Posts by Gleichstromfunker

    Hallo,


    also ich löte seit über 40 Jahren mit einem 40W Delta-Lötkolben (wer den noch kennt) und einen einfachen Leistungssteller. Mit einer schönen feinen Spitze löte ich auch SMD, wie Die mit den engen Beinchen des AD9858 im NWT502, den ich gerade aufbaue. Aber alles mit altem 60/40er Lot. Vom bleifreiem Lot halte ich garnichts, das tut vor allem den SMD-Elkos garnicht gut. Besonders Elkos werden durch zu hohe Löttemperatuen dauerhaft beschädigt. Sie sterben zwar nicht gleich, aber die Lebensdauer wird verkürzt, wie es auch bei dauernder hoher Betriebstemperatur der Fall ist.
    Von den schwachen Kolben mit der Spielzeugspitze halte ich auch nichts.


    Viele Grüße
    Bernd

    Hallo Heiner,


    dem Zinn an der Lötkolbenspitze ist das völlig Wurscht , ob das vorher mal 1mm oder 0,5mm war.
    Ich pinsele die Platine nebst Beinchen kurz vor dem Löten immer mit ein ganz wenig flüssigem Kolophonium ein, dann läuft das Zinn viel besser - sogar welches ohne Flußmittelseele.
    Ja, da bleifrei hat leider eine höhere Schmelztemperatur.


    Viele Grüße
    Bernd

    Hallo Heiner,


    bei den BC-Transistoren ist es egal welcher Typ, nur die Stromverstärkungsgruppe "B" solungefähr eingehalten werden, ansonsten kann da jeder NPN-Universaltransistor eingesetzt werden, der die verwendete Betriebspannung aushält und mit einem max. Kollektorstrom angegeben ist.


    Mit dem ESD wird auch nicht alles so heiß gegessen, wie es gekocht wird.
    Meiner Erfahrung nach ist es ausreichend, wenn der Lötkolben geerdet ist. Man auf dem Arbeitsplatz keine Auflage benutzt, die sich elektrostatisch aufladen kann und auch der Fußboden, Stuhl und Kleidung aus nicht aufladbaren Materialien bestehen.


    Als Arbeittischauflage machen sich normale Pappe, Papier oder eine Sperrholzplatte recht gut.
    Wenn es sich um recht teuere oder rare Bauelemente handelt , ziehe ich auch schon mal vorsichtshalber den heißen Lötkolben ab. Aber ansonsten bleibt er angesteckt. Mir ist so noch nie ein Transistor ider IC gestorben , auch kein FET oder MOS-IC.
    Das sind aber wie schon gesagt meine Erfahrungen, und Jeder sollte es mit dem ESD so halten , wie Er es meint.


    Besonders aufpassen muß man aber bei MOS-Bauelementen ohne integriertem Gate-Schutz und bei manchen HF-Transistoren.


    Wie bist Du mit Deinem Mikroskop zufrieden ? Ich kann das ganz Kleine auch nur noch mit Lesebrille + Vorsatzlupe und manchmal noch einer zusätzliche Lupe lesen.
    Das man überhaut so klein schreiben kann :D


    Dann viel Spaß beim Aufbauen
    Viele Grüße
    Bernd

    Hallo Heiko,


    also mit Wattestäbchen bekommst Du das Zeug nicht aus allen Ecken. Wenn keine Bauelemente drauf sind , die die Feuchtigkeit schlecht wieder hergeben , würde Ich mit Wasser und einem möglichst neutralen Spülmittel ein...zwei Minuten kräftig waschen, gut spülen mit Spiritus nachspülen und dann eine Woche an einen warmen luftigen Ort trocknen lassen. Günstig wäre auch eine Wäsche in einem Ultraschallbad.
    Versteckte Reste der Lauge verursachen sonst im Laufe der Zeit Bauelementeausfälle. Das kann zwar mehrere Jahre dauern, aber wenn mann das Gerät noch lange erhalten möchte, würde ich mir die Arbeit machen.


    Viele Grüße
    Bernd

    Hallo,


    also für mich käme vor einem Kompletttausch noch das Vertauschen eines Guten mit dem Schlechten Zellenpaar infrage. Einfach um schon mal zu ergründen , ob Elektronik oder Zelle defekt sind.


    Wie alt ist denn der Pack ? Eventuell ist auch die Lebensdauergrenze erreicht , oder ein interner Zähler sorgt dafür.


    Viele Grüße
    Bernd