more power is risky, especially with a high-Z load.


    Daran kann man sich zumindest orientieren.


    73, Wolfgang

    DL2KI

    Hallo,


    gestern ist mir dieser Beitrag nochmal aufgefallen.


    Das Multimeter ist inzwischen schon eine ganze Weile repariert. Die Widerstände für den Messbereich "DCmA" waren 91 Ohm (3mA), 9 Ohm (30mA) und 0,97 Ohm (300 mA). 9 Ohm und 0.97 Ohm wurden dann entsprechend aus 2 Widerständen zusammengeschaltet.


    Die analogen Instrumente kann man doch bei Abgleicharbeiten immer mal wieder gut gebrauchen.


    73, Wolfgang

    Dl2KI

    Hallo Jochen,


    gerade eben hatte ich den Text oben noch etwas abgeändert

    Hier geht es um das zuschalten von SMD-Kondensatoren. Ob man damit die feine Einstellbarkeit der Foliendrehkos ersetzen kann, ist die Frage.

    Die Einstellung der Foliendrehkos ist doch bei diesen Tunern immer sehr "spitz". Die haben ja nur 180° Drehwinkel und sind ohne Getriebe.


    Aktuell geht es um den frisch aufgebauten Mini-ATU von DJ1ZB, wie er im QRP-Report 1/2003 beschrieben ist.


    73, Wolfgang

    DL2KI



    Hallo,


    vielen Dank für Eure Beiträge. Ich werde das mal so weitergeben, das 10W Betriebsleistung und <= 5W Abstimmleistung funktionieren sollten.


    Guter Tipp auch mit dem Reihenwiderstand und den herausgedrehten Trimmern. Ich habe eben mal meine diversen Tuner daraufhin überprüft. Lediglich beim Multiband-Fuchskreis musste ich "nachjustieren". Die anderen waren wohl "intuitiv" ausgedreht bzw. nicht vorhanden.


    Die Lösung mit den schaltbaren C's mit Binärschalter habe ich mal bei dem Tuner für die "verlängerte λ/4 Antenne" von DL2AVH aufgebaut. Das Layout ist allerdings von Uli, DL2LTO, http://www.dl2lto.de/sc/HB_14V_Draht.htm "entliehen". Hier geht es um das zuschalten von SMD-Kondensatoren. Ob man damit die feine Einstellbarkeit der Foliendrehkos ersetzen kann, ist die Frage.


     


    Die Antenne funktioniert so, wie von Helmut im QRP-Report beschrieben, so dass ein Nachbau sich für Bastler durchaus lohnt.



    Die QRP-Tuner mit den Foliendrehkos mögen ja Nachteile haben. In jedem Fall sind es aber schöne Bastelprojekte, die man mit relativ geringem Aufwand nachbauen kann. Und man kann die Geräte damit auch klein und tragbar gestalten.


    Aktuell geht es um den frisch aufgebauten Mini-ATU von DJ1ZB, wie er im QRP-Report 1/2003 beschrieben ist.


    Ich habe hier einige unterschiedliche QRP-Tuner und benutze die gelegentlich im Urlaub auch gerne mal, obwohl ich hier auch einen T1 habe. Bisher hatte ich mit meinen Eigenbau-CW-Transceivern (max. 5W), alle ohne internen ATU, auch keine Probleme damit. Es ist halt immer wieder schön, wenn man mit selbst gebautem Equipment Betrieb machen kann.


    73, Wolfgang

    DL2KI