Posts by DK6JK

    Hallo Dirk,

    hallo Jörg,

    nicht nur trivial hat ein Netzteil, hat Sicherungskasten im Haus Einfluss,...alles ist irgendwie interdependent, so sagt man in der Pädagogik (da komm ich her).


    Nein, Jörg hat m.E. Recht, wenn er über verschieden starke Amplituden schreibt,

    man kann ja auch, wie ich es im Experiment heute probiert habe, unabhängig vom Tuner, die Gegengewichte verändern, indem man ihnen Spulen zufügt,

    sofort hat dies Auswirkung auf die Amplituden und Lage der Mantelwelllen an einer bestimmten Stelle des Koaxkabels, die Stromverteilung der Mantelwellen ändert sich sofort, manchmal so, wie man es will, manchmal halt zum eigenen Nachteil (Router abschießen usw.). Es ist ein irre weites Feld für Experimente finde ich.

    Als Kontrolle habe ich die hier vorgestellte einfache Strommessmethode (Balun Linkkopplung LED) angewand und werde es mit dieser Methode weiter betreiben, der Hauptmesspunkt ist bei mir aktuell die größte Nähe des Koaxkabels zum Router, dort darf die LED auf keinen Fall leuchten (keine Direkteinstrahlung..Mantelwellenspitze), hi


    Neue These:

    Man kann durch Experimentieren (Veränderungen im Gesamtantennensystem) die örtliche Lage der Mantelwellen auf Koaxkabeln beeinflussen und so bestimmte Einstrahlungen in der Nähe von potentiellen Störquellen reduzieren, ich schätze, dass du, Jörg, dies bei den Geräten der Kunden vor Ort ab und zu auch so umgesetzt hat, bis alles untereinander wieder verträglich funktioniert hat.


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    Winni

    Ich sehe das so:

    ......... Der Tuner, die Mikrofontaste, der Leistungssteller oder die Morsetaste verändern die Gesamtenergie im Antennensystem und damit die anteilige Energie, die als Mantelwelle auftritt. Sie verursachen diese Mantelwellen aber nicht.
    So erkläre ich mir das, ohne mich in Mathematik zu verheddern.

    73 Reiner

    Hallo Reiner,

    ich schließe mich Günter an, schön beschrieben.

    .....sie verändern die Gesamtenergie im Antennensystem...

    Ja, so sehe ich das nach dem Studium von "Wippermann",

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    Winni

    Hallo Qrp Freunde,

    ich verkaufe meine HLA-150plus (mit den beiden Ventilatoren).

    Ich habe sie von einem Mitglied hier erworben,

    sie macht ordentlich Power auf allen Bändern,

    aber, bei meiner Antennenkonstruktion ist sie nicht das Richtige.

    Sie tut, was sie soll,

    aber ich habe manchmal SWR von 1:2,1 oder 1:1,8 (abgestzter SGC Tuner auf dem Balkon),

    dabei geht die PA in die Protection, bzw. reduziert den output auf 60%-70%


    Deutsche Bedinungsanleitung:

    https://manuals.plus/de/rm-italy/hla-150plus-hf-broadband-1-8-30-mhz-linear-amplifier-manual


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    Winni




    Hans,

    genau, die Mantelwellensperre an einem geeigneten Ort (den man wohl gut durch HF-Aussendung und Strommessung identifizieren kann) verhindert, dass z.B. der Außenleiter des Koaxkabels zukünftig als Empfangsantenne wirkt, zumindest nicht mehr so gut, als wenn keine Mantelstromsperre eingebaut wäre.

    Wenn dem so ist, dann lohnt sich ja, experimentell zu versuchen, diese Punkte zu finden,

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    Winni

    Hallo Dirk,

    was ich noch im Kopf habe von den Bildern, die du bei Wippermann ansprichst::

    Beim symetrischen Dipol ist der 2. Dipolast mit dem Außenleiter des Koaxkabels galvanisch verbunden,

    aber,

    ist das Koaxkabel am TRX, und ist dieser geerdet, so wandert der Strom (Mantelwellenstrom) weiter, er geht an alle Leitungen, die galvanisch mit der TRX Erde verbunden sind, also auch ins Hausnetz, also läuft man Gefahr, dass Mantelwellen eigentlich überall auftauchen können, da sie ihren Weg über metallische Leitung überall hin finden.

    Umgekehrt würden diese Leitungen bei Empfang auch den Müll im Haus aufnehmen.

    Das Problem mit den Mantelwellen scheint gar kein Problem zu sein, da sie sowieso da sind, egal, was man für eine Konstellation hat (incl. Tuner).

    Demnach können wir beim Senden lediglich mit dem Strommesser Stellen ausfindig machen, wo auf bestimmten Bändern Stromspitzen der Mantelwellen sind, dort können wir Dämpfungsglieder (bis zu 30dB) einschleifen und hoffen, dass durch unsere Aussendung mit dem TRX z.B. nicht der Router ausschaltet, also keine Direkteinstrahlung durch Mantelwellen (Mantelwellen strahlen Energie ab.....Mund am Mike verbrennen, Lampen leuchten im Take der Modulation,...1972 hatte aus der Wasserleitung mein Bruder manchmal meine SSB Stimme gehört (damals 1kW out 5xPL509 und Langdraht gegen Wasserleitung im Haus als Erde).


    Wie kommt es nun dazu, dass auch unser man-made-noise Pegel in Abhängigkeit von Mantelwellen hoch oder niedrig sein kann?


    Ooh, ich merke, wenn ich den man-made-noise Pegel anspreche, behaupte ich ja, dass Mantelwellen auch bei Empfang vorhanden sein müssen, also nicht von meinem Sender verursacht werden, ja, so etwas habe ich m.E. auch in Aufsätzen gefunden, dass der S/N-Pegel durch Mantelwellensperren an bestimmten Punkten zu Verbesserungen beim Noisefloor führte.

    Aber das hieße doch, dass sich die Beschäftigung mit Mantelwellen heutzutage auch Empfangsmäßig auszahlt, unser S-Meter kann bei guter Positionierung der Sperren um 1-2 S-Stufen zurück, oder war das nur nach Einbau der Netzfilter.


    Ich bin verwirrt,

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    Winni

    Das Thema läßt mich noch nicht in Ruhe,

    daher kurze Fragen, evtl. kurze Antworten von euch:


    Wenn man einen abgesetzten Tuner und dahinter eine aperiodische Antenne (Langdraht gegen Erde-Gegengewichte) betreibt, also Langdraht am heißen Ende (Ausgang) des Tuners und Gegengewichte an Ground, wo entstehen auf dem Koaxkabel die Mantelwellen und wo ist der günstigste Punkt, Mantelwellensperren einzusetzten (keine Klappferrite)


    - 1. sie entstehen eher am letzten Stück vor dem Tuner

    - 2. sie entstehen direkt hinter dem TRX

    Dies war ein Teil meiner Eingangsfrage:

    Beantwortet und mit einfachstem Strommessgerät gemessen die Frage nach dem günstigsten Punkt, Mantelwellen zu orten und ggfs. dort eine Sperre einzuschleifen, das hat bei mir wunderbar geklappt, vielen Dank,


    aber:


    -wo entstehen denn die Mantelwellen?


    Auf diese Frage gab es bisher m.E. keine Antwort.


    Die Nebendiskussion, ob ein Tuner was mit der "Bekämpfung" von Mantelwellen zu tun haben kann, dies ist dann bei Günter und Jörg in ihrer Diskussion aufgekommen,


    aber vielleicht hat jemand noch Lust, zu berichten, wo sie eigentlich entstehen,

    - entstehen sie im System TRX-Koaxkabel-Tuner-Strahler-Gegengewicht

    - oder auch im Hausnetz-in Kabeln, die in der Wand liegen-in Netzzuleitungen-in Lautsprecherleitungen der Stereoanlage (durch Einstarhlung der Funkanlage)

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    Winni

    Zu dem Wort "Tuner" möchte ich zu den zurückliegenden Posts ergänzen, dass hier drei unterschiedliche Tuner, bzw. Positionen des Tuners beschrieben wurden

    - autom. abgestzter Tuner (CG-3000, SGC Tuner), am Ende des Koaxkabel, dort, wo der "strahlende Draht" vermeintlich getuned wird

    - intern. Tuner des TRX, zu Beginn des Koaxkabels, der das SWR dort auf 1:1 bringen soll (Schonung der PA)

    - externer Tuner mit eingebautem 1:4 Balun, wird schonmal für Parallelspeisung genutzt


    Was mir jetzt nach den Ausführungen von Wippermann einleuchtend geworden ist:

    - Außenleiter Koaxkabel, Tuner-Gehäuse, Tuner Masseanschluss, Tuner und TRX Netzteilzuleitung, Antennen-Gegengewichte, bzw. bei Dipolantennen der 2. Dipolast, = alles ist gleichstrommäßig an einem Potential angeschlossen, HF-mäßig ist es aber immer auch ein Teil des "Gesamt"-Antennengebildes für die jeweilige Frequenz, auf der der Tuner versucht, ein SWR 1:1 einzustellen.

    Wieviel Prozent der HF Energie von einem der Gegengewichte (z.B. Dachrinne) auch abgestrahlt werden, oder zurück im Haus in der Elektrik "verbraten" werden, das bleibt weiterhin für mich ein Geheimnis.


    (Ich dache bisher, dass nur der von mir definierte Langdraht, der in den Baum geworfen wurde, getuned wird, und die Gegengewichte nicht strahlen, hi)


    Übrigens, seit ich ca. 20 Klappferrite (waren damals sehr billig) und 2 Koaxmantelwellenstromsperren und ein FT 240-43 Balun angebracht habe, ist der Empfang auf MW/LW und KW bis 4MHz spürbar besser geworden, bei mir ist ein Teil des man-made-noise geringer oder ganz verschwunden, d.h. es lohnt sich auf jeden Fall, Aufwand zu betreiben, statt in Citylage "das Handtuch zu werfen",

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    Winni

    Hallo Jürgen DF3OL,

    jetzt sind wir schon zu dritt, DF5WW, DK6JK, DF3OL, die Andreas Richter DF8OE empfohlen haben.

    Gut zu wissen, dass andere bei ihm auch gute Erfahrungen gemacht haben,

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    Winni

    Hallo Günter,

    erst wollte ich ja nicht, aber dann habe ich beide LINKS von Herrn Wippermann geöffnet und studiert.

    Es hat Spaß gemacht; denn es war toll bebildertes Grundlagenwissen zur Komplexitität des Themas.

    Jetzt verstehe ich dich, dass du nicht in ein, zwei Sätzen antworten konntest.


    Ich habe jetzt ne Menge mehr verstanden und gehe meinen Weg der Optimierung des strahlenden Gesamtantennengebildes bei mir.

    Die Jungs mit Hühnerleitergespeisten symetrischen Antennen (Dipolantennen) sind ganz klar im Vorteil bzgl. reduzierten empfangenen Störquellen.

    Das werde ich mit meiner Anordnung nie hinbekommen, aber ich weiß jetzt, an welchen Stellschrauben ich für welches Band noch etwas optimieren kann.


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    Winni

    Hallo Heinz,

    Jürgens Tipp ist gut.


    Andreas Richter hat für mich 2 Ten-Tec Geräte repariert.

    Argonaut II und einmal einen Argonaut V

    Die Reperaturkosten jeses Gerätes beliefen sich auf ca. 100,-Euro

    Er hat ein transparentes Geschäftsmodell, von daher, alles o.k.

    Ich war, wie du, damals auf der Suche und fand seine kleinen Anzeigen damals im Funkamateur.


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    Winni

    Hallo Peter,

    ja, das ist viel besser geworden, allerdings gab es in den letzten Wochen erneut 2 x Aussetzer (nur 2 x, aber XYL ist dann etwas sauer), die ich mir nicht erklären konnte.

    Der Router scheint so intelligent zu sein (so eingestellt zu sein), dass er, wenn die Mantelwelle oder Direkteinstrahlung erfolgt, zuerst versucht, auf einen anderen Kanal zu springen, wo er Übertragung durchführt, gelingt das nicht, schaltet er ab.

    Ob dies mit dem output, den ich produziere, zusammen hängt, weiß ich nicht; denn ich kann stundenlang, tagelang mit 10 Watt senden, und dan n plötzlich, passiert es, es scheint auch mit meinen Gegengewichten zusammen hängen, je nach Witterung (nicht lachen jetzt) habe ich unterschiedliche elektrische Verhältnisse (Regenfallrohr, Dachrinne ist mal sehr lang, dann, bei Trockenheit ist sie kürzer, weil die Verbindungen zwischen den Dachrinnenteilen (Kupfer überlappend zusammen gesteckt , nicht groß verlötet, denke ich) trocken werden und eher Isolator sind). Mein Gebilde ist sehr fragil, aber es hilft mir, z.B. auf 160m mit dem 20m Draht und dicker Luftspule ganz Europa manchmal zu erreichen , das mit 5-10 Watt in CW. Also , bleibt ich bei meiner Anordnung und warte weiterhin auf den versprochenen Glasfaseranschluss in unserer Strasse für dieses Jahr, dann, hoffe ich, wird alles besser, sonst gehe ich wieder weg von Telekom und zurück zu Unitymedia und 1&1, da ging das Funken mit Power und Internet aus den Kabeln des Kabelfernsehens problemlos, aber der Datendurchsatz war nicht stabil,

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    Winni

    Hallo Ingo,

    hallo Günter,

    Ingo, das war "großes Kino", danke für den anschaulichen Bericht.

    Günter kann das auch (so anschaulich erklären), heimlich habe ich mir gewünscht, er würde sich mit seiner Expertise locken lassen, aber er hat zumindest die LINKS geschickt, die gut weiterhelfen, danke Günter.

    ja, ich bin speziell, eher visuell veranlagt, daher war deine Darstellung, Ingo, direkt plausibel für mich,

    euch allen vielen Dank, ich bin jetzt ein gutes Stück weiter gekommen und weiß, worauf ich achten muss,

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    Winni

    *ihr wißt ja, die Mantelwellen mit ihrer Strahlungsleistung ärgern in meinem Fall nicht den TRX, sondern den Internetrouter

    Reiner und Jens,

    ich glaube, durch eure Antworten kommen wir zur Beantwortung einer meiner Fragen.

    - wo entstehen die Mantelwellen?

    - also sie entstehen demnach von der strahlenden Antenne aus


    Das würde meine Unsicherheit klären; denn ich habe bisher auch nicht ausgeschlossen, dass der TRX in Kombi mit dem Koaxkabel bei ungünstigen Verhältnissen Mantelwellen in das Kabel induziert, also war eine Überlegung bei mir, dass auch der TRX als Ursache in Frage kommen könnte.

    Wenn dem nicht so ist, dann macht es ja Sinn, alle verfügbaren Mantelwellenstromsperren von der Antenne, also vom Tuner aus rückwärts zu denken und somit sie dort, also in der Nähe des Tuners zu positionieren.

    Damt würde die unmittelbare Nähe zum TRX als Stelle ausscheiden. Das ist doch schon mal eine Erkenntnis.

    Hoffentlich stimmt das so,

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    Winni

    Hallo Chris,

    vielen Dank für den Tipp zu meiner Abschlussfrage, wie man sie mißt, das bau ich nach.

    Aber:

    Wie ich ihn verstanden habe, mißt er an nur einer Stelle, ob dort Mantelwellen bestehen.

    Wie schaut es z.B. 1-2 Meter weiter auf dem Koaxkabel aus, ist dort die Helligkeit der LED gleich, oder, was ich vermute, leuchtet sie an unterschiedlichen Stellen auch unterschiedlich hell (Ich hatte das Prinzip früher auf meinen Hühnerleitern, wo ich die HF mit Glimmlampen gemessen habe, dort war es , je nach Band, bzw. je nach Stelle, wo man den Strom, bzw. die Spannung maß, unterschiedlich.

    Er mißt ja z.B. an der gleichen Stelle auf 40m und behauptet, dass das Koaxkabel auf 40m keine Mantelwellen hat, aber heißt das also, dass auf der gesamten Koaxkabellänge auf 40m keine Mantelwellen sind, oder, wie ich vermute, nur an dieser Stelle des Kabels.

    Vielleicht irre ich ja mit meinen Aussagen,


    Jedenfalls brauch ich noch ein paar Tipps, an welcher Stelle sie eher entstehen und an welchen Stellen es sinnvoll ist, die Sperren einzuschleifen,

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    Winni

    Das Thema läßt mich noch nicht in Ruhe,

    daher kurze Fragen, evtl. kurze Antworten von euch:


    Wenn man einen abgesetzten Tuner und dahinter eine aperiodische Antenne (Langdraht gegen Erde-Gegengewichte) betreibt, also Langdraht am heißen Ende (Ausgang) des Tuners und Gegengewichte an Ground, wo entstehen auf dem Koaxkabel die Mantelwellen und wo ist der günstigste Punkt, Mantelwellensperren einzusetzten (keine Klappferrite)


    - 1. sie entstehen eher am letzten Stück vor dem Tuner

    - 2. sie entstehen direkt hinter dem TRX


    - 3. wo sollte man demnach die Mantelwellenstromsperren einschleifen, wenn man mehrere (sagen wir drei, wie bei mir) hat

    - 4. eher kurz hinter dem TRX

    - 5. eher in die Nähe des Tuners

    - 6. an beiden Enden des Koaxkabels, also direkt hinter dem TRX und unmittelbar vor dem Tuner


    Abschlussfrage, wie mißt man Mantelwellenspannungen mit einfachen Meßmitteln?

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    Winni

    Zu 1. : Hast Du SWR Protection aktiviert? Das kann die Ursache zusammen mit dem Tuner sein. (Am Anfang des Tune Prozesses sieht der QMX ein zu hohes SWR und geht in den Protect Mode)

    Abgesetzte Tuner mag er wohl nicht, entweder man stimmt vorher mit einem anderen Gerät auf 1:1 ab und wechselt dann zum QMX, oder man schaltet die Protection ab, was aber bei mir, trotz äußerster Vorsicht, nach 2 Test QSOs zu einem Defekt (RX war danach taub) führte. Ich habe ein Ersatzgerät erhalten. Da ich auf Grund der örtlichen Gegebenheiten nicht ohne abgesetztem Tuner funken kann, war der QMX nicht das richige, meine QCX TRXs und alle sonstigen TRXs funktionieren auch mit abgesetztem automatischem Tuner,

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    Winni